Tauchen im Feuilleton
Morgendlich kommt auch zu mir der
Perlentaucher, und diesmal hat er mich schön anschaulich berichtet, wie man
versucht „im globalen Somalia“ (SZ) Karl Marx wieder zu beleben. Wieso habe ich
nur das Bild vor Augen, als ich nach einer e-mail-adresse eines AStA Vertreters
suchte und dort doch tatsächlich auf einen offenen Brief an Karl Marx stieß (er
ist wohl jetzt nicht mehr auf der Seite, jedenfalls habe ich ihn nicht mehr
gefunden)? Wissen die eigentlich nicht, dass der Typ längst tot ist und
wahrscheinlich auch mit viel Spiritismus nicht wieder unter uns Lebende zu holen
ist? Na ja, politische Studentenbewegungen sind ja oftmals ziemlich vergangenenorientiert,
weinen sie doch immer noch den wirklichen Langzeitstudenten nach, die mal
locker ihre 32 Semester hinter sich gebracht haben ohne einen Abschluss in
Aussicht zu haben. Aber hey, dass ist doch Lebensgefühl, in einem Sozialstaat „schöner
Weise“ möglich und überhaupt…
Was will ich eigentlich sagen?
Ach ja, Leute Karl Marx ist tot und das so langsam auch mal zu Recht. Nicht
nur, dass der Körper mal zerfällt, nein, seine Überlegungen bedürfen doch auch
mal so einige Überarbeitungen, bevor ich da mal überzeugt wäre.

