Lösch mir die Augen aus

11.09.2006 um 03:13 Uhr

"endings are killing me slow"

von: AiHua

i feel the hope running low
we never found our way home
There is no more world
The land is gone


Und wieder ist eine Woche vergangen.
Eigentlich vergeht Zeit schneller, wenn man meint nichts zu tun. Zeit vergeht, ohne dass etwas passiert, mehr gesagt, überall passiert etwas, aber das Selbst ist stagniert. Da hilft auch keine gut gemeinte Gönnerhaftigkeit, vielleicht gerade die nicht.

water is all that survived that one
there are no escapes
gone are the days of mistakes
our mistakes

Da versagt ein Mensch in dieser Stagnation, in diesem nicht Können und so ein netter Bastard meint, dass er einem sagen kann, dass man doch weitaus mehr könne als man selbst in sich sieht. „Verrecke“, schreie ich ihm in sein nett lächelndes Gesicht. Und dann gehe ich nach Hause, schließe mich in mich selbst ein.

and did you see
the night wore on
and became the days that never begun
The disappearing day
You know where I'm from
Is the only place that forever stays young

 
“Verrecke, verrecke, verrecke...”, hört sich gut in der Wiederholung an und wird jedem passieren, da muss man gar keine Befehle für geben. Aber vorher muss man ja noch was erledigen, was auch immer, irgendwas ist immer, irgendwas muss immer gehen, irgendwas muss immer funktionieren. Und wenn’s die eigenen Wünsche sind.

Lost at sea
we're lost at sea
I wouldn't know my face if you all were me
All we have is all we see
There is no more hope
There are no dreams[1]



[1] John Frusciante: Hope, auf: Curtains. Warner 2005.


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