Die Zeichen der Zeit...
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...sind eindeutig. Erst trafen wir den hier:
Und dann diesen:
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...sind eindeutig. Erst trafen wir den hier:
Und dann diesen:
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Ich kaufe mein Joghurt nach der Größe der Becher... wegen Felix... tststs... :)
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Es war vor Weihnachten, als die beiden alten Leute ihren Dackel haben gehen lassen müssen. Die Frau fragte heute ganz verzweifelt, wann denn die Trauer aufhöre. Der Wassermann gab die einzige Antwort, die mir auch eingefallen wäre: "Dann, wenn du sie erst einmal richtig zulässt." Denn die ganze Zeit war sie damit beschäftigt, die Trauer von sich weg zu halten, sich davor zu schützen. Was es natürlich nicht besser macht, nur schlechter. Das, was Trauer sein könnte, wird dann zu richtigem Leid. Trauer ist, wenn man sie zulässt, nicht grausam. Sie heilt, kann man sogar sagen. Vor lauter Wegschieben der Trauer dachte sie auch schon die ganze Zeit an einen neuen Hund. Aber weil beide schon recht alt sind, haben sie Bedenken, sich einen Welpen zu holen. Bei einem älteren Tierheimhund haben sie Angst, dass er nicnt gesund ist... Ich wünsche den beiden von Herzen, dass sie die Trauer zulassen können... dann wird die Entscheidung für einen neuen Hund bestimmt viel leichter sein.
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...Felix hat diese hier im Gestrüpp entdeckt. Ohne ihn hätte ich sie übersehen... wär ja schade gewesen, so hübsch wie sie ist...
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Schönes Wetter war das heute, als wir unterwegs waren. Aber der Boooden... ! :( Matsch, Matsch, Matsch. Es ist schon lange her, dass Felix von den Füßen bis zum Bauch derartig braun anstatt schwarz und weiß war. Da wir nicht am Fluss waren, blieb nichts übrig, als ihn in die Wanne zu stecken. Nicht, dass er das liebt, aber er sprang freundlicherweise trotzdem selbständig hinein und ließ es relativ widerstandslos über sich ergehen. Jetzt schleckt er sich grade wie eine Katze die Pfoten trocken... :)
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"Australian Shephard, oder?", rief mir einer der fünf auf der glatten Straße herumtanzenden jungen Männer zu. "Nee, Boder Collie, stimmt's?" rief ein anderer. Jeder hatte eine Buddel mit Irgendwas in der Hand und sie waren schon gut angesäuselt, aber noch nicht schlimm, sonst hätte ich lieber den anderen Weg genommen. Also saß Felix kurz darauf natürlich inmitten der fünf Jungs und ließ sich streicheln. Sie wollten wissen, wie er heißt. "So heißen doch normal nur Katzen, oder?", meinte einer. Ich sagte, ja normal vielleicht schon, aber der ist eben ein Glücksbringer. Ich glaube, das haben sie nicht verstanden... :) Als wir weitergingen, warnten sie mich noch vor dem Glatteis... aber - hähä - ich hatte Spikes an. :) Für die bin ich bei solchem Wetter echt dankbar.
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Fotografisch nicht grade die Wucht, aber dokumentarisch wertvoll... ;)
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Das mit dem Talgstift für Felix' Pfoten... ich dachte ja schon, das wird so ein Kampf, weil er doch "heilige" Pfoten hat, an denen nichts gemacht werden darf. Aber beim Einschmieren mit dem Stick hält er doch tatsächlich still wie eine Wanz'. Ich bin total überrascht. Anscheinend gefällt's ihm... fühlt sich wohl gut an. Gut so. Und helfen tut's auch, er hat seither draußen kein einziges Mal mehr Pfötchen heben müssen.
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Auf der Terrasse liegt eine dünne Schneeschicht. Felix legte sich darauf. Ich sagte, er solle reinkommen, weil die Schneeschicht zu dünn ist. Da wird er nur nass und verkühlt sich vielleicht. Wenn es eine dicke Schneeschicht wäre, wär's okay. Er schaute mich an und kam wirklich gleich rein. Ich ging runter, ließ die Tür noch kurz offen, und als ich wieder raufkam, war er wieder draußen. Aber nicht auf dem Boden der Terrasse, SONDERN... im Blumenkübel! *lach* Es ist ein länglicher, in den er genau reinpasst. Er schaute mich an, als wollte er fragen, ob das jetzt in Ordnung wäre... :) Foto war leider nicht möglich, zu dunkel. Vielleicht morgen... :)
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Jahrelang hatten wir keine Probleme mehr mit wehen Hundepfoten wegen Streusalz... weil überall wo wir wohnten gar nicht mehr mit Salz gestreut wurde. Aber hier. Vor unserem Haus. Vor den anderen wurde gar nichts oder Sand gestreut. Felix stand im Hausflur und hielt ganz jämmerlich ein Pfötchen hoch. Also stapfte ich los und hab in der Apotheke nen Talgstift bestellt, ist morgen früh da. Zuletzt ham wir so ein Ding bei Rocco benutzt, vor ungefähr hundert Jahren, als noch überall Salz gestreut wurde. Das Zeug half prima. Und vielleicht könnte man dem Hausmeister ja mal nen Tipp geben, dass es auch anders geht...
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Felix wieder mal. Sitzt ein Mann mit Handy am Ohr auf der Fläche seines geöffneten Kofferraums, den Kopf nach unten... d.h. er sah uns vorher gar nicht. Wir mussten direkt an ihm vorbei und ich wusste schon, dass Felix ihn nicht auslassen würde... wollte gerade auf den Knopf der Auszugleine drücken, damit er nicht zu dem Mann geht, da streckte der - als hätte er schon längst gewusst, dass Felix kommt - seine Hand aus und nahm Felix in den Arm, und der kuschelte sich an ihn. Die zwei sahen aus, als würden sie sich schon ewig kennen. Irgendwann mal schaute der Mann mich lachend an. Das Handy hatte er immer noch am Ohr, und erzählte seinem Gesprächspartner, dass er gerade einen Hund da hätte. Wie um das zu bestätigen, jodelte Felix gleich ein bisschen und drückte sich noch mehr an die Beine des Mannes. Irgendwann fragte ich Felix dann, ob er vielleicht mit nach Hause möchte, oder ob ich alleine gehen soll? Normalerweise wirkt das. Diesmal nicht. Er wollte glatt ins Auto des Mannes springen... Schließlich ist er dann doch mit mir gegangen... Glück gehabt. :)
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Der See ist natürlich zugefroren. Im Vorübergehen hörte ich komische gurgelnde Geräusche aus ihm tönen, ganz schön laut. Als ob Nessi drin wäre und raus wollte. Den Fluss oberhalb der Schleuse bedecken Eisschollen, unterhalb fließt er noch. Enten, Kormorane, Blesshühner schwimmen ungerührt in dem kalten Wasser. Herr Schwan flog mehrmals dicht über dem Wasser ein Stück flussaufwärts, wohl auf der Suche nach Futter. Die Flussufer sind vereist, er und seine Frau kommen nicht mehr so gemütlich an ihr Futter. Die Leute liefen alle in den sonnenbeschienen Weinbergen herum. Unten am schattigen Fluss, wo es deutlich kälter war, war gar niemand außer uns und dem Federvieh. Auch schön.
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Um dieses Foto zu machen, musste ich Felix 50 Meter von diesem Guckloch entfernt über Treppen hinter die Mauer führen, ihm sagen, dass er dort bleiben soll, und dann zurückgehen um das Foto zu machen. Als ich fertig war sagte ich zu ihm: "Ok, kannst jetzt AUSSEN HERUM kommen." Er weiß genau, was "außen herum" ist, das Spiel haben wir oft genug an der Leine, wenn er hinter irgendwelchen Bäumen, Straßenschildern, Autos oder anderen Hindernissen zu schnuppern hat und ich keine Lust habe, ihm hinterher zu wackeln. "Außen rum!", sag ich dann, und er kommt sofort um Baum, Schild, Auto etc. herum zu mir zurück. Aber hier war's ja ein wenig anders... und er wollte doch glatt über die zwei Meter hohe Mauer springen. Ein spitzer Schrei von mir, und er verschwand zum Glück sofort wieder dahinter... und kam "außen rum"... puuuhhh... ;)
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Heute haben wir Alice wieder getroffen, die Hündin, die vor Weihnachten so schlimm krank war, dass sie eingeschläfert werden sollte und die dann, von einem Heilpraktiker behandelt, wieder kerngesund wurde. Sie ist es immer noch... und absolut fröhlich, verfressen und wunderhübsch mit ihrem weiß gewordenen Goldie-Fell und den großen lebendigen schwarzen Augen darin. Sie gefällt mir sooo gut, ich bin glatt verliebt in sie. Und sie hat ihr immer noch total glückliches und dankbar strahlendes Herrchen ausgeführt... :) ... der mir zum Abschied Gesundheit wünschte. Ich ihm auch. Ein wenig ungewöhnlich vielleicht, aber unter den Umständen verständlich. Und ist ja auch schön, sich das zu wünschen.
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Bevor Luna und Felix sich gestern wieder trafen hatten sie schon indirekt Kontakt durch einen Hasen. Luna hatte ihn aufgescheucht (war ihm aber nicht gefolgt), und der Hase rannte nach oben, wo wir waren, direkt vor uns über den Weg. Felix sah ihm nur nach. Wahrscheinlich hatte er Luna schon bemerkt, die sich auf den Weg nach oben machte. Er - schlau - wartete, bis sie bei ihm war. Auf's Frauchen mussten wir dann noch ein paar Minuten warten... es ist steil da. Es ist ziemlich genau ein Jahr her, dass wir uns das letzte Mal hier sahen. Damals stapften wir hier im tiefem Schnee herum. Und Luna war kurz darauf krank geworden. Irgendetwas mit den Nieren. Es war so schlimm, dass sie schon dachten, sie stirbt. Jetzt muss sie lebenslänglich Medis nehmen. Sie ist mager geworden, aber es geht ihr ganz gut. Die Medis sind schweineteuer. Eine Packung, die für eineinhalb Monate reicht kostet 150 Eus. Nun bestellen sie sie ihm Internet aus dem Ausland für ein Drittel. ... Während sie das alles so erzählte, blätterte mein Speicher so die Geschichten und Erlebnisse mit Homöopathie etc. durch, aber mein Mund blieb zu. Sie haben ihren Weg gefunden und suchen keinen anderen. Hauptsache, Luna geht's gut, egal wie.
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