Lösch mir die Augen aus

29.06.2006 um 22:49 Uhr

Endlosschleife

von: AiHua

In dem Haus in dem ich wohne, kennt man kaum die Nachbarn, aber es sind jetzt nicht so viele Parteien, dass man einen Menschen wieder vergessen würde, nachdem man ihn im Treppenhaus gesehen hat. Trotzdem erzählt mir ein Nachbar seit fast vier Jahren etwa einmal die Woche, dass er mich noch nie gesehen hat. Andauernd würden die Leute ein und ausziehen. Er wohne schon seit acht Jahren in dem Haus und jetzt kennt er noch nicht mal die Einwohner. Und er war ja auch schon Hausmeister, aber er hat aufgehört, weil „die“ nicht wirklich bezahlt haben und blah blah blah. Es ist wirklich immer dasselbe, einzige Unterschied, manchmal fragt er mich, ob ich allein lebe, ob ich verheiratet bin, dass ich mich immer an ihn wenden kann falls mal was ist und und und…
Der Typ ist auch sonst etwas komisch, aber warum erinnert er sich nicht mal endlich an mich. Einmal habe ich sogar versucht ihm zu sagen, dass wir sogar schon miteinander geredet haben. Ich meine, dass hat er an dem Tag gemacht, als wir eingezogen sind. Da hat fast schon das selbe gesagt! Das Gespräch wird durch Wiederholung nicht besser. Und es gibt ja auch Menschen, an die er sich erinnert. Oh Mann, ich bin anscheinend zu unauffällig…

29.06.2006 um 16:32 Uhr

kann ich davon auch mal die Finger lassen?

von: AiHua


Zitat des Tages (Perlentaucher):
"Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer", riet Antoine de Saint-Exupery, der heute vor 106 Jahren geboren wurde und am 31. Juli 1944 von einem Aufklärungsflug über dem Mittelmeer nicht wieder zurückkehrte.

 

 

Sehnsucht allein lässt einen womöglich einfach ins Meer stürzen, ohne dass man Schwimmen kann.

Kann man noch heute auf dem Mittelmeer einfach unsichtbar werden?

29.06.2006 um 03:50 Uhr

getrost überspringen

von: AiHua

Ich lese des Öfteren jeden Müll, auf der Suche nach einem Test, von dem ich bei brennbar erfahren habe, auf den falschen Link geklickt und dann bei einem Spiegelartikel hängen geblieben. Ich weiß jetzt, dass Lahm und Asamoah Kaninchen besitzen und sich sogar über ihre Pflege ausgetauscht haben. Irgend so ein Boulevardblatt hat nämlich nach dem Tor des (nicht kleinen, sondern nur unterhalb des Durchschnittsgröße befindlichen) Fußballers sich mit seiner Mutter in Verbindung gesetzt, die erzählte, dass ihm der Sieg nicht so wichtig war, wie die Befindlichkeit seiner Tiere, die er bei „Muttern“ in Pflege gegeben hat.
Ja in Ordnung, irgendwie hört sich das so passend an, der junge, nicht gerade große Spund, der in den Medien (und in jedem Scheiß Biergarten) noch als Kind bezeichnet wird hat also zwei „Hasen“, die auch noch Milky Way und Browny heißen. Und wenn man dann erfährt, dass das in der deutschen Nationalmannschaft Usus ist –zwei sind doch fast schon die Mehrzahl… ja, ich weiß, dazu gehören auch noch die Ersatzspieler…- dann wird das irgendwie zwar nicht belangvoller, aber ganz nett (Oh Mann, ich sollte schlafen gehen).
Übrigens, ein Tag mal kein Fußball, wieso läuft dann kein guter Film? Und sagt mir jetzt nicht, dass das Wunder von Bern lief, das wäre eindeutig die falsche Antwort für mich.

(Ach ja, den Test habe ich auch gemacht: Ich bin zwar in der Nähe der Schnittmenge gekommen, allerdings um einiges männlicher… Außerdem habe ich nochmals die gleichen Werte genommen nun aber nur mit männlich angekreuzt, da wird man nämlich automatisch noch männlicher…)

29.06.2006 um 00:24 Uhr

“the phrases that will disprove your faith in man“

von: AiHua

“-Fast as you can, baby run- free yourself of me
Fast as you can”

Gefühle, eindeutig durch den Schlafmangel verstärkt. So was kann passieren. So was kann auch andauern. Manchmal fühlt man sich, als wäre das ganze Fleisch zu schwer an einem und bricht durch das Hängegewicht simpel die Knochen.

Sometimes my mind don’t shake and shift
But most of the time, it does
And I get to the place where I’m begging for a lift
Or I’ll drown in the wonders and the was
And I’ll be your girl, if you say it’s a gift
And you give me some more of your drugs
Yeah, I’ll be your pet, if you just tell me it’s a gift
Just need a little because, because
I let the beast in and then”...[1]

Ich hasse es, schon wieder schlägt der Tag einen komplett zu Null und wenn man es schon vorher weiß, dann schlägt man mit dem Tag in die gleiche Kerbe. Und wieder ein siegreicher Tag. Ich kann diese Siegertypen nicht ausstehen, da spricht der pure Neid.


"O Darling, it's so sweet, you think you know how crazy I am"



[1] Fiona Apple: (Auszüge) fast as you can, aus: when the pawn. Sony: Epic 1999.

28.06.2006 um 20:30 Uhr

ein Schwein kommt nicht rein

von: AiHua

Vielleicht ist es wirklich nicht witzig und vor allem besorgniserregend, aber entschuldigt, ich muss darüber ganz doll lachen!
TRT der bekannte türkische Sender hat einen Vertrag mit Walt Disney abgeschlossen und dabei voll zugeschlagen. Wie die Welt berichtet (danach weiterhin auch zitiert) werden 88 Kinofilme und 21 Serien ausgestrahlt, nur Winnie the Puh ist nicht dabei, weil sein Freund ein Schwein ist. Offiziell wurde jedenfalls bekannt gegeben, dass auf TRT keine Sendungen ausgestrahlt werden, die der türkischen Kultur zuwiderlaufen.

„Für Gegner der Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan steht längst fest, daß der Ferkel-Verzicht religiös motiviert ist. Im Islam gelten Schweine als unreine Tiere, deren Fleisch nicht gegessen werden darf. Daß das kleine Ferkel in "Winnie Puuh" von niemandem verspeist wird, sondern nur bei lustigen Episoden mitwirkt, gilt Kritikern als Beweis dafür, daß bei TRT religiöse Eiferer am Werk sind, denen Schweine in allen Lebenslagen ein Greuel sind. Die türkische Opposition hat eine parlamentarische Anfrage eingebracht, mit der sie der Sache auf den Grund gehen will.“

Der Fernsehdirektor verteidigt sich etwas paradox, dass er den zuschauern auch keine Filme zumuten würde in denen Türken als Barbaren dargestellt werden würden und außerdem (hier der Clou) „daß in den "Abenteuern von Micky und Donald", die bereits täglich auf TRT laufen, hin und wieder ein Schweinchen auftaucht.“
Schön ist auch, dass auf den privaten Sendern längst Winnie the Puh und Ferkel als ganz normales Programm liefen…
Sicherlich, ich lache immer noch, aber diese Geschichte ist ja nur eine von vielen, die zeigt, dass bestimmte Kräfte versuchen dem Islam im Alltagsleben der Türkei eine immer stärkere Stimme zu geben.

28.06.2006 um 03:55 Uhr

"finally we are no one"

von: AiHua




"don't be afraid, you have just got your eyes closed"



(Noch immer übe ich und dabei sollte ich mir eindeutig mehr Zeit lassen. Nach zwei Stunden sehe ich auf einmal kapitale Fehler...  es gibt mindestens zwei Stellen, die einfach ärgerlich sind, gerade weil es Fehler sind, die ich hätte lösen können. Ich meine, für manche Dinge bin ich einfach zu blöde, aber dafür war ich zu unaufmerksam.)

28.06.2006 um 03:35 Uhr

Ja, die Hymne grölen!

von: AiHua

Klein kann mich jetzt nicht überzeugen (danach zitiert) etwas Sekt, Bowle oder Bier zu schlucken, um nach der Einstimmung (einem Fußballspiel) mal flott leicht angetrunken (oder auch schon mehr) vor der Heimkamera die Deutsche Hymne zu singen. Nicht dass ich etwas dagegen habe, wenn ihr alle das tun wollt, aber ich habe keine Lust. Patriotismus, Nostalgie und Sentimentalität hin und her, wie sie sich Klein vorstellt, als Vorbild „Austauschfranzosen“ aus seiner Schulzeit:

Vor vielen Jahren sah ich eine Handvoll französischer Austauschschüler auf einem Fest, gegen das Dröhnen einer Live-Band, Arm in Arm die Marseillaise singen. Sie waren betrunken, fern der Heimat und sichtlich sentimental. Sie taumelten und versuchten, im Lärm der jämmerlichen Tanzmusik die Köpfe so eng zusammenzustecken, dass sie einander singen hörten. Ein Freund, dem dies damals noch weniger gefiel als mir, hat, stocknüchtern und in übel meinender Absicht, seine Kamera gezückt, um zu fotografieren, wie sich die Franzosen gebärdeten.
Unser Video wird uns ähnlich zeigen.

Ich persönlich hätte lieber eine Hymne ohne Text! So wie die Spanier z.B., das finde ich gut. Auch über die Zeit haltbar. Wie die erste Strophe des Deutschlandliedes beweist, dauert nicht alles so lange an…
Ich hatte mal einen Nach-68er als Lehrer, den man als Schüler tatsächlich schocken konnte indem man das Deutschlandlied sang. Da ist Aufbegehren einfach! Und ein paar in meiner Klasse haben tatsächlich dafür fast Verweise bekommen… Eine andere Lehrerin konnte den Idioten noch so gerade aufhalten. Wenn nicht diese Sache gewesen wäre, könnte ich nicht den Text auswendig, so durfte ich mir aber etwa eine Woche tagtäglich die Hymne anhören. Eigentlich genau so, wie es sich Klein wünscht, na ja, ohne Alkohol, ohne Fußball, ohne Sentimentalität, da war nur Häme…

28.06.2006 um 02:25 Uhr

“Glowing cause you’re sweating on the floor”

von: AiHua



“Turn out the lights, she’s coming to fight,
and then she’ll go
Death row smoking getting to your face”[1]



[1] Kings of Leon: (Auszug von) velvet snow, aus: aha shake heartbreak. BMG: EU 2004.

27.06.2006 um 22:39 Uhr

How can I see. When you're everything

von: AiHua



Hearing you say it
I could die
Trembling star
Just reminds me

All my world in one grain of sand
And I've blown it
All my world in one grain of sand
And you own it

Black cherry
Black cherry
Stone

Excite me, ignite me
Oh and you know,
I miss you, I kiss you
Oh and you know
(goldfrapp: black cherry)

27.06.2006 um 19:06 Uhr

Die Geschichte einer Waffe

von: AiHua

Mike Davis schreibt in dem Magazin lettre international (hier in Auszügen und danach zitiert) über den Beginn und die Geschichte der Autobombe, wobei er den Prototyp „Kutschbombe“ vorstellt. Diese hatte 1920 einem Pferd und 40 Menschen das Leben gekostet, der Sachschaden war auch nicht gerade gering. Das Anschlagsopfer weilte gerade in Schottland, der Anschlag selber fand in der Wall Street statt. Irgendwie ein nicht gerade ausgeklügelter Plan.
„[E]in rachsüchtiger italienischer Anarchist namens Mario Buda [stellte] seinen Pferdewagen unweit der Kreuzung Wall Street und Broad Street ab, direkt gegenüber der Bank J. P. Morgan Company. Buda stieg in aller Ruhe vom Wagen und verschwand unbemerkt in der Menge der Leute, die soeben zum Mittagessen aus ihren Büros kamen. Ein paar Häuserblocks weiter fand ein erstaunter Postangestellter Zettel mit der Forderung: „Laßt die politischen Gefangenen frei, oder der Tod ist euch allen sicher!“ Gezeichnet war die Warnung von „amerikanischen anarchistischen Kämpfern“.
Wie anfangs geschrieben, seine Forderung wurde offensichtlich nicht nachgekommen. Davis führt weiter aus, dass diese Kutsche als Prototyp einer Autobombe durchgeht, weil eine Bombe als unauffälliges Gefährt getarnt in ein urbanes Umfeld gebracht wurde. Bis in die 50er war die Autobombe äußerst beliebt, dann fand sie weniger Verwertung. Und ab der 70er erlebte sie die Renaissance, nach Davis gesagt eher ihre wirkliche Ausbreitung, die IRA entdeckte ihren Nutzen für ihre Zwecke. Sie sind unauffällig, billig herzustellen und haben eine große Zerstörungskraft, also alles was das terroristische Herz begehrt (ja ja, ich weiß, die wollen eigentlich was ganz anderes). Ab da an, war die Bombe nicht nur eine Waffe für den unüberlegten Rächer, sie war eine „
halbstrategischen Waffe, deren Feuerkraft unter bestimmten Voraussetzungen der einer Luftwaffe entsprach. Mit ihr ließen sich urbane Knotenpunkte lahmlegen, militärische Hauptquartiere zerstören und die Bevölkerung ganzer Städte in Panik versetzen. Die Lastwagenbomben, die 1983 die US-Botschaft und die amerikanische Marinekaserne in Beirut zerstörten, waren – in geopolitischer Hinsicht – der geballten Feuerkraft aller Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe der 6. US-Flotte überlegen. Sie zwangen die Regierung Reagan zum Rückzug aus dem Libanon.“
Davis stellt fest, dass eine Autobombe (zumindest für uns in den Nachrichten) so zum Alltag gehört, wie der i-pod oder AIDS. Irgendwo auf der Welt geht immer wieder eine hoch, schlummert zwischen den ganz normalen Autos…

27.06.2006 um 15:43 Uhr

überlegen bevor man schreibt?

von: AiHua

Ich bin wirklich nicht gefeit vor Rechtschreibfehlern und Tippdrehern. Nein, wahrlich nicht. Aber sollte man nicht vielleicht wenigstens jemand auf einen Fehler hinweisen, wenn der Blogtitel falsch geschrieben ist? Na gut, vielleicht sind manche Schnitzer extra, als Anspielung auf das deutsche Wort? Ich weiß es nicht.

27.06.2006 um 15:31 Uhr

Blätter fliegen

von: AiHua

Mal wieder Unwetter, Licht flackert, kurz ist der Strom weg und es regnet Schlieren, eigentlich schon gar keine Tropfen mehr. Schön. Viel zu schön um einfach Musik darüber zu legen. Einzig schade, dass man die Fenster nicht öffnen kann. Es regnet rein und auf Kipp werden sie vom Luftdruck angesogen und knallen laut. Würde der Regen doch endlich den Kopfschmerz mitnehmen, dann genieße ich danach auch wieder die Sonne.

27.06.2006 um 14:10 Uhr

Eraser

von: AiHua

Wenn man am Schreibtisch die Tasten nicht trifft, liegt das des Öfteren bei mir daran, dass Thom Yorkes Stimme (und die Musik) einem zum absoluten Zappeln bringt und das alles am Schreibtisch.
Heute habe ich das erste Mal ein paar Lieder (hier z.B.) von seiner Soloplatte Eraser gehört und ich bin begeistert, auch wenn ich hoffe, dass sich die Band mal wieder zusammen rauft. Sie nehmen ja auch schon wieder zusammen auf, da lebt man sich vielleicht auch wieder zusammen.
Jan Wigger hat Recht, wenn er sich an die kid A oder auch Amnesiac erinnert (danach zitiert) fühlt. Kaum eine Gitarre, alles ein Gefrickel und elektronisches Getöne, dabei aber sehr melodiös. Wie man es eben auch von Yorkes Stimme gewohnt ist. Quitschen mit Poetik oder so…
Einzig und allein die Einschätzung Wiggers, dass „Yorkes Brillanz unfreiwillig schuld sei an ärgerlich überambitionierten Flitzpiepen wie Muse, doch diesmal reichen ihm ganze 41 Minuten zum Zurechtrücken der Verhältnisse: Thom Yorke und sonst niemand ist die Kugel in unseren Köpfen.“
Er mag die Kugel in meinem Kopf sein, aber Muse sind bestimmt nicht überambitioniert.

27.06.2006 um 13:38 Uhr

am Besten kein Fernsehen mehr?

von: AiHua

Mir ist es ziemlich egal, ob Christiansen gegangen wurde oder sie nun freiwillig ihr Feriendomizil zum Hauptwohnsitz macht. Hauptsache sie ist endlich weg, ich habe sie von Anfang an nicht ausstehen können und das ist jetzt ganz schön lange her. Eine furchtbare Sendung! Ich dachte ja, die einzige Möglichkeit, dass sie irgendwann verschwindet wäre, dass sie einfach irgendwann nicht mehr existiert, schließlich magerte sie sich von Sendung zu Sendung…
Es war nicht zumutbar, dass sie ihren schwarzen politischen Hintergrund so gar nicht etwas objektivieren konnte, was als Moderatorin einfach schlecht war und die Gäste waren auch furchtbar. Sicherlich, die meisten konnte man sich nicht aussuchen, schließlich kommen die nun einfach aus der Politik, aber es gab ja auch immer gerne die Gäste mit was weiß ich für Hintergründe. Das Schlimmste, was ich vor langer Zeit gesehen habe, war als Reinhard May erklärte, warum man das Fernsehen zensieren muss, weil die Menschen zu blöd sind, also vor allem die Heranreifenden. Denn der gute Reinhard ist schließlich der Supervater. Toll war dann, als er erklärte, dass seine Kinder selbst durchaus in der Lage sind Schrott zu erkennen… na ja, nur die anderen alle nicht. Kann ja nicht jeder so toll sein.
Als Ablösesendung allerdings eine neue von Jauch zu nehmen… meine Hoffnungen, dass das eine Blüte des Politfernsehens wird, sind sehr gering… Bisher weiß man jedenfalls nichts über die Nachfolgesendung.

27.06.2006 um 02:31 Uhr

alles bewegt sich, nur ich bin ein verdammter Stein (und bei mir rollt gar nichts)

von: AiHua

Da ist man eine zeitlang nicht auf der Seite und radioblog hat sich total verändert und natürlich funktioniert das eine oder andere noch nicht so wirklich… Es ist bestimmt eigentlich viel toller, dass man jetzt nicht immer noch ein Fenster zusätzlich haben muss, aber teilweise… Mensch Leute, denkt doch an die Trottel, die ganzen Idioten, also an mich! Ich muss mich da doch jetzt erstmal gewöhnen!
Das mit der Suche fand ich jedenfalls toller, da blieb das Suchfenster erhalten, jetzt muss man immer zurück, oder in einem neuen tab den ganzen Kram öffnen…

26.06.2006 um 17:57 Uhr

Habe ich heute meine Tabletten schon genommen?

von: AiHua

Ab sofort werdet ihr mich alle in eure Favoritenliste aufnehmen!

… Mist das bringt nichts…

Ich habe Fury (wahlweise auch Kommissar Rex, Flipper oder irgendwelche anderen Biester) in meiner Gewalt, wenn ihr nicht tut was ich will, werde ich das Tier sprängen!!!

 

[Wenn ihr wirklich auf mich hört, dann will ich den Weltfrieden, Glück und Geld für alle und für mich das MEISTE!!! Dann könnt ihr das auch mit der Favoritenliste streichen.]

26.06.2006 um 17:43 Uhr

"Wettlesen in Klagenfurt" und versiertes Buhlen um den Bachmann-Preis

von: AiHua

Also nach Herrn Löwenzahn könnte ich ja als Jungegereifte bezeichnet werden, wobei ich bald nicht mehr jung und auch noch nicht reif bin, aber großkotzig arrogant  habe ich auch auf dem Kasten…

Aber ich na, ich bin so unreif, dass ich das Wettlesen im Halbkreis auf diesen Überseekisten ganz schön ätzend fand. Einer las vor, die anderen taten als würden sie mitlesen, oder lasen schon mal ihren Text warm. Dann haben sie darüber getratscht, toll. Die Stimmung war unheimlich… langweilig. Vielleicht sind die Bücher, die alle sich um den Bachmann-Preis tummeln unheimlich gut, aber bei der Lesung habe ich zumindest nichts davon mitbekommen. Ich wurde nur träge…

Elmer Krekeler in sah das in der Welt durchaus auch anders:

„Wer immer früher die mangelnde Welthaltigkeit Klagenfurter Texten bejammert hatte, war baß erstaunt. Es sind postmoralische Zeiten, in denen die diesjährigen Texte spielten, postkapitalistische Zeiten, Zeiten, in denen die Verhältnisse zwischen den Menschen in allen Kategorien so verrutscht sind, daß jeder dringend ein Navigationssystem bräuchte. Eine Wanderkarte mit mobilem roten Pfeil - "Sie befinden sich hier.“

Krekeler störte sich an der Abgeklärtheit der Texte, eigentlich auch an die Versiertheit der Autoren in ihrer Schreibweise. „Sie geben Texten eine gewisse Grundspannung. Noch besser allerdings als all das können sie mit der literarischen Klimaanlage umgehen.“

Das störte mich weniger, das gefiel mir meist sogar an den einzelnen Buchvorstellungen sehr, aber –ich weiß, ich wiederhole mich- diese Lesungen waren ja schrecklich!

26.06.2006 um 17:19 Uhr

you'r on the ride

von: AiHua

“I know, I know the sun is hot
Mosquitos come suck your blood
Leave you there
All alone just skin and bone
When you walk among the trees
Listening to the leaves
The further I go the less I know

Where will you run?
Where will you hide?
Lullabies
To paralyze”

Ich kann es nicht ausstehen, wenn von mir geschätzte Blogs verschwinden. Man kennt sich ja gar nicht und weiß nicht was dahinter steht und trotzdem ist etwas was einem teuer geworden ist weg. Hoffentlich bist Du wenigstens zukünftig weniger zerrissen und genießt sogar die andalusische Wärme. Ich habe Dich gerne gelesen und viel zu wenig kommentiert, etwas sehr sanftes (was mir sehr fremd ist) hat mich doch ziemlich abgeschreckt.

“You know I'm told they swallow you whole
Skin and bone
Cutting boards and hanging hooks
Bloody knives, cooking books
Promising you won't feel a thing
At all

Swallow and chew
Eat you alive
All of us food that hasn't died
And the light says”

Und hätte ich es schneller mitbekommen, hätte ich mir den einen oder anderen Eintrag abgeschrieben, da waren wirklich tolle Formulierungen…


”Somehow they pick and pluck
Tenderize bone to dust
The sweetest grease, finest meat you'll ever taste
Taste, taste
So you scream, whine, and yell
Supple sounds of dinner bells
We all will feed the worms and trees So don't be shy
[1]



[1] Queens of the Stone Age: Mosquito Song (mit Aussparung), aus: Songs fort he Deaf. Universal: Intercope 2002.

24.06.2006 um 16:54 Uhr

"the last of the boys to know"

von: AiHua

  1. Letzte Zigarette: es regnete und wir guckten in die prasselnde Dämmerung, ansonsten passt wohl: „…mild, sanft im Geschmack.“ -> wer erinnert sich nicht an den Eisbären
  2. Letzte Autofahrt: das ist tatsächlich schon Monate her und ich war natürlich nur der Beifahrer, kommt besser ohne Führerschein.
  3. Letzter Kuss: gerade mir mal eben organisiert.
  4. Letzter Weinkrampf: ich bin weder groß noch ein Junge, um auf To01 einzugehen.
  5. Letztes Buch: Wühr, Paul: Das falsche Buch.
  6. Letzter Film: keine Ahnung
  7. Letzte(s) benutzte(s) Schimpfwort(e): im Traum: Parvenu (zur Erklärung, es wimmelte nur so vor Rokokokokotten und auch Männer trugen diese Schuhe mit hohen Absätzen, Muttermale aufzukleben war auch sehr in und mein Reifrock war sehr unpraktisch -> Historientraum); gedacht: verdammter Wichser; gesagt: Mist.
  8. Letztes Getränk: letzte Schluck Wasser einer Flasche.
  9. Letztes Essen: Gemüsesuppe
  10. Letzte Sendung im TV: kulturzeit
  11. Letzte Dusche: gestern
  12. Letzte CD: gehört: Jay Jay Johanson: Rushi don’ wanna rush you now/if you need some time to thimk/i can wait another year…“ ; gekauft: Piana: ephemeral.
  13. Letzter gekaufter Gegenstand: Trinken
  14. Letztes Mal aufgeregt wegen: Word, ich hasse dich!!!
  15. Letzte Enttäuschung: Manche Tage kann man wirklich in die Tonne treten, letzten Dienstag.
  16. Letzte sexuelle Phantasie: irgendwann in dieser Woche?
  17. Letzte Worte: „Danke, ich nehme mir später was.“
  18. Letzte merkwürdige Begegnung: Fußballfans, aus der Ferne sind die bestimmt ganz nett.
  19. Letztes Mal amüsiert: über ein Bild gelacht.
  20. Letztes Mal verliebt: dauert an
  21. Letztes Mal umarmt: vor einer Stunde etwa
  22. Letztes Mal getanzt: gestern, aber ausdauernd schon länger nicht mehr
  23. Letztes Konzert: SAE-Night im atomic
  24. Letzte Website besucht: Wikipedia
Von To01 übernommen.

24.06.2006 um 05:38 Uhr

"it's true"

von: AiHua

Meine Großmutter und ich sprechen keine gemeinsame Sprache, das Chinesisch, welches ich zumindest als Kind etwas verstanden habe, spricht sie nicht, sie spricht einen anderen Dialekt. Der einzige Weg -in vielerlei Hinsicht ist sie sehr traditionell-, außer mit mir Zeit zu verbringen, mir ihre Liebe zu zeigen, war ihr Essen. Die Sprache haben wir wirklich gut beherrscht.

“Who oo am I, what and why?
‘Cause all I have left is my memories of yesterday,
Ohh these sour times.”


Und manchmal habe ich den Eindruck, dass ist nicht nur bei ihr so. Essen kann ich wirklich gut. Eigentlich nicht nur das. Im Aufnehmen bin ich gar nicht so schlecht, ich weiß wirklich einiges zu genießen und zu beachten… Könnte ich doch auch so gut ausdrücken.


 “After time the bitter taste,
Of innocence decent or race,
Scattered seed, buried lives,
Mysteries of our disguise revolve,
Circumstance will decide.”