Eine wahre Begebenheit...

29.01.2009 um 20:03 Uhr

Augen lügen nicht

Ich sah’ in deine Augen
und wusste es.
Ich wusste es als ich sie sah.
In der Sekunde
als uns’re Augen sich streiften.
Es waren nicht deine Augen
Es waren Leichenaugen.
Ohne Glanz
Ohne Lebensmut
Ohne Hoffnung
Ohne Kraft
Es war vorbei.
Du hattest dich selbst aufgegeben.
Du hattest aufgehört zu kämpfen.
Augen lügen nicht.
Wolltest du nicht kämpfen?
Wolltest du dich nicht wehren?
Man hat dir wehgetan
und nun tust du dir auch selber weh.
Nicht nur körperlich verletzt du dich.
Auch seelisch.
Oder glaubst du,
deiner Seele tut es gut,
wenn du sie nicht heilen lässt.
Wunden brauchen Zeit
Reiß’ sie nicht auf.
Reiß’ sie nicht auf,
indem du im Leben stehen bleibst.
Bleibe nicht in der Vergangenheit.
Da, siehst du denn die Zukunft nicht?!

29.01.2009 um 19:58 Uhr

Aufwind

nun hat er mich erfasst
leicht noch
doch deutlich spürbar
wiegt er mich
auf unsichtbaren Flügeln
flüstert mir hoffnungsträchtig
in mein Ohr
belohnt mich
zeigt mir neue Wege
aus der Kräftezehrenden Schlacht
müde und etwas angeschlagen
trägt er mich
endlich wieder lächelnd
himmelwärts
der ersehnte Aufwind

23.01.2009 um 00:18 Uhr

Sehnsucht

Wenn man sein Herz verschenkt, ist es ein Gefühl des Glücks. Man begehret, man liebt, man opfert sich Alles für die Liebe, die man gefunden hat!!! Wie schön sieht die Welt aus, wenn beide zusammen sind. Er und sie Träume, Zärtlichkeiten, Liebe! Süsser Trennungsschmerz, er tritt ein, wenn einer geht. Er bleibt bis einer kommt. Angenehm oder schmerzend? Manchmal tut die Sehnsucht weh, dann wenn sie zu groß wird. Sie zerreißt einem das Herz, und lässt es leiden und weinen. Jede Träne, die dabei ihren Weg findet gezeugt von Liebe, mehr wert als ein Diamant, schöner als alles andere. So schmerzhaft die Sehnsucht auch sei, was wäre die Liebe ohne sie? Wäre die Liebe, das Wiedersehen, dann auch so schön? Was bringt Heilung ohne Wunde? Mein Herz sehnt sich auch. Doch die Vorfreude auf das Wiedersehen Lassen mich alles ertragen. Flügel der Liebe sind mir gewachsen, die mich einschließen und beschützen. Sie lassen mich ertragen, was ohne sie nicht zu ertragen wär. Drum freue ich mich weiterhin auf unser Wiedersehen. Denn was ist süsser? Trennungsschmerz oder Gemeinsamkeit? Meine Antwort kenne ich: Ich liebe dich!

23.01.2009 um 00:13 Uhr

Song inside my Soul

There’s a song that’s inside my soul It’s the one that I’ve tried to write over and over again I’m awake in the infinite cold But you sing to me over and over and over again Ich stehe am Fenster und schaue auf die letzten Strahlen der untergehenden Sonne. Du bist nicht mehr da, bist weit weg. Du fehlst mir so. Ich male dich an den Himmel und mein Herz brennt vor Sehnsucht nach dir. Ich will wieder mit dir Sterne zählen, dich dabei in meinen Armen halten und nie mehr loslassen. Wie konntest du nur gehen? Gehen – ohne mich auch nur einmal anzuschauen, ohne einen einzigen Laut, ohne eine Gefühlsregung. Ich versuche mit aller Kraft nicht an dich zu denken, versuche, nicht zu weinen, stark zu sein. Aber das ist unheimlich schwierig, weißt du? Ich liege wach im Bett, mit fest geschlossenen Augen um dich nicht vor mir zu sehen, doch in meinem Kopf höre ich immer nur deinen Namen. Warum nur bist du nicht mehr bei mir? Ich habe dich geliebt. Vom ersten Augenblick an habe ich dich so sehr geliebt. Ich hätte dich mit meinem Leben beschützt, weißt du. Egal was gekommen wäre, ich wäre immer, immer für dich da gewesen. Doch du wirst das nie erfahren. Weil du gegangen bist. Mich verlassen hast, obwohl du doch mein Leben gewesen bist. Du warst gar nicht lange genug da, um zu merken wie schön es hier ist... Immer wieder höre ich deinen Namen in meinem Kopf. Du hast dich in meine Seele eingebrannt. Und du fehlst mir unendlich. Ich bin so allein. Es ist kalt, ich friere. Ich möchte dich in den Arm nehmen und wärmen. Doch das kann ich nicht. Dein Name, er sollte mich eigentlich mit Glück erfüllen, mich wärmen. Aber die Kälte, die in meiner Seele wohnt, direkt neben dir, die Kälte ist stärker. Ich habe dich geliebt, mein Engel. Ich habe dein wunderschönes Gesicht gesehen, den kleinen Mund, die Nase, deine Hand, ich habe sie in meiner gehalten. Dich in den Arm genommen. Doch du warst kalt… Ich möchte deinen Namen vergessen. Möchte vergessen, wie sehr ich dich geliebt habe. Immer wieder schleicht sich die Liebe zu dir in mein Herz, immer wieder vermisse ich dich. Ich höre deinen Namen.

23.01.2009 um 00:11 Uhr

Ohne Titel

Was soll ich sagen, wenn keine Worte kommen? Was soll ich machen, wenn meine Glieder nicht gehorchen? Wie soll ich leben, wenn Dunkelheit mich umgibt? Das Glück der letzten Wochen ist in einem dichten Nebel verschwunden, der mich jetzt zu ersticken droht. Ich kann nicht mehr frei atmen und mich bewegen, denn eine unbekannte Last drückt mich nieder. Ich versuche krampfhaft an Freude und Licht zu denken, doch ist es, als ob das stille ironische Echo der Gedanken mich auslacht. Stumme Stimmen höhnen mich, und schrilles Schweigen klingt in meinen Ohren. Es sind die Geister der Vergangenheit. Sie umkreisen mich, und ziehen Erinnerungen in mir hoch, an die ich mich nicht erinnern möchte. Sie zeigen grausame verzerrte Bilder, die ich nicht sehen will. Sie erzählen mir die stillen Lügen, die ich weiß, sie sind nicht wahr. Sie flüstern mir, meine Schuld, und ich fange an zu glauben. Ich weine stille Tränen, und versuche stark zu sein, doch schmerzt es in mir drin, das ich an nichts anderes denken kann. Wo kommen sie her, diese Schmerzen? Wo kommt er her, der Nebel? Wo kommen sie her, die Geister? Ja, hier schreibe ich, jetzt, heute, oder ist es noch gestern? Zeit existiert hier unten nicht, hier auf dem kalten klammen Boden meines Loches. Hier gibt es nur mich und meine Geister. Und ich habe nicht die Kraft mich zu wehren. Mein Atem bildet kleine Wölkchen, die langsam, beinahe friedlich, nach oben hinwegschweben und den Mut zum Leben mit sich nehmen. Die Kälte macht mich schläfrig, sie lässt mich resignieren, und ganz ganz langsam gebe ich nach. Kälte ist gut, denn wo die Kälte ist, weicht der Schmerz. Und dieser Schmerz sitzt in meinem Herzen. Ein Herz aus Stein und ein stummer Schrei nach Wärme, während es sich nach der Gleichgültigkeit der Kälte sehnt. Es kann sich nicht entscheiden, denn es ist klein und allein, - dieses Herz. Und es weint stille Tränen, und versucht stark zu sein. Doch schmerzt es in ihm drin so sehr, das es an nichts anderes denken kann, als zu sterben.

23.01.2009 um 00:09 Uhr

Stummer Schrei

Ich werde lachen, wann auch immer ich weinen will. Stark sein, auch wenn die innere Schwäche zur Verzweiflung treibt. Ich muss kalt und hart sein um die Sensibilität zu vertuschen, ja, hart sein, bloß keine Empfindungen zeigen, immer durchhalten und weiterkämpfen auch wenn der Schmerz und die Qualen mich von innen zerfressen. Ich werde niemals jemandem sagen, dass ich vor Schmerz sterbe, lieber werde ich wirklich sterben, als um Hilfe zu rufen, als erbärmlich um Hilfe zu rufen. Ich werde niemals den Schmerz zeigen, denn ein Gedanke, eine Sorge um mich wäre ein verschwendeter Gedanke. Vergesst mich lieber, als dass ihr euch um mich kümmert, denn ich bin es nicht wert. Und solange es keinem gelingt, mir das Gegenteil zu beweisen werde ich auch immer wertlos bleiben. Was ich euch natürlich niemals spüren lassen würde - immer schön lächelnd und glücklich werde ich durch die Welt laufen, während meine Seele um Erlösung fleht und ich verzweifelt versuche, das Weinen meines Herzens krampfhaft zu verbergen. Und ich treibe mein Spiel immer weiter in der Hoffnung, irgendjemand wird endlich diesen stummen Schrei hören...

23.01.2009 um 00:08 Uhr

Plötzlich warst du weg...

Plötzlich warst du nicht mehr da. Dein Weggehen hinterließ ein großes Loch in meinem Herzen. Mein Kopf, unfähig diese Leere aufzunehmen, schien zu platzen. Als Tränen quoll die Gedankenlosigkeit aus meinen Augen. Doch der Schmerz ließ sich nicht wegspülen. Er wird immer da sein. Aber auch du wirst für mich niemals aufhören zu existieren. Ich erinnere mich gerne an Dich, auch wenn dieser Schmerz dann wieder zu spüren ist. Mal stärker, mal schwächer, mal in liebevoller Erinnerung, mal mit Wut im Bauch, weil du nicht mehr da bist. Ich sehe dich noch genau vor mir, mit deinem für dich so typischen Grinsen, deinen Gesten, die zu dir gehörten wie die Farbe deiner Augen. Manchmal passiert es mir, dass ich meine, ich hätte dich irgendwo gesehen. Inmitten der vielen anderen Menschen auf der Straße. Ich möchte auf dich zulaufen, dich in die Arme nehmen und spüren, dich nie mehr gehen lassen. Aber wenn sich dann eine fremde Person umdreht, bin ich enttäuscht und spüre wieder diesen Stich in der Magengegend, auch wenn ich in meinem tiefsten Inneren weiß, dass du niemals wiederkommen wirst. Der Gedanke tut so weh. Am Anfang war er so schmerzhaft, dass ich glaubte, daran zu zerbrechen. Dann kamen auch noch diese Vorwürfe gegen mich selbst: hätte ich dich doch besser behandelt, wäre ich doch netter zu dir gewesen... Aber wer kann schon einen anderen Menschen täglich so behandeln, als würde dieser morgen nicht mehr wieder kommen? Ich hätte dir doch tausend Dinge sagen, dich noch tausend mal für irgendwelche Kleinigkeiten um Verzeihung bitten, dich noch tausend mal in den Arm nehmen wollen, und dir mindestens noch einmal sagen, dass ich dich liebe. Damals, als du gegangen bist, dachte ich, unsere Zeit sei zu kurz gewesen. Jetzt aber ist mir klar geworden, dass die Zeit niemals zu kurz ist. Auch in einen Tag passt eine Menge Liebe und Hass, Verständnis und Ohnmacht, Freude und Trauer hinein. Das habe ich endlich begriffen. Es war ein langer Weg dahin, aber du warst bei mir und hast meine Hand gehalten, wenn ich stolperte und hinfiel oder meinte, nicht mehr weiter zu können. Dafür danke ich dir. Wenn ich jetzt so am Fenster stehe und hinüber blicke, muss ich oft weinen. Aber ich tue es mit der Erkenntnis, dass wir uns eines Tages wieder sehen werden, dass du mich mit deinem verschmitzten Lächeln und offenen Armen empfangen wirst. Ich liebe dich!

18.01.2009 um 21:23 Uhr

Tägliches Warten

Zwischen Fremden,
ich deine Augen suche,
dieses Schicksal,
so sehr verfluche.

 

Tägliches Warten,
klopfst immer wieder an mein Herz,
dich wiedersehn,
nimm uns endlich diesen Schmerz.

Lieber Gott,
öffne doch irgendeine Tür,
ihn wieder umarmen,
so sehr wünsch ich es mir.

10.01.2009 um 00:12 Uhr

Mein Leben

Ich liege hier, alleine ! was soll ich tun? Alles ist belanglos geworden! Wieso? Ich weiß es nicht. Ich schaue um mich. Mein Leben ist grau, tagein, tagaus immer das gleiche !weshalb? ich sehe mich, doch ich erkenne mich nicht. Ich könnte genauso gut ein andrer sein. Ich sehe Menschen, hunderte von Menschen, jeden Tag, ich sehe die Konturen ihres Körpers, sehe ihre Kleider, ihre Haarfarbe, und doch sehe ich sie nicht. Genauso wenig wie sie mich sehen können, sehen wollen. Nichts als eine graue Masse lebend in dem gleichen öden Alltag aus dem alle ausbrechen wollen, obwohl sie sich verzweifelt daran festklammern, wie ein Erkälteter der sich nichts sehnlicher wünscht als gesund zu werden, und doch läuft er nackt durch den Schnee! Das Leben ergibt keinen Sinn. Die Menschen wollen Frieden und doch erschießen sie einander, sie lieben erst, dann hassen sie. Erst wird zerstört, dann nachgedacht! Ist die Welt zu kompliziert, oder bin ich es? kann ich diese Gefühle, diese Gedanken nicht einfach verjagen! Sie verwirren mich immer mehr, schwirren in mir, um mich, zerquetschen mich von innen. Wieso ich ? wo ist das Licht, das diese schattenhaften Geister vertreibt? So alleine, ohne Halt. Zu schwach um mich zu wehren. Sehe Lachen, doch ich kann mich nicht freuen. Lache mit, ohne Grund, ohne Wärme, kalt, verständnislos! wozu? um dazuzugehören. gehe mit ohne zu verstehen wieso! Ich will es nicht, doch ich will auch nicht allein sein. Doch ich bin es sowieso! Die Leute sagen ich soll mein Schneckenhaus verlassen, doch sie können nicht sehen dass sie es sind, die innen sind! Ich will es ihnen sagen, sie anschreien, doch kein Ton verlässt meine Lippen. Es hätte sowieso keiner verstanden. Nach außen , fröhlich, hell, gut gelaunt! Theater! Dunkel, kalt, allein, so bin ich, fühle ich mich. Höre den Problemen anderer zu , versuche zu helfen, zu lernen, doch ich ersticke an mir. So grausam, chaotisch, zerreiße es, schreien, immer lauter, doch ich verstehe sie nicht. Ich mache was sie wollen, doch es ist immer falsch. Ich bin falsch. Wehre mich! Es tut weh diese Blicke! Ich bin anders, deshalb auch so allein. Will nicht mehr allein sein, und doch schicke ich jeden weg der sich mir nähern möchte; wieso ? Alles ist dunkel. Die Kälte umschließt mich, besitzt mich, ist ich. Sie merken es. Ich sage ich bin krank. Skeptische Blicke, doch da ich immer schon seltsam war ist es ok .In mir Angst, Zweifel, bin ich falsch, ein Fehler, nichts als eine Enttäuschung? Ich gebe meine Erwartungen auf, da ich auch keine erfülle. Verliere auch das letzte bisschen Hoffnung, als das letzte Stück Herz in mir zu Stein wird. Allein, hart, kalt. Alles ist egal. Was bin ich? Ich bin nicht tot, doch leben ist anders! Ich fühle nichts, weder Freude noch Trauer! Eine Leinwand alles gespielt. Ohne Aussicht! Zu viele Fragen, zu viele Erwartungen. Zu viel Leben! Das Leben schadet mir. Es schmerzt, doch niemand darf es wissen! Theater, sonst stecken sie mich weg! Krank, sie muss in Behandlung! Von wegen! Medikamente, noch mehr Theater, entlassen, schief angeschaut, ewiges Geflüster, ohne Zweck. Alles dreht sich. Ich schließe die Augen, doch es bleibt. Ich will weglaufen, doch um mich herum ist nur ein dunkler Abgrund oder der graue Alltag. Ich stehe hier und schaue in den Abgrund, dieses dunkle Loch, das ich immer vermeiden wollte, doch das immer bei mir war. Dieser Abgrund der mir Angst macht. Auch ich halte mich fest, will nicht loslassen, doch merke ich wie meine Finger abrutschen. Ich werde nicht schreien. Dieses eine Loch ist meine einzige Hoffnung auf Leben, auch wenn ich tot bin.

06.01.2009 um 17:44 Uhr

Wirrungen der Gefühle

Lass Dich von den Gefühlen leiten,
so erlebst Du die Liebe
von allen Seiten!
Mal ist es schön,
mal tut`s auch weh,
doch egal wie es sich auch dreht,
und wo man auch steht,
mit Liebe im Herzen
geht`s immer weiter,
man kommt immer voran!
Glaube einfach daran!