*** Mein neuer Job ***

23.05.2005 um 10:26 Uhr

Tag 3

So - das ist er nun, mein neuer Job. Das ging ja alles ziemlich schnell in den letzten zwei Wochen. Zuerst das Hin und Her - mein neuer Chef hat mir immer auf den Anrufbeantworter gesprochen und wenn ich dann versucht habe, ihn zurück zu rufen, dann habe ich ihn die erreicht.

Letzendlich war ich dann erfolgreich und wir haben uns Dienstag vor zwei Wochen zu einem Gespräch zusammengesetzt. Anschließend habe ich eine Werksführung bekommen (vom Senior-Chef) und wir haben und darauf geeinigt, dass ich mich mit Nicole - meiner Frau - noch einmal zusammen setze. Auch deshalb, da mein neuer Arbeitsplatz etwa eine Stunde reine Fahrtzeit von unserer neuen Wohnung entfernt liegt. Einen Umzug während der 6-Monate andauernden Probezeit haben wir von Anfang an ausgeschlossen!

Und ich habe zugesagt. Mein erster Arbeitstag war der Donnerstag. Ich bin Verantwortlich für die Katalogdatenbank, das Webdesign und - da sonst keiner da ist und ich das mal gelernt habe - für das Netzwerk. So fing der Donnerstag an: Rundgang durch den Betrieb (schon der zweite) mit allgemeinem Kennenlernen (bei 80 Mitarbeitern sind das schon einige neue Namen ;-)). Aber in meinem Büro sitzen außer mir Gott sei Dank nur drei Mitarbeiter - die Marketing-Abteilung!

Gemacht habe ich bis heute nichts - d.h. ich habe mir mal die Webseite genauer angesehen und dann einen neuen Entwurf angefangen - das alte Design war überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Das muss dringend mal geändert werden.

Heute sollte mein Vorgänger vorbei kommen und mich in die Geheimnisse dieser Datenbank einweisen. Aufgrund aktueller Zeitengpässe wurde das allerdings auf unbestimmte Zeit verschoben, so dass ich momentan zwischen allen Stühlen sitze und nicht so genau weiß, was ich denn nun eigentlich in der Zwischenzeit machen soll.

Am kommenden Wochenende ist die alljährliche Hausmesse. Mal sehen, was da noch so alles ansteht. Und vor allem bin ich mal gespannt, wofür ich eingeplant bin. Ich kenne weder Kunden noch Produkte noch Vorgehensweisen.

Naja, ich lasse das alles mal in Ruhe auf mich zukommen.

ATL

PS: Am Freitag kam doch tatsächlich die Schwester des Chefs und hat uns mit der Aussage "Ich könnte bei dem Lärm nicht arbeiten" dazu gedrängt unser Radio abzuschalten. Unverschämtheit! Das geht ja gut los.