„Als Deutschland 1954 Weltmeister wurde, war ich auch ziemlich fröhlich, zwei, drei Stunden lang“
Sagt ROR Wolf im Gespräch mit der taz und spricht
mal wieder über Fußball, wobei doch das Kapitell für ihn eigentlich
abgeschlossen ist. Und zum Schluss sagt er eben etwas typisch Fußballpoetisches:
„Fußball ist eben nicht nur ein Rasenspiel sondern auch ein Spiel im
Gefühlsgelände der Zuschauer und Zuhörer.“
Er selber war Fußballfan, stört sich nur daran,
wenn man ihn abfällig Fußballpoet nennt, ansonsten war es Teil seines Lebens,
heute eine alte Liebe. Die Arbeit heute daran ist ein Produkt mit der
Beschäftigung mit dem alten Material. Er sieht die Notwendigkeit des „Events“,
aber er selber hat damit wenig zu tun und denkt lieber daran sein altes Archiv
zum Thema Fußball niederzubrennen. Hört sich ganz nett an.

