Ahh! Altgriechisch!
Heute erinnere ich mich wieder an
mein erstes Semester. Nachdem ich meiner Französischlehrerin entronnen war, mir
geschworen hatte, nie wieder Angst vor Menschen zu haben, die bezahlt werden
mit etwas beizubringen, sitze ich also in der ersten Woche bei einer Dozentin,
die mir etwas über das wissenschaftliche Arbeiten in der Kunstgeschichte
erzählen soll. Nicht nur, dass sie tatsächlich uns mit französischen Begriffen
auffordert uns an die Arbeit zu machen, nein, sie sagt auch noch, dass man ein
bisschen Altgriechisch schon beherrschen sollte. Das ist doch wohl klar.
Hm, ich konnte bis dahin noch
nicht mal Latein… Na ja, Griechisch kann ich immer noch nicht. Heute, gerade,
wurde ich auch wieder daran erinnert. Hegel und die anderen
Philosophenkonsorten schreiben ja mal gern die original Begriffe, schön mit
griechischen Buchstaben, so dass ich mich noch hilfloser fühle, denn wo schaue
ich jetzt bitte nach, wo kann ich das jetzt mal eben nachschlagen? Und nicht
nur, dass ich mich sowieso damit rumschlage, nein, jetzt tut mir Burckhardt das
auch noch an. Er redet eine ganze Seite über diesen Begridd, den ich noch nicht
mal entziffern kann, geschweige denn verstehe.

