Kinder mal wieder
Heute im Spiegel hat Elke
Schmitter nochmals das geschrieben (meine Quelle Perlentaucher), was zwar auch
schon öfter gesagt wurde, aber weil es immer noch „[…]ein paar große Männer in
Deutschland [gibt], die machen sich große Sorgen“, dass wir austerben, bemüht
sie sich nochmals, wobei sie (wie andere auch schon) mal wieder feststellt,
dass es eben nicht darum geht, dass insgesamt zu wenige Kinder geboren werden
sondern eben die „Falschen“ Kinder kriegen.
Elke meint:
"Entspannt euch, Jungs."
Denn: "Seit über Geburtenraten nachgedacht wird, sind es die falschen, die
Kinder bekommen. Das Bürgertum hat sich immer 'von unten' bedroht gefühlt. Und
kam damit am besten zurecht, wenn Wirtschaft und Gesellschaft den Kindern der
Armen und Ungebildeten Aufstieg und Teilhabe versprachen. Das ist derzeit nicht
der Fall. Die alte Angst vor den Pauperisierten nimmt zu; so ist es kein
Wunder, dass die warnenden Apelle vor allem an die akademisch gebildeten Frauen
ergehen: 'Wir', die guten deutschen Mittelständler, sollten uns stärker
reproduzieren. Darüber auf diese Weise zu reden ist wohl das Prickelndste
seit dem Slogan: 'Wir schenken dem Führer ein Kind'."
Ja, ich überlege mir natürlich
auch, ob ich jetzt für den F… äh, Staat ein Kind kriege.

