Wirres Zeug
Stimmung: Panik!
Ich gehe mit meinen Eltern und meinem Bruder in Weingarten spazieren, in der Nähe von der Evangelischen Stadtkirche. Ich weiß, dass es ein Traum ist, aber ich will mich unbedingt von meiner Familie verabschieden, weil ich weiß, dass ich bald sterben muss (Echt toll!). Irgendwie bin ich Traum in die Vergangenheit gereist, um meiner Familie irgendwas mitzuteilen, was ich sonst nicht könnte - keine Ahnung. Wir laufen unter anderem auch über den Löwenplatz. Ich bin ganz hektisch, weil ich dringend wissen muss, welches Datum wir haben. Es ist Markt oder so, jedenfalls stehen ein paar Stände rum. Auf so einem Querbalken steht ein Datum - allerdings ein falsches. Ich frage meine Eltern und meinen Bruder. Sie wissen das Datum nicht. Ich kann aber herausfinden, dass es entweder Januar oder Anfang Februar ist. Auf jeden Fall sagt mein Bruder, sein 18. Geburtstag stünde noch bevor.
Wir gehen weiter. Irgendwann merke ich, es ist Zeit sich zu verabschieden. Es ist Nacht. Es sind viele Sterne am Himmel. Ich muss Manuel unbedingt noch was sagen. Aber irgendetwas schnürt mir die Kehle zu. Wir drehen uns im Kreis und schweben langsam nach oben. Mit letzter Kraft kann ich die Worte: "etwas stimmt nicht" oder so ähnlich sagen. Dann ist alles dunkel.
Wir sind in unserer Wohnung. Meine Eltern sind auch da. Ich möchte herausfinden, ob sie von dem Traum, in dem sie mit mir spazieren gegangen sind, wissen. Hinter uns ist ein Fenster oder ein Spiegel, wir sitzen in einer Art Erker oder sowas. Auf einmal sind sie weg. Petra ist da. Sie will bei uns übernachten. Dann ist alles ziemlich wirr. Die Uhrzeit springt ständig vor und zurück. Erst ist es Dreiviertel zwölf als wir ins Bett gehen, auf einmal zeigt die Uhr halb vier. Ich bin nervös, weil ich weiß, das wir am nächsten Morgen früh raus müssen. Ich zähle die Stunden, wie viel Schlaf uns noch bleibt. Auf einmal ist Petra weg. Christian und ich stehen in der Küche. Er ist auf einmal ganz komisch, wie verwandelt. Ich möchte mit ihm irgendetwas ausdiskutieren. Er holt hinter Tür eine riesige Spinnwebe hervor und wirft sie auf mich. Ich fühle, wie ich mich darin verheddere und kriege Panik.
Auf einmal sind wir wieder im Bett. Die Uhrzeit weiß ich nicht. Christian hat auf einmal einen ganz leeren Blick, so als wäre er eine Maschine. Ich lege mich hin und versuche zu schlafen. Neben mir liegt ein komisches elektrisches Gerät. Es soll mein Herz zum Stehen bringen. Ich versuche es von mir weg zu stoßen. Auf einmal ist alles dunkel. Irgendwas zerrt an mir. Ich sehe irgendwelche hellen Lichter und Fetzen von irgendwas - was weiß ich nicht. Dann spüre ich einen starken Schmerz in der rechten Schulter, von dem ich aufwache.



