Panda für den Deutschen oder auch Europäer
Wir wissen es alle, die Deutschen
sehen sich aussterben, darüber schreibt auch Tim Parks in der taz. Er weitet
die Angst aus auf Europa, betrachtet mögliche Gründe in der Geschichte und ist
eigentlich besorgt idealistisch, obwohl er nett schreibt: „Dumm nur, dass es
immer schwieriger wird, diese bequeme Strategie durchzuhalten. Idealismus -
wohin man auch blickt - interessiert seit über zehn Jahren niemanden mehr. […]Die
seichte Phrasendrescherei, die Endlosschleife aus Melodram und Beruhigungspille
ist abstoßend.“
Er hat die Hoffnung, dass wir für
unsere Wert kämpfen, wenn wir durch den „militante[n] Islam oder die
chinesischen Importe“ mit dem Rücken zur Wand stehen und erkennen, dass unsere
Freiheit viel wert ist. Dann ist die Demographie ein Folgeproblem, welches auch
in Folge von Hauptlösungen einfach kein Problem mehr sein könnte.
Weshalb ich aber überhaupt
angefangen habe, den Artikel zu lesen ist gewesen, dass darin eine englische
Stimme trocken zu dem Aussterben der Deutschen zu Wort kam:
„Warum nicht hundert Jahre früher? […]Warum haben sie uns so lange
warten lassen? Und kriegen wir jetzt die wenigen Sachen, die wir an ihnen so
schätzen: die BMWs, die Brauereien, die Elektrogeräte?“


1.) Rechtsverkehr
2.) Geschmacksnerven
3.) die Einsicht, dass niemand eine Monarchie braucht
Vielleicht könnte man denen auch noch eine Portion Stereotypisierung vererben, obwohl... brauchen sie nicht mehr...