Puschkin im Sommer
Eine Möglichkeit das Wochenende
einzuleiten wäre sich etwas Winter anzuhören. In Form von Puschkin,
vorleser.net hat hier nämlich die ersten drei Erzählungen vom Postmeister gerade neu herausgebracht,
kostenlos herunterladbar. In meinem Buch (zugegebenermaßen ein etwas älteres,
hat noch nicht mal eine Jahreszahl abgedruckt) heißt die eine Novelle zwar
nicht der Sargmacher, sondern Sargtischler und die Übersetzung ist insgesamt
auch etwas anders als meine…
Aber es ist irgendwie angenehm,
auf einer Wiese zu liegen, schwüle Luft treibt nur träge über einen hinweg und
Sätze zu hören, wie: „Der Winter machte ihren Zusammenkünften im Wäldchen ein
Ende[…]“[1], oder
auch: „Im Nu war der Weg verweht, die Landschaft verschwand in einer trüben
gelblichen Finsternis, in der weiße Flocken wirbelten; der Himmel floss mit der
Erde in eins zusammen […]“[2]
Das hat doch etwas Angenehmes,
träges schwüles Wetter und man muss noch nicht mal die Augen öffnen.

