ach ist das alles belanglos
Zuerst einmal ganz privat und abseits von allem was ich eigentlich hier schreiben wollte: Jeder der mir black holes and revelations von Muse schenkt (einmal reicht mir vollkommen), den werde ich höchstpersönlich, aus tiefstem Herzen und sehr inniglich lieben!
Ansonsten habe ich mich heute
durchgerungen darüber nachzudenken, dass ich mich dieses Semester womöglich
beurlauben sollte, von wegen Krankheit. Wie ich aber festgestellt habe, konnte
ich das nur bis zum 30. April. Ja klar. Am 30. hatte ich noch die Hoffnung,
dass es womöglich nicht soo schlimm ist. Na ja, man muss sich auch mal an
bestimmte Daten halten können, ist doch wohl klar. Hätte ich auch mal früher
dran denken können. Na ja, wenn ich jetzt noch einen Weg finde, wie ich zur
Zeit im Sitzen schlafen kann und den Muskelkater wegen dem Husten abbaue, dann
kann ich zwar nicht zu öffentlichen Veranstaltungen gehen (weil wegen mir
keiner den Referenten hört, ich sowieso nicht), aber vielleicht mal
ausgeschlafen die Arbeiten schreiben und im Taktes meines Darth Vader-Atems
Lateinvokabeln lernen kann.
(Dabei denke ich die ganze zeit beim Atmen nur: Ich bin dein Vater." -
"Wirklich?" - "Nein, jedenfalls kann ich es nicht beweisen..." Muss am
Sauerstoffmangel liegen.)
Bisher kann ich zwar Schrott
schreiben aber richtig konzentrieren nicht, schließlich habe ich seit längerem
nicht mehr geschlafen. Dafür heule ich beim Essen wie ein Kind, weil ich nicht
schlucken kann, da ich irgendwie dabei versuche zu atmen… Das ist so toll, wie
Bluthusten, weil die ganze Luftröhre so beansprucht ist… Mann ist das zum
Kotzen, ersteres sieht aber bestimmt ganz lustig aus.
Egal, gejammert habe ich ja schon
genug. Aber das mal zur Begründung, warum ich zurzeit auch wirklich jeden Müll
mache und nicht mehr schlafe. (Eigentlich wollte ich mal wieder Anfangssätze auflisten, aber das ist zu anstrenfgend)


Auch fürs Oberstübchen und dessen Sortierung. Was ist denn mit Fenchelhonig im Tee? Das ist zwar nach ca. 300 ml davon echt widerlich, mich hats aber wieder aufn Damm geholt! Und das ziemlich schnell!
Also - *Vitamine rüberschieb und ne ordentliche Portion Gesundheit*.
Ja, ich habe auch schon meinen vierten Tee heute, aber die ungleubliche Wirkung wird der bei Asthma auch nicht erreichen.
Ich bin auch eher nachtaktiv (sowieso schon), aber tagsüberschlafen ist irgendwie furchtbar. Wenn man aufwacht und denkt, dass alles irgendwie schon vorbei ist. Aber das geht zur Zeit eben auch nicht. Lesen übrigens auch nicht lange.
Viel Spaß also beim Schlafen und Lesen.
Asthma ist echt übel. Ein Freund hatte ein allergiebedingtes Asthma. Seine Freundin mußte sich umziehen, bevor sie es sich in seiner Wohnung gemütlich machen konnte, denn sie schleppte sonst genug Katzen - und Hundhaare mit sich rum, um den nächsten heftigen Anfall auszulösen. Das Rauchen wollte er deswegen aber trotzdem nicht lassen, was ich nur bedingt nachvollziehen konnte. Gibt es eine Aussicht, daß Du das auf Dauer in den Griff bekommst ? LG rollblau
In ein paar wenigen Monaten geht es aber sowieso wieder... nur, dass dann das Semester auch schon vorbei ist.
Wenn ich sonst nicht in solchen Stimmungen bin, dann ist die Frage Kinder nicht so problematisch. Meine Erbkrankheiten liegen wohl so noch im grünen Bereich (soweit ich das weiß), jedenfalls würde ich mir deswegen nicht all zu viele graue Haare wachsen lassen.
Sicherlich, man wünscht sich kein behindertes Kind, aber ich bin mit einem schwerstbehindrtem Menschen aufgewachsen. Es wäre schrecklich gewesen, hätte er sein Leben nicht leben dürfen, er hat nicht nur unser Leben bereichert (so wie es eben jemanden anderen nicht möglich gewesen wäre) sondern selber ein erfülltes Leben gehabt.
Aber das alles ist natürlich ein schwieriger Punkt, sowieso schon, aber wenn man nur guckt, wie schwer es in unser ach so zivilisierten Kultur ist ein Kind mit Downsydrom zur Welt zu bringen (was eine eher leichte Behinderung ist... ja, vor allem geistig... was irgendwie gesellschaftlich als schwieriger angesehen wird als körperlich), dann ist die ganze Sache wirklich sehr schwierig. Erfährt man innerhalb einer Schwangerschaft, dass das Kind das Syndrom hat, drängen alle zur Schwangerschaftsabbruch... so stelle ich mir wissenschaftlichen Fortschritt nicht vor. Als wäre es so schon nicht schwer, sich für ein behindertes Kind zu entscheiden... Ja, aber so auf die Schnelle ist das wirklich sehr schwierig, dabei habe ich vorher nur so dahin geschrieben.