Was man so findet...
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Habe die Plaudertasche wieder getroffen. Sie ist umgeben von Menschen aus "schlechten Verhältnissen". Ob es nun die Kinder aus der Psychiatrie sind, die Bundeswehrsoldaten, denen sie Englisch beibringen muss (sie kommt mit ihnen kaum voran, sagt sie), oder die Russen in der hiesigen Gegend... alle kommen sehr wahrschenlich aus schlechten Verhältnissen, sagt sie. Mit den Russen will sie aus diesem Grund auch nichts zu tun haben, obwohl sie Russisch studiert hat, und mit tollen Noten abgeschlossen. Das sind alles "solche", die "man dort auch nicht will".
Ups. Japs.
Selber schuld, dass ich mir solche Sachen immer wieder anhöre... Ich sollte nächstens einfach weitergehen...
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Immer mehr Erdbeben gibt es weltweit. Und in immer mehr Gegenden, die bisher nicht dafür berühmt waren, auch in Deutschland. U.a. in der Lüneburger Heide soll es Erdbeben aufgrund von Fracking (Erdgasförderung durch Chemikalien) gegeben haben. Aber der Zusammenhang ist natürlich nicht bewiesen, und die Chemikalien sind völlig ungefährlich, sagt Exxon. Man kontrolliert das selbst. :)
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This life, with all its ups and downs, is a great sport of God. It is a tremendous play.
Mooji, Satsang in Bangalore
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...weiß ich jetzt meine Handy-Nummer auswendig. So oft, wie ich sie immer wieder neu eintippen musste, weil irgendwas nicht gepasst hat.
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Da war dieser Mann, der die Auffahrt der Klinik fegte und die Parkplätze sauber machte. Er sah nicht so aus, wie die Leute, die das sonst tun. Er sah so unalltäglich aus. Als wäre er gerade eben vom Himmel geschneit. Ein Engel, der die Erlaubnis erhalten hat, in einem menschlichen Körper einen kleinen Kurzurlaub auf Erden zu verbringen. Und sich darüber unheimlich freut. Das Kehren und Saubermachen machte er mit so einer Ruhe und gleichzeitig wie nebenbei, so leicht. So unernst, und doch ganz sorgfältig. Eigentlich so, als wäre es nur ein Vorwand, nicht seine Hauptaufgabe. Er trug eine Leere in sich, einen Raum, eine Gedankenfreiheit, die wohltat. Wir schauten uns an und er lächelte mit einer Freude, die engelgleich war. Als ob er gekommen wäre, nur um so zu lächeln.
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Viele Moment aneinandergereiht? Nein, nur ein Moment, ein einziger.
Das Leben und sein Inhalt... zwei verschiedene Dinge. Der Inhalt flüchtig. Das Leben ewig.
Mein Leben - "mein" und "Leben". Zwei? Wovon der eine das andere "hat"? Beides dasselbe. Niemand, der etwas hat. Nur etwas, das ist.
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Was ist "interessant"? Wie fühlt sich "interessant" an?
Was ist "langweilig"? Wie fühlt sich "langweilig" an?
Beides nur Bewegungen im Mind. Nichts Wahres, nichts Echtes, das bleibt.
Eckhart Tolle fragte: Ist der Sonnenuntergang, den man so bewundert, interessant?
Nein, nicht interessant. Er ist faszinierend, weil er etwas ganz Tiefes im Menschen berührt.
Nicht Interesse. Über etwas Interessantes weint man nicht...
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What is your greatest desire?
My greatest desire is... to realize the self in me before this form dissolves.
Who is speaking here?
- no reply, pondering - then:
I understand. The desire can come only from the part, that will have to dissolve. What I really am cannot have desires.
Yes.
But... didn't it have the desire to look at itself and created therefore the world?
Yes.
But this is a contradiction.
- smiling happens - then:
Life is made out of what you call contradictions. This is its magic mystery. Life is not to be understood. Whoever tries to understand it, will not live. Hand yourself over to life and let it live through what you call yourself for now.
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Du wolltest schon an so viele Orte, sagte er. Und wo warst du tatsächlich? - fragte er etwa halb vorwurfsvoll halb mitleidig.
Bei mir.
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Einige Amseln fütterten sich gegenseitig mit Sonnenblumensamen, in unmittelbarer Nähe von uns Menschen. Das war schön anzusehen. Alle freuten sich über die Schönheit und die Zuneigung der Tiere zueinander. Sie waren fröhlich und sahen kräftig und gesund aus. Ihre Federn waren prachtvoll.
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Die Form verdeckt das Formlose. Durch die sich auflösende Form scheint das eigentümliche Licht der Formlosigkeit - Gott, wenn man es so nennen will - mehr und mehr hindurch. Man kann es überall sehen, in der Pflanze, im Tier, im Menschen.
Eckhart Tolle, frei zitiert
Ich dachte dabei an Tim, in seinen letzten Monaten. Wie er leuchtete. Und auch an einige Menschen, deren Form dabei war, sich aufzulösen. Und an die Farben im Herbst, wenn sie schöner strahlen als je.
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Und doch taucht auch im Satsang immer wieder die Frage (und offenbar das Verlangen) nach dem eigenen Willen auf. Mooji lächelt dann immer so... und sagt: Yes and No. Samarpan sagte einmal: Jeeeeiiin. Die Frage kann nicht beantwortet werden, solange nicht klar ist, wer sie stellt. Derjenige, der freien Willen von Natur aus hat, fragt nicht, er weiß, weil er selbst alles ist, die Wahl und auch die Gebundenheit, ganz nach eigenem Willen. Und der, der sich den eigenen Willen so sehr wünscht, kann ihn deshalb nicht haben, weil es ihn selbst nicht gibt. Es ist einfach ein Gedanke...
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Bewusstsein kann sich nicht wandeln. Es ist unwandelbar. Innerhalb dessen gibt es Phänomene, Erscheinungen, die Welt... das ist wandelbar. Dazwischen gibt es die Aufmerksamkeit. Auch die ist gewissermaßen wandelbar, obwohl ihre Essenz immer gleich ist. Sie kann sich auf diese oder jene Inhalte richten. Oder kann sich von allen Inhalten zurückziehen und sich auf das Bewusstsein selbst richten. Manche nennen das Meditation. Nicht wünschenswert für alle, die noch erfahrungshungrig sind. Wünschenswert für jene, die genug Erfahrungen gemacht haben und gemerkt haben, dass sie, so unterschiedlich sie scheinen, sich nur in verschiedener Form wiederholen, ewig.
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Alles geschieht in diesem Raum des Bewusstseins...
Wieder versuche ich zu beschreiben, was da ist... und wieder geht es nicht. Man kann es ja auch einfach lassen. Warum immer diese Wortsucht. Wer immer eine Ahnung hat und selber schaut, wird es sehen - und dann auch nicht reden können. Und so versteht man sich wortlos, achselzuckend, lachend.
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