„I need to lose to make it right“
An mir rauscht die Zeit vorbei. Ich
habe das Gefühl, wie ein Beifahrer mit dem Kopf gegen den Anschnallgurt zu
lehnen, die Stirn hat sicher schon einen Fettfleck an der Scheibe hinterlassen.
Aber was soll’s, von der anderen Seite werden die Tropfen weggetrieben,
manchmal folgt mein Finger einen, versucht von innen den Druck zu spüren. Mein
Blick von unten, leicht verzerrt, achtet auf die Monokulturen von schlaffen
Kiefern, die schon viel zu früh harte Borke bekommen haben, weil alle anderen Bäume
genauso alt sind wie sie. Die kahlen Stämme treiben, peitschen dahin. Ich sehe
an den Stämmen die Zeit.
„40 miles from the sun“
(Für Löwenzahn ist da eigentlich
keine Zeit)

