Der Tanzschock
Neulich.......
....... kam meine Tochter zu Besuch. Mit bedeutungsschwangerem Blick sah sie mich an und meinte: „Dir ist aber schon klar, dass Du an meiner Hochzeit tanzen musst? Und zwar mehrmals: mit Deinem Mann, mit meinem Vater (diese beiden Männer sind nicht identisch), mit Deinem frisch gebackenen Schwiegersohn und mit dem Vater des Bräutigams!“
Ach du liebe Zeit! Ich hätte mir denken können, dass auch eine so schöne Sache wie eine Hochzeit irgendeinen Haken haben muss! Und da war er!!!!!!!!!!!! TANZEN! ICH!
Das Tanzen und ich sind in etwa so harmonisch zusammenpassend wie Tarzan auf dem Neujahrsempfang der Wirtschaft oder Tatjana Gsell im Vorstand der Mensa in Deutschland. Obwohl noch nie sportlich, ging ich mit 14 in die Tanzschule. Es ließ sich ganz gut an, ich hatte einen recht netten Tanzpartner und das war nicht der 2 Köpfe kleinere, rothaarige, übergewichtige Junge, mit dem keine tanzen wollte!
Dann wurde ich leider krank und konnte zweimal hintereinander nicht zur Tanzstunde gehen. Exakt in einer dieser beiden Stunden wurden die Partner für den Abschlussball ausgesucht. Als ich wieder kam, hatte sich eine nette Mit-Tänzerin meinen Tanzpartner gekrallt – ich fürchte sogar, er hat nicht mal erkennbaren Widerstand geleistet – und es blieb nur noch ein Junge übrig. Sie ahnen sicher, welcher! Nun habe ich weder was gegen Kleinwüchsige, noch gegen Rothaarige noch gegen Übergewichtige – dennoch bin ich ab diesem Zeitpunkt weder weiter in die Tanzstunde noch auf den Abschlussball gegangen.
Somit sind meine Tanzkenntnisse und – künste eher rudimentärer Natur!
Seit diesem Tag habe ich eine gewisse „Scheu“ vor jeder Party oder ähnlichen Festivität entwickelt. Fast wäre sogar der Ausdruck „Panik“ angebracht. Wusste ich im voraus, dass getanzt werden würde, ging ich schon mit Magenschmerzen hin! Sobald dann die Musik anfing, begann ich hektisch mit „Verhinderungsmaßnahmen“. Ganz oben ein sicheres Mittel: aufs Klo gehen! Kann man ja aber nicht ständig tun. Weiteres Mittel: schnell was zu Essen holen, möglichst was warmes (das könnte der Grund für meine heutigen Gewichtsprobleme sein). Allen anwesenden Damen die Handtaschen wegnehmen und um mich herum aufbauen, war auch ganz gut. Eine muss ja drauf aufpassen, wenn alle anderen tanzen!
So tun, als sei man gerade umgeknickt war noch eine Möglichkeit und ab dann blieb nur noch, zu hoffen, dass die Party endlich zu Ende ist.
Dachte ich mal, es geht zu einer Feier, wo Tanzen nicht auf dem Programm steht, kam meist irgendwann ein tanzwütiger Hutsimpel auf die Idee, Musik anzudrehen und tanzen zu wollen. Dann musste wieder mein bewährtes Repertoire herhalten – immerhin war ich aber auf diese Feier gekommen, ohne vorher Magenschmerzen zu haben! ;-)
Und jetzt soll ich auf der Hochzeit meiner Lieblingstochter tanzen!?!? Die Mittelchen von früher will ich heute nicht mehr anwenden. Nicht hingehen ist völlig ausgeschlossen! Sich das schönste Ereignis entgehen zu lassen, wegen der dummen Tanzerei! Ein Schild umhängen: „Ich tanze nicht!“? Passt nicht zum Kleid!
Bleiben eigentlich nur noch 2 Möglichkeiten: ich kaufe mir eine Tanz-Lern-CD und übe die 2 gängigsten Tänze immer und immer wieder, so dass ich sie bis zur Hochzeit ohne größere Schäden anzurichten, bewältige!
Oder ich bitte meine Tochter, in alle Einladungskarten den Zusatz aufzunehmen: „Bitte beachten Sie, dass die Brautmutter nicht tanzt!“
Ganz ehrlich: ich tendiere zu Möglichkeit 2.......
....... kam meine Tochter zu Besuch. Mit bedeutungsschwangerem Blick sah sie mich an und meinte: „Dir ist aber schon klar, dass Du an meiner Hochzeit tanzen musst? Und zwar mehrmals: mit Deinem Mann, mit meinem Vater (diese beiden Männer sind nicht identisch), mit Deinem frisch gebackenen Schwiegersohn und mit dem Vater des Bräutigams!“
Ach du liebe Zeit! Ich hätte mir denken können, dass auch eine so schöne Sache wie eine Hochzeit irgendeinen Haken haben muss! Und da war er!!!!!!!!!!!! TANZEN! ICH!
Das Tanzen und ich sind in etwa so harmonisch zusammenpassend wie Tarzan auf dem Neujahrsempfang der Wirtschaft oder Tatjana Gsell im Vorstand der Mensa in Deutschland. Obwohl noch nie sportlich, ging ich mit 14 in die Tanzschule. Es ließ sich ganz gut an, ich hatte einen recht netten Tanzpartner und das war nicht der 2 Köpfe kleinere, rothaarige, übergewichtige Junge, mit dem keine tanzen wollte!
Dann wurde ich leider krank und konnte zweimal hintereinander nicht zur Tanzstunde gehen. Exakt in einer dieser beiden Stunden wurden die Partner für den Abschlussball ausgesucht. Als ich wieder kam, hatte sich eine nette Mit-Tänzerin meinen Tanzpartner gekrallt – ich fürchte sogar, er hat nicht mal erkennbaren Widerstand geleistet – und es blieb nur noch ein Junge übrig. Sie ahnen sicher, welcher! Nun habe ich weder was gegen Kleinwüchsige, noch gegen Rothaarige noch gegen Übergewichtige – dennoch bin ich ab diesem Zeitpunkt weder weiter in die Tanzstunde noch auf den Abschlussball gegangen.
Somit sind meine Tanzkenntnisse und – künste eher rudimentärer Natur!
Seit diesem Tag habe ich eine gewisse „Scheu“ vor jeder Party oder ähnlichen Festivität entwickelt. Fast wäre sogar der Ausdruck „Panik“ angebracht. Wusste ich im voraus, dass getanzt werden würde, ging ich schon mit Magenschmerzen hin! Sobald dann die Musik anfing, begann ich hektisch mit „Verhinderungsmaßnahmen“. Ganz oben ein sicheres Mittel: aufs Klo gehen! Kann man ja aber nicht ständig tun. Weiteres Mittel: schnell was zu Essen holen, möglichst was warmes (das könnte der Grund für meine heutigen Gewichtsprobleme sein). Allen anwesenden Damen die Handtaschen wegnehmen und um mich herum aufbauen, war auch ganz gut. Eine muss ja drauf aufpassen, wenn alle anderen tanzen!
So tun, als sei man gerade umgeknickt war noch eine Möglichkeit und ab dann blieb nur noch, zu hoffen, dass die Party endlich zu Ende ist.
Dachte ich mal, es geht zu einer Feier, wo Tanzen nicht auf dem Programm steht, kam meist irgendwann ein tanzwütiger Hutsimpel auf die Idee, Musik anzudrehen und tanzen zu wollen. Dann musste wieder mein bewährtes Repertoire herhalten – immerhin war ich aber auf diese Feier gekommen, ohne vorher Magenschmerzen zu haben! ;-)
Und jetzt soll ich auf der Hochzeit meiner Lieblingstochter tanzen!?!? Die Mittelchen von früher will ich heute nicht mehr anwenden. Nicht hingehen ist völlig ausgeschlossen! Sich das schönste Ereignis entgehen zu lassen, wegen der dummen Tanzerei! Ein Schild umhängen: „Ich tanze nicht!“? Passt nicht zum Kleid!
Bleiben eigentlich nur noch 2 Möglichkeiten: ich kaufe mir eine Tanz-Lern-CD und übe die 2 gängigsten Tänze immer und immer wieder, so dass ich sie bis zur Hochzeit ohne größere Schäden anzurichten, bewältige!
Oder ich bitte meine Tochter, in alle Einladungskarten den Zusatz aufzunehmen: „Bitte beachten Sie, dass die Brautmutter nicht tanzt!“
Ganz ehrlich: ich tendiere zu Möglichkeit 2.......

wieso muss denn aber mit dem papa der tochter und dem neuen schwiegerpapa getanzt werden?? ich denke mit dem eigenen mann und dem bräutigam würde vollkommen reichen, oder gibts da ein so strenges protokoll? eigentlich würde ja fast auch mit dem bräutigam tanzen genügen, wenn der eigene mann es seit jahren verschmerzt wirds dann auch nicht weiter auffallen :) ooder wir tanzen dann zusammmen, wenn die disco-music kommt, "freestyle" :) die klassischen tänze hab ich auch schon alle wieder vergessen da setz ich auch erst mal aus.. LG
;-))))
Und wie schon claudi schreibt, es gibt doch auch noch andere Tanzrichtungen.
Ich habe meiner lieben Mutter auch schon meine Tanz-DVD's angeboten, mit denen sogar der Bräutigam die groben Grundkenntnisse erworben hat. Aber ich sehe schon, zum Geburtstag muss ich ihr dann den Familievorbereitungskurs für Hochzeiten schenken, da kann sie nicht mehr ablehnen. :-)
Tanzen kann aber WIRKLICH Spass machen! Siehe meine Eltern: Haben mit einem Anfängerkurs begonnen, wurden vom Fieber gepackt, sind jetzt im GoldStarKurs oder so. Und brauchen für einen Walzer den ganzen Saal... So kann's gehen.
Da bin ich aber neidisch auf deine Eltern. Mein Mann lässt sich nicht zu einem zweiten Kurs überreden. Leider!