Berlinaletagebuch: 3.Tag

Mein Eindruck zur Halbzeit der
Berlinale ist , was den Wettbewerb betrifft eher bescheiden. Die
Wettbewerbsfilme scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, deshalb
ist es wirklich schwer Tipps in Richtung Bärenverleihung abzugeben.
Aber es gibt ein Licht am Ende des Horizonts , aber liest selber.
Sophie Scholl - Die letzten Tage
Was war es nicht laut in den letzten Tagen um diesen Film. Angeblich sind neue Protokolle aufgetaucht die die letzten Tage Sophie Scholls dokumentieren. Deshalb erhofften sich wohl alle brisante neue Einsichten in die letzten Tage Sophie Scholls. Doch etwas großartig neues erfährt man im Film nicht. Und somit ist die Kritker- und Publikumsbegeisterung nur teilweise berechtigt. Allem voran ist dies ein Film mit Julia Jentsch , die sich eines golfenen Bären für die beste weibliche Hauptrolle schon so gut wie sicher sein kann. Doch das erhoffte große Kinospektakel ist "Sophie Scholl-Dieletzten Tage" nicht.
Siegchancen? Sie sind da und sollte der Wettbewerb weiter so schwächeln, dann kann eigentlich nur Sophie Scholl gewinnen.
U-Carmen eKhayelitsha
Die Theatergruppe aus den südafrikanischen Townships zeigt in der Opernverfilmung von Mark Dornford-May nach Georges Bizets «Carmen». Die unglückliche Liebesgeschichte wurde in eine Barackensiedlung vor Kapstadt verlegt, und Carmensita ist diesmal keine feurige Spanierin, sondern eine schwergewichtige, männerumgarnende Südafrikanerin. Es ist schon ein eigenartiges Gefühl eine ganze Opernverfilmung in der Landessprache "Xhosa" (viele Knacklaute) zu sehen. Und genau deshalb fragt man sich was soll das eigentlich. Wieder ist man gewillt die seltsame Zusammenstellung des Wetttbewerbsfilme zu kritisieren. Es ist und bleibt eine Oper, neu aufgelegt aber langatmig und im Wettbewerb deplaziert.
Siegchancen? 0
In Good Company - Reine Chefsache
Sagt da jemand es fehlt der Glanz in den Berlinalefilmen? Also bitte hier ganz viel Mainstream aus Hollywood: Dennis Quaid spielt einen 51-jährigen Manager, der nach einer Firmenfusion um seinen Job fürchten muss. Sein neuer Boss ist halb so alt wie er und zu Beginn ein eiskalter Karriere-Jäger, der sich dann aber - wie es in solchen Filmen kommen muss - zum Guten wandelt. Und daran sind unter anderem die Verführungskünste von Scarlett Johansson (wie immer genial) schuld.
Der Film geht klar auf die Probleme die durch die New Economy in den USA entstehen, dabei konzentriert es sich auf Werte die durch die Geldgeilheit einiger Konzerne und 'Menschen verlorengegangen sind. Expliziert wird dies hier an der Familie demonstriert , die durch wachsenden Kindermangel etc. in den Schatten der Karriere rückt.
Schön der Film kommt bald in die Kinos ... und was soll er im Wettbewerb?? => nichts
Siegchancen? Auch wenn doch nicht so flach ist wie er scheint, darf sich hier keiner Hoffnungen machen zu gewinne.
Sophie Scholl - Die letzten Tage
Was war es nicht laut in den letzten Tagen um diesen Film. Angeblich sind neue Protokolle aufgetaucht die die letzten Tage Sophie Scholls dokumentieren. Deshalb erhofften sich wohl alle brisante neue Einsichten in die letzten Tage Sophie Scholls. Doch etwas großartig neues erfährt man im Film nicht. Und somit ist die Kritker- und Publikumsbegeisterung nur teilweise berechtigt. Allem voran ist dies ein Film mit Julia Jentsch , die sich eines golfenen Bären für die beste weibliche Hauptrolle schon so gut wie sicher sein kann. Doch das erhoffte große Kinospektakel ist "Sophie Scholl-Dieletzten Tage" nicht.
Siegchancen? Sie sind da und sollte der Wettbewerb weiter so schwächeln, dann kann eigentlich nur Sophie Scholl gewinnen.
U-Carmen eKhayelitsha
Die Theatergruppe aus den südafrikanischen Townships zeigt in der Opernverfilmung von Mark Dornford-May nach Georges Bizets «Carmen». Die unglückliche Liebesgeschichte wurde in eine Barackensiedlung vor Kapstadt verlegt, und Carmensita ist diesmal keine feurige Spanierin, sondern eine schwergewichtige, männerumgarnende Südafrikanerin. Es ist schon ein eigenartiges Gefühl eine ganze Opernverfilmung in der Landessprache "Xhosa" (viele Knacklaute) zu sehen. Und genau deshalb fragt man sich was soll das eigentlich. Wieder ist man gewillt die seltsame Zusammenstellung des Wetttbewerbsfilme zu kritisieren. Es ist und bleibt eine Oper, neu aufgelegt aber langatmig und im Wettbewerb deplaziert.
Siegchancen? 0
In Good Company - Reine Chefsache
Sagt da jemand es fehlt der Glanz in den Berlinalefilmen? Also bitte hier ganz viel Mainstream aus Hollywood: Dennis Quaid spielt einen 51-jährigen Manager, der nach einer Firmenfusion um seinen Job fürchten muss. Sein neuer Boss ist halb so alt wie er und zu Beginn ein eiskalter Karriere-Jäger, der sich dann aber - wie es in solchen Filmen kommen muss - zum Guten wandelt. Und daran sind unter anderem die Verführungskünste von Scarlett Johansson (wie immer genial) schuld.
Der Film geht klar auf die Probleme die durch die New Economy in den USA entstehen, dabei konzentriert es sich auf Werte die durch die Geldgeilheit einiger Konzerne und 'Menschen verlorengegangen sind. Expliziert wird dies hier an der Familie demonstriert , die durch wachsenden Kindermangel etc. in den Schatten der Karriere rückt.
Schön der Film kommt bald in die Kinos ... und was soll er im Wettbewerb?? => nichts
Siegchancen? Auch wenn doch nicht so flach ist wie er scheint, darf sich hier keiner Hoffnungen machen zu gewinne.
