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Ich bin so. Nein, das bin ich nicht. Das ist Gott, aber nicht ich. Das ist nicht mehr meins. Wer bist Du?
Im Herzen ist Güte die Schwester der Gnade. Sie schubst die Zeit an. Die Zeit ist nicht Stunde oder Jahre, sie ist nicht zählbar. Die Zeit ist Wert. Sie ist nicht schätzbar. Wertschätzung wird ihr nicht gerecht. Güte, Zeit und Wert sind alles was ist. Sie sind formlos endlos Liebe.
Der menschliche Verstand erschafft eine Karikatur des Wesens. Und das glaubt daran. Das sammelt Identifikation mit der Karikatur. Warum? - Keine Antwort
Erfahrung kann sich nun innerhalb der Karikatur bewegen oder innerhalb des Herzens. Tatsächlich bewegt sie sich ständig in beidem. Allein die Güte vermag das Augenmerk der Karikatur auf das Herz zu lenken. Das ist die Bewusstheit zu der der Mensch fähig ist.
Als Mensch ist Grenzenlosigkeit nicht möglich. Begrenztheit zu erfahren ist Sinn. Denn im Herzen ist das Wissen um die Grenzenlosigkeit. Grenzenlosigkeit ohne Grenzen ist leer, ohne Facetten. Grenzen erst erschaffen Fülle.
Streben nach der reinen Erfahrung des Absoluten ist sinnlos und kann zu nichts führen. Es dreht sich dann im Kreis. Damit ist dies die Anwort auf das WARUM.
Und damit verschwindet die Karikatur und das Wesen ist da.
Jetzt ist der Mensch immer noch Mensch. Was sollte er auch anderes sein im Leben. Er sieht jetzt, wie Güte, Zeit und Wert der Kern der Schöpfung sind.
Nichts hat sich verändert. Alles hat sich verändert. Niemand sieht es. Alle sehen es. Egal wohin er schaut, da ist es.
Und dahinter Welten. Universen. Fülle ohne Ende.
