Stimmung: nicht gut-einsam
Musik: Enya
Meine Einführung in das Thema "Gesund abnehmen"
Ich habe über 13 Kilo abgenommen. Ich habe es langsam getan und KEINE Diät gemacht. Diät bezeichnet für mich einen bestimmten Zeitabschnitt und damit ist die Diät immer etwas, dass unabdingbar mit dem Begriff Jojo verbunden ist. Da mich so viele in meiner Firma angesprochen haben, wie ich das denn geschafft hätte, habe ich mich zu diesem Eintrag entschlossen. Also was braucht es?
1. Es muss Klick gemacht haben, der Wunsch nicht mehr dick zu sein muss übermächtig sein und die Tatsache zu viel zu wiegen muss ein massiver Einschnitt in die persönliche Lebensqualität darstellen. Und das ist bei jedem Menschen bei einem anderen Gewicht erreicht.
2. Ein Ziel muss her. Ich habe mir damals für ein Jahr 10 Kilo vorgenommen und ich muss ehrlich sein, dass ich nicht geglaubt habe ich würde es schaffen.
3. Visualisieren. Sorgt dafür, dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Ich habe mir eine Tabelle erstellt und sie dort aufgehängt, wo ich am häufigsten bin. Am Computer. Die Waagerechte bildeten die Monate dieses vorgenommenen Jahres und die Senkrechte bildete das Gewicht in Kiloschritten. Mit einem Textmarker zeichnete ich den Wunschverlauf meiner Gewichtsabnahme ein.Mit einem Kugelschreiber zeichnete ich den tatsächlichen Verlauf ein. An den Kühlschrank hängte ich mein absolutes Hassfoto. Und ich meldete mich im Naschkatzenforum an, um meine Ergebnisse mit der Öffentlichkeit zu teilen. ERFOLGE darstellen. Ich habe mir einmal im Monat ein Maßband genommen und aufgeschrieben, wie sich mein Körper unabhängig von der Waage verändert hat. Auch ein Zielkleidungsstück hilft. Ein geliebtes altes zu enges, oder ein neu gekauftes, das als Ziel dient. Wichtig: Ein Vorher Foto anfertigen. Am besten vor einem neutralen Hintergrund in Unterwäsche. Das hab ich bei mir leider versäumt.
4. Vernünftige Bewegung. Wenn ein Mensch dick geworden ist, hat er sich entweder extrem fehlernährt, oder es fehlte Bewegung...oder beides. Natürlich gibt es auch Krankheitsbilder aber ich rede hier von den normalen Fällen. Oft wird der Fehler begangen von heute auf morgen Ergebnisse sehen zu wollen. Funzt nicht!!! Dabei wird sich verausgabt und Muskelkater kommt und der Spass daran vergeht. Auch baut man Fett nur in einem bestimmten Pulsbereich ab und der ist bei untrainierten schon bei wenig Bewegung erreicht. Am besten ein Pulsmesser verwenden. Nich zu viel tun, sonst hat man schnell keinen Bock mehr darauf. Ich bin am Anfang 2x die Woche im Wald walken gegangen (ohne Stöcke nur eben schnelles gehen mit Armbewegung. Ich lasse öfter das Auto stehen und benutze das Rad. Nehme ich das Auto, so parke ich öfter etwas weiter weg und gehe den Rest zu Fuß. Raus aus dem Haus, das verhindert, dass man ans futtern denkt und man bewegt sich. Puls zwischen 110 und 120 ist ok.
5. Gesunde Ernährung.
a.Weniger Industrie Zucker. Lieber Fruchtzucker, Honig oder so...nur kein Süßstoff, das ist Gift.
b.Weniger Fett (ganz schlimm ist Fett in Verb. mit Kartoffeln), gute Öle verwenden (mein Favorit ist Rappskernöl)
c. Vitamine. C+B zusetzen hat sich bei mir als relativ erfolgreich herausgestellt. Viel Obst, die auch oft zusätzliche Fatburner sind. Annanas, Äpfel (bitte kein Granny Smith), Erdbeeren (Tipp: abends mit Milch, verbrennt Kalorien), Pflaumen, Bananen wegen Calcium und natürlich fast alle exotischen Früchte.
d. Vitalstoffe/Aminosäuren: Dazu informiert euch am besten bei Wiki . Dort wird umfassend informiert. Als ganz wichtig erachte ich bei den Vitalstoffen das Eiweiß. Am besten pflanzlich ist es extrem wichtig beim Muskelaufbau und leider sind es eben nunmal die Muskeln, die das Fett wegschmelzen. Dann noch Magnesium und Calcium (getrennt eingenommen, das eine am Morgen, das andere abends). L carnithin ist auch gut und hilfreich, ist aber auch kein WUNDERMITTEL. Anstrengend ist abnehmen immer, einen einfachen Weg gibt es leider nicht, ausser für die begnadeten Menschen, die mit einem Wimpernschlag schon abnehmen.
e. Vollkorn statt Weißmehl. Bei Nudeln, Brot, Brötchen und Toast immer auf Vollkornprodukte zurück greifen. Sie halten auch den Darm in Schuss.
f. Lieber mit Schale. Das gilt für die meisten Obst und Gemüsesorten. In der Schale steckt meist die Kraft.
g. VIEL trinken. Ich habe meinen Verbrauch auf ca 3 Liter am Tag gesteigert. Ich trinke mehr Wasser als früher. Damit das auf Dauer nicht zu langweilig wird mische ich Wasser mit Kräutertees, oder setze etwas Zitrone zu.
h. Finger weg von Light Produkten und Low Fat Mist. Oft wird da einfach nur Zucker durch Süßstoff ersetzt und Fettreduzierung hat oft zur Folge, dass dann geschmacklich mit mehr Süße nachgeholfen wird.
i. Schluss mit Fertigessen. Mc Donalds und Fertigpizza sollten in unserem Speiseplan nur ganz selten vorkommen. Ich will es nicht verteufeln, aber Ketsch up und co sind voll mit Geschmacksverstärkern. Was die auf lange Sicht in unserem Körper anrichten konnte ich an mir gut sehen. Pizza (der Deutschen Lieblingsessen) ist nur zum zunehmen hervorragend geeignet.
j. NIE weniger essen. Der Körper rächt sich. Lieber kleinere Portionen und dafür öfter. Keinen Hunger übergehen. Denn das endet in einem Überfall auf etwas ungesundes.
k. Immer sattgegessen einkaufen gehen. Und lieber kleinere Mengen einkaufen. Wenns erst mal zuhause ist, dann wirds auch gegessen...könnt ja schlecht werden! ;-). Sich Süßes nicht völlig verkneifen. Sonst bekommt man Gelüste. Besonders Frauen sind da einmal im Monat extrem gefärdet. Dann aber nicht tonnenweise Schokolade Bunkern. Ich hab mir Nutella angewöhnt...man isst was süßes, aber durch das Brot ist dann auch gleich der Bauch wunderbar voll.
l. wie man den Tag beginnt, so isst man den ganzen Tag. Wissenschaftler behaupten, wer sich bei Süßem nicht beherrschen kann sollte nie Marmelade frühstücken. Ich hab bei mir bemerkt, das stimmt.
Tja...mehr fällt mir jetzt erst mal nicht ein. Ist ja aber auch schon recht viel. Sollte der ein oder Andere mit meinen Ausführungen nicht zufrieden sein, so sage ich nun, dass dies mein Rezept zum Wunschgewicht war. Es muss nicht für jeden gelten, aber es sind einige Fakten dabei, die sich schlecht wegleugnen lassen.Ein sehr gutes Buch zum Thema ist von GU Fatburner. Darin geht es nicht nur um Fatburner, sondern allgemein auch um Abläufe in unserem Körper.