In der Mitte
ICH BIN in der Mitte von allem.
Rund um mich herum Wirbeltanz, Strömungen, Vermischung, Veränderung, Verwandlung, Wirbeltanz. Und mitten drin ICH - Ruhe.
Alles ist in dieser Mitte, strömt von ihr aus und kehrt zu ihr zurück. Überall ist diese Mitte und das was von ihr ausströmt dehnt sich unendlich.
Alles das bin ich.
Ich lebe auch Dein Leben.
Es ist nur scheinbar jetzt nicht meins, sondern deins.
Wir begegnen uns - wie seltsam, das zu können.
Und erkennen uns nicht einmal.
Alles erscheint so verzerrt wenn ich mit meinen Augen hinschaue die eingefärbt sind von allem, was mir beigebracht wurde, von allem, was ungefiltert auf mich einströmt.
Schreiend, zeternd, meckernd, sortierend, besänftigend versucht der Verstand einen Sinn in dem Chaos zu finden. Doch er sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
In der Mitte von Allem ist Ruhe.
Dort hat dies alles keinen Sinn, keine Bedeutung, ist nicht einmal das "dort".
Und obwohl wir jederzeit dort sind, sind wir es doch nicht, wenn wir jeder Zeit sind.
