„Es gibt Menschen,…
…mit denen sich alles kompliziert, und dabei ist das so ein exzellenter Kerl!“
Der Satz, den der Schwierige Hans Karl ausspricht hat
mich einige Zeit nachdenken lassen.
„Mein Gott, ich bin eben nicht
möglich [.]“
Er hätte auch sagen könne, dass
er unmöglich sei, aber durch das viele Benutzen ist der Begriff schal geworden,
drängt sich in der Bedeutung nicht unbedingt auf. Hans Karl ist der Schwierige,
er ist als Schwierige nicht möglich, unmöglich. Und so ist es nur plausibel,
dass seine Situation kein Zustand sein kann.
Das Schöne an der Figur Hans Karl
ist, dass er alles so meint, wie er es sagt. Sicherlich, man muss auch bei ihm
zwischen den Zeilen lesen, denn einiges ist ihm nicht bewusst, was er da
eigentlich ausdrücken will und aus ihm heraus drängt. Und so weiß man, dass er
seine Beteuerungen zu einer Freundschaft ernst meint, die er mit seinem
unendlich gefangenen Neffen bespricht.
„HANS KARL Ich hab’ ihn gern.
STANI Er nimmt alles wörtlich, auch deine Freundschaft für ihn.
HANS KARL Aber er darf sie wörtlich nehmen.“
So ohne Handlungsfähigkeit, auch
mit noch so viel Erkenntnis ist Hans Karl nicht möglich, er ist schwierig. Aber
gerade deshalb ist er so sympathisch.


Wirklich sehr zu empfehlen, vielleicht auch sich mal anzuschauen, da es sich um ein Drama handelt, mehr gsagt um ein Lustspiel in drei Akten.
Schönste Stelle (vom Humor her) ist das Telefonat von Hans Karl. Nicht nur, dass er insgesamt nicht verstanden wird in seiner schwierigen Zeit (es spielt etwas difus im ersten Weltkrieg oder danach in Österreich), es kommt noch ein Medium hinzu, welches eigentlich zur Komunikation dienen soll, es aber nur noch erschwert.