Berlinaletagebuch: 5.Tag

Der späte Mitterand
Französischer Politiker liegt im sterben, Jounalist versucht die letzten Infos für eine Lebensgeschichte zusammen zu bekommen. Mehr will ich nicht sagen, ich bin eingeschlafen und auch sonst höre ich von befreundeten Journalisten , dass dies hier einfach nur großer Flopp ist.
Jetzt mal ehrlich was für ne Frachheit, einen Film über einen in Deutschland unbekannten Politiker zu drehen und ihn dann im Wettbewerb laufen zu lassen, dass wäre vergleichbar mit der Situation, wenn ein jemand einen Film über Adenauer drehen würde und ihn auf dem türkischen Filmfest laufen lassen würde, dann würden auch alle Fragen: "Was soll das".
Siegchancen? Wenn hier irgendetwas gewinnt, dann werden ahufenweise Filmkritiker Suizid begehen (außerdem sah ich wie Herr Emmerich bei diesem Film mit dem Schlaf kämpfte und ... verlor).
Paradise Now
Einen Tusch bitte, Applaus, steigt auf die Tische udn tanzt. Hier ist endlich, ich wiederhole endlich ein filmisches Glanzstück im Wettbewerb, obwohl um sich aus diesem Nivau herauszuheben ist nicht wirklich schwer, umso besser, dass hier eine palästinensisch- israelische CO-Produktion mit wirklich solider und intelligenter Filmkost aufmischt.
Wir lehrnen die beiden Palästinenser Said und Khaled gut kennen. Wir finden sie sympathisch , witzig schön und freundlich. Das alles gerät sofort in vergessenheit, wenn wir erfahren, dass die beiden Freunde "auserwählt" worden sind, um sich und vielen anderen Menschen mit einen Selbstmorattentat, mit den Einsatz von Sprengstoffgürteln, das Leben zu nehmen. Doch die beiden verlieren sich auf dem Weg zum Zielort aus den Augen.
Es gab noch keinen Spielfilm der dieses sehr aktuelle Thema der Selbstmordattentate so expliziert zeigt wie "Paradise Now". Doch im Vordergrund steht nicht der Nahost-Konflikt , der Film gibt keine Wertung ab und stellt sich auf keine Seite. Er zeigt während die Tage im Leben eines Selbstmordattentäters. EIn bedrückendes, sapnnendes und zugleich äußerst wichtiges Filmdokument und zurecht einer der Favoriten für den Goldenen Bären.
Auf Khaleds Frage, was kommt, nachdem er an der schwarzen Strippe gezogen hat, antwortet Jamal ganz lapidar: «Dann kommen zwei Engel und holen dich.» «Bist du sicher?» «Ganz sicher.» Damit ist Khaled zufrieden.
Siegchancen? Mega! Riesig! Wenn der Wettbewerb weiter so flach bleibt, dann haben wir hier den Sieger.
Französischer Politiker liegt im sterben, Jounalist versucht die letzten Infos für eine Lebensgeschichte zusammen zu bekommen. Mehr will ich nicht sagen, ich bin eingeschlafen und auch sonst höre ich von befreundeten Journalisten , dass dies hier einfach nur großer Flopp ist.
Jetzt mal ehrlich was für ne Frachheit, einen Film über einen in Deutschland unbekannten Politiker zu drehen und ihn dann im Wettbewerb laufen zu lassen, dass wäre vergleichbar mit der Situation, wenn ein jemand einen Film über Adenauer drehen würde und ihn auf dem türkischen Filmfest laufen lassen würde, dann würden auch alle Fragen: "Was soll das".
Siegchancen? Wenn hier irgendetwas gewinnt, dann werden ahufenweise Filmkritiker Suizid begehen (außerdem sah ich wie Herr Emmerich bei diesem Film mit dem Schlaf kämpfte und ... verlor).
Paradise Now
Einen Tusch bitte, Applaus, steigt auf die Tische udn tanzt. Hier ist endlich, ich wiederhole endlich ein filmisches Glanzstück im Wettbewerb, obwohl um sich aus diesem Nivau herauszuheben ist nicht wirklich schwer, umso besser, dass hier eine palästinensisch- israelische CO-Produktion mit wirklich solider und intelligenter Filmkost aufmischt.
Wir lehrnen die beiden Palästinenser Said und Khaled gut kennen. Wir finden sie sympathisch , witzig schön und freundlich. Das alles gerät sofort in vergessenheit, wenn wir erfahren, dass die beiden Freunde "auserwählt" worden sind, um sich und vielen anderen Menschen mit einen Selbstmorattentat, mit den Einsatz von Sprengstoffgürteln, das Leben zu nehmen. Doch die beiden verlieren sich auf dem Weg zum Zielort aus den Augen.
Es gab noch keinen Spielfilm der dieses sehr aktuelle Thema der Selbstmordattentate so expliziert zeigt wie "Paradise Now". Doch im Vordergrund steht nicht der Nahost-Konflikt , der Film gibt keine Wertung ab und stellt sich auf keine Seite. Er zeigt während die Tage im Leben eines Selbstmordattentäters. EIn bedrückendes, sapnnendes und zugleich äußerst wichtiges Filmdokument und zurecht einer der Favoriten für den Goldenen Bären.
Auf Khaleds Frage, was kommt, nachdem er an der schwarzen Strippe gezogen hat, antwortet Jamal ganz lapidar: «Dann kommen zwei Engel und holen dich.» «Bist du sicher?» «Ganz sicher.» Damit ist Khaled zufrieden.
Siegchancen? Mega! Riesig! Wenn der Wettbewerb weiter so flach bleibt, dann haben wir hier den Sieger.
