Mal wieder eine Zusammenfassung, übers Wochenende komm ich nicht wirklich dazu. Ob das positiv gewertet kann bleibt abzuwarten.
Vorweg: Keine Sorge ich bin niemandem beleidigt wenn er hier für das Projekt weder Zeit noch lust findet was zu schreiben. Es ist wie gesagt eine Sache die Hauptsächlich für einen selbst da sein soll. Dennoch freut es mich wenn ich hier etwas mitlesen kann und somit ein paar andere Einblicke in das Leben anderer Menschen bekommen kann. Es hat mir nur zu dem Zeitpunkt etwas Chaos im Kopf beschert als keiner mehr schrieb, aber zu diesem Zeitpunkt war ich, wieder einmal, sowieso etwas paralysiert.
Zum Freitag muss ich sagen: Ich war froh dass ich 3 Stunden früher von der Arbeit gehen konnte. lanparty bei M. war angesagt und ich hatte solch einen Abend dringend nötig. Einfach shisha rauchen, zocken, den einfachen Dingen des Lebens fröhnen und dabei in guter Gesellschaft sein. Keine großen Sorgen über die Arbeit, Politik, meine Projekte, oder dem Problem meiner Verlustängste, Umgeben von Leuten die ich mag, Gespräche führen die ich mag und dazu seichte Unterhaltung in Form von TF2.
Das hat dazu geführt dass ich den Tag auch nutzen wollte, bevor das Wochenende wieder vorbei ist und ich in die Tristess des Alltags abrutsche. Also war an Schlaf nicht zu denken. Eine Koffeintablette und die Müdigkeit der Arbeitsreichen Wochen davor machten den Rest. Ich hatte leichten Realitätsverlust, war nicht wirklich ansprechbar, bin für ein paar Stunden auch kurz weggenickt und mich überkam wieder etwas das Gefühl der Wahnvorstellungen, welchedurch Schlafmangel ja begünstigt werden.
M. hat dies wohl sicher auch am Samstag Mittag/Nachmittag bemerkt. Ich hasse diese Phase meiner Zustände, kann aber relativ wenig dagegen unternehmen. Jaja vernünftig schlafen wäre auch was, aber das erübrigt sich wenn ich einen guten Abend habe gepaart mit dem Gefühl des "das leben verpassens" und deshalb "unbedingt mitnehmen was geht".
Nichtsdestotrotz hat es mir Spaß gemacht.
Der Samstag wurde noch genutzt für eine Familienfeier bei meinen Eltern. Ein Glück war der Großteil der Verwandten wieder weg. Ich komm mit den meisten immer noch nicht klar, einfach weil die Lebenseinstellungen, die Lebenserfahrungen und damit auch die unterschiedlichen Denkweisen nicht wirklich in Einklang zu bringen sind. Oft genug wünscht ich mir allerdings doch ein so einfaches Weltbild wie das, was ein paar meiner Verwandten (speziell meine Cousine) haben können.
Sonntag verbrachte ich abgeschlossen in meiner Wohnung und hab "Spore" ausprobiert. Das Spiel macht Spaß, allerdings bezweifel ich dass es mich auf lange Sicht motiviert, da ich heute schon kaum noch Lust hatte, allerdings noch die letzte von 5 Phasen sehen wollte die man spielen kann.
Das hab ich heute auch noch nach Feierabend erledigt.
Die Feststellung des Tages für den Montag war eigentlich, dass ich dringend Urlaub brauche, ich habe immer noch über 20 Tage in diesem Jahr. Und man sollte mindestens 2 Wochen am Stück nehmen um sich einmal mental absolut von der Arbeit lösen zu können und sich zu erholen. 2 Wochen Urlaub am Stück, schön und gut, wenn da nicht die gewissheit wäre, dass ich diese 2 Wochen fast ausschließlich ohne menschlichen Kontakt in meiner Wohnung in einem Dorf in dem ich eh niemanden kenne und die meisten meine Interessen eh nicht verstehen können oder wollen, verbringen würd...
Ich weiss was mit mir passiert wenn ich längere Zeit isoliert und ohne sozialen Kontakt und irgendwelchen Unternehmungen verbringe. Ich will das nicht wieder erleben.
Da geh ich lieber Arbeiten, das erfüllt mich, auch wenn ich mich langsam dem Burn Out Syndrom nähere... und das schon so früh..