am Abend
“They fall
From your mouth
Propelled by your belly
And your tongue
I shiver when you shake
And fold into jelly
I think I loved you more than me”
Man trinkt Limo mit Rum, ein Spritzer Limone, bevor sie absolut matschig wird und überlegt sich, ob man nach dem Alkohol und der Sonneneinstrahlung vielleicht noch eine Kopfschmerztablette einwirft. Verdammte Stadt, verdammter Klenze und seine Konsorten, wegen ihnen und diesen einen Ludwig gibt es hier so gerade Straßen, dass man viel zu weit gucken kann und denkt, dass alles um die Ecke ist. Nach fünf Jahren sollte man es besser wissen. Ach schmeiße dir die pinke Kippe mit dem goldenen Mundstück an und denk nicht zu viel an Attitüde, sondern genieße den Geschmack.
“Are you human
Or a dud
Are you human
Or dyou make it up”
Während der Rauch sich träge in Spiralen dreht wässert der Nachbar den Garten, vorbildlich in der Dämmerung, so dass die weichen Blätter keinen Brandstellen bekommen.
„My baby cherry
slipped
Pass me through your fingertips
Throw me down like an old rag
Im not standing
Dont look back”
Auf einem anderen Balkon spricht jemand darüber, dass Gott gar nicht gut ist, weil er nicht hilft bei all dem Leid auf der Welt… Und während das goldene Mundstück im Aschenbecher zerdrückt wird, willst du die Antwort geben. Noch nie was vom zornigen, oder strafenden Gott gehört, oder welcher Religion hängst du an?
“Are you human
Or dyou make it up
They went searching
For your body
They went looking but theres nobody
Who smells like you
Who looks like you
Your not humantoo”[1]

