1_Telekommunikation_Blog

12.12.2008 um 10:15 Uhr

Ericsson & Intel - Diebstahlschutz für HSPA-Notebooks

Nicht nur durch die zunehmende Verbreitung von Notebooks steigt die Diebstahl-Gefahr als auch den unberechtigen Zugriff auf sensible Daten. Jetzt hat der Handy Hersteller Firma Ericsson verlautbaren lassen, dass sie zukünftig mit Intel zusammenarbeiten würde – explizit werde in Zukunft die Intels Diebstahlschutztechnologie für mobile Computer verwendet. Das Ziel dieser Kooperation sei die Risiken zu vermindern die zu einen Verlust oder Diebstahl eines Notebooks führen könnten.
Dabei werde ein netzbasierter Service zum Einsatz kommen der SMS-Benachrichtung ans HSPA-Modul im Notebook ermöglicht – dieses Modul wiederum leitet die Information dann an die Anti-Diebstahlfunktion auf der Intel Prozessorplattform weiter und diese leitet in Folge eine komplette Sperrung des Rechners ein. Diese Technologie kann zusätzlich auch die in Ericssons HSPA Breitbandmodulen integrierte GPS-Technologie nutzen. Ein Beispiel dafür wäre z.B: Wenn sich das Notebook aus einem zuvor festgelegten Bereich „herausbewegt“, wird ein Diebstahl gemeldet und die Sperrung aktiviert.
Dieser neue (Diebstahl-) Schutz wird ca. ab der zweiten Jahreshälfte 2009 erhältlich sein.

19.09.2008 um 20:13 Uhr

Handygespräche innerhalb Europa gesenkt

Zum 30. August wurde die EU-Kommission erneut tätig und setzte durch, dass Handygespräche in ein europäisches Land günstiger werden. Bereits in 2007 setzte die EU-Kommission dies erstmals durch und setzte für 2008 noch einmal erneut nach. Ein Handygespräch von Deutschland in ein europäisches Land würde den Anrufer somit nur noch 54 Cent die Minute kosten, welches eine Ersparnis von 4 Cent ausmacht pro Minute. Der angerufene Gesprächsteilnehmer bezahlt für das angenommene Gespräch höchstens 26 Cent die Minute, welches eine Ersparnis von 2 Cent ausmacht. Handybenutzer dürfen sich zum Herbst 2009 erneut freuen, denn dann wird eine weitere Senkung der Handygebühren vorgenommen. Die Senkung der Preise wirkt sich allerdings nur auf ein Telefonat aus und nicht auf Bildmitteilungen oder SMS. Die Preise für MMS und SMS bleiben nach wie vor. Es ist jedoch im Gespräch auch diese Preise senken zu wollen. Handygespräche in ein Drittland sind von dieser Preissenkung ebenfalls ausgenommen. Hierbei gelten die Gesprächsgebühren des jeweiligen Anbieters, die vertraglich festgelegt sind. Gültig sind diese neuen Preise für alle Verbraucher, die keine vertraglichen Preise mit ihrem Anbieter festgelegt haben. Der Anbieter spielt bei der neuen Preisgrenze keine Rolle, es darf nur vertraglich mit dem Handyanbieter nichts vereinbart worden sein. Darunter fallen auch Flat-Rates für das europäische Ausland. Hier gelten ebenfalls die im Vertrag hinterlegten Preise. Vertraglich festgelegte Preise können schriftlich beim Handyanbieter neu angefragt werden. Es besteht die Möglichkeit diese festgelegten Preise in die neuen Preise abändern zu lassen.

Zuvorkommende Anbieter bieten ihren Kunden bereits vor Eintritt der neuen Preisgrenze ihren Kunden die neuen Konditionen an. Einige Netzbetreiber stellen jedoch zeitgemäß erst zum 30. August 2008 um. Fast jeder verfügt heutzutage über ein Handy und wird früher oder später von dieser neuen Regelung einen Vorteil haben. Alle  Handybesitzer dürfen sich somit auch auf die dritte Preissenkung in 2009 freuen. Der Tarifkampf geht unter den Handynetzanbietern zwar weiter, aber die Preisgrenzen dürfen nicht überschritten werden.

20.07.2008 um 12:30 Uhr

Bundesnetzagentur will Telekom-Regulierung weiter lockern

Die Bundesnetzagentur (BnetzA) hat nach einer von ihr veröffentlichten Analyse bekanntgegeben, sich aus der Regulierung des ehemaligen Monopolisten Telekom zurückziehen zu wollen. Sowohl am Festnetz- als auch am Mobilfunkmarkt sei ein wirksamer Wettbewerb entstanden, der eine Regulierung durch die BnetzA nicht mehr zwingend nötig mache.
Bisher musste die Telekom ihre Endkundenpreise ja der Behörde vorlegen, um sie genehmigen zu lassen – das könnte sich nun ab dem 4. August ändern, wenn die anderen Marktteilnehmer damit einverstanden sind. Die Aufsicht würde dann an das Bundeskartellamt übergehen. Der Wegfall der Regulierung würde allerdings keinesfalls, so Matthias Kurth, der Vorsitzende der BnetzA, den Markt für Telefonanschlüsse betreffen, da hier immer noch praktisch kein Wettbewerb besteht – allein der Markt für Festnetzverbindungen zu inländischen Fest- und Mobilnetzen weise nach der BnetzA einen ausreichende Wettbewerbssituation auf. Die Regulierung von Verbindungen zu ausländischen Fest- und Mobilnetzen wurde ja bereits in den vergangenen beiden Jahren abgeschafft.
Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) findet diese Maßnahme der Regulierungsbehörde allerdings verfrüht und riskant: man befürchtet, dass die Telekom, die derzeit in manchen Bereichen immer noch einen Marktanteil von 54% hat,  es wieder schaffen könnte, den Markt zu monopolisieren und dass das Bundeskartellamt in Zukunft weniger durchschlagend eingreifen könnte, als das die Bundesnetzagentur bis jetzt getan hat.
Auch der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) steht den Plänen der BnetzA eher skeptisch gegenüber und findet die geplanten Maßnahmen ebenso wie die VATM verfrüht und riskant. Beide Verbände befürchten vor allem, dass sich die Telekom zukünftig durch das Anbieten von Bündelprodukten jeglicher Endkundenregulierung entziehen könnte.
Die Telekom im Gegenzug bewertet den geplanten Schritt als durchwegs positiv für sich, eine dezidierte Stellungnahme zur Analyse der Bundesnetzagentur von seiten der Telekom steht allerdings einstweilen noch aus.
Die Frage der Mobilnetze entscheidet sich laut der BnetzA hauptsächlich daran, ob die Telekom die gesunkenen so genannten Terminierungsentgelte auch ausreichend an ihre Endkunden weitergebe, im Augenblick sei das nicht der Fall, so Matthias Kurth, aber man rechne auch hier in der nächsten Zeit mit dem Einsetzen eines entsprechenden ausreichenden Preiswettbewerbs. Unter Terminierungsentgelten versteht man jene Beträge, die ein Netzbetreiber einem anderen für das Weiterleiten von Verbindungen aus anderen Netzen bezahlt.
Die Pläne der EU, die auch eine Empfehlung für die vorgelegte Analyse der BnetzA ausgesprochen hat, gehen allerdings noch sehr viel weiter: Bisher wurde die Höhe der Terminierungsentgelte in allen europäischen Ländern von den nationalen Telekom-Regulierungsbehörden gemeinsam mit den Netzbetreibern festgelegt, was bisher national zu großen Unterschieden in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten geführt hat. Der EU-Kommission ist die Schwankungsbreite der Terminisierungsentgelte in den einzelnen Ländern zu hoch, weil sie nicht durch nationale Gegebenheiten oder unterschiedliche Kosten in den einzelnen Ländern gerechtfertigt sind. Man sieht hier eine Gefahr für einen gesamten innereuropäischen gesamten Telekommunikationsmarkt, und ein großes Hindernis für Investitionen in europaweite Dienste und neue Netze.
Das Ziel einer Vereinheitlichung – bzw. einer Regulierung durch die EU – sei unter anderem auch, so die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding, ein Sinken der Preise für Handytelefonate um bis zu 70% innerhalb der nächsten drei Jahre durch verbesserte Wettbewerbsbedingungen. Wie weit diese Pläne tatsächlich umgesetzt werden, bleibt allerdings abzuwarten.

15.04.2008 um 14:28 Uhr

Halterungen für mobile Navigationsgeräte

Das Navigation `s - Halterungen besser als ihr Ruf sind berichtet die Zeitschrift Connect (Sonderheft Auto Connect) – primär wesentlich sei die „richtige“ Montage kommt sowie die Positionierung im Fahrzeug. Berücksichtigt man diese Ratschläge stellen Mobile Navigationsgeräte bei einem eventuellen Auffahrunfall kaum ein Verletzungsrisiko dar.

Erstmals wurden Plug & Play Navigationsgeräte bezüglich „Crash Sicherheit“ auf den Prüfstand gestellt. Überraschend war, dass selbst bei einem Heckaufprall mit rund 60 Stundenkilometer die meisten Marken Navigationsgeräte sicher an der Scheibe haften und nicht durch den Wagen fliegen. Zu beachten wäre allerdings, dass sich eine gute Navigation `s Halterung am Wagen durch einen großen Saugnapf auszeichnet - das Navigationsgerät selber soll fest umschlossen oder sicheres Einrastet sein. Bezüglich Örtlichkeit ist empfehlenswert, dass sich alle Teile möglichst nicht in Kopfhöhe befinden.

24.03.2008 um 17:15 Uhr

Abwärtstrend im IT Werbemarkt

Firmen der Informationstechnologie und Telekommunikation (IT) Branche haben auch im Jahr 2007 ihr Werbeausgaben in Printmedien gesenkt – im Vergleich zum Vorjahr investierten sie um rund 11 Prozent weniger.

In den vorderen Rängen befindet sich zum Beispiel die Internet AG 1&1 – dieser Internetprovider verringerte seine Printwerbung um 16%. Auch Microsoft ist sehr gut platziert sie reduzierte um ganze 25 Prozent. Auch weitere namhafte Firmen u.a. IBM, der Internet Host Strato und Hewlett-Packard kürzten erneut Ihre Werbeausgaben drastisch.

Nur wenige Firmen investierten viel mehr als im Vorjahr – die stärkste Erhöhung erreichte Vodafone D2 – sie hatte 2007 einen Werbeumsatz von rund 3,8 Millionen Euro.