Lösch mir die Augen aus

04.05.2006 um 18:31 Uhr

Ich bin ich II

von: AiHua

Mehr ich, als ich vielleicht ertragen kann. Ich habe nämlich eindeutig genug, vielleicht aber auch weil ich immer noch nicht wirklich mit diesem Programm zu Recht komme. Üben kann ja so anstrengend sein. Eigentlich stellt man sich ja Überlagerungen ganz toll vor. Man denke nur an László Moholy-Nagy, der hat das bei einem Porträt richtig toll gemacht. Ich kannte seine Bilder vor einigen Jahren gar nicht und war zufällig in eine Ausstellung der Porträtfotografie geraten und stand auf einmal vor einem seiner Bilder. In dieser Zeit, ich spreche von dem Zeitraum um 1920/30, versuchte die Avantgarde durch Überlagerungen mehr psychologische Tiefe, als auch narrative Anspielungen zu erreichen. Zum einen natürlich um sozusagen die verschiedenen Facetten der dargestellten Person auszudrücken, aber auch, weil man genau zu der Zeit festgestellt hat, dass die verschiedenen Motive in der Überlagerung sozusagen um den Betrachter buhlen und somit mehr seine Konzentration beanspruchen (eigenartig, dass man so was wissenschaftlich erst feststellen musste).
Ich kann das natürlich nicht so toll, aber weil ich doch zeigen wollte, dass ich nicht wie ein/e Puppe/Animemädchen aussehe eben nur so ein verquastes Bild.


Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. AiHua schreibt am 04.05.2006 um 18:33 Uhr:sieht aus, wie so eine schlechgt gemacht Magazincollage...so von wegen Visions, oder auch Bravo...
  2. Solus schreibt am 04.05.2006 um 19:15 Uhr:Du könntest das Bild vielleicht noch etwas schärfen, in Graustufen umwandeln und danach im Farbbalancing eine Farbe etwas wegdrehen; z.B. blau, um ein etwas vergilbtes Aussehen zu erreichen. Sieht meiner Meinung nach (noch) besser aus.

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