Lösch mir die Augen aus

31.03.2006 um 23:59 Uhr

„Baby, schüttel’ dein Haar für mich!“

von: AiHua

Ich schüttel’ meinen Kopf noch vor Fassungslosigkeit, schließlich habe ich so ziemlich gerade einen Kettenbrief bekommen. Fast 13 Jahre bin ich mit dieser Person zur Schule gegangen und war mal sehr mit ihr befreundet und dann so was. Ich meine, seit fast fünf Jahren haben wir uns vielleicht drei Mal gesehen und hatten dann noch nicht mal mehr Kontakt, als dass man übers Wetter redet. Aber für einen abgefuckten Kettenbrief bin ich dann noch gut genug!!! Hallo, was soll das! Und dann bringt mir der Brief noch nicht mal Glück und Segen, nein, er soll dem Verfasser angeblich reich machen. Hallo, ihr verkauft euch alle zum Spammailen, mehr nicht. Ihr wollt noch nicht mal Menschen das Leben durch eine Petition retten (die natürlich auch nicht rechtens wäre), nein ihr seid einfach nur geldgeil!
Mann, wie wäre es mit selber mal etwas recherchieren?
Oh, ich habe schon als Kind diesen Scheiß gehasst!!!


Nachtrag: Sie hat sich gleich auf meine Mail gemeldet und sich entschuldigt. Hm, jetzt kriege ich Schuldgefühle... Mensch bin ich mies.

31.03.2006 um 20:49 Uhr

Herje,

von: AiHua

wenn ich es recht überdenke, dann habe ich schon ziemlich häufig über Essen geschrieben. Ohne es zu ahnen komme ich in die Kategorie Essensblog (die es ja noch gar nicht gibt)!!! Da sieht man mal, wohin das Leben einen bringt…

31.03.2006 um 20:44 Uhr

Schlagobers

von: AiHua

Mal wieder Fernsehen geguckt, diesmal hat der leichtentflammbare Phönix einem nicht die kulinarischen Erfindungen Großbritanniens näher gebracht, sondern die Torten Wiens. Und nachdem ich gestern nun schon erfahren habe, dass Negerküsse in Österreich Schwedenbomben heißen, war ich gut gerüstet. Ich wusste nämlich schon vorher, was es mit dem Schlagobers auf sich hat.
Eierschaum, Schokolade in jeglicher Form und Sahne natürlich darauf und innen drin. Außerdem wurde mir das Wissen mitgegeben, dass die Konditoren Wiens gegen alle künstlichen Geschmacksarten jeglicher Art an kämpfen. Währenddessen kaute ich auf eine dieser farbstarken, Schaumerdbeeren, die es seit jeher im Supermarkt gibt. Ja, die armen Konditoren, gut, dass sie das nicht sehen konnten…
Ich habe übrigens kurz darauf auf meinen Körper gehört und aufgehört, weitere „Erdbeeren“ zu verspeisen, da mir so leicht schlecht wurde und ich daran denken musste, wie gerade das Zeug aussieht, wenn es angedaut wieder das Licht der Welt erblickt. Bäh, ich will mich selbst nicht lesen!!!

31.03.2006 um 20:25 Uhr

„Komm, zähl mir deine Küsse in den Mund“

von: AiHua


„[…]Mein Mund ist leer und kalt.
Die Leidenschaft versteckt sich hinterm hellen Mond.
Ich möchte lieber dort sein, wo sie wohnt,
und bin so grau bei mir und bitteralt
[…]“[1]



[1] Richter, Jutta: Winterlied (Auszug), in: Verlass mich nicht zur Kirschenzeit. Zürich: Nagel & Kimche 2000.

31.03.2006 um 14:55 Uhr

Und ich sage es nochmals

von: AiHua

Es ist mir egal. Es ist mir immer noch egal. Es ist mir so was von egal!!!
Diesmal nimmt man nicht Anstoß an dem Kitsch, sondern dass das Gezappel des Helden die Stimmung zerstört. Und Tom Waits wirkt immer noch nicht überzeugend... Wie soll das denn bitte sein? Tom Waits ist doch bekannt für seine tollen schauspielerischen Leistungen... öhem...
Mann, ich will den Film immer noch sehen. Es ist mir ja so was von egal!!!

30.03.2006 um 12:47 Uhr

Zitate des Tages finde ich nicht immer blöd

von: AiHua

>>Zitat des Tages [Perlentaucher]:
"Meine einzige bange Sorge ist: Wie kann ich nützlich sein in der Welt? Kann ich nicht irgendeinem Zweck dienen und zu etwas gut sein?", fragte sich Vincent Willem van Gogh, der heute vor 153 Jahren geboren wurde und am 29. Juli 1890 starb.<<

Wer fragt sich das nicht hin und wieder? Ist es sinn-, zweckvoll? Und für wen eigentlich? Das Rechfertigen vor sich selbst. Ziemlich idealistisch, vielleicht naiv.

30.03.2006 um 12:14 Uhr

Es ist mir egal

von: AiHua

Das ist mir so was von egal! Habt ihr es gehört? Es ist mir egal.
Falls ich jemals hier wieder von meinem Schreibtisch weg komme (wenigstens habe ich schon etwas geschrieben, ich muss nur noch Motivation für den nächsten Unterpunkt kriegen, der schon kryptisch –auch für mich- in eckigen Klammern dahin gegossen ist), dann gehe ich trotz aller schlechten Kritiken in der Tiger und der Schnee. Kohler macht in der FR Roberto Benigni zum hysterischen, blinden Huhn, welches eben einmal ein Korn (das Leben ist schön) gefunden hat, aber ansonsten wegen seinem zu großen Ego nichts auf die Reihe kriegt.
Mir soll’s egal sein, wenn  Kohler und Konsorten Benigni für eine spidlige, immer aufgedrehte Nervensäge halten, der nach Poesie sucht, aber nur Kitsch findet. Keine Ahnung ob die Geschichte kitschig, egoman und aufgeblasen ist, nur eine Figur zeigt, nämlich die Benigni. Kohler selbst nimmt den Vergleich doch gleich zur Hand! Sicherlich, nur mit beißendem Spott und auch nur wegen der Inszenierung des Films auf der Berlinale, aber der Name Woody Allen fällt. Übrigens bleibt die Meinung Kohlers über Allen verschwiegen…
Sicherlich, Benigni hat eine äußerst anstrengende Figur mit sich selbst geschaffen (wer glaubt schon, dass das immer zappelnde Wesen einzig er selbst ist?), die auf großer Suche ist, da gebe ich Kohler recht. Und vielleicht hat Kohler auch Recht, wenn er bösartig meint, dass Benigni nur sich selbst findet. Wer wäre nicht froh sich selbst zu finden?
Übrigens erinnert mich die Geschichte des neuen Films sehr an the kameraman Buster Keatons Da liebt eine besondere Figur (auch immer die gleiche Figur, egal welcher Film von Keaton) eine Frau. Egal was sie sagt, tut, macht, denkt, er liebt sie und tut alles um ihr nahe zu sein. Er macht die verrücktesten Sachen, nicht zum Beeindrucken, sondern einfach um seiner Angebeteten nahe zu sein.
Ich mag das. Dann stehe ich eben auf Kitsch! Mir ist das egal. Mann, mir ist das so was von egal!

30.03.2006 um 11:33 Uhr

"And please don't drive me blind"

von: AiHua


"Please don't drive me blind. I know you're broken."

30.03.2006 um 08:35 Uhr

morgendliche Krise

von: AiHua

Die Tür geht zu, ab jetzt 12 Stunden meine Wohnung, ziemlich viel Ruhe, nicht nur Zeit um zu arbeiten. Plan gefasst, Plan halb ausgeführt, als mich etwas bremst… Alles ist vorbereitet, Licht ausgelotet, inszeniert was inszeniert werden soll. Ja und wo ist jetzt bitte die Kamera? Ihr mögt vielleicht denken, wie man bitte nicht wissen kann wo man seine Kamera hat. Ja, wenn man mit jemanden zusammen wohnt, der die Kamera mehr nutzt als man selber wird es verständlicher. Da diese Kamera aber meine ist (selbst von mitwohnender Person geschenkt), kann man etwas in Rage geraten. Der Mensch ist 12 Stunden nicht erreichbar und ich bin noch nicht mal vor seinem Arbeitsplatz samt Schubladen zurück geschreckt. Verdammt, wo ist meine Kamera!!! Der Tag ist schon mit einer Stunde Suchen verplempert und obwohl man wohl sagen muss, dass es noch recht früh ist, habe ich das Gefühl, dass er mich jetzt schon, um mit Calvin zu sprechen, zu Null geschlagen hat.

29.03.2006 um 18:55 Uhr

"Er verschlang sie mit den Augen" oder etwa nicht?

von: AiHua

Ich finde im Weblog Verzeichnis muss unbedingt die Rubrik Kochen oder Essen. Das ist echt unglaublich wie viele Blogs es gibt. Von Schokolade, einfach nur Kochrezepte in erschlagender Art überhaupt, Diätblogs, die ausschließlich Rezepte auflisten, die zum Abnehmen, mit Kalorienanzahl bestückt sind… und was weiß ich nicht alles. Zuerst wollte ich ja ein paar auflisten, aber die Auswahl ist schier riesig. Ich wüsste gar nicht welche Auswahl ich treffen sollte.
Genuss ist wichtig, sinnlicher sehr. Der Mensch lebt nicht allein von Poesie, Ficken und Musik. Da hat man es wieder, Essen nimmt einen großen Teil des Lebens ein. Aber ich will ja damit aufhören, damit meine Attitüde aufgeht, außer wenn es im Exzess endet. Na ja, ich habe jetzt die richtigen Rezepte dafür damit es exzessiv wird.

29.03.2006 um 15:06 Uhr

„Warum nicht diese lächerlichen 60 oder 100 oder 200 Seiten? Das ist doch nicht einzusehen."

von: AiHua

Schreibt der Verleger Unseld  an seinem Schützling Koeppen. Dabei hatte er eigentlich nie Erfolg, denn auch wenn er Koeppen für zwei Wochen in eine Wohnung einschließt, damit dieser endlich seinen Roman vollendet, hat es nicht geklappt. Diesen Roman hat Koeppen dann zwar kurz darauf doch noch vollendet, aber das letzte Buch, ist nie fertig geworden. Beide haben darum gerungen, aber geklappt hat es nie.
Vielleicht sollte ich mir Ich bitte um ein Wort ein Buch, welches den Briefwechsel der beiden dokumentiert anschaffen und immer darin blättern, wenn ich mal denke, dass ich in einer Schreibblockade bin. Zurzeit versuche ich mich auch zu großen Teilen ab zu schotten. Gehe nur das nötigste Einkaufen, ziehe das Kabel am Telefon, würde mich am liebsten an den Stuhl anketten, und trotzdem stellt sich nur mäßiger Erfolg ein. Für mich ist es schon ein Erfolg, wenn ich einen Satz geschafft habe und einen Gedanken nach mehreren Stunden immer noch für gut befinde.
In der Rezension der fr von Harry Nutt wird einem klar, dass Koeppen und Unseld ein weitaus größeres Problem hatten. Zwar ist selbst in den ganzen Depressionsanfällen, den Alkoholexzessen und  Ehekrisen der beiden Koeppen hin und wieder ein etwas absurd komisches Moment zu finden, aber ansonsten ist es vor allem dieses verzweifelte Ringen, welches nahezu zu nichts mehr führte. Und dabei schöpfte der alte Koeppen kurz vor seinem Tod (fast 90jährig) Hoffnung, ja die Zuversicht, seinen letzten Roman noch fertig zu stellen.

28.03.2006 um 14:43 Uhr

"Plastikball, Plastikball..."

von: AiHua

Wickelt mich in Klarsichtfolie, macht es sicher, dass alles in meiner Tüte steril ist und ich werde mich auch an dem Frühling erfreuen. Ich werde dann wie Bart in einem durchsichtigen Ball durch die Gegend rollen, und ich werde an Bosch denken.


Bosch, Hyronimus: Garten der Lüste (Ausschnitt der Mitteltafel), Öl auf Holz Madrid: Prado 1450-1516.

Wer will schon allein sein in seiner Fruchtblase? Wenn also keinen Mann, dann bitte ein paar Bücher. Die Hölle ist mir wohl sicher.

28.03.2006 um 13:59 Uhr

"I'm born to fate"

von: AiHua

Der Schnee ist weg, ich war schon etwas ängstlich und was ist? Ich wünsche mir wie ein Eisbär, oder Pinguin die Eismassen und die gnädig einschließende Kälte zurück, oder eben fortschwemmender Regen, der die Luft wieder reinigt. Denn ich fühle mich verheult, meine Augen sind zu geschwollen (ich vermisse die Zeiten, als ich noch Dinge aus dem Augenwinkel sehen konnte), ich niese andauernd, was beim Tippen nicht hilfreich ist. Ich kann überhaupt nicht lesen und müde bin ich auch die ganze Zeit. Ich hasse Allergien!!! Ich verfluche sie!!! Und überhaupt, ich bin dagegen!!! Und jetzt nehme ich wieder alle möglichen Tabletten, von denen man müde wird und was ist? Ich bin immer noch verheult, ich atme wie ein verfetteter Hund, und genauso wie diesem fällt mir das Treppensteigen schwer und die Lunge brennt nur, wenn man sich aus dem Bett rollt. Wie soll ich da bitte zur Attitüdenrockerin aufsteigen?

 
„[…]
I have no pride
I have no shame
You gotta make it rain
Since you gone
Deep inside it hurts
I’m just  another sad
Gust on this dark earth
I want to believe in the
Mercy of the world again

Make it rain, make it rain
[...]
Hell can’t burn me
More than this
I’m burning up all this pain
Opebn up the heavens

Make it rain
[...]
Make it rain
Make it rain
Make it rain

 
Tom, Du hast wie immer Recht.

27.03.2006 um 21:53 Uhr

Tja, wer hätte das gedacht?

von: AiHua

Bei meiner heutigen Reise durch die Feuilletons habe ich etwas gefunden. Soll ich belustigt sein, mir Gedanken machen über Geschmack der Menschheit oder aber behaupten, dass ich so was schon wusste? Nö, ich hätte nicht gedacht, dass Schulmädchenreport  die „erfolgreichste deutsche Filmserie aller Zeiten“[1] ihren Anfang nahm. Gut, auf Pornos wäre ich vielleicht auch noch gekommen, aber wieso Schulmädchenreport? Wenn ich mich richtig erinnere sah man da eher durchschnittliche Mädchen mit Kniestrümpfen und Klischeezöpfen sich von ziemlich „bürgerlichen“ Trotteln auf langweilige Art zu begatten. Dabei gab es dann noch eine Stimme, die versuchte diese Farce als wissenschaftliche und aufklärirische Dokumentation zu gestalten. Ich gebe zu, das kann auf einer Party, wenn man sowieso schon alles lustig findet genauso amüsant sein, wie eine Radiodokumentation über den Wolf (wenn ihr jetzt eine äußerst langweilige, monotone Stimme im Kopf habt, bei der im Hintergrund hin und wieder Wolfgeheul zum Steinerweichen zu hören ist, dann seit ihr auf dem richtigen Weg). Allerdings hat das alles auch einen sehr begrenzten Unterhaltungswert. Man kann sich nicht andauernd über schlechte Dialoge, Szenen und was weiß ich auslassen.
Wobei ich ja einen Freund hatte, der ganz ernsthaft Schulmädchenreport hasste, aber die Musik liebte. Er hatte irgendwie alles Mögliche davon, damit er an dieses Orgelgeduddel rankam…



[1] Rodek, Hans-Georg: Der verhängnisvolle Dr. Bernauer, in: der Zeit vom 27. März 2006.

27.03.2006 um 14:18 Uhr

wenn zwei sich streiten freut sich der dritte

von: AiHua

Draußen hat sich eine Hitzehelle ausgebreitet, und das nach dumpfen, diesigem Dämmern gestern. Mit meinem Kopf zum Bildschirm, entgegengesetzt zum Fenster sehe ich das Licht nur im Winkel des linken Auges. Aber was macht man sich Gedanken über Krokusse, die ihre zartlila Blütenblätterköpfchen durch staubiges Moos zwängen, wenn sich zwei unterschiedliche Giganten die Köpfe einschlagen? Mehr gesagt der eine sitzt bisher auf seiner Seite und freut sich und sieht dem Kampf zu, den sein Gegenüber (ich weiß nicht, ob sie vorher jemals als ebenbürtig angesehen wurden) mit einer Zeitung austrägt. Es handelt sich bei den Giganten um die streitbare Encyclopaedia Britannica, die sich mit der Zeitschrift Nature prügelt (damit aber ihre altehrwürdige Haltung versucht zu bewahren), weil diese es gewagt hat die Encyclopaedia Britannica mit Wikipedia zu vergleichen und dann auch noch zu dem Ergebnis kommt, dass die Unterschiede gar nicht soooo groß sind und Wikipedia kaum schlechter sei. Entweder nutzt die Encyclopaedia Britannica das alles zur Werbung, ist wirklich erzürnt, oder muss tatsächlich schon sehr kräftig rudern (um noch im Boot zu bleiben -> wenn man die sinkenden Verkaufszahlen bedenkt, wenigstens schreibt die cw, dass nur noch ein Drittel der Einnahmen über gedruckte Nachschlagwerke erzielt werden und ansonsten hauptsächlich über Online-Abonnoments. Dann ist sicherlich das kostenfreie Wikipedia ein Dorn, der gewaltig schmerzt, jedenfalls, wenn es nahezu gleichwertig ist), denn der offene Brief, den die Encyclopaedia Britannica verfasst (übrigens 20 Seiten lang und auch über die cw zu lesen) fordert Richtigstellung. Die Nature hätte eine unheimlich schlechte Studie durchgeführt, deren Ergebnisse einfach so nicht richtig seien.
Mal sehen was die Zeit noch bringt, denn bisher bleibt die Nature standfest auf ihrer Meinung. Wikipedia sitzt dahinter und sieht dem ganzen schmunzelnd zu…

26.03.2006 um 17:35 Uhr

Nachtrag

von: AiHua

Da habe ich doch glatt die Marienkäfer hier im Text vergessen, dafür dann aber ein Bild als Entschädigung.

mal nicht auf Simon, dafür aber in direkter Umgebung.

26.03.2006 um 17:20 Uhr

Was habe ich getan?

von: AiHua

Haustieren und dem Fanatiker schneidet ein Autodidakt und wahrscheinlich auch Legastheniker im frisieren die Haare (bzw. das Fell). Ich nämlich. Die letzten Male fand ich es auch ganz gut, aber heute sieht es so aus, als  wäre der Fanatiker glatt den 50er Jahren entsprungen. Vielleicht liegt das an der Brille, die hatte er die letzten Male nicht auf… Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich dachte, dass es besser ist, wenn ich es auch kurz genug schneide, weil ich weder die Lust habe andauernd nach zu schneiden, noch der Fanatiker mich an die Haare lässt. Vielleicht mag der eine oder andere denken, toll, da kann jemand nach seinem Belieben das Äußere seines Lebenspartners formen… Dem sei gesagt, das ist echt zum Kotzen. Ich bin jetzt schuld, dass mein Freund so aussieht, als wäre er aus dem 50ern oder aber er sieht so aus, wie das bessere Ich von Calvin!!! Na ja, so lange er zufrieden ist… hoffentlich kann man die Haare zerwuscheln. Er duscht gerade, mal sehen ob er überhaupt zufrieden ist.

26.03.2006 um 15:31 Uhr

So haltet ihn doch!!!

von: AiHua

Verdammt, ich wurde bestohlen! Nicht die Handtasche, weil ich so was nicht besitze, auch nicht meine neuen Errungenschaften (siehe hier), nein, ich wurde meiner kostbaren Zeit beraubt. Das war so ziemlich noch das einzige was ich hatte zum Verprassen!!!  Hier werde ich langsam alt, reich und berühmt bin ich immer noch nicht und so ein Scheusal von Dieb nimmt mir einfach eine Stunde meines Lebens weg. Was hätte ich alles mit ihr machen können? Ich hätte eine Stunde mehr meine wichtigen Arbeiten verschieben können, meine Abgabetermine um eine Stunde mehr verdrängen können und ich hätte eine Stunde mehr einfach schlafen können. Solch eine unverschämte Gemeinheit!!!

26.03.2006 um 01:19 Uhr

Von Marienkäfern, Geld und Sprache

von: AiHua

Es verwundert ja nicht, dass man Sprache benutzt um Nationalität auszudrücken (die paar, die das nicht können… ja, Pech gehabt oder so), aber damit will ich mich gar nicht auf halten, dass hat sjÁlfur schon gemacht. Ich will viel eher in die gleiche Kerbe schlagen, wie es zwar auch sjÁlfur hier gemacht hat, aber eben auch Nappo und To01. Ich will mal wieder auf Musik aufmerksam machen und dabei protzen, was jetzt in meinen Besitz übergegangen ist (nicht ohne verheerende Auswirkungen auf meinem Konto anzurichten) (Aber hey, ich wollte ja der Nahrung entsagen, und weil ich das Rauchen noch nicht angefangen habe, kann ich erstmal mein Geld für Alben ausgeben) (Ach ja, wenn ich schon mal dabei bin, Nappo, ich trete auf jeden Fall mit meiner Band in Deinem Rockschuppen auf!!!).
Nach großartiger Jagd in der Musikabteilung (das mit der Jagd ist ernst gemeint) habe ich alle drei Alben Emilie Simons erlegt, nur die Sammlung film noir (drei CD’s für 10 Euro) sind mir entwischt, mehr gesagt, ich habe keinen Pfeil mehr im Köcher gehabt. Es ist ja wohl klar, dass ich vor allem jetzt in elektronischen Klangwelten stecke, über/unter und in ihr die säuselnde Stimme der Französin, die allerdings sich nicht schämt auch hin und wieder mal englische Worte in den Mund zu nehmen…
Vegetal war nicht eingeplant (Simons neustes Album), aber hat mich heute Abend jedenfalls von den drei CD’s am glücklichsten gemacht. Ich bereue also nicht, dass ich jetzt hungern muss.

26.03.2006 um 00:51 Uhr

Ich gucke gerne Fernsehen

von: AiHua

Wenn denn etwas Gutes kommt, wobei wirklich nicht aus zu schließen ist, dass ich auch totalen Müll gucke…
Aber heute kam Kasten!!!
Nicht, dass ich Cupe gut gefunden hätte. Das war einer der Filme, die mich sogar sehr enttäuscht haben. Die Idee war gut, aber die Charaktere wären öde, langweilig und entnervend. Und bei Kasten konnte das natürlich nicht passieren. Es wurde viel Schaf, viel Busch und viel Brot geliefert. Und außer anderen Charakteren entfernte es sich auch sonst sehr weit weg von der ursprünglichen Geschichte. Wenigstens etwas Gutes kam heute im Fernsehen.