"Du gehörst in den Tank!"
Das mit der Schleichwerbung ist
so eine Sache. Wurde doch gerade mal wieder ein Rundumschlag gemacht.
Zeitungen, wie Fucus Mony oder der Merian haben entweder eine
Fondsgesellschaft zu oft positiv genannt oder aber einen Audi zu oft schön in
Szene gesetzt (in der FR nach zu lesen). Ja… Das mit der Schleichwerbung ist ja
so schwierig. Ich meine, ist es nicht albern, dass für eine kleine Szene, in
der jemand durch einen Supermarkt rennt sämtliche Waren neu gestaltet werden,
weil man Angst hat wegen Schleichwerbung belangt zu werden? So geschehen bei Bourne Supreamecy, dabei sieht man kein
einziges Produkt, weil er so schnell (die Hauptfigur) da durchläuft und sich
eine Wodkafalsche greift (natürlich auch keine wirklich existierende Marke).
Ein anderer Fall ist dann unser
Lieblingsagent. Richtig, der nach einem Ornithologen benannt wurde, der Bond,
der James Bond. Da wurde schon öfter gegen geklagt, weil da doch so viel
Schleichwerbung ist. Da trägt er immer eine Rolex, er fährt hin und wieder mal
gerne einen BMW, der auch richtig schön vorgeführt wird (allerdings immer
zerschrottet wird), dann wären da doch seine Walter PPK zu nennen und so kleine
Sprüche, wie „Verschwinde, du gehörst in den Tank“, den unser James zu einem Tiger
zischt.
Mal ehrlich, ich wäre am Ende,
wenn der Q-Nachfolger dem James eine Uhr reicht und sagt, ‚Dass ist eine echte
Molex, seien Sie diesmal vorsichtig“…. So in der Art. Vielleicht würde er dann
auch nicht mehr sich um die Fabergé-Eier kümmern, man würde sie umbenennen…, na
ja, da geht es ja um Kulturgut.


Dagegen kann man echt klagen? Mit welcher Begründung? Und was zum Henker ist daran schlimm? Wie unrealistisch wäre das wenn es nur noch Mola zu trinken geben würde?!
Habe mal irgendwo gelesen das die jetzt auch in Videospielen richtig Gas geben wollen...
Bei I, Robot kommt es jetzt drauf an: Hat Audi dafür bezahlt, dass sie in dem Film so präsentiert werden? Wenn ja, dann ist es Werbung, die nicht als solche gekennzeichnet wird (weil mitten im Film), also verboten. Wenn sie kein geld zahlen, ist es egal, weil Werbung nur das ist, was gegen Entgelt geschieht.
Allerdings kann Audi jetzt auch so argumentieren, dass die Gelder als Filmförderung geflossen sind und mit ihren Produkten im Film nichts zu tun haben. Das glaubt denen zwar niemand, reicht aber aus, um juristisch damit durchzukommen. Sind sie sogar voll an der Filmfinanzierung beteiligt, gilt so etwas als Eigenanzeige, und die ist erlaubt.
Verboten wäre also nur, wenn gegen Entgelt in einem Film nicht deutlich als Werbung gekennzeichnete Webrung gemacht würde, die eindeutig als solche nachgewiesen werden kann und bei der der Kläger sich ebenbürtige Anwälte leisten kann.
Schleichwerbung gibt es also eigentlich eher auf dem Papier.
Das ganze nach EU-Richtlinien, amerikanische Filme dürften damit eh keine Probleme haben... Achja, und Videospiele sind als Medium meines Wissens so noch nicht reglementiert, was bedeutet, dass man an Werbung da noch einiges machen könnte...
Das ist super. Ich muss ein Gewerbe anmelden! *g*
\"Cola in Angola\" und was es sonst noch für blöde Sprüche gibt.....
Wobei, die sprechen glaube ich nie ein richtiges Produkt, also Marke an...