ART-I-GO Provokationen in der Kunst

20.11.2009 um 20:44 Uhr

Kunst & Moral

 

Kunst darf Nichts, Kunst macht Alles.
Man lässt sich nackt ans Kreuz fesseln, mit Tierkadavern, Gedärmen, Innereien und Blut beschmieren. Man badet sich im Blut, windet sich in geschlachteten Rindern,
exekutierte Häftlinge posieren in Wanderausstellungen, Public viewing beim Sezieren einer Leiche.
Mäuse werden lebendig zusammen genäht, Magersucht als Kunst,
deformierte tot geborene Kinder und Tiere, urinierende Frauen, entstellte Leichen in Behältern, Verwesung des menschlichen Körpers....
Es gibt Menschen deren Empfinden von dieser Kunstform verletzt wird, andere wiederum haben keine Probleme sich mit den Inhalten dieser Kunst auseinander zu setzen.

Ursächlich für diese Divergenz können unter anderem Gegensätze im kulturell ethische und ästhetische Paradigma sein...

Benötigt der Beobachter also einen Sicherheitsabstand als Prävention vor Trauma und Verwundung?

 

Was haltet Ihr von solch einer Art von Kunst?

 

 

 

 

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenzartgewebt schreibt am 20.11.2009 um 21:29 Uhr:Bei Hermann Nitsch zum Beispiel tu` ich mir sehr schwer,
    Gottfried Helnwein hingegen spricht mich wiederum sehr an.

    Manches finde ich einfach abstoßend, entwürdigend,
    einiges anziehend, faszinierend.

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