Das Brautmutter-Outfit
Neulich.......
....... hatte ich ja schon die Befürchtung geäußert, dass es sich problematisch gestalten könnte, ein passendes Outfit für die Hochzeit meiner Tochter zu finden.
Prompt fragte dieser Tage meine Schwiegermutter: „Hast Du jetzt eigentlich schon was zum Anziehen für die Hochzeit?“
In Anbetracht des sich doch recht schnell nähernden Termins ist diese Frage durchaus berechtigt. Und: Nein, ich habe noch nix!
Als ich darüber mit einer Freundin sprach, meinte sie: „Denk dran, Du bist die Brautmutter!“ Ja, und? Weiter? Ihren folgenden Ausführungen konnte ich entnehmen, dass ich als Brautmutter wohl so was wie die First Lady unter den weiblichen Hochzeitsgästen bin! Na super! Ausgerechnet!
Ich begann, das Internet zu durchforsten und fand etwas, was mir nicht nur ganz gut gefiel, sondern sogar in Kurzgröße zu haben war! (Nein, ich bin kein Zwerg, aber die Bekleidungsindustrie scheint bei einer Körpergröße von 163 cm davon auszugehen!).
Ich bestellte das Ensemble – Rock mit kurzem Top dazu. Sah an der ca. 180 cm großen Trägerin sehr gut aus, Rock wadenlang, hohe Schuhe dazu, schick!
Bei mir ist der Rock allerdings trotz Kurzgröße bodenlang, was aber von Vorteil ist, denn dann kann ich meine Turnschuhe mit den notwendigen Einlagen dazu tragen und es fällt gar nicht auf! ;-)
Das Oberteil hat die richtige Länge. Aber es ist ein Neckholder-Top! Tja, wie soll ich es sagen: wenn mein unterer Rückenbereich so locker wäre, wie meine Oberarme, wäre ich hoch erfreut. Und ich habe dann doch Hemmungen, diese „lockeren“ Oberarme unbekleidet zu zeigen! Oder kann ich es wagen, ebenso hemmungs- wie ärmellos zur Hochzeit zu erscheinen? Lieber nicht!
Ein Versuch, in einem Brautmodengeschäft, das auch Brautmutter-Mode führt, etwas Geeignetes zu finden, scheiterte. Hier gab es zwar schöne Sachen, aber keine Kurzgrößen. Das, was man da an Länge hätte abschneiden müssen, hätte für Kleidchen für 4 Blumenstreu-Mädchen oder 2 Brautjungfern gereicht!
Auch stundenlanges Abklappern einschlägiger Geschäfte in der Stadt war mehr als frustrierend: alles schulter- und oberarmfrei und für andere Gewichtsklassen gemacht – sowohl was mich betrifft als auch, was mein Portemonnaie betrifft!
Voller Tatendrang hab ich mir 2 Hanteln geschnappt und ein Oberarm-Training begonnen. Straff ist allerdings nur das Training – die Oberarme sind davon meilenweit entfernt.
Also wieder ins Internet und weitergesucht. Und siehe da: bei einem anderen Versandhaus fand ich zu meinem Rock ein passendes Oberteil mit kurzen Ärmeln.
Somit hat sich dieses Kapitel erledigt! (Die Hanteln ruhen wieder gemütlich im Keller!).
(Nur so nebenbei erwähnt: Letzte Woche war ich mit meinem Mann in der Stadt, Hochzeitsklamotten für ihn kaufen. Ins erste Geschäft rein, Anzug genommen, anprobiert, gepasst, gekauft.
Zu meinem Ensemble und zum Anzug farblich fein abgestimmtes Hemd vom Bügel genommen, angezogen, gepasst, gekauft.
Nach Krawatte geschaut, gleich passende gesehen, gekauft).
....... hatte ich ja schon die Befürchtung geäußert, dass es sich problematisch gestalten könnte, ein passendes Outfit für die Hochzeit meiner Tochter zu finden.
Prompt fragte dieser Tage meine Schwiegermutter: „Hast Du jetzt eigentlich schon was zum Anziehen für die Hochzeit?“
In Anbetracht des sich doch recht schnell nähernden Termins ist diese Frage durchaus berechtigt. Und: Nein, ich habe noch nix!
Als ich darüber mit einer Freundin sprach, meinte sie: „Denk dran, Du bist die Brautmutter!“ Ja, und? Weiter? Ihren folgenden Ausführungen konnte ich entnehmen, dass ich als Brautmutter wohl so was wie die First Lady unter den weiblichen Hochzeitsgästen bin! Na super! Ausgerechnet!
Ich begann, das Internet zu durchforsten und fand etwas, was mir nicht nur ganz gut gefiel, sondern sogar in Kurzgröße zu haben war! (Nein, ich bin kein Zwerg, aber die Bekleidungsindustrie scheint bei einer Körpergröße von 163 cm davon auszugehen!).
Ich bestellte das Ensemble – Rock mit kurzem Top dazu. Sah an der ca. 180 cm großen Trägerin sehr gut aus, Rock wadenlang, hohe Schuhe dazu, schick!
Bei mir ist der Rock allerdings trotz Kurzgröße bodenlang, was aber von Vorteil ist, denn dann kann ich meine Turnschuhe mit den notwendigen Einlagen dazu tragen und es fällt gar nicht auf! ;-)
Das Oberteil hat die richtige Länge. Aber es ist ein Neckholder-Top! Tja, wie soll ich es sagen: wenn mein unterer Rückenbereich so locker wäre, wie meine Oberarme, wäre ich hoch erfreut. Und ich habe dann doch Hemmungen, diese „lockeren“ Oberarme unbekleidet zu zeigen! Oder kann ich es wagen, ebenso hemmungs- wie ärmellos zur Hochzeit zu erscheinen? Lieber nicht!
Ein Versuch, in einem Brautmodengeschäft, das auch Brautmutter-Mode führt, etwas Geeignetes zu finden, scheiterte. Hier gab es zwar schöne Sachen, aber keine Kurzgrößen. Das, was man da an Länge hätte abschneiden müssen, hätte für Kleidchen für 4 Blumenstreu-Mädchen oder 2 Brautjungfern gereicht!
Auch stundenlanges Abklappern einschlägiger Geschäfte in der Stadt war mehr als frustrierend: alles schulter- und oberarmfrei und für andere Gewichtsklassen gemacht – sowohl was mich betrifft als auch, was mein Portemonnaie betrifft!
Voller Tatendrang hab ich mir 2 Hanteln geschnappt und ein Oberarm-Training begonnen. Straff ist allerdings nur das Training – die Oberarme sind davon meilenweit entfernt.
Also wieder ins Internet und weitergesucht. Und siehe da: bei einem anderen Versandhaus fand ich zu meinem Rock ein passendes Oberteil mit kurzen Ärmeln.
Somit hat sich dieses Kapitel erledigt! (Die Hanteln ruhen wieder gemütlich im Keller!).
(Nur so nebenbei erwähnt: Letzte Woche war ich mit meinem Mann in der Stadt, Hochzeitsklamotten für ihn kaufen. Ins erste Geschäft rein, Anzug genommen, anprobiert, gepasst, gekauft.
Zu meinem Ensemble und zum Anzug farblich fein abgestimmtes Hemd vom Bügel genommen, angezogen, gepasst, gekauft.
Nach Krawatte geschaut, gleich passende gesehen, gekauft).
