Adele ist eine kostspielige Frau
Ich bin ja da etwas komisch, ich war traurig, als
die Adele aus Wien ziehen musste um nach Amerika zu reisen. Aber Recht ist wohl
Recht. Und Recht ist es dann auch, dass die Erbin das Bild in einer Auktion
verkauft (mit vier weiteren Klimt-Exponaten). An sich hat man ja gewitzelt,
erklärt im standard.at (danach zitiert), dass 100 Millionen für das eine Bild
viel zu viel wäre und das höchstens für die beiden Bilder zusammen gezahlt
werden würde, aber nein, die Adele ist jetzt das teuerste Bild überhaupt (bis
zum nächsten). 135 Dollar hat ein Kosmetikhersteller hingeblättert, alles für
seine neue öffentliche Sammlung. Die Erbin, die lange um das Bild gestritten
hat um es dann zu verkaufen sagte: „ein würdiger Rahmen" für das
Adele-Porträt sei: "Ich hätte mir keinen besseren Ort wünschen
können." Der Los
Angeles Times sagte sie: "Wir haben ein Museum gewählt, das die Brücke
zwischen Europa und den USA ist." (ich frage mich, wie sie das bei der
Auktion sich ausgesucht hat…. Naja, vielleicht hat sie eine Auswahl der
potenziellen Käufer getroffen, bei so viel Geld kenne ich mich nicht aus) (vor
ein paar Monaten gab es mal den Bericht, indem man erfuhr, das der Anwalt der
Erben ein (Ur)Enkel von Schönberg selber sei, mir kam das alles wirklich auch
atonal vor –um mal mit meinem Semi-Wissen zu protzen-)
Ich mag es nicht, dass die ganzen Bilder nach
Amerika gehen und dann auch noch verstreut… ich meine Europa abklappern reicht
mir vollkommen und dann noch das Guggenheim in New York und Bilbao, das muss
doch reichen.

