Alles über BMW aber auch andere Marken und Tuning

12.05.2005 um 22:19 Uhr

Bei Panne im Tunnel nicht per Handy Hilfe holen

Wien - Bei einer Panne im Tunnel sollten Autofahrer nicht per Handy, sondern an einer Notrufsäule Hilfe holen. Darauf weist der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) in Wien hin.

Dies führt in der Regel nicht nur wesentlich schneller zum Erfolg, sondern sorgt nötigenfalls auch dafür, dass Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet werden. Wird der Notruf betätigt, erkennt die «Tunnelleitwarte» sofort den Standort des Pannenfahrzeugs. Zudem kann sie gegebenenfalls dafür sorgen, dass zum Beispiel das Tempolimit reduziert oder der Tunnel sogar zur Sicherheit gesperrt wird. Vor dem Gang zur Notrufsäule muss der Fahrer laut ÖAMTC den Motor aus- und den Warnblinker einschalten, sowie eine Warnweste anlegen.

12.05.2005 um 22:18 Uhr

Der 5er BMW ist ein Garant für Fahrspaß



Stuttgart - Die 5er-Baureihe von BMW steht traditionell für die etwas sportlichere Alternative in der oberen Mittelklasse. Die 1995 eingeführte Generation mit der Werksbezeichnung E 39 macht da keine Ausnahme.

Auch nach Jahren auf der Straße zeigen sich die Fahrzeuge als zuverlässig. Trotzdem gilt es beim Gebrauchtkauf einige mögliche Schwachstellen zu kontrollieren. So weist die Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart auf Mängel an den Achsen hin, beim Kombi ist auch eine Kontrolle der Heckklappe ratsam.

Ein präzises Fahrverhalten und die gute Federung gehören zur Visitenkarte des 5er BMW. Auch die Karosseriequalität wird durchweg gelobt. BMW-typisch ist auf der andere Seite aber das vergleichsweise begrenzte Platzangebot im Innenraum. Insgesamt ist der 5er laut Dekra ein ordentlich ausgestattetes und auch ausgereiftes Auto. Letzteres gilt vor allem für jene Modelle, die nach dem Facelift im Jahr 2000 das Werk verließen. Die Sicherheitsausstattung ist komplett. So waren von Anfang an zwei Airbags und das ABS an Bord, im Laufe der Zeit kamen dann noch Seiten- und Kopfairbags sowie das elektronische Stabilitätsprogramm hinzu.

Das Motorenangebot ist umfangreich, Sechszylindermotoren sind ebenso dabei wie Achtzylinder. Die Leitungsbreite reicht bei den Benzinern vom frühen 520i mit 110 kW/150 PS bis zum 210 kW/286 PS starken 540i. Als besonders leistungsstarke Sport-Variante gibt es außerdem den M5 mit 294 kW/400 PS. Die Diesel beginnen bei 100 kW/136 PS, das Topmodell 530d leistet 142 kW/193 PS.

Als typischer Mangel gebrauchter 5er gilt Verschleiß an Gelenken der Vorder- und Hinterachse. Die Dekra empfiehlt, auch die Türdichtungen in Augenschein zu nehmen, die mit der Zeit einreißen können, so dass Feuchtigkeit eindringt. Ab und zu wird bei dem touring genannten Kombimodell auch Rost an den Falzen der Heckklappe entdeckt.

Die Hauptuntersuchung absolvieren knapp 82 der drei Jahre alten Fahrzeuge ohne Mängel, bei den vier- bis fünfjährigen sind es noch 73 Prozent. Als häufigere Mängel werden der Verschleiß an der Vorderachse sowie wellige Bremsschieben genannt.

Die Preise für gebrauchte 5er der Baureihe E 39 beginnen laut Schwacke-Liste bei etwa 5500 Euro für einen 523i aus dem Jahr 1995. Ein 520i aus dem Jahr 2000 wird mit etwa 12 700 Euro gehandelt. Die Preise der vergleichbaren Kombiversionen sind nur geringfügig höher. Für einen M5 aus dem letzten Baujahr 2003 müssen noch gut 42 000 Euro investiert werden.


12.05.2005 um 22:17 Uhr

Tanken in ganz Europa über Pfingsten teuer

München - Die Autofahrt in die Ferien wird für viele Pfingsturlauber teuer: In den europäischen Urlaubsländern sind die Spritpreise im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen, wie der ADAC in München mitteilt.

Superbenzin ist derzeit mit 1,33 Euro je Liter in den Niederlanden am teuersten. Für Diesel muss mit 1,16 Euro in Dänemark der höchste Preis gezahlt werden.

Je nachdem, wo in Europa ein Autofahrer tankt, kann der Preisunterschied bis zu 42 Cent je Liter Super und bis zu 34 Cent je Liter Diesel betragen. Den günstigsten Dieselkraftstoff bekommen Autofahrer derzeit in Luxemburg mit 82 Cent pro Liter - im Vorjahr mussten lediglich 66 Cent gezahlt werden. Super ist in Polen mit 91 Cent am billigsten. Vor Reiseantritt den Tank noch einmal in Deutschland vollzumachen, lohnt sich dagegen nicht: Die Bundesrepublik liegt im Moment bei Sprit im obersten Preisbereich.

12.05.2005 um 22:16 Uhr

Experte warnt vor Verrohung der Sitten im Straßenverkehr

Karlsruhe - Auf den Straßen herrschen nach Einschätzung eines Karlsruher Verkehrsexperten immer rohere und rücksichtslosere Sitten. «Besonders schlimm ist es nach den neuesten statistischen Zahlen am Freitagnachmittag», sagte der Diplompsychologe Hendrik Caspar.

«Weil trotz hohen Verkehrsaufkommens jeder möglichst schnell ins Wochenende oder nach Hause will, steigt die Aggressivität von Fahrern zu diesen Stoßzeiten um bis zu 400 Prozent», erklärte der Leiter der Begutachtungsstelle für Fahreignung beim Karlsruher Institut für Arbeits- und Sozialhygiene Stiftung (IAS).

Caspar sieht seine eigenen Erfahrungen durch eine Studie der Universität Würzburg bestätigt, die das Verhalten von Verkehrsteilnehmern in der ganzen Republik untersucht hat. Als Kernproblem der steigenden Aggressivität bezeichnete er die Verdreifachung von Fahrzeugen und Verkehr seit 1970. «Unter diesen Voraussetzungen sind Konfliktsituationen auf Straßen und Autobahnen nahezu programmiert. Zunehmende Verkehrsströme erzeugen zunehmende Aggression.» Caspar bezieht sich dabei auf die aktuellen Daten der Flensburger «Verkehrssünderkartei». Danach ist die Zahl der Eintragungen zwischen 2003 und 2004 um 7,7 Prozent gestiegen.

Sorgenkinder sind für den Psychologen vor allem die Männer. «Von den rund 7,6 Millionen im Flensburger Zentralregister erfassten Personen sind 6,2 Millionen männlich», berichtete Caspar. «Von den rund 45 000 aktenkundig gewordenen Nötigungsdelikten gehen fast 100 Prozent auf die Kappe männlicher Verkehrsteilnehmer.» Die aggressivsten Drängler und Raser seien nach neuesten Erhebungen Verkehrsteilnehmer zwischen 18 und 25 Jahre. Wie aus Befragungen hervorgehe, beurteilten sich über 40 Prozent von ihnen als «überdurchschnittlich häufig gestresst». Laut Statistik seien Frauen zwischen 41 und 60 Jahren am unauffälligsten.

Die Polizei hat es nach Caspars Angaben am häufigsten mit Geschwindigkeitsüberschreitungen zu tun. Neben der Gruppe der 18- bis 25-jährigen Autofahrer fielen dabei häufig auch ältere Vielfahrer auf. Sie seien mit teuren Fahrzeugen auf den Autobahnen unterwegs und vermittelten vielfach den Eindruck «Herrscher über Zeit und Raum» zu sein.

Nach Angaben des Experten beeinflusst bereits die Stimmung des jeweiligen Autofahrers auf dem Weg zur Arbeit die Fahrweise: «Wer nach Streitereien mit Familienangehörigen oder im Beruf in sein Fahrzeug steigt, nimmt seine Probleme mit.» In den Gesprächen mit seinen Probanden habe er zudem festgestellt, dass viele von ihnen Verkehrsregeln einfach nicht so ernst nähmen wie andere Gesetze.

12.05.2005 um 22:16 Uhr

Porsche bringt neue Allrad-Elfer auf den Markt

Stuttgart - Porsche bringt die neuen Coupés mit Allradantrieb am 22. Oktober auf den deutschen Markt. Der allradgetriebene Carrera 4 kostet nach unternehmensangaben in Deutschland 82 657 Euro, der entsprechende 4S ist für 92 865 Euro zu haben.

Markantestes Merkmal der neuen 911-Modelle seien die um 44 Millimeter verbreiterten hinteren Kotflügel, die auch breitere Reifen ermöglichen. Angetrieben wird der Carrera 4 von einem 3,6 Liter-Motor mit sechs Zylindern und 239 kW/325 PS. Er beschleunigt in 5,1 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Der 4S verfügt über einen 3,8-Liter-Motor mit 261 kW/355 PS, beschleunigt in 4,8 Sekunden auf 100 km/h und erreicht maximal 288 km/h.