Was man so macht, wenn man nichts Besseres zu tun hat
„…obenauf, unten drüber und blutbesudelt!“
Den ganzen Tag geht mir dieser
Teil eines Sprechkanons nicht mehr aus dem Kopf. Damals als ich Teil eines Chores
war, war ich von Sprechstücken wegen ihres Beharrens auf dem Rhythmus total
begeistert.
Erinnert wurde ich daran durch Mieskuoro
Huutajat (übersetzt: Männerchor die
Schreier). Der Name sagt eigentlich alles, es handelt sich nämlich um etwa 30
Männer, die eigentlich aus allen möglichen Musikrichtungen kamen und nach
eigener Aussage nichts Besseres zu tun hatten als diesen Chor zu gründen. Aber
hier nichts mit Fischerchören, nein zwar fast getroffen aber doch eben, na eben
daneben; die Männer singen nämlich nicht, nein sie Schreien. Und zwar nicht
irgendwelche Gedichte, oder Sprechlieder, nein, sie schreien sich die Seele bei
patriotischen und nationalen Volksweisen, Hymnen und Volkslieder aus Europa und
sogar Japan, toll ist auch ein Gesetzgebungstext.
Wichtig ist bei ihnen vor allem
die Performance, wie es sich bei einer finnischen Band/äh Musikgruppe eben
gehört, da wird mit Megaphonen und Ofenrohren gearbeitet und hin und wieder
hebt der Dirigent und Komponist Petri Sirviö auch mal einfach ab.
Hier gibt es zwar nichts zu sehen, aber dafür zu hören.


Ich mecker ja nicht... und für das, was meine Haare tun, kann ich nichts! ;-)
Aber das mit den Haaren tut mir natürlich leid, hoffentlich habt ihr da drüben Haarglätter, Du könntest es mit Bügeln versuchen...
Die Haare kriegen sich von allein wieder ein... und was das Outfit der Kerle angeht, da hast du schon Recht - wenn sie so aussehen, sollten sie auch etwas anders klingen.
Außerdem werde ich immer gerne mal mit "was Anderem" konfrontiert..