ein schwarzer Faden könnte Gedanken verbinden
Annegret Soltau arbeitet mit schwarzen Garn, welches sie sich in Performances beispielsweise um den Kopf gewickelt hatte, so dass sie sich selbst durchaus damit auch verletzte, davon wurden Fotos gemacht, die sie wiederum mit weiteren schwarzen Garn vernähte. Für diese Werkreihen ist sie jedenfalls bekannt. Für die zerrissenen Bildfragmente, die sie mit dem Faden zusammen näht. Körperempfinden, Werden, Vergänglichkeit und auch Familienbande verarbeitet sie. Beispielsweise thematisiert sie die Suche nach ihrem im Krieg verschollenen Vater…
Ich lese durchaus interessiert den Bericht, der anlässlich einer Ausstellung in Darmstadt geschrieben wurde, aber komme nicht von den Gedanken los, dass die Künstlerin nur ihren Vater sucht um ihn für diesen Namen mal ehrlich die Meinung zu sagen. Wer in Lüneburg geboren wurde, kennt bestimmt die „Stadt“ Soltau. Eine von diesen Städten am Ende der Welt.


Habe mir vorgenommen mal nach Darmstadt zu düsen und mir das Narbengewebe der A.S. anzusehen. Werde dann vielleicht nicht mit Worten, aber wenn erlaubt mit Bildern berichten. Hast mich neugierig gemacht, danke!
Ansonsten weiß ich gar nichts über Deine Heimatstadt, da ist nur eine leise Verknüpfung mit süssem Brotaufstrich, mir fällt aber parout nicht ein, was das war! ...Und das A7 Schild.
Die Gegend mochte ich immer....aus dem Rücksitzblickwinkel wenn wir gen Norden zum Rest der Familie gefahren sind. Meine Mam stammt aus der Nähe HH. Bin quasi ein halbes Nordlicht :-)
Außerdem weiß ich jetzt nicht, ob wir einen besonderen Brotaufstrich haben. Die Heide ist bekannt für ihren Honig... Ansonsten gibt es Heidschnucken und was man so aus denen macht...
Kannte die Plastikplanen bisher eigentlich ausser aus den Erzählungen eher von Festivals, da machen sie in Form von Zelten bisweilen Sinn...