"pain and suffering in various tempos"
I’m not sure
What I’m looking for
I just know
That I’m harder to
console
I don’t see who I’m
trying to be
Instead of me
But the key
Is a question of
control
Es ist erbärmlich. Ich mache mir zu viele Gedanken über das Wetter. Ich friere und kann gleichzeitig verdrängen. Großartig. Herrje, es ist so erbärmlich. Es ist mir erbärmlich kalt. Ich würde jetzt auch Marzipan essen, fast hätte ich mir einen Wintertee gemacht. Das spricht doch wohl Bände. Dabei sollte ich eindeutig meine Gedanken nicht darauf lenken, dass es in der Nacht nur fünf Grad warm ist und es morgen über Tag hier 14 Grad werden sollen. Nein, ich sollte richtig ich sein.
Just hang on
Suffer well
Sometimes it’s hard
It’s hard to tell
Eindeutig! Meistens ist es so schwer, weil zumindest ich nicht richtig weiß, wie und überhaupt. Es ist so schwer zu sagen und an sich ja auch unnötig, wenn man es wenigstens sich selbst klar machen kann. Und gleichzeitig arbeitet die Zeit gegen einen. Gwen Stefani würde irgendwas von „tic tock“ singen. An sich vergeht Zeit auch lautlos.
If I could just hide
The sinner inside
And keep him denied
How sweet life would
be
If I could be free
From the sinner in me
So extrem würde ich das gar nicht sehen. Mit meinen größeren Sünden kann ich irgendwie leben, oder habe mich zumindest auf einen Waffenstillstand mit mir geeinigt. Aber diese kleinen Dinge, die auf einmal das Leben so schwer machen. Erbärmlich.
I wish I could take
the pain for you
If God has a master plan
That only He
understands
I hope it’s your eyes
He’s seeing through
Das denke ich tatsächlich öfter beim Anblick von anderen Menschen. Und ich wünschte auch, dass ich die Welt mit anderen Augen sehen könnte. Ich wünschte nicht nur durch andere Augen zu sehen, sondern noch viel mehr zu sein.
Overflowing senses
Heightened awareness
I hear my blood flow
I feel its caress
Whispering cosmos
Talking right to me
Unlimited endless
Erinnerungen an solche Erlebnisse sind es schließlich, die es erträglich machen. Bei aller Erbärmlichkeit hat man schon Großes geatmet. Und es gibt Augenblicke, auch wenn man sie später belächelt, in denen es so viel Sinn macht. Und auch wenn man das meiste nicht versteht schlicht Teil davon ist.
Even the stars look
brighter tonight
Nothing’s impossible
I still believe in
love at first sight
Nothings impossible
Zuerst hört sich das sehr positiv
an. Aber das ist es nicht nur. Wenn alles möglich ist, dann ist auch das
Schrecklichste möglich. Es ist eben alles möglich, alles.
Mein Urgroßvater verbot seinem
Sohn Romane zu lesen, die davon handelten, dass man auf den Mond reisen könnte.
Es wäre einfach zu utopisch. Sein Sohn hat mir als alter Mann mit Euphorie
erzählt, dass es eben doch möglich war (ich weiß es gibt da Mutmaßungen…). Es
ist eben weitaus mehr möglich als man sich vorstellen kann, warum dann nicht
auch das was ich mir vorstellen kann?
Just give me a reason
some kind of sign
I’ll need a miracle to
help me this time
Iheard what you said
and I feel the same
I know in my heart
that I’ll have to change
Und ich bin durchaus bereit an Wunder zu glauben. Ich bin schwer darin schwer zu überzeugen, darum brauche ich ja auch ein Wunder. Paradox? Ach was. Vielleicht erbärmlich aber sonst...
Oh you blind one
Gentle and kind one
Seeing the world as a
loaded gun
Stay as you are the
darkest star
Shining for me
Majestically[1]

