gehasst und insgeheim doch benötig?
Ja, die Initiative wirkt
wenigstens soweit, dass hin und wieder ein Artikel darüber geschrieben wird.
Wir, also wir Geisteswissenschaftler haben eine echt schlechte Lobby bisher
gehabt, Sozialschmarotzer schimpft man uns, dabei formulieren „wir“ doch was
sozial ist.
Hier ein Artikel von Mirjam
Schaub in der faz, der zumindest auch mal zeigt, dass gerade
Geisteswissenschaftler zurzeit nicht wirklich das Problem haben eine Arbeit zu
finden (solange wir flexibel, nicht unbedingt das übliche als Arbeit haben, was
man bei dem Fach erwartet und auch nicht gerade in einem Job für das Leben, etc).
Und zwar sagen auch fast 75% in einer Studie aus, dass sie mit ihrer Arbeit
sehr zufrieden sind (übrigens, darunter „richtige“ Jobs, nicht jetzt und so…).
Wenn wir also so wichtig sind,
warum haben wir so ein schlechtes Image, warum wird ein doo…. äh, Ingenieur als
wichtiger für „unser“ Land angesehen?
Ist ja auch egal, da können noch
so viele Geisteswissenschaftler mit ihren Büchern auf die Straßen gehen…

