Lösch mir die Augen aus

17.06.2006 um 12:19 Uhr

so sehen die Pflanzenwände aus

von: AiHua

Und wer sich unter den Pflanzenwänden, mehr gesagt den murs végétaux nichts vorstellen kann, dem gebe ich zwei Kostproben. Wie es dem Tropenbotaniker Patick Blanc zukommt wirkt alles sehr exotisch…


Wand des Hotels Pershing Hall, in Paris, 2001
Die Pflanzenwand erstreckt sich auf einer Fläche von 30 qm


also ich würde solch eine Wand gerne besitzten, die sich übrigens selbst bewässert...

(da weiß ich nur, dass es von ihm ist, aber nicht wo, wann wie... außerdem hat er das Patent ja auch verkauft, so dass man beispielsweise auch Gartenwände in Deutschland bekommt, allerdings dann nicht von ihm persönlich)

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Huehnchen schreibt am 17.06.2006 um 12:23 Uhr:Wow! Mitten im Urwald! Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was da für Viehzeugs in der Wohnung rumkrabbelt.................



    Aber sag mal, das ist ja irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes... Da geh ich dann doch lieber zelten....
  2. AiHua schreibt am 17.06.2006 um 12:27 Uhr:Aber das ist es ja eben. Gut, die Wohnung jetzt nicht unbedingt, aber an sich hat Blanc die Vorstellung, dass man Bauten, wie die Trabantensiedlungen von Paris (einfache Betonklötze) begrünt, damit es lebenswerter werden. Denn man kann ja nicht immer zelten gehen um \"Natur\" zu erleben (Arbeit, Geld...). In der Stadt bieten sie auf kleinem Raum Möglichkeiten zur Regenaration, aber auch auf kleinen Raum Möglichkeit die Luft zu reinigen...
  3. AiHua schreibt am 17.06.2006 um 12:28 Uhr:Gerade dieser Innenhof ist ein gutes Beispiel, davor war da eine 30 qm große, graue Fläche. Es sah wenig wohnlich aus...
  4. Huehnchen schreibt am 17.06.2006 um 12:44 Uhr:Das ist auf jeden Fall eine sehr schöne und zugleich gesunde Idee, unnätürliche Betonwände natürlich zu verkleiden. Beton inkognito, sozusagen.



    Ich hatte mich gerade irgendwie auf Bild 2 konzentriert und fand das doch ein wenig übertrieben...
  5. erphschwester schreibt am 17.06.2006 um 12:57 Uhr:das ist noch schöner als die sachen vom altem friedensreich.
  6. Pavelina schreibt am 17.06.2006 um 13:12 Uhr:Also ich finde diese Wände wirklich klasse. Möchte gerne so etwas auch zu Hause haben.



  7. AiHua schreibt am 17.06.2006 um 14:18 Uhr:s tolle, im Gegenssatz zu Huntertwasser ist ja, dass er kein Architekt ist, er nimmt die alte Bausubstanz und setzt etwas darauf. Sozusagen ja nur ein Bild an die Wand hängen. Es wirkt besser an einer schönen Architektur, kitzelt aber vielleicht auch die Schönheit einer Architektur heraus, die wir vor lauter Alltagskargheit nicht mehr sehen...
  8. erphschwester schreibt am 17.06.2006 um 14:31 Uhr:ich dachte mehr an hundertwassers prinzip, das, was man der natur \"unten\" weggenommen hat, \"oben\" wieder zurückzugeben.
  9. AiHua schreibt am 17.06.2006 um 14:44 Uhr:ahso!

    erstaunlich dass Du mich überhaupt verstanden hast, ich weiß gar nicht mehr, was ich da eigentlich schreiben wollte...



    Mir persönlich sind viele Sachen von Hunterwasser zu schrill, aber wenn wir sein berühmtes Wohnhaus als Beispiel nhemen, bin ich auf jeden Fall begeistert. Von seiner Grundgesteltung ist es oftmals sogar sehr kitschig, aber als Bewohner kann man seine vier Wände wirklich komplett so gestalten wie man es möchte. Das ist toll.

    Toll finde ich auch diese Hügelhäuser von ihm...

    In gewisser Weise ist der Vergleich wohl wirklich sehr \"fruchtbar\", beide haben zur Natur und zur Menschheit ein sehr soziale, humanes, ethisches (irgendwie so) Verständnis.
  10. erphschwester schreibt am 17.06.2006 um 14:54 Uhr:irgendwie so ... ;)

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