Wie Hass schmeckt
Während ich mich überlege, wie ich eine
Herausgeberschrift zitiere, wenn ich nur die blöden Kommentare zitiere, die der
Typ leider nicht nur im Vorwort gemacht hat, sondern überall zwischen Briefen
und Notizen sehe ich mich in meiner Wohnung um. Gestern, sah die doch noch
ordentlich aus. Wieso jetzt nicht mehr?
Ich kann in Unordnung nicht arbeiten, ich
werde also auch heute wieder aufräumen. Wieso ich eigentlich… ach ja, der
andere kommt hier nur noch abends und zum schlafen vorbei… schon ärgerlich,
wenn der eine zu Hause seinen Kram macht und der andere eben weg ist.
Bevor ich also in der Rolle des Heimchens
erstmal versacke, genehmige ich mir ein paar Träume von Amokläufen…, zu obskuren Morden
habe ich übrigens gestern etwas gefunden, eigentlich wollte ich etwas von dem
Pfleger erfahren, der wegen 29 Tötungen sich verantworten muss, da fand ich
einige biblische Morde. Ihr könnt ja beim Lesen euch dieses Lied anhören, sehr
zu empfehlen:
to understand the killer
I must become the killer
and I don’t need this violence anymore
but now I’ve tasted hatred I want more
the velvet cell within men
gloriously rusted masks
grey death heart crocuses
and I had always thought
the desire to kill was a disease you caught
but it’s dormant in the hearts of everyone
waiting for a spark, an emotion [1]
[1] Gravenhurst: velvet cell, auf: fires in distand buildings. Warp (rough trade) 2005.

