Anderes.......

14.06.2010 um 12:09 Uhr

Chaos mit Duchblick ^^ ......

Stimmung: erleichtert!!
Musik: Hereos del Silencio - la carta

 
 
 
Nicht nur,das die Entscheidung nun gefallen ist, sondern das ich sie umsetze....
 
Ich habe mir tatsächlich einige Zeit genommen, nachzudenken !!!
Ich habe auf mich geschaut. 
Ich habe alle Für und Wider abgewogen. 
 
Für das, was ich will, muss ich einen anderen Weg nehmen. 
Heute habe ich Bewerbungen an drei Häuser rausgeschickt.(für November)
Außerdem bewerbe ich mich Bundesweit - es ist schlicht egal wo ich lande, nur das ich lande,ist wichtig! 
Heute habe ich das Kündigungsschreiben für meine Wohnung aufgesetzt.
Ich habe weitere Kartons gepackt. 
Ich habe eine Möglichkeit bekommen, übergangsweise meine Sachen einzulagern.
Ich darf mich da auch polizeilich melden für die Zeit meines langen Weges demnächst.
Der Rubel muss jetzt rollen,somit ist ein Wechsel nicht zu vermeiden.(Wohn- und Arbeitstechnisch)
Ich habe Angebote für Hausbetreuung. Ich habe Angebote in der Gastronomie. Nach einigen Zögern nehme ich diese Möglichkeit.
Wohnungswechsel oder auch die genannte Variante sind notwendig, um Kosten zu senken. Es handelt sich um satte  500€!!!
 
Ich finde auf eine Art und Weise wieder zu einer Form zurück, die ich vor vielen Jahren in mir trug. Ich habe keine Angst mehr davor, es nicht zu schaffen. Bis vor wenigen Wochen war es noch so,das ich dachte, ich brauche Hilfe. Könnte das wirklich nicht alleine^^
Nun habe ich vieles losgelassen,gehenlassen.....und bin wieder mehr bei mir. Anders bei mir...irgendwie.
 
In mir ist wieder der Kämpfergeist ganz erwacht. Denn ich habe jemanden erkannt in mir,der lange nicht mehr da war. Ein Jahr......somit noch ein weiteres,dann sieht alles ganz anders aus.
 
Nun folgt eine wirklich spannende Zeit. und ich weiß irgendwie, das mich das entgültig frei machen wird (soweit das geht*zwinker*). Ich spreche da eher von dem Alten ,was ich hinter mir lassen werde. 
 
Und auch weiß ich,das es klappen wird. Weil ich es will!
Warum ich den Job in dem so gelobten Haus nicht weiter mache? Ich kann nicht. Das Geld, der Aufwand(der keinen zweiten Job zulässt). Es war ein Teilzeitjob mit Vollzeitaufwand undTeilzeitgehalt.
Es passte hinten und vorne nicht. Denoch war die Erfahrung gut. 
 
Tja, chaotisch, wie ich nun mal immer bleiben werde, muss das so gemacht werden. Ich bin kein Logistiker und damit muss ich leben. ich bin immer durchgekommen^^
Also, Waldmannsheil....oder wie ruft man?!
 
 
 
 
 
 
 
 
 

02.06.2010 um 13:53 Uhr

Die Schweizer....^^

von: Shadoweyes   Stichwörter: Gepäck, Flug, Tochter

Stimmung: amüsiert
Musik: Ganz schön Feist - Logopädentango^^

 
 
Folgendes:
 
Unsere Familie IST Chaos. Es dürfte als Zusatz an der Klingel stehen... !!
 
Meine Mittlere ist nun endlich,  nachdem der isländische Vulkan fertig mit seinem Abgang ist, nach Spanien geflogen......Schlimm genug war ja nun schon die Verschiebung dessen.
Nun aber...kommt SIE an,aber der Koffer ist...in Zürich hängen geblieben. Tyyyyypisch.
Als sie mich dann gestern anrief, teilte sie mir mit, das der Koffer nun eingetroffen sei,aber die Hälfte fehlen würde. Es ist einfach ein Teil abgetrennt worden........????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ohne eine Information o.ä. 
Was ist geschehen? Ich hatte noch einen zusätzlichen Verschlussgurt angebracht,den der Zoll allerdings mit einem Spezialschlüssel öffnen kann.....der ist weg! Und das Außenfach auch. Nicht etwa,das man es am Reißverschluss entfernt hätte...nein,man hat es an der Naht abgetrennt.
Meine Tochter erzählte mir, das sie dort die Makeup Tube(15 Lenze-ohne dem geht NICHTS) und eine Getränkeflasche reingesteckt hätte........*schmunzel*....TERRORKID!!!!!!!!!!!
Aber mal ehrlich:Informieren die einen dann nicht? Oder ist da ein Diebstahl von statten gegangen?????
 
ich bin auf die Auflösung gespannt. 
Übrigens war der Koffer nagelneu!!! *hmpf*
 
Und noch eine Annekdote zum Fliegen: Meine Große flog vor drei Jahren nach Malle und beim Einchecken wurde sie "erwischt",weil sie eine Nagelfeile ganz unten im Handgepäck hatte(sie war damals auch 15 Lenze...mein Sohn wird mit 15 also net fliegen....)
 
 
 
 
 

19.05.2010 um 18:08 Uhr

Validieren......eine Methode(nicht nur) für Demente:-)

von: Shadoweyes   Stichwörter: Nicole, Richard, integrative, Validation

Stimmung: angeregt
Musik: Volkslieder (ich muss sie auswendig können*lach*)

Es ist ein recht "junges" Haus, in dem ich arbeite. 
Positiv ist die Förderung von Betreuungskräften und dem PP. Fortbiildungen werden angeboten, Bildungsurlaub auch. Seminare und auch das Besorgen von Material ist hier gewährleistet.
 
Ich habe schon eine Fortbildung in der ersten Wocher bekommen in Dokumentation für soz. Betreuungskräfte und nun habe ich 2 Tage Fortbildung in 
 
 
 
Was mir inzwischen immer mehr in den Kopf kommt, ist irgendwann selber einmal als Dozentin in diesem Bereich zu arbeiten. Gerade in dieser Fortbildung merke ich,d as mir das liegt. ich mag die Arbeit am menschen, aber mir liegt einfach auch viel daran, denjenigen, die Umgang mit Dementen haben, optimale Möglichkeiten zu eröffnen und nahe zu bringen. Es ist eine sehr lebhafte Fortbildung mit vielen Rollenspielen ud Beispielen. Und die Unterhaltungen in den Pausen lassen mich fühlen, das mir das auch liegen könnte....ein späteres Ziel?!
 
 
 
 Es wird einem immer wieder nahe gelegt,sich selber nicht zu vergessen am Ende eines Tages. Man sollte sich immer wieder reflektieren und dann auch ablegen können. Das ist wichtig, damit man entspannt und mit allen Sinnen auf die Dementen zugehen kann am nächsten Tag. Manche Tage sind recht erfolglos, andere wiederum sehr schön und mit kleinen wundervollen Erlebnissen. Bei mir war es das laute Auflachen einer sonst sehr in sich gekehrten und durch Ängste ab und an aggressive Dame...:-)). Oder eine Aussage über etwas aus dem Leben eines Bewohners, der sonst keinerlei Biografie hinterlassen hat oder Angaben zu sich macht....
Das Wiedererkennen,wenn man länger nicht da war. Das Lob, das mir eine Bewohnerin aussprach. das Ernstnehmen meiner Arbeit von der Führungsetage...lassen mich fast vergessen, das ich doch oftmals Abends erschossen anch Hause komme und am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig ist;-)
 
Im Augenblick finden auch Teamsitzungen statt, die die Zusammenarbeit zwischen PP und Betreuungskräften optimieren soll. 
Auch werden die Räumlichkeiten immer mehr von mir so gestaltet, das sich die Bewohner zu Hause fühlen können. Das ist in einem Neubau eine Herausforderung für sich. 
 
Aber ich nehme diese gerne an und es macht immer wieder einen Heidenspass.
 
 
Die Dozentin arbeitet in einem sehr schönen Haus und wir können sehr viele Eindrücke und Ideen aufnehmen und vllt umsetzen. Wir haben heute eine Arbeitsgruppe gegründet zur Wahrnehmung der Bedürfnisse der Betreuungskräfte für optimale Arbeitsvorrausetzungen....einfach entstanden während der Pausen. Morgen werden wir mit der Geschäftsführung und Pflegeleitung(PL) darüber sprechen. 
Dieser Beruf ist neu und erfordert viel Zusammenarbeit und vieles strukturiert sich erst durch die Erfahrungen. Wir sind ein junges Team und sind jetzt noch voller Enthusiasmus. DAS muss man nutzen,denke ich. 
Und diese Haus ist offen für Innovatition!
 
Ich bin also trotz der im vorigen Beitrag erwähnten "Hindernisse" optimistisch und immer noch voller Hingabe, was diese Arbeit UND auch dieses Haus betrifft.
Was wäre das Leben ohne Herausforderungen?!
 
 
 

14.05.2010 um 15:31 Uhr

WEGGABELUNGEN......!!!!!

von: Shadoweyes   Stichwörter: Schritt, vorran, Schritt, zurück

Stimmung: Distanziert - ja doch ,ich kann es!!!!
Musik: Christina Aguilera - Impossible (*schreimichan^^*)

 
 
Ich stecke im Zwiespalt!
Beruflich....
 Mir wird immer mehr Verantwortung gegeben, aber ich muss als Gegengewicht den Aufwand und die Bezahlung setzen!
Natürlich ist mri klar gewesen,das ich nicht reich werde in diesem Beruf. Aber leben muss ich davon können. Und das ist nicht gewährleistet.
Auch steht mir die Alternative eines Nebennjobs nicht offen, da meine Arbeitszeiten zu unstet sind.
Die Gastronomie ruft - klar..ich bin ein alter Hase darin, der Sommer steht vor der Tür und man will mich haben dafür. Ich bin dahingehend eine Urkraft, die keinerlei Stütze braucht. Ich schmeiß den Laden allein mit allem.*eigenlob*^^
 Ich würde in 4 Wochen das verdienen,was ich da in drei Monaten nicht bekomme......
Zu verlockend...
Und so sitze ich hier und überlege, ob DAS ein Schritt ZURÜCK wäre, oder eben einfach EIN WEG?!?!
 
Ich brauche Geld, was mich am Leben erhält, aber ich brauche auch die Arbeit dort, weil es meine Erfahrungen füllt und mich innerlich total bereichert.
Tja......Weggabelungen, so wie sich gerade zeigen......lassen mich so manche Nacht wach liegen.
 
 
 

06.05.2010 um 09:22 Uhr

"Sozial"-Beruf(ung).......!

Stimmung: ausgeglichen,aber nachdenklich
Musik: Nick Cave - Darker with the day

 
Ich arbeite gerne in diesem Beruf!
Für mich ist es eher eine Berufung. 
Wenn dem nicht so wäre, würde ich diesen Aufwand nicht betreiben!!!
Für das, was am Ende des Monats bei mir landet, würde so manch einer nicht aufstehen!
Und es ist nicht nur vor Ort die Arbeit mit den Dementen, sondern auch noch zu Hause viel nötig,damit ich die Gruppenarbeit und die Aktivierungen vollziehen kann. 
Gestern habe ich mt jemanden darüber ausführlich gesprochen. 
In jeder Tätigkeit steckt Aktivierung des Langzeitgedächtnisses. In einem Spaziergang,in einer Lesestunde, im Einzelgespräch. Immer muss man es schaffen, durch das verblassende Kurzzeitgedächtnis zu dem Langzeitgedächtnis hinzugelangen.
 
Ich habe vor ca. 4 Wochen in dem Haus begonnen.
Und ich fragte mich, wo der Haken liegt!
Nun...ich habe keinen Raum! Ich habe keine Möglichkeit, meine Sachen,die ich benötige, dort unterzubringen. 
Das ist schwierig.
Ich muss somit jeden Tag die Dinge mitschleppen, die ich vor Ort für die Bewohner brauche.
10 min. Aktivierung ist umfangreich. 
Normalerweise entsteht im Laufe der Arbeit ein Schrank, in dem wohlsortiert, Dinge ihren Platz finden,die man braucht. Und der zugänglich ist für mich sowie für das PP(Pflegepersonal). Denn die 10 min. Aktivierung ist ein wesentlicher Teil der Arbeit mit Dementen.
Ich habe aber keine Möglichkeit, meine Sachen unterzubringen. Auch habe ich keinen Raum für mich, wo ich mit meinen Bewohnern eine Gruppenstunde machen kann. 
Erschwerte Bedingungen, die ich dringend geändert haben möchte. Hier zu Hause habe ich nun einen Schrank, in dem sich so nach und nach die Kisten mit den Aktivierungsdingen füllen. 
 
Ich habe mich in einem Forum angemeldet und bekam gestern Post von denen....
Und war völlig angetan. Es lag ein "Glückstagebuch" bei.
Es ist dafür gedacht, sich selber die Momente aufzuschreiben, die mich zufrieden mach(t)en an meinem Tag mit meinen Bewohnern. Da man ja nichts mit nach Hause nimmt,außer die kleinen Momente, die einem zeigen,man hat gewirkt, muss man sich sichtbar diese festhalten. Dafür ist dieses"Glückstagebuch" gedacht.
Und wenn man dann nach einigen Tagen darin liest, spürt man in sich die Zufriedenheit, die man zum Weitermachen braucht.
 
Ich empfinde es immer weiter als den Beruf, der mich zufrieden machen kann.
 
 
(c by me)
 
10 min. Aktivierungs-Schrank!