Auf der Suche nach... ja, was eigentlich?

30.01.2009 um 18:38 Uhr

Über die Bindungsangst - Die Anzeichen

von: Sadeyes   Kategorie: Bindungsangst

Seit ich hin und wieder dieses Wort in Bezug auf E gebraucht habe, sehe ich fast jeden Tag, dass nach diesem Wort gegoogelt wird. Ich denke mal, von den Menschen, die ihre Angst überwinden wollen, genauso wie von denen, die sich in jemanden verliebt haben, der Probleme hat, seine Bindunngsangst im Zaum zu halten oder zu überwinden. Ich finde es traurig, dass es offensichtlich für manche Menschen so ein großes Problem heutzutage darstellt, die Nähe zu anderen zuzulassen. Denn letztendlich glaube ich, dass sie genauso darunter leiden, wie die Menschen, die versuchen, eben diese Nähe aufzubauen und Geduld haben und kämpfen.

Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass E unter starker Bindungsangst leidet. Nicht sicher bin ich mir, ob es besser geworden ist oder nicht. Denn noch immer merke ich, wie er sich zurückzieht oder mir mehr oder weniger weh tut, wenn ich ihm näher komme. Ich weiß nicht, warum er so eine Bedrohung in mir zu sehen scheint, obwohl wir noch nichtmal zusammen sind. Und ich suche noch immer nach Möglichkeiten, ihm da irgendwie zu helfen. Auch wenn meine Toleranz da mittlerweile schon ziemlich gelitten hat.

Und ich kann mir vorstellen, dass viele andere sich in genau diesen Worten wiederfinden können. Deswegen will ich mal versuchen, nach und nach ein bissel was darüber zusammen zu tragen. Und ich würde mich freuen, wenn auch andere zu dem Thema ihre Erfahrungen und vielleicht auch Ratschläge hinterlassen möchten.

Was sind unter anderem also Anzeichen für die Bindungsangst?

- Schwierigkeiten, über Gefühle zu reden, sich anderen zu öffnen (manche versuchen sich zu "lockern", indem sie zu Mitteln greifen, die sie enthemmen, wie z.B. Alkohol)

- sich nicht klar zu der Beziehung bekennen zu wollen/keine Versprechungen machen zu wollen

- Angst vor Abhängigkeit (das kann sich auch in anderen Lebensbereichen widerspiegeln)

- Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen, insbesondere Zukunftspläne zu schmieden

- keine Freunde, höchstens Bekannte

- häufig wechselnde Partner oder gar keine Beziehung

- unerwarteter Rückzug, tagelanges Schweigen oder sogar verschwinden (das kann sich insbesondere vor Feiertagen verstärken)

- emotionale Nähe und Rückzug wechseln sich ab

- übergroße Erwartungen, die zum Teil gar nicht zu erfüllen sind

- (über)großes Sicherheitsbedürfnis

- sich äußerst schnell durch andere unter (Erwartungs)Druck gesetzt fühlen

Das ist sicher keine abschließende Aufzählung, nur was mir einfällt. Ich denke, dass die Anzeichen auch ganz unterschiedlich sind und nicht bei jedem so auftreten bzw unterschiedlich stark. Das hängt auch sicher damit zusammen, welche Ängste eigentlich hinter dieser Bindungsangst stecken. Aber darüber ein anderes Mal.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenstella78 schreibt am 30.01.2009 um 19:40 Uhr:da gibt es ein gutes buch "so nah und doch so fern", dort wird unter 2 verschiedenen arten von bindungsangst unterschieden, die passive und die aktive bindungsangst. ich gehöre dann zur ersten gruppe, passive bindungsangst heißt, dass man sich unbewußt partner aussucht, die "aktive" bindungsängste haben, d. h. einen partner, der gar nicht fähig ist, eine beziehung aufzubauen, da man eben selbst angst hat....
    man denkt dann immer, ich gerate immer an die falschen männer, dabei sucht man eben immer unbewußt nach denen, um eine beziehung zu vermeiden und nimmt eben viel in kauf (schlechtes verhalten des partners usw.) ich find das thema auch sehr spannend, weil es mich eben auch betrifft.
  2. zitieren1mishou schreibt am 30.01.2009 um 23:13 Uhr:*zu behaupten man könnte etwas verpassen
    *zu denken man habe was Besseres verdient
    *Fehler immer dann bei dem Partner zu finden, sobald es enger wird
  3. zitieren1mishou schreibt am 30.01.2009 um 23:14 Uhr:Lady kann da sicher auch noch was beisteuern!!! Warte mal bis sie aus dem Wochenende zurück ist!
  4. zitierenShadowfax schreibt am 30.01.2009 um 23:19 Uhr:das was stella78 schreibt trifft es wohl schon sehr genau ... es ist nicht einfach die angst, es ist ins unterbewußtsein eingebrannt das nähe mit schmerz verbunden ist und somit die angst vor einer bindung auslöst ... da kann man kaum etwas gegen tun, als partner, das muss die person selbst erkennen und therapieren, ob es ohne professionelle hilfe wirklich einen ausweg gibt weiß ich nicht, doch denke ich bei extremer bindungsangst ist es kaum möglich ...

    die person hat es im hirn abgespeichert und wenn da jemand daherkommt wie du Sadeyes, dann bringst du sein ganzes bild durcheinander .. er bekommt eventuell einen lichtblick und die hoffnung das seine ängste unbegründet sind, daher die kurze intensive nähe ... dann kommt aber sein unterbewußtsein ins spiel und blockiert ihn und er geht wieder auf distanz "um sich zu schützen" ... er arbeitet darauf hin das er am ende sagen kann "hab ich doch gleich gewußt, du wirst mir wehtun" und wie weit du auch gehen magst ihm das gegenteil zu beweisen wird er seine erwartungen immer höher schrauben oder seine eiseskälte immer kälter werden lassen so das SEINE erwartung auf jeden fall zutrifft
  5. zitierenSadeyes schreibt am 31.01.2009 um 11:46 Uhr:@stella78: Ja, das ist sicherlich auch eine Vermeidungstaktik. Dazu zählt dann wohl auch, wenn man "Beziehungen" zu bereits vergebenen Personen hat, denn die sind ja auch nicht wirklich für eine Beziehung verfügbar. Oder wenn sich jemand bewußt eine Fernbeziehung sucht... da ist ja eine gewisse Nähe allein durch die Entfernung ausgeschlossen.

    @mishou: Auch gute Punkte!

    @Shadowfax: Ich glaube, Ängste an sich sind sowieso oft eher unbewußt. Also, wenn es nicht sowas wie eine Angst vor dem Zahnarzt ist. Oft hat man auf einmal einfach ein unangenehmes Gefühl in sich, eine Angst und weiß noch nichtmal genau, wo sie herkommt. Denn das, wovor man Angst hat, muss nicht unbedingt der Auslöser für die Angst sein. Das kommt immer ganz auf die Verkettung in einem selber an.
    Sicher kann man nicht jemandem mit Bindungsangst all die "Arbeit" abnehmen. Aber ich denke und hoffe, dass man durchaus einen Unterschied machen kann, je nachdem wie man sich verhält. Ob das dann dazu führt, dass der andere tatsächlich eine Beziehung führen kann... das muss nicht sein.
    Bei E glaub ich noch nichtmal, dass seine Hauptangst die des weh getan bekommens ist. Die ist ein Teil, aber nicht der Hauptgrund. Fakt aber ist, dass er immer wieder anfängt, sich zurückzuziehen bzw sich bewußt abzugrenzen, sobald er merkt, dass es irgendwie enger wird oder emotional oder auf eine Beziehung rauslaufen könnte.


    Einen hab ich jetzt auch noch:
    *sich an etwas festklammern, was nichts als eine Illusion ist (zB mit xy hätte es geklappt, wenn ich mit xy zusammen geblieben wäre, dann wäre jetzt alles anders) In dem man sich an so etwas klammert, kann man auch vermeiden, für etwas anderes frei zu sein
  6. zitierenLeôba schreibt am 31.01.2009 um 12:57 Uhr:Was Du beschrieben hast, Sadeyes, kommt mir auch sehr bekannt vor. *seufz* Vor allem dieses Wechselspiel zwischen Nähe suchen und dann wieder auf große Distanz gehen. Dein E praktiziert das ja auf besonders dramatische Weise: die Nähe Abends und Nachts im Bett und tagsüber die Distanz. Das ist schon sehr extrem. Bei mir sind diese "Phasen" meist eher im Zeitraum von Wochen/wenigen Monaten. Was es auch nicht unbedingt einfacher macht, da die "Durststrecken", also die Distanz, dann schon seeehr lange anhalten können.

    Ich finds aber toll, dass du diese Liste aufgeschrieben hast. Hast du denn auch ein paar Ahnungen oder Ideen was die Gründe für so eine Bindungsangst sein können? Ich wäre ganz froh, wenn ich das verstehen könnte, denn ich glaube dann könnte ich besser damit umgehen. Bisher bleiben mir nur ganz viel Geduld und häufiges Zurücksetzen der eigenen Bedürfnisse... :/
  7. zitierenSadeyes schreibt am 31.01.2009 um 13:06 Uhr:Ja, ich hab da so einige Ideen. Das Problem ist, dass das ziemlich vielseitige Gründe und Ängste sein können. Meist sicher sogar eine Kombination von Dingen. Aber wirklich zum Kern vorzudringen, zum eigentlichen Auslöser, das ist meist echt verdammt schwer.
    Ich mach mal einen Extra-Eintrag über die diversen Ängste, die hinter der Bindungsangst stecken.
  8. zitierenMona schreibt am 16.07.2009 um 13:25 Uhr:Noch ein ganz tolles Buch zur Bindungsangst von der deutschen Psychotherapeutin
    Stefanie Stahl "Jein" - hat mir noch eine Idee besser gefallen als "Nah und doch so fern".

    Kennt ihr auch das noch: das sog. Austesten, mal schaun, was ich noch alles sagen kann, die Worte sind manchmal wie Giftspritzen, bleibt sie dann immer noch bei mir oder geht sie, dann hat der BÄler ja wieder seine Bestätigung, dass keine/r bei ihm/ihr bleibt.

    Hingabegestörtsein: keine kleinen Liebenweise, keine Blumen, keine Kerzen, keine Romantik, liebe Worte, Worte, dass wir ihnen felhlen..... usw. habe ich nie bekommen.

    Lg
    Mona
  9. zitierenSadeyes schreibt am 16.07.2009 um 15:18 Uhr:Vielen Dank für die Empfehlung des Buches,Mona! Habe es mir eben gleich mal angeschaut und bestellt. Klingt echt interessant und ich bin schon sehr gespannt darauf. Vor allem, da ich ich Nah und doch so fern nun fast durch habe.

    Das erste kenne ich auch, was Du beschreibst. Dieses Grenzen ausloten und immer wieder überschreiten, es noch ein Stück weiter treiben.

    Das zweite kenn ich nur phasenweise... klingt aber irgendwie traurig...

    Liebe Grüße
  10. zitierenMiriam schreibt am 04.09.2009 um 18:15 Uhr:Hallo, ich kann jetzt nur für mich sprechen. Für mich ist es nicht nur schwierig, sondern so gut wie unmöglich eine andere Person als Partner zu akzeptieren. Für den einen Moment schwebt man auf Wolke sieben. Man denk ER ist genau der Richtige, genau diese Eigenschaften wollte man immer beim Partner vorfinden. Dann dauert es nicht lange und man findet diese kleinen Fehler, eigentlich sucht man direkt nach Fehlern. Man will, oder kann sich nicht auf IHN einlassen. Die Angst vor dem Verletzt werden ist größer als die anfängliche Verliebtheit, als die Hoffnung auf eine glückliche Zeit. Man vermasselt es sich immer selbst und irgendwann hat man keine Lust mehr zu suchen. Nähe kann kaum entstehen, da man sich vorher zurückzieht, man lauert immer darauf das ER etwas falsch macht um zu beweisen das er nicht zu einem passt.

    Meine Freunde erzählen mir ich wäre manchmal richtig eiskalt. Ich selbst merke es nicht. Wenn sich mir jemand seelisch nähert und mir schließlich seinen Gefühle gesteht und ich vor kurzem noch das selbe gefühlt habe wie ER, ist genau dieses Glückgefühl einer Panik gewichen. Das ist meine Erfahrung.

    Für niemanden ist es einfach....
  11. zitierenSadeyes schreibt am 09.09.2009 um 11:36 Uhr:Liebe Miriam,
    was Du da schreibst klingt tatsächlich nicht einfach. Es muss sehr schwierig sein, wenn man immer in einem solchen Zwiespalt steckt.
    Ich kann es nur grob nachempfinden.
    Ich selber kenne es auch, das nach Fehlern suchen und diese Gedanken, dass all das nicht reicht für eine Beziehung. Und auch die Panik, die ich in dieser Zeit habe. Normalerweise ist es dann aber so, dass ich weiß, das vergeht wieder, wenn ich nur ein wenig abwarte. Und meist ist es auch so.

    Ich frage mich manchmal nur, ob und wie man da wieder rauskommt. Sich dessen bewußt zu sein, dass man diese Probleme und Mechanismen hat, ist sicher ein Teil. Aber irgendwie muss es doch möglich sein, da wieder rauszukommen und mit weniger oder ohne Panik, die Gefühle mehr genießen zu können.

    Ich wünsche Dir alles Gute und danke dafür, dass Du beschrieben hast, wie es für Dich ist.

    Liebe Grüße
  12. zitierenFrederik schreibt am 13.11.2009 um 16:15 Uhr:Hallo Leute,

    mag vielleicht verrückt klingen aber ich denke, wenn man jemanden wirklich liebt sollte man bis zum äußersten Kämpfen und nicht aufgeben...aus dieser scheinbaren Sackgasse muss es schließlich doch ein entkommen geben...Vor allem denke ich sollte man sich der Problematik bewusst sein, weshalb Menschen mit Bindungsanst verletzen oder provozieren... Genauso entscheident ist es denke ich "Richtig" auf Provokationen zu reagieren...Wenn ich jemanden liebe und dieser/diese Person provoziert mich bewusst, dann muss ich einfach eine Geeignete Strategie finden, wie ich solchen Manövern antworte...was meint Ihr dazu...
  13. zitierenSadeyes schreibt am 14.11.2009 um 18:15 Uhr:Hallo Frederik,
    ich glaube zwar auch, dass man, wenn man sich liebt, um die Liebe kämpfen soll, aber das kommt auch immer auf die Situation an.
    Gegen die Probleme eines Bindungsängstlers anzukämpfen und das ganz alleine, dürfte wenig erfolgreich sein. Der Bindungsängstler muss selber erkennen, dass er diese Probleme hat und bereit sein, selber zu kämpfen. Dann zu unterstützen und zu demjenigen zu stehen, ja!
    Aber ganz alleine wirst Du diese Probleme nicht lösen können. Nicht mit Verständnis und auch nicht damit, dass man "richtig" reagiert. Vor allem, falls Du Dich damit selber verleugnest. Ich denke, ein Bindungsängstler wird immer wieder neue Wege finden zu provozieren oder eben das "richtige" Verhalten als störend empfinden, wenn die Angst sehr tief sitzt.
    Jeder ist anders und bei jedem ist der Auslöser und die Ausprägung der Angst anders. Eine Pauschalantwort kann Dir niemand geben. Außer dass immer beide an einer Beziehung beteiligt und auch arbeiten sollten...
    Und man immer auf sich selber aufpassen sollte...
  14. zitierenhoglbouchana schreibt am 19.11.2009 um 22:46 Uhr:hallo zusammen :) ...

    ich hab jetzt nur diese eine seite gelesen und muss mit bedauern auch feststellen, dass ihr alle sowohl recht, als auch unrecht habt ....

    sicherlich ist es für betroffene nicht einfach, den grund für ein solches handeln zuu analysieren. recht habt`s auch, dass der "täter/-in" dies erstmal selbst erkennen muss.

    ich habe diese "beziehungsangst", eher beziehungsunfähigkeit an mir selbst feststellen müssen, mit nicht mehr nur "tiefen bedauern". vermutet hab ich es eigentlich schon länger an mir.. woher oder warum ist mir bis heute nur nciht schlüssig genug.

    ich hege auch die angst, obgleich die sehnsucht ebnbürdig ist, mich wieder jemanden zu offenbaren, womit ich eher aber eigentlich kein problem habe. was mich auch ziemlich irritiert!

    aus dem grund vermute ich auch, dass ich nicht mal mehr erkenne, ob ich geliebt werde oder nicht.... im moment bin ich zwar single, sehne mich aber danach, wieder in einer beziehung zu finden. schlimm ist, auch wenn man noch so lieben mag, dass sich sein gegenüber irgendwann doch zurück zieht, weil man, ohne es eigentlich zu merken, zu weit ging. das schlimme ist, dass man aber auch die schwächen seines gegenübers verdächtig nahe ist, zu benutzen, was ich aber unter aller nachdruck hier nicht bestätigen kann, mich dabei ertappt zu haben, schwächen meines gegenübers ausgenutzt zu haben.ich hoffe, ihr versteht mich, was ich damit meine.... ??

    ich weis, dass ich mich bis zu einem gewissen punkt zurück ziehe und will dies gar nicht.... eben, um zu sehen, wie weit "sie" mitgeht.... ekelhaft .. und aus diesem grund, hab ich angst mich zu binden... ich steck hier irgendwie in einem zwiespalt, mit dem ich aber nicht weiter komme......

    es ist richtig, dass man unbewusst dannach sucht ... wenn man sich beobachtet fällt inem das auch auf, geb ich zu ...

    wie dem auch sei .. ich wollt, weil ich über diese seite gestolpert bin nur ein paar zeilen schreiben, was ich so denke und was mich bewegt....und vor allem, was mich stört (an mir)

    ich denke, diese bücher werd ich mir auch mal zu gemüht führen....

    vielleicht, bis die tage ....
  15. zitierenWuzzi schreibt am 03.12.2009 um 22:58 Uhr:Kurz mal gesagt, ich bin ein Mann und bin seit einigen Monaten mit einer Frau zusammen, die Bindungsangat und Verlustängste hat. Ich liebe sie wirklich über alles. Am Anfang wusste ich nichts davon. Sie fing des öfteren mit mir Streit an wegen Dingen, die einfach gar nicht da waren. Es eskalierte dann mal und ich habe mich bei ihr umgedreht und bin gegangen, ohne ein Wort zu sagen, ich konnte zu diesem Zeitpunkt einfach nicht mehr. Daraufhin hat sie mir von Ihrer Bindungsangst und Ihren Verlustängsten erzählt. Ich weiß, das dies ein sehr steiniger Weg ist und es ist wirklich schwer an sie ranzukommen, wenn sie diese Anfälle, ich nenne es mal so, hat. Sie wird verletzend und tut mir weh, aber ich ertrage das und stehe ihr bei, weil ich sie so sehr liebe. Wie schon geschrieben, es ist hart und tut weh, aber ich weiß, das diese Frau es Wert ist dafür zu kämpfen, das ich Ihr diese Angst nehmen kann undwerde alles dafür tun, was notwendig und möglich ist.
    Wenn man weiß, das sein Partner diese Ängste hat bleiben nur zwei Möglichkeiten. Man kämpft mit dem Partner zusammen, oder lässt es und trennt sich. Ich habe mich für das kämpfen entschieden und wenn ihr der Meinung seit, dass Ihr euren Partner so sehr liebt, dann kämpft, auch wenn es noch so weh tut.

    Viele Grüße
  16. zitierenSadeyes schreibt am 12.12.2009 um 22:39 Uhr:Hallo Hoglbouchana,

    vielen Dank, dass Du uns daran teilhaben läßt, wie Du die Bindungsangst erlebst. Ich kann sehr gut verstehen, dass das sehr widerstreitende Gefühle sind und dass es schwierig ist, damit umzugehen.
    Dass man sich einerseits nach Nähe und Liebe sehnt und andererseits aber auch viel Angst hat. Angst, verletzt zu werden, Angst zu verletzen....
    Und dass man sich dann irgendwie nur noch im Kreis dreht. Ich hoffe, dass die Bücher für Dich eine interessante Lektüre waren. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Du immer wieder diese Aha-Momente hattest. Mir ging es zumindest so.
    Letztendlich wirklich ändern kann man wohl nur etwas, wenn man sich wirklich mit seinen Ängsten auseinandersetzt, sie versucht zu verstehen und so einen Weg findet, damit umzugehen.
    Oft reicht es leider nicht, nur zu lesen. Dann hilft es, sich mit anderen auszutauschen, die ähnliches erleben und vor allem eine Therapie kann helfen.
    Aber ich weiß, dass es nicht leicht ist, sich selber aufzuraffen und eine Therapie zu beginnen... und dann auch noch den richtigen Therapeuten zu finden.
    Ich hoffe, dass Du es schaffen wirst, Deine Ängste zu besiegen und irgendwann eine erfüllende Beziehung zu führen.

    Liebe Grüße
  17. zitierenSadeyes schreibt am 12.12.2009 um 22:44 Uhr:Lieber Wuzzi,

    diese Streitereien müssen für Dich ziemlich anstrengend und irritierend gewesen sein.
    Ich kann gut verstehen, dass Du irgendwann an den Punkt gekommen bist, wo Dir das zu viel wurde.

    Wie gut, dass sie Dir dann gesagt hat, was mit ihr los ist. Ich denke, das Bewußtsein, dass sie diese Probleme hat, sind auch ein erster Schritt um daran zu arbeiten.
    Ich finde es prima, dass Du zu ihr stehen möchtest und mit ihr kämpfen willst.
    Ich glaube durchaus daran, dass man es gemeinsam schaffen kann, diese Probleme zu überwinden. Voraussetzung ist immer, dass der Bindungsängstler erkennt, was er für Probleme hat und auch wirklich mitkämpft. Alleine kannst Du diesen Kampf leider nicht schaffen.

    Ich drücke Euch ganz feste die Daumen, dass Ihr es schaffen werdet!

    Liebe Grüße
  18. zitierenRon schreibt am 07.01.2010 um 23:09 Uhr:hallo zusammen...

    mit großem interesse habe ich eure worte hier verschlungen.

    es ist für mich unglaublich zu lesen,dass es dieses gefühl,dieses "seeliche auffressen",was bindungsangst in einem
    hervorruft,gibt.
    ich meine,vor ein paar tagen wußte ich noch gar nicht dass so etwas existiert...

    zu meiner persönlichen erfahrung eine kurze geschichte:


    im sommer 2005 lernte ich eine frau kennen.sie zog in das mehrfamilienhaus in dem ich zuvor schon 3 jahre wohnte...
    wie das spiel so läuft bis dato und danach weiß ja jeder;)

    wir waren ein paar und wohnten tür an tür.zu wissen,dass ich meine eigene wohnung hatte und sie doch immer bei mir,bescherrte mir ein gutes gefühl.ich wusste,wenn es mir "zuviel" wurde,konnte ich meine tür schließen und war ein "freier" mann.
    2007 wollte ICH der ganzen beziehung eine art fortsetzung geben,indem ich vorschlug,zusammen zu ziehen.
    die begeisterung war vorhanden.wir wohnten ein jahr zusammen.

    keinen tag länger habe ich es ausgehalten...
    wobei der plan zu "flüchten" wohlgemerkt schon monate eher da war...

    nachdem ich auszog,sagte sie mir,dass sie von mir schwanger sei.
    für mich zog sich die schlinge immer mehr zusammen...
    der kleine ist jetzt 3 monate alt und das unglaublichste und schönste was es für mich gibt auf der welt!
    ich habe es nicht geschafft in der zeit der schwangerschaft von ihr,einen schritt zu wagen bzw auf sie zuzugehen.
    die ganzen jahre zuvor war dies immer der fall.

    erst vor ein paar tagen sagte sie zu mir,dass ich wohl unter bindungsangst leide...
    bindungswas? fragte ich.

    es traf mich wie der blitz als sie mir diverse merkmale und symptome vorlegte in denen ich mich zu 100 prozent
    wiedersah! als würde ich in einen seelenspiegel schauen...
    die tage nun schon beschäftigt mich dieses thema hauptsächlich.
    und nun "fresse" ich nahezu jede seite im netz welche dieses thema auftischt.

    ich kann es nicht glauben,dass ich die ganzen jahre zuvor,auch schon bevor ich sie kennenlernte,nichts in dieser richtung mitbekommen habe.
    für mich war mein verhalten immer normal und ich suchte die fehler immer bei den anderen frauen...
    unverständlich und mit kopfschütteln verließ ich teilweise beziehungen und hoffte dass es bei der "neuen" besser klappen würde.
    doch unbemerkt sahs ich in einem strudel fest.wie mein leben wohl verlaufen wäre,hätte ich es schon eher bemerkt?
    hätte ich in jüngeren jahren vielleicht die "kurve" gekriegt?

    fakt ist,dass mein kleiner sohn motivation genug ist für mich,endlich zu handeln und eine therapie zu besuchen,welche sich mir annimmt...

    zuviele male habe ich ihr vor den kopf gestossen obwohl sie immer nur das beste für uns wollte.
    ich hab es einfach nicht gesehen.
    ich hoffe dass es noch nicht zu spät ist.
    ich möchte auf jeden fall ein guter vater sein und ihn jeden tag aufwachsen sehen.
    zusammen mit ihr und ohne irgendwelche ängste...

    ganz liebe grüße...
  19. zitierenSilke schreibt am 20.06.2010 um 14:09 Uhr:Hallo,ich bin heute durch puren Zufall auf diese Seite gestossen und habe bis jetzt alles über Bindungsangst eingesaugt.

    Ich habe eine Frage,die mir auf der Seele brennt.....Ich habe im Februar über ein Portal ein Mann kennengelernt.Ich wollte nichts von ihm.....war für mich nur ein Schreibfreund.Irgentwann fragte er mich,ob wir uns nicht mal zum Kaffee treffen könnten,da er den Tag gerade in der stadt war.Ich habe zugestimmt....mich aber nicht irgendwie zurecht gemacht und war auch total locker.....er war ein Freund und eine Beziehung wollte ich zu diesem Zeitpunkt nicht.Wir trafen uns.....es war toll,wobei ich jetzt schreiben muss....er traute sich nicht mir in die Augen zuschaun.Aber der Nachmittag war super und er kam dann noch mit zu mir.Er spielte mit unserem Hund und hatte ein super draht zu meiner Tochter(17).Das ende vom Lied war....er blieb über Nacht und kam am Samstag wieder und blieb bis Montag.
    Dann rief er jeden Tag an oder wir mailten....der Kontakt brach nie ab.Etwa drei Wochen später trafen wir uns wieder und auf dem Bahnsteig sagte er mir,das er eigentlich keine Beziehung wollte...ich habe voll in die Kerbe gehauen habe und ich ihn nicht mehr los werde.Ich war baaf und er erfreut.....mag ihn sehr.
    Dann bekam er die Chance seines Lebens....ein Lokal.Ich war die Erste die es erfahren hat und er fragte mich was er tun soll.Er hat sich jedenfalls dafür entschieden und ich wollte es darauf hin beenden....nicht weil ich ihn nicht mag,sondern weil ich wusste er würde wenig zeit haben.Darauf er....das möchte er nicht.....er ist froh mich kennengelernt zu haben.

    Seit dem telefonieren wir unregelmässig und er sagt auch immer,keine angst auch wenn er sich mal ein paar tage nicht meldet.

    Nun zur Frage.Er hatte vor mir eine beziehung,wo er die Frau wahnsinnig geliebt hat.Das hat er mir gleich beim ersten treffen gesagt.......von mir wünscht er sich zeit.....mal ruft er jeden tag an.....dann wieder alle 5 tage......er sagt nie was nettes (ich mag dich oder denke an dich).......er sagt er kommt mich besuchen.....dann ausreden......jetzt geht es ihm gesundheitlich schlecht....ich bau ihn auf.tja und jetzt möchte ihn seoine ex wieder....

    Was soll ich tun?Kämpfen.....warten........Was ich hier gelesen habe,leidet er unter beziehungsangst......

    Liebe grüsse silke

    p.S. auch das mit dem sex stimmt...................nicht viel zärtlichkeiten.....
  20. zitierenCora schreibt am 01.07.2010 um 20:29 Uhr:Silke, ich bin sehr lange mit einem Mann zusammen und doch nicht zusammen.
    Es ist sehr schwer. Vorher hat jemand geschrieben wie er seine eigene Bindungsangst entdeckt hat und er will etwas tun, damit er seinen Sohn "normal" aufwachsen sieht.
    Ich denke das ist der Knackpunkt. Wenn jemand selbst merkt, dass er angst vor Nähe hat, ist schon viel gewonnen. Wenn er es auch noch artikulieren kann und weiss, dass es eine längere Sache ist (also eben nicht "nur" wegen einer vorangegangenen Beziehung, die verletzend war), dann ist das Ganze noch einen Schritt weiter. Und der Schritt dann etwas dagegen zu tun ist trotzdem noch sehr schwer.
  21. zitierenSarah schreibt am 13.07.2010 um 23:39 Uhr:Hallo Zusammen,

    durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen, da ich mich seit einiger Zeit mit dem Thema Bindungsangst beschäftige /beschäftigen muss. Die Tonart in Euren Dialogen ist im Vergleich zu manch anderen Foren sehr freundlich und respektvoll...das schätze ich sehr und klinke mich mal ein.

    Ich habe seit zwei Jahren eine On- and Off- Beziehung mit einem Bindungsphobiker....und bin zudem selber noch eine. Wie gut kenne ich das Switchen zwischen Nähe und Distanz, und wie es einen zermürbt. Bis vor wenigen Tagen war mir gar nicht klar, was eigentlich hinter unserem Verhalten steckt...als die Situation vor einige Tagen mal wieder eskalierte, habe ich mir Rat von einer Bekannten, die Psychotherapeutin ist, geholt und sie hat mir im Prinzip erst die Augen geöffnet.
    Ich kann wirklich nur jedem ans Herz legen, ob als Bindungsphobiker oder aber auch als Partner eines solchen, sich professionelle Hilfe zu holen. Die Wurzeln einer Bindungsangst reichen meist bis in die Kindheit zurück und können unterschiedlichste Ursachen haben (bei mir war es so, dass ich als Scheidungskind zwar sehr viel familiäre Liebe erfahren habe, aber meine Mutter sehr häufig wechselnde Partner hatte. Als sie dann zum zweiten Mal geheiratet hatte, wurde mein damaliger Stiefvater während meiner Pubertät eine sehr wichtige Vertrauensperson für mich, da dass Verhältnis zu meiner Mutter sehr schwierig war. Um so schlimmer, als ich mitbekommen habe, wie meine Mutter ihn betrügt. Und die endgültige Narbe auf meiner Seele bekam ich wohl dann, als die beiden sich scheiden ließen und mein Stiefvater eine neue Familie hatte und sich nicht mehr bei mir meldete...ich denke, ihr könnt alle nachvollziehen, was dass in einem jungen Menschen auslöst.) Ich bin danach nie wirklich eine ernste Bindung eingegangen, hatte sehr viele Affären und Beziehungen liefen nach Schema F ab...der Mann war so lange interessant, bis ich ihn hatte. Während der Jagd (wie ich es selbstironisch gerne nenne) war ich romantisch, gefühlvoll, sensibel. War ich dann mit dem Mann in einer Beziehung war Romantik nur noch doof und kitschig, ich habe mich zurückgezogen und das nach kurzer Zeit beendet. All das ist bei einem Bundungsphobiker mit sehr viel Leid verbunden. Man spürt, dass etwas mit einem nicht stimmt, aber man kann es nicht genau zuordnen.
    Erst in der Beziehung mit meinem jetzigen auch Bindungsphobiker, bin ich gezwungen, mich mit mir selber und ihm auseinander zu setzen. Wir stoßen sehr oft an unsere Grenzen, meist läuft es so ab, dass einer auf den Rückzug des anderen reagiert und dann ein riesen STreit im Gang ist..ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie häufig wir den Satz: Das war es jetzt endgültig ausgesprochen haben. Und nach ein, zwei, manchmal drei Wochen kam die große Versöhnung.
    So, dass war jetzt ein sehr ausführlicher Einblick...vielleicht hat er manchen von euch etwas gebracht.
    Abschließend möchte ich sagen: kein Mensch muss so leiden. Aber wenn ihr euch für diesen Menschen entscheidet...kämpft...weil er es für euch wert ist.Meiner ist es mir wert und ich werde meine Bindungsangst genauso bekämpfen, wie ich um ihn kämpfen werde. Aber es ist ein langer, steiniger Weg. Denn es genügt nicht, einfach nur zu erkennen, dass man Bindungsangst hat. Und es reicht auch nicht, die Ursachen zu kennen. Denn das über Jahre konditionierte Vermeidungsverhalten lässt sich nicht alleine durch Erkenntnisse ändern. Ich empfehle hierfür eine Verhaltenstherapie. Und für den Partner ist es ein Balanceakt....kämpfen bedeutet in diesem Fall NICHT, den bindungsängstlichen Partner mit Liebe zu überschütten...Der Bindungsphobiker braucht zwar Sicherheit, aber er darf sich auch nicht zu sicher sein...der Partner darf sich nicht abhängig machen und muss sein eigenes Leben führen..denn sonst wird er leider (nicht böswillig) zum Spielball der Bindungsphobikers.

    Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend und freue mich auf ein Feedback...gerne auch Fragen.
  22. zitierenLatoya schreibt am 13.09.2010 um 13:08 Uhr:hallo alle ihr lieben,

    ich darf zustimmen, es ist schön die schreibart von euch zu lesen. liebevoll, respektvoll..
    nun sitze ich da, und überlege mir wo ich anfangen soll...

    ich selber, habe mich noch nicht genau in eine "form" einreihen können. denke mir aber das ich zu den "verlustängstlern" gehöre.
    das tiefe, treibende, beherschende gefühl der angst, spielball seiner eigenen angst zu sein ist wiederlich!
    ich hatte anfangs meiner beziehung einige "emotionale-ausraster" die angst, wenn sie sich einschleicht und das gefühl wenn der brustkorb sich aufbläht, das brustbein zu bersten scheinnt so als würde es jeden moment wie eine flügeltüre sich öffnen wollen. gleichzeitig all die verletzenden bilder, sich selbst sugerierend, durch die wohnung "tigernd". horror szenarien wechseln sich ab mit gutem zuspruch, der sogleich wieder durch die eigenen gedanken dementiert werden..
    nach dem X-ten mal und der einsicht dass es so nicht weitergehen kann/darf. (das hat mein partner nicht verdient!)
    dann entlich DER termin bei Dr. SOUNDSO facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie. (therapie läuft noch)

    soweit so gut!

    sei ca 2 monaten:
    "schatzi, sei mir nicht böse, doch ich möchte ein bisschen zeit für mich"
    "schatzi, ich hoffe es macht dir nix aus, doch ich bleibe heute lieber dahaim"
    "schatzi, sorry doch ich komme heute abend nicht mit, möcht gerne einen ruhigen abend aleine zuhause haben"

    bis zu 3 tage sich nicht melden, unternehmungen ankünden mit der zeitangabe im winter, im herbst, nächsten sommer etc.
    von unserer zukunft redend wie: wenn wir den in einigen jahren....!
    massive abnahme der sexualitä, von und über sich selber sprechen nur unter "enthemmungsmittel" , gesteigertes bedürfniss nach derselbigen.
    "etwas" im nachhinein zu erzählen, mit der begründung sich selber schützen zu wollen "weill man(n) ja aus erfahrung weiss wie "es" bei einer vorankündigung ausgegangen wäre)
    bei der versicherung das ich es verstanden hätte, dann mit anekdoten zu antworten, wie: "meine exfrau hat auch...... , ich habe ihr gesagt (...) und darauf hat sie ...,
    wenn ich (...) reagierte sie (...) " von seiner vor 10 jahren geschiedenen ehe weiss ich nur: "wir hatten eine beziehung, sie wurde nach 7 wochen schwanger, meine freiheit war futsch, sie hat mich an sich gebunden,wollte heiraten, ich sah es nicht, nur wegen "des" kindes zu heiraten,es folgte das zweite kind, dann die heirat, ich ging arbeiten, sie telefonierte mir täglich nachmittags (ins büro) hinterher mit der frage wann ich nachhause komme, (ca.ein jahr nach der heirat) wenn ich abends nachhause kam, ging sie gleichzeitig aus dem haus... hatte einen andern und liess mich mit den kindern alleine, darauf beendete sie die beziehung/ehe.

    soeben vor 4 tagen, (sind jetzt 11 monate zusammen) ein gespräch, mit der bitte die "beziehungszeit" zu "reduzieren" um mehr zeit für sich zu haben.
    das beispiel des vogels im goldenen käfig folgte.
    wenn ich nach seinen gefühlen mir gegenüber frage (da drückt die "verlustängstliche" durch, in form von bestätgung suchend) gibt es selten emotionale, meist aber eine logische antwort wie zb: hätte ich XY gemacht für jemanden den ich nicht lieb hab?

    nun, stehe ich an dem punkt an dem ich ihm gerne von meiner "entdeckung/vermutung" berichten will.
    es wird geschrieben das die meisten "beziehungsängstler" im grunde davon wissen aber es ignorieren, wegschieben oder als irrelevant verdrängen.

    er bestätigte mir schon mehrmals, das er mich lieb hat, eine zukunft mit mir und in dieser beziehung sieht.
    ich bin bereit mit ihm, für uns, unsere beziehung und zukunft und sein wohlergehen zu arbeien/kämpfen.

    meine situation ist sehr verzwickt, da eine vermutliche "verlustängslerin" sich in einer beziehung mit einem "beziehungsängsler" befindet.
    kurz um: ich brauche emotionale nähe, und er "flieht" davor.
    die arbeit an/mit mir habe ich schon vor längerem aufgenommen, und bin soweit sehr stolz auf mich.
    auch er bestätigt mir meine vortschritte.

    ich möchte euch gerne um rat bitten.
    - an die partner: wie habt ihr dieses thema bei eurem partner angeschnitten? was würdet ihr mir für einen tipp geben?
    - an die betroffenen: wie hat es euer partner gemacht? was war gut und was eher destruktiv. oder wie würdet ihr euch die gesprächsaufnahme wünschen??

    es wäre schön von euch, ein feedback, tipp oder anregungen zu bekommen.

    @sadeyes
    mir sind ergänzend noch 2 punkte aufgefallen:
    - eifersucht
    - vermindertes selbstwertgefühl

    ganz liebe grüsse an euch alle.
  23. zitierendreamer schreibt am 27.02.2011 um 14:50 Uhr:Hallo ihr Lieben,

    es ist doch erstaunlich zu sehen, wie viele Menschen von diesem Thema geplagt werden. Auch ich google schon seit Stunden danach. Doch frage ich mich: was dagegen tun?

    Mir ist folgendes passiert: Ich verliebte mich in einen Mann.. das typische Muster... er meldete sich jeden Tag, verzauberte mich und überhäufte mich mit Komplimenten. Suchte den Kontakt und schenkte mir Aufmerksamkeit... ich schwebte auf Wolke sieben und war so glücklich wie schon lange nicht mehr. Von heute auf morgen zog er sich immer mehr zurück... der Kontakt brach ab, wurde weniger intensiv. Die Bindungsangst wird zusätzlich davon geprägt, dass er ein Bekannter meines EX-Partners ist... Dies ist jedoch nicht seine einzige Ausrede, mit der er versucht sich aus dem Staub zu machen. Der hohe Lernaufwand, das Wohlergehen seiner Mutter..... immer wieder beteuerte er, wie gern er mich doch hat. Oftmals habe ich nachgefragt ob ich mit meinen Gefühlen alleine bin - doch dem war nicht so. Er wollte alles alles noch in Ordnung war sich mit mir treffen, telefonierte oft mit mir. Und nun...? Das komplette Gegenteil. Er schrieb mir einmal, dass ich wüsste wie gerne er mich hätte... hätten wir uns unter anderen Umständen kennengelernt, wären wir bestimmt schon lange zusammen. Doch es würde nicht gehen... (Und dann hat er mir unzählige Ausreden aufgetischt) Funkstille... bishin zu schleppendem Kontakt. Bis wir uns einmal in einem Club trafen...per Zufall ( Es war quasi unser erstes richtiges Treffen - davor war es nur der Kontakt per Telefon und im Chat) Er freute sich mich zu sehen, war den ganzen Abend bei mir, wir flirteten... küssten uns...der Abend war perfekt. Bis er 5 Minuten bevor ich ging eine andere Frau küsste.... hat er dies mit Absicht getan um sich wieder zu retten? Um mir weh zu tun? Um zu fliehen?

    Ich machte den Fehler und bedrängte ihn danach..wollte eine Erklärung.... habe gedrängt... stark gedrängt.... bis er schrieb, dass es besser wäre, wir würden es sein lassen und es ihm leid tut.

    Kann mir jemand von euch helfen? Ich sehe keinen Ausweg bzw suche nach einer Lösung um darum zu kämpfen. Will ihn nicht aufgeben!!

    Danke euch vielmals
  24. zitierenchaos schreibt am 22.04.2011 um 17:19 Uhr:hallo zusammen, es bedeutet für mich gerade eine entlastung - nicht nur die beiträge hier zu lesen und sich wiederzuerkennen und nicht alleine zu fühlen, sondern sich auch mal "luft" zu machen.
    beziehungen verlaufen bei mir immer nach dem gleichen schema. totaler überschwung am anfang und dann kommt die totale flaute an gefühlen. es ist, als wäre ich zwei menschen.
    ich möchte meinen partner oder potentiellen ja nie verletzten, aber innerlich kommen bei mir so krasse gefühle auf, die mich fertig machen. sie kommen aus dem nichts und bleiben einfach. manchmal, wenn man sich besonders nah ist, merke ich das sogar körperlich. mir wird heiß, mein kreislauf spielt verrückt und ich habe das gefühl zu ersticken. ich bekomme dann einfach keine luft mehr.
    vor allem nach schönen zeiten häufen sich bei mir schlechte gefühle. ich möchte bei ihm sein und auch wieder nicht. dieses chaos in einem selbst - das macht einem das leben kaputt.
    es ist so einfach zu sagen "du musst was ändern!" aber es ist so hart, wirklich an sich zu arbeiten. manchmal mag ich mich dann einfach nur schlafen legen und nicht mehr aufstehen.

    vielen dank für dieses schöne forum - und die chance, mal gefühle aussprechen zu können, was einem sonst ja sehr schwer fällt...
  25. zitierenNatalie schreibt am 21.05.2011 um 23:51 Uhr:Hallo,
    ich bin seit 2 tagen im Internet unterwegs auf der Suche nach Antworten....
    Habe einen Mann kennengelernt - anfangs haben wir uns einfach super verstanden. Ich spürte irgendwann, dass er nicht glücklich ist - irgendwie ständig auf der Suche nach irgendwas, irgendwem - ich wusste es nicht. Wir fingen dann an, zusammen spazieren zu gehen, viel zu reden und es war einfach wunderschön. Wir schrieben täglich mind. 5 SMS hin und her und es war klar: wir hatten uns verliebt. Keiner von uns sprach es aus - denn ich bin verheiratet und wir wussten, es DARF nicht sein. Doch irgendwann ging es nicht mehr - wir schrieben uns, dass wir mehr Gefühle füreinander hatten, als normale Freunde. Und immer noch wehrten wir uns. wir fuhren für drei Tage zusammen weg - verbrachten zwar die Nächte zusammen, aber schliefen nicht miteinander. Diese Tage waren wunderschön. Ich war wirklich glücklich - und ich denke, er auch. Auf dem Rückweg war er sehr distanziert und ich dachte, er hätte mit seinem Gewissen zu kämpfen und würde darüber nachdenken, wie es weitergehen würde.
    Ich hatte Angst, dass er es beenden würde, aber wir hatten weiter Kontakt.
    Und dann ist es irgendwann passiert - wir schliefen miteinander. Es war schön, viel schöner war aber, was er mir vorher alles sagte, was er für gefühle für mich hätte, dass er schon nach tausend lösungen gesucht hätte, wie wir zusammen sein könnten etc. Danach war kurz Funkstille - aber nicht für lange und wir schrieben uns weiter liebevolle SMS und Emails. Dann fuhren wir zusammen in den urlaub - 4 Tage. Wieder war es superschön, obwohl auch hier schon einige Distanzphasen dazwischen waren. Ganz extrem wieder auf der Rückfahrt.
    Wieder die gleiche Angst - doch wir trafen uns weiterhin und ich erlebte die glückliche zeit meines Lebens, wenn ich bei ihm war.
    Dann bemerkte ich, dass er immer mal wieder distanziert wurde. Sich ein zwei tage nicht meldete - aber danach war wieder alles gut.
    Meine Angst war, dass eine andere Frau ihn wollte - und irgendwann sprach ich ihn darauf an. Er sagte, er wolle nichts von ihr und dass er zwar wüsste, dass das was wir hätten falsch wäre, er aber damit im Moment glücklich wäre und gar nichts anderes suchen würde.
    Eine Woche später traf er sich mit ihr... sie sind spazieren gegangen und er hat es mir am nächsten Tag erzählt. er meinte, er wäre sich nun sicher, dass nichts daraus werden würde.
    wir planten wieder für 2 tage wegzufahren. Alles war gut und ich freute mich so sehr darauf. Dann meldete er sich plötzlich nicht und ich wusste, es war etwas passiert. Ein paar Tage vorher wollte ich ihn besuchen und er hatte das abgelehnt. Aber wir hatten trotzdem den Kurzuralub geplant und er freute sich genauso wie ich darauf.

    Kurz und gut - 2 Tage später teilte er mir mit, dass er so nicht weitermachen könne - er wolle keine Affäre mit mir etc.
    Er hatte alles mit sich selber ausgemacht - sich Gedanken gemacht, Freunde gefragt und stellte mich vor vollendete Tatsachen. wir würden nicht zusammen passen. Es sei alles schön, was wir zusammen machen, aber das wäre eine Scheinwelt und wir müssten aufhören, bevor es einen großen Knall gäbe - alles rauskäme, meine Ehe zerstört wäre. Er ist überzeugt davon, dass er mich kaputt machen würde, wenn wir es miteinander probieren würden.

    Und er hatte einen tag vorher mit der anderen geschlafen - weil es sich angeboten hat. So sagt er. Ich glaube eher, um nochmal ganz sicher zu gehen, dass er das perfekte Arschloch ist und es nicht wert ist, von mir geliebt zu werden.
    Aber so ist es leider - ich liebe ihn - so wie er ist. Mit all seinen Fehlern, Macken und diesen komischen Distanzanfällen - die so unglaublich weh tun. Ich hab ihn so oft gefragt, warum ihm das nicht schwer fallen würde, einfach so zu tun, als wäre nie merh zwischen uns gewesen und er sagt, er baut einfach eine Mauer auf und lässt keine Gefühle zu.

    Leute - das tut alles so unglaublich weh. Von aussen betrachtet ist es einfach - er ist ein Arschloch und ich sollte ihn schnell vergessen und zu meinem Mann zurück - aber mein Herz sagt etwas anderes.
  26. zitierenNick schreibt am 23.05.2011 um 10:18 Uhr:Hallo ihr alle,
    auch ich leide ziemlich an nahezu alledem, was hier gesagt wurde, nur ohne dass jemals wirklich eine Beziehung stattgefunden hat. Seit nun fast 2 Jahren bin ich in dieselbe Frau verliebt, und statt abzuschwächen wird es immer noch stärker... es ist schon bei mir fast krankhaft, ich habe nur noch schlechte Laune, oft Bauchschmerzen, keinen Appetit mehr... Letzte Woche habe ich mich das letzte Mal mit ihr getroffen, wie in den gesamten 2 Jahren alle ca. 3 Monate. Dazwischen hat sie komplett dicht gemacht, sie müsse arbeiten, sie ruft mich an (doch es blieb aus), ,,diese Woche ist schlecht'', SMS kommen Tage später ziemlich förmlich zurück, etc. Ausreden über Ausreden.
    Sie weiß wie sehr ich sie liebe, genauso wie sie von Ihren Problemen weiß. Sie sagt, sie kann es nicht, hat Angst verletzt zu werden. Zwischendurch war sie mit 2 anderen ,,zusammen'' (EINE Woche jeweils), sehr schmerzhaft für mich und doch erleichternd (ihr versteht)... Wenn wir uns dann treffen, wie letzte Woche, is alles unglaublich schön, alles was so dazu gehört, als wäre man ewig glücklich zusammen. Man denkt das Problem sei endlich gelöst. Doch dann haut sie mitten in der Nacht nach allem ab, meldet sich wieder nicht. Ich weiß echt nicht mehr weiter, weil auch ich langsam daran zugrunde gehe. Ne andere suchen? Es geht nich, ich kann nichtmal wirklich mit ner anderen flirten weil ich nur an sie denke...
  27. zitierenSebastian schreibt am 23.05.2011 um 13:16 Uhr:Liebe Forumsschreiber

    Ich habe heute, per Zufall, dieses Forum gefunden und finde es unglaublich, wie viele Menschen von diesen Ängsten betroffen sind und ich bin begeistert, wie ehrlich, offen und respektvoll hier mit diesem Thema umgegangen wird. Auch ich bin Beziehungsgestört, wenn nicht sogar unfähig, mich auf Nähe und Intimität einzulassen. Das macht mich total fertig. Noch dazu deshalb, weil ich seit Jahren eine Frau über alles liebe, die ursprünglich meine Gefühle erwidert hat. Ich habe sie gehen lassen und es hat mir das Herz gebrochen. Ich habe sie gehen lassen, weil sie zu wertvoll ist, als dass ich sie durch mich und meine Ängste zugrunde richte. Das schmerzhafteste an dieser Geschichte ist, dass ich bei ihr leider keine Fehler finde... Sie hat mich nie unter Druck gesetzt, sie hat mich losgelassen, nie geklammert und keine Szenen gemacht, nicht einmal dann, als ich mich ihr gegenüber scheusslich verhalten habe. Ich weiss, wie verletzend ich sein kann, wenn die Panik in mir hochkommt. Sie ist für mich perfekt. Und trotzdem schaffe ich es nicht, ihr Nahe zu sein, auch wenn ich es mir noch so sehr wünsche... Wenn ich sie treffe oder wir intensiveren Kontakt haben und sie dadurch wieder Gefühle in mir aufkeimen lässt, kriege ich kaum mehr Luft, werde panisch, beginne zu zittern und breche dann wieder mal den Kontakt ab. Und ich weiss, sie hat mich durchschaut. Sie hat gesagt, dass ihre Türe immer offen steht für mich und ich kommen darf, wenn ich das Bedürfnis habe. Und sie hat mir aber auch gesagt, dass ich ggf. damit rechnen muss, dass sie wieder eine neue Partnerschaft beginnen könnte und sie nicht weiss, wie ich dann damit zurecht kommen werde. Dann kommt wieder ein anderes Gefühl hoch: ich bin eifersüchtig und kriege totale Panik sie zu verlieren. Das ist doch alles irr! Und ich weiss nicht, wie ich aus diesem Teufelskreis rauskommen soll. Was soll ich machen? Und ich schäme mich auch so sehr für mich!!! Natürlich denke ich über Therapie nach, aber dann bin ich wieder zu feige, zu mir zu stehen und fühle mich als Looser. Und andere Frauen kann ich schon garnicht an mich ranlassen, weil ich sofort jede mit ihr vergleiche und die dann dementsprechend mies abschneiden! Tja, das ist meine Geschichte, mein Dilemma. Manchmal frage ich mich, ob ich jemals glücklich sein kann und werde. Kurz darauf rede ich mir dann einfach wieder ein, dass ich es bin - und der Zirkus geht weiter. Runde um Runde.

    Alles Liebe für Euch, Sebi
  28. zitierenlonewolf schreibt am 23.05.2011 um 18:17 Uhr:Also ich habe mich so wie es aussieht in eine Frau verliebt aber richtig, die unter dieser Angst leidet! Es passen etliche Anzeichen dafür wie z.b. Schwirigkeiten über Gefühle zu reden, wechselnde Nähe und dann wieder Distanz,Angst vor der abhänigkeit und Probleme zu der Beziehung zu stehen bzw Angst vor zukunftsplänen! Und noch einiges anderes,leider. laut dem Buch #so Nah und doch so Fern# soll man sich ja von diesen menshcne fernhalten, weils einem dann irgendwann besser geht und man denjenige eig net wirklich helfne kann so habe ich es zumindest verstanden! Allerdings wenn man jemanden wirklich liebt und er dieses Problem mit sich trägt kann man ihn nur sehr schwer alleine lassen weil man ihm ja helfen möchte ! Ich weiss ja wie es bei mir ist und ich denke sadeeyes gehts scheinbar auch so ! Ob man sowas durchstehen kann weis sich noch nicht noch gebe cih nicht auf aber der Kmf kostet sehr sehr viel Kraft! Und mir fällt es schon alleine beim Gedanke daran sehr schwer sie auf ner bekannten internetplattform von meiner Liste zu löschen:-) Es ist ein täglicher Kampf es nicht zu tun wielange ich diesen Kampf noch durchstehen werde keine Ahnung, aber noch bin ich willens sie nicht aufzugeben, eben weil ich sie wirklich Liebe egal was sie tut und mich damit verletzt!!!! Es stellt sich nur die Frage wie man als nicht betroffener damit umgeht bzw. was der beste Weg ist und wie man helfen kann, wenn überhaupt!!!

    mfg lonewolf
  29. zitierenTata schreibt am 06.06.2011 um 15:12 Uhr:wow....die sache ist die,ich bin erst 16 und les mir das so durch und kann mich mit allem komplett identifizieren...
    aber kann man sowas mit 16 schon haben...beziehungsangst??!
    wenn ich mit meiner mutter drüber red,sagt sie dass cih mir keine sorgen machen soll,weil das mit 16 noch schwer ist alles und vllt. noch nicht der Richtige da war...ist auch logisch,dass man mit 16 noch nciht unbedingt den mann fürs leben findet...
    es ist bloß so,dass ich bis jetzt nur einmal eine beziehung hatte und die hat 3 wochen gedauert....es war schon wirklich n harter kampf bis ich überhaupt mit dem kerl zusammen gekommen bin...auf einer seite hab ich angst vor der verpflichtung dauernd mit dem kerl schlafen zu müssen....das ist was so intimes dass cih den kerl einfach wirklich gut kennen muss ihm vertrauen kann und sowas...
    dann ist es auch noch so,dass es mcih immer annervt,wenn der kerl rummeckert weil ich so selten was mit ihm unternehm...da fühl ich mcih dann so verpflichtet und unter druck gesetzt....
    da bin cih dann meistens wenn die phase kommt,schon selber zieml deprimiert,weil ich mir davor eingebildet hab so verliebt zu sein und mit meinen damals 15 jahren schon von hochzeit geträumt hab und sowas....und dann aufeinmal alles weg...
    ich bin nur noch angenervt gewesen von dem kerl und wollt nix mehr mit ihm machen und alles an ihm hat mich gestört...
    als er natürlich dann noch rumgemeckert hat dass wir nicht miteinander schlafen ,wollt cih gar nichts mehr mit ihm machen..ich denk ich hatte plötzlich angst...
    also blieb mir nix anderes übrig als schluss zumachen...
    das klingt alles ziemlich ähnlich,wie die anzeichen die oben schon besprochen wurden...
    aber wie kann es sein dass ich mit meinen 16 jahren beziehungsängste hab???
    die vllt einzige schlimme erfahrung in meiner vergangenheit,war der kerl der mcih entjungfert hat und 7 jahre älter war...
    ich hab mich ihm geöffnet und mich in ihn verliebt und er hat mcih verletzt..
    dass ich dieses erlebnis auf alle anderen jungs übertrage könnte sein,aber eigtl. wird ja hier nur von traumata in richtung vergewaltigung oder sowas geredet....
    was denkt ihr denn??
  30. zitierenMina schreibt am 17.06.2011 um 16:44 Uhr:Hallo an alle...
    Ich habe mir das hier mal alles durchgelesen und ich muss sagen, mir ist schlecht!!! Nicht weil ich es doof finde was hier geschrieben wird, sondern weil mir gerade etwas ganz extrem aufgefallen ist. Es ist so, ich bin seit ca. 2.5 Jahren mit meinem Freund zusammen die ersten 13-14 Monate waren okay aber ich habe schon nach ca. einem Jahr angefangen *keine Lust* mehr zu haben. Naja dann haben *wir* die beziehung nach 15 Monaten oder so beendet und es ging mir bestens!!! Dann stand er ca vier Wochen mit nem Riesen Straus vor mir und wollte mich zurück und ja wir waren wieder zusammen. Nach 5 Monaten konnte ich nicht mehr wollte alleine sein meine Ruhe haben MEIN ding durchziehen wir waren drei Monate auseinander es ging mir sehr gut ich hatte Spaß habe mir eine eigene Wohnung gesucht alles war super bis zu einem tag wo plötzlich ich ihn wieder haben wollte nun sind wir wieder seit drei Monaten zusammen und ich naja was soll ich sagen Ich will nicht mehr!!! Ich Liebe Ihn aber ich WILL keine Beziehung und ich weiß nicht was ich tun soll, mir geht es schlecht, ich hasse es ihm immer schreiben zu müssen wenn ich nicht zu Hause bin ich hasse es das ich auf ner Party nicht einfach mal mit nem anderen Flirten kann ich hasse seine ganzen Macken die er hat auch wenn wahrscheinlich nur kleinigkeiten sind... Ich will einfach alleine sein und Mein Ding durchziehen.... Ich weiß nicht was ich machen soll :-(
  31. zitierenHexchien schreibt am 27.07.2011 um 17:57 Uhr:Hallo Leute,
    Ich sitze nun schon eine geschlagene Stunde vor diesem Fenster und habe schrecklich mit mir gerungen, etwas zu schreiben. Aber ich brauche unbedingt einen Rat. Es könnte allerdings etwas lönger dauern, jedoch bitte ich darum geduld zu haben und es dennoch zu lesen.
    Ich führe gerade eine Bezihung mit einem Mann. Wir verstanden uns schon vorher sehr gut und hatten so ziemlich die gleichen Interessen. Ich war gern in seiner Nähe und wollte ihn so oft wie möglich sehen. Naja, ich verliebte mich in ihn. Habe mir aber in dieser Richtung nie etwas anmerken lassen.
    Und irgentwann gestand er mir seine Liebe. Doch das freute mich nicht wirklich, es verschreckte mich eher sehr. Ich ging auf Distanz zu ihm und ließ einen ganzen Monat keinen Kontakt zu. Ich hatte plötzlich riesige Angst vor ihm, davor in seiner Nähe zu sein und ich wusste nicht wieso.
    Ich verstand es nicht, ich verstand MICH nicht. Eigentlcih hätte ich glücklich sein müssen oder?
    Irgentwann stand er plötzlich vor der Haustüre und hat mich gefragt, ob wir das ganze nicht vergessen können und wieder zum Ursprung zurückkehren könnten. Ich war einverstanden, auch wenn ich mir dabei ziemlich schäbig vorkam.
    Es wurde alles wieder wie vorher, doch dann merkte ich auch wieder die Liebe die ich für ihn empfand. Das machte alles nur noch verwirrender für mich und ich fragte mich einige Male ob ich vielleicht nicht normal bin.
    Irgentwann küssten wir uns und ich weiß bis heute nicht, was ich dabei empfunden habe. Es kam mir so unwirklich vor und hatte sogar kurz Panik. Wir beschlossen es zu probieren aber das machte alles schwieriger. Ich sehe ihn seit dem nur noch alle 2 Wochen und verbringe die meiste Zeit bei meiner Familie. Das hat ihn verletzt, da er mich gerne jeden Tag um sich hätte.
    Meine Schwester meinte, dass sie auch lieber bei ihrem Freund wäre, als irgendwo anders. Darum versuchte ich eine Antwort darauf zu finden, warum ich nicht so empfinde wie ich es sollte.
    Nun es ist so, ich hatte letztes Jahr im Herbst 3 Schlaganfälle, obwohl ich erst 23 Jahre bin. Zum Glück ohne bleibende Schäden. Die Ärzte diagnostizierten nach vielen Tests eine Krankheit Namens Moya-Moya Erkrankung und im November wurde eine Bypass-OP vorgenommen. In dieser ganzen Zeit, war meine Familie ständig an meiner Seite und hat mir geholfen, obwohl es für alle eine große Belastung war. Meine Mutter hatte mehr Angst um mich als ich selbst. Das hat uns alle unglaublich zusammen geschweißt.
    Ich glaube, dass es daran liegt. Ich hätte sie unter Umständen auch nie wieder sehen können. Aber obwohl wie zu diesem Zeitpunkt nochnicht zusammen waren, müsste er bei ihm nicht genauso sein?
    Ich bekomme oft gesat, ich bin ein guter zuhörer und das man mir alles anvertrauen kann. Das kann ER auch.
    Aber jetzt will er alles über mich erfahren. Er sagt er will mir "seelisch" nahe sein. Er möchte wissen was ich denke, was ich fühle, woher meine Gefühle kommen und wie ich mir unsere Zukunft vorstelle. Ich mag es nicht, wenn er mit mir über solche Themen reden möchte. Ich bekomme Angst, werde angespannt, würde in diesem Moment überall anders lieber sein als bei ihm und bringe plötzlich kein Wort mehr herraus, obwohl ich mich ihm auch gerne öffnen würde. Ich habe auch oft angst davor, von ihm berührt zu werden und wenn es nur um eine einfache Umarmung geht.
    Ich hänge mich an Dingen auf, die mich stören und doch eigentlich "normal" sind.
    Ich verletze ihn damit furchtbar und merke es noch nicht einmal, ehe er mich darauf aufmerksam macht. Ich meine, bin ich bescheurt?! So etwas muss man doch merken.
    Und dann stieß ich zufällig auf diese Seite.
    Kann es wirklich sein, dass ich bindungsangst habe? Oder interpretiere ich das jetzt einfach falsch.
    Und wenn, sollte ich mir Hilfe suchen oder besteht auch die Chance, dass ich das hinbekomme?
    Und bitte, nichts beschönigen, ich möchte eine ehrlich gemeinte Antwort.
    Danke fürs "zuhören" und auch schonmal für eine Antwort.
    LG Hexchien
  32. zitierenSadeyes schreibt am 27.07.2011 um 19:44 Uhr:Hallo Hexchien,

    wirklich beurteilen, was bei Dir passiert, kann eigentlich nur ein Therapeut. Und ich bin keiner.
    Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. Ich hab selber auch erst sehr spät entdeckt, dass ich selber Bindungsangst habe und hätte das früher auch immer von mir gewiesen.
    Aber dadurch, dass ich einen Partner mit Bindungsangst hatte, habe ich angefangen, entsprechende Bücher zu lesen und habe es dadurch selber für mich herausgefunden. Mittlerweile bin ich bei einem Therapeuten in Behandlung!

    Oft sind dafür Ereignisse verantwortlich, die sich in der Kindheit abgespielt haben. Aber natürlich können auch spätere Erlebnisse dazu führen. Bei mir war das eine Kombination davon.

    Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass Deine Krankheit ein sehr einschneidendes Erlebnis gewesen sein muss und auch das sehr viele Ängste auslösen kann.

    Vielleicht hilft es Dir, Dir selber ein paar Fragen zu stellen...
    zB wie Du das in früheren Beziehungen empfunden hast. Hattest Du da die gleichen Ängste?
    Jeder ist auch anders in seinem Empfinden, wie oft er seinen Partner sehen will und wie eng das sein soll und wie schnell eine Beziehung wachsen darf. Kannst Du mit ihm darüber reden? Dass Du Angst bekommst, Dich angespannt fühlst. Vielleicht könnt Ihr auch gemeinsam einen Weg finden, der Euch beiden gerecht wird.
    Hast Du eine Idee, wo Deine Ängste herkommen bzw was für eine Angst Du empfindest?

    Wenn Du wirklich Bindungsangst hast, dann kann Dir eigentlich nur ein Therapeut helfen. Man bekommt zwar selber eine Idee, wo es herkommen würde, aber alles alleine auseinander zu nehmen und dann auch noch zu heilen, was dahinter steckt, das kann man nicht alleine. Das kann man auch nicht mit dem Partner zusammen, selbst wenn der noch so verständnisvoll ist. Höchstens, wenn es nur ein leichter Fall ist. Aber umso größer und älter die Ängste, die das alles auslösen, desto schwieriger ist es, da allein dahinter zu kommen.

    Die Situationen, die Du beschreibst, können durchaus Symptome von Bindungsangst sein. Und wenn Du es wirklich als Problem für Dich empfindest und etwas daran ändern möchtest, dann würde ich auf jeden Fall zu einem Therapeuten gehen und das dort besprechen.

    Ich bin froh, dass ich mittlerweile in Behandlung bin, weil ich mir wirklich ein anderes Leben wünsche und seitdem schon einiges gelernt habe, auch wenn es noch ein langer Weg ist.

    Ich wünsch Dir alles Gute! :)
  33. zitierenfliegenfänger schreibt am 07.08.2011 um 12:43 Uhr:Hallo alle zusammen,

    bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und "leider" tut es gut zu sehen das es nicht nur einem selber so geht, sonders es wohl viele Leidtragene gibt. Sei es diejenigen, die Beziehungsangst haben oder welche, die mit so einem Phobiker zusammen sind.
    Ich bin in vielen Dingen ein sehr konsequenter Mensch, wenn ich merke, dass es in einer Beziehung nicht funktioniert kann ich das auch äußern und einen klaren Schlussstrich ziehen. Seit fast einem Jahr habe ich ein Verhältnis mit einem Mann, der immer wieder auf Distanz geht und dann aber auch wieder viel Nähe zuläßt. Kennengelernt haben wir uns durch ein Bekannte. Er hatte mir angeboten etwas in meiner Wohnung zu machen, da ich gerade umgezogen war. Letztes Jahr im Mai trafen wir uns dann mal, sind auch im Bett gelandet. Danach war Funkstille. In meiner Wohnung war bis dahin nicht passiert. Irgend wann schrieb ich ihm, was denn nun mit meiner Wohnung wär...da stand er wieder auf der Matte. Das war im Oktober letzten Jahres. Meine Bank habe ich dann endlich bekommen...nach wohlgemerkt sieben Monaten (er hat mich oft bei ausgemachten Terminen hängen lassen, oder ist gar nicht erst erschienen)!!!! Dann hatten wir bis Anfang Januar regelmäßigen Kontakt, sind auch mal zusammen weggegangen usw. Ich war den kompletten Janaur im Urlaub, danach haben wir uns einmal gesehen und dann habe ich nichts mehr von ihm gehört. Drei Wochen! Daraufhin schrieb ich ihm eine SMS das ich seine Ingnoranz nicht nachvollziehen könne. Er schrieb mir, dass ich wohl mehr oder intensiveren Kontakt wolle als er. Ich habe mich zurück gezogen und mich auch nicht mehr gemeldet, Selbschutz halt. Zwei Wochen später stand er wieder vor mir und das "Spielchen" fing von vorne an. Dann lief das wieder zwei Monate sehr regelmäßig. Er hat sich im Mai selbstständig gemacht, von daher auch wenig Zeit bzw. gesehen haben wir uns immer sehr spät abends. Im Mai bin ich dann auf Abstand gegangen, fühlte mich auf einmal benutzt (er hatte mich auf seiner Eröffnung total ignoriert, außer ein Hallo kam nix über seine Lippen). Als er mich eine Woche später per SMS fragte was mit mir sei, sagte ich im das. Er hat sehr "ironisch" darauf reagiert und sich regelrecht angegriffen gefühlt. Wie ich sagen könne dass das alles nur auf Sex aus sei usw....außerdem hätte er mir doch mal gesagt wie das mit uns wär ( im Dezember hatten wir ein kurzes Gespräch, indem er meinte er bräuchte immer sehr lange um sich für jemanden zu entscheiden und wir sollten das einfach mal laufen lassen)und das müsste ich nicht mit ihm kommunizieren. Ich also wieder auf Abstand. Er sich immer per SMS in dieser Zeit gemeldet mit dem Inhalt: schade das ich mich nicht melden würde....5 wochen habe ich durchgehalten und dann bin ich doch wieder darauf eingegangen. Die letzten zwei Monate haben wir uns im Schnitt 4x die Woche gesehen. Allerdings wirklich immer sehr spät abends, da er mit ner Gastronomie selbstsändig ist. Aber ich war oft bei ihm im Laden, wo ich auch immer das Gefühl hatte das er sich freut wenn ich da war. ein Kuss auf den Mund war für mich auch ein Indiz, dass es jetzt einfach mal läuft. Aber bei ihm dann wohl nicht immer. Zwei Schritte vor, einen zurück.
    Vor zwei Wochen hab ich ihn das letzte Mal gesehen. Also mal kurz von 100 auf Null runtergebremst. Als ich ihm letzte Woche mal schrieb ob er noch vorbei kommt, bekam ich einen Tag später zurück. Sorry, bin im Augenblick abstinet....melde mich! Dann versteh ich seine "ironische" SMS nicht, die ganz klar sagt, dass es nicht alles auf Sex bezogen ist und nun will er mich nicht mehr sehen weil er abstinent ist????

    Was soll ich damit anfangen? Ich glaube nicht, dass eine andere Frau im Spiel ist, dafür hat er gar keine Zeit. aber ich häng hier nun, weiß nicht wann er sich mal meldet, ob ich mich melden soll, was auch immer! Und am meisten ärger ich mich wohl über mich selber, dass ich so inkonsequent bei diesm Mann bin. Das kenn ich nicht von mir. Oder glaubt ihr, dass ich ein ähnliches Nähe-sistanz-Problem habe wie er??? Ein Freund sagte er mal, ich wär eine Seelenverwandte für ihn...! Ich bin so ratlos und verwirrt, ärger mich natürlich auch, da ich denke, warum soll man immer Rücksicht auf die anderen nehmen. Überlegen ob ne SMS schon zuviel ist...ich find das sehr anstrengend und trotzdem weiß ich natürlich, dass es auch nur funktioniert weil ich es mit mache! Warum komm ich von diesm Mann nicht los? Weil er mir im Endeffekt nicht gefährlich wird! Also hab ich doch genauso ein Beziehungproblem wie er und darf mich wohl nicht wundern.
    Sorry für den langen Text und ih hoffe es ist nicht zu wirr geschrieben?! Auch wenn ich mit ihm darüber nicht reden kann, tut es gut sich das mal von der Seele zu schreiben.
    Ich wünsch Euch allen nur das Beste und hoffe das wir alle einen Weg finden mit den jeweiligen Situationen klar zu kommen!!!!

    Alles Liebe :)
  34. zitierenmike schreibt am 22.09.2011 um 13:39 Uhr:hallo fliegenfänger, habe dein text gelesen und hier schreibt ein mann, der bindungsangst hat. habe dadurch eine frau verloren, die mir bis jetzt nicht aus dem kopf geht. ich liebe sie und wir passen gut zusammen. leider habe ich eine paarbeziehung nie zugelassen. wenn ich daran zurück denke, kommen mir die tränen. momentan mache ich eine therapie.

    du kannst dich, wenn du möchtest, auf diese situation nur einstellen. es ist oft so, dass menschen sich bewusst bindungsängstliche aussuchen und umgekehrt. bindungsängstliche haben oft eine gewisse anziehungskraft. man bekommt zu essen, wird aber nie satt. erst wenn man sich vom bindungsängstlichen löst wird vielen betroffenen oft klar, in wlechem teufelskreis man gesteckt hat. euere "beziehung" ist unausgeglichen und das geht auf dauer an die substanz und führt in der regel zu nichts. eine änderung der situation tritt oft nur ein, wenn der bindungsängstliche sein "problem" erkennt und dagegen etwas unternehmen möchte. dabei sollte man viel geduld und zeit haben. bindungsangst entsteht nicht von heute auf morgen, sondern kann den ursprung in der kindheit haben und wurde evt. durch negative erfahrungen als erwachsener noch verstärkt. deshalb werden diese ängste auch nicht beim "nachmittagstee" abgebaut.

    gruss mike





    gruss mike
  35. zitierenkatrinchen80 schreibt am 26.09.2011 um 16:52 Uhr:Na dann möchte ich mich hier mal einreihen und hoffe, es kann mir jemand einen guten Rat geben. Es wäre auch schön von den Bindungsängstlichen mal zu wissen, was denn so in ihnen vorgeht, wenn sie mal wieder auf Distanz gehen. Soll der Partner sich noch mal melden oder es am besten im Sande verlaufen lassen? Sorry, aber bin zur Zeit ziemlich ratlos. Ich frage mich ja manchmal schon, ob er tatsächlich unter Bindungsphobie leidet oder einfach nur ein Arschloch ist.
    Hab seit einem Jahr eine Beziehung mit einem Mann, der die Grenzen für mich ziemlich klar absteckt: Nie ist sicher, wann wir uns das nächste Mal sehen, von anfänglichen Frage wie "hast du am Mittwoch vielleicht ein bißchen Zeit für mich" wurden nur noch Spontan sms am späten Abend in der "magst du vorbei kommen"-Form. Übernachtungen nur am Wochenende und das auch nur auf Grund von meiner Intention hin. Unter der Woche übernachten hätte sich nun einmal einfach nicht so ergeben.
    Ich muss hinzu sagen, dass wir Nachbarn sind, was für ihn natürlich mehr als praktisch ist. Was seine Gefühle betrifft, so lässt er äußerst selten etwas raus und ein "ich liebe dich" kam bisher auch nur im betrunken Zustand. Allgemein ist er sehr verschlossen d.h. auch Freunden gegenüber. Auch mit seinen Kindern kann er nur sehr schlecht auf der "Beziehungsebene" kommunizieren und ist verwundert und traurig darüber, dass sie sich ihm nicht anvertrauen. Von Zukunftsplänen keine Rede, selbst ein Urlaub, der ein paar Wochen in der Zukunft liegen würde, kann er mit mir nicht planen. Seine Argumentation ist so, dass ich von ihm ständig fordern würde. Grundsätzlich hat er ein Problem mit Forderungen. Finde meine Forderungen aber nicht übertrieben, sondern eher normal. Ich mein, welche Frau hat denn Lust, dass sie, selbst nach einem Jahr Beziehung nach dem Sex aufstehen und immer nach Hause gehen kann bzw der Mann dies tut? Auch die Sonntage waren bisher immer ein großer Streitpunkt, denn er hat die Angewohnheit, dass er mich gerne gegen nachmittag los wird und sich abends wieder meldet. Überhaupt beschränkt sich die Beziehung auf die Abende. Dies gilt für ausnahmslos jedes Wochenende d.h. auch Samstags (Freitags kommen wir zwecks Arbeit ohnehin beide erst gegen Abend nach Hause).
    Das wenige, was ich von ihm weiss, ist folgendes: Seine Frau starb vor zehn Jahren, zwei Jahre zuvor starb auch ein Kind. Seitdem hat er keine richtige Beziehung mehr geführt, hatte wohl aber viel Affairen. Wo ich mich in seinem Haus auch umblicke, sehe ich überall Dinge und Bilder von seiner Frau. Selbst ihren Schmuck im Schlafzimmer war er nicht bereit wegzuräumen, obwohl ich ihm zu verstehen gegeben habe, dass dies kein gutes Gefühl für mich ist, weil ich mir denke, dass da im Grunde kein Platz für mich ist. Anzumerken wäre auch noch, dass ich keine Gegenstände bei ihm liegen lassen darf und sei es nur ein Ohrring. Ansonsten hat er mich seiner Familie vorgestellt, hat mich in seinen Freundeskreis eingeführt, wollte die Feiertage mit mir verbringen und wir haben auch ein paar wirklich schöne Urlaube miteinander verbracht.
    Naja, jetzt nach dem letzten Streit (es kommt immer öfters zum Streit) meldet er sich nicht mehr. Die letzte sms kam von mir. Habe ihm auch das Buch von Stefanie Stahl gegeben, er kann sich darin allerdings laut seiner Aussage nicht darin erkennen. Ich habe es ihm überlassen sich zu melden, aber da kommt nichts mehr. Bin völlig verzweifelt und ratlos.
    Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass er 19 Jahre älter ist als ich und von Kindern und Zusammenziehen nichts wissen will. Hat auf diese Themen hin völlig aggressiv reagiert und sogar schon einmal Schluss gemacht.
    Auch noch anzumerken wäre, dass er jeden Abend Alkohol trinken muss, woraus ich schlussfolgere, dass er ein Alkoholproblem hat.
  36. zitierenmike schreibt am 30.09.2011 um 15:46 Uhr:hi Katrinchen, toll, dass du mit dem Thema so offen umgehst und erkannt hast, um was es geht.

    Auf der anderen Seite erkennt man dein Leiden und deine Ratlosigkeit. Es tut weh jemanden zu lieben und das Gefühl zu haben, hilflos zu sein. Das bist du in der Tat, denn du kannst nur abwarten, ob er sein Problem selber erkennt. Überleg dir, ob du so in Zukunft leben möchtest und denke auch an die anderen Rahmenbedingungen!!!
    Auch hilft dir das Wort "Arschloch" nicht weiter. Er selber hat eines der schlimmsten Erfahrungen im Leben machen müssen. Sein Kind und seine Frau zu verlieren muss schrecklich sein. Dein Freund schwebt in seiner eigenen Welt und versucht mit Alkohol sein Probelem zu lösen.

    Was geht in einem Bindungsängstlichen vor. Generell schottet man sich vor zu viel Nähe und Zweisamkeit ab. Wie man sich dabei fühlt ist unterschiedlich (Angstgefühle, Schmerzen in der Brust, das Gefühl erdrückt zu werden) Man merkt, dass es zu eng wird. Eine Mauer wird erschaffen, die aber ein Tor hat. Der Bindungsängstliche allein hat den Schlüssel, entscheidet somit über Nähe und Distanz indem er aufschließt und nach dir wieder die Tür verschließt.

    Ich habe meine Partnerin bewusst auf Distanz gehalten. Stell dir vor, ich habe in NRW gearbeitet, komme aber aus Berlin. Habe mich jeden Sonntag auf die Zugfahrt gefreut um unbewusst Distanz zwischen uns zu schaffen. Verrückt ist aber, dass ich meine liebe damalige Freundin nach ca. 3 Stunden angerufen habe, um mit ihr zu reden. Ich hatte Sehnsucht, hatte aber die nötige Distanz. Freute mich jedesmal auf diese, wie heute sage, scheiss Zugfahrt. Wenn ich heute einen ICE sehe, dann habe ich gemischte Gefühle.


    Mich würde interessieren, wie es bei dir weiter geht. Gruss Mike
  37. zitierenkatrinchen80 schreibt am 02.10.2011 um 21:46 Uhr:Hallo Mike,

    die Geschichte endet leider nicht mit einem Happy End. Letzten Montag ist er an mir vorbei gefahren und hat anstatt anzuhalten, gewunken. Naja, ich hab daraufhin die Nerven verloren. Der Montag war immer ein rotes Tuch für mich, da er in unserer Beziehung nie existent war. Er hat sich Montags nie gemeldet, der wurde nie erwähnt. Irgendwann hab ich durch Zufall (wie gesagt, er wohnt zwei Häuser nebenan) entdeckt, dass er immer zu einer ungefähren Uhrzeit wegfährt, aber immer um die selbe Zeit nach Hause kommt. Ich habe ihn mal darauf angesprochen, dass wir uns nie Montags sehen und er meinte, das stimme doch gar nicht. Naja, natürlich vermute ich eine Affaire dahinter. Habe schon seit Januar Bauchweh deswegen und ihn auch schon gebeten, mir treu zu sein. Seine Antwort auf diese Bitte hin fand ich mehr als merkwürdig: Wie kommst du darauf?
    Oder: noch hab ich ein reines Gewissen. Naja, der Begriff Gewissen ist ja recht dehnbar. ;-) Ich hab wirklich versucht ihm zu vertrauen, weil er immer genervt war, sobald ich allgemein auch nur eine Spur von Eifersucht gezeigt habe. Trotzdem hatte ich die ganze Zeit ein ganz schlechtes Gefühl. Auf jeden Fall habe ich ihn daraufhin mit sms bombardiert. Er solle mal reflektieren, mich nicht absevieren wie die anderen, in das Buch über Bindungsängste schauen ect...Hab jeden Tag geschrieben, aber es kam keine Reaktion. Bis zum Mittwoch. Wir sollten reden. Ich dachte mir da schon, dass er Schluss machen möchte. Hat er dann auch. Wir hätten keine gemeinsame Basis mehr. Eine Basis wäre, dass man sich gut versteht und das wäre einfach nicht mehr gegeben. Und auf meine Frage hin bezüglich des Montags, würde er ja schon aus Prinzip nicht antworten, er hätte gefunden, die Frage an sich wäre ja schon der Gipfel gewesen und er könne sich gut vorstellen, auf was das wieder abzielen würde.
    Und ich hätte meine Frage bezüglich des Beieinander Übernachtens mal wieder falsch formuliert. Da wäre ja gleich schon der Vorwurf mitgeschwungen. Immer, wenn ich etwas von ihm wollte, sei es einen Tag komplett zusammen verbringen, oder was diese Übernachtungsgeschichte betrifft, habe ich es in seinen Augen falsch formuliert. Zu Anfang hat er mich immer als aggressiv bezeichnet (ich bin ein viel zu gutmütiger ruhiger Mensch) und später als vorwurfsvoll. Ich glaube, ich hätte es singen können, der Fehler lag immer bei mir und alles, was ich wollte, wurde so grundsätzlich verweigert. Selbst ein "pass auf dich auf" (vor der Motorradtour) hat ihn auf die Palme gebracht. Wäre ja wie das "ruf an, wenn du daheim bist" von seiner Mutter. Ich muss beschämenderweise gestehen, dass ich Donnerstag regelrecht an ihm gebettelt habe. Hab mich an ihn gehangen, ihn umarmt geküsst, aber er meinte, er wisse einfach nicht, wie das mit uns gehen solle. Und wenn er jetzt Zugeständnisse mit dem Übernachten macht, dann würde ich nächste Woche mit Sicherheit wieder etwas anderes haben wollen. Ich hab ihm gesagt, er würde mich zum Bittsteller machen und da meinte er betroffen, das würde er nicht wollen. Und er würde mich immer verletzten und das würde er doch gar nicht wollen. Und er hätte ständig Angst, etwas falsches zu sagen und dafür wieder eins von mir auf den Deckel zu bekommen. Auf jeden Fall musste er weg und meinte noch einmal, er verstehe nicht, warum ich daran so festhalten würde, da die gemeinsame Basis weg wäre. Dann ist er gefahren. Hab ihm noch ne sms geschickt, er solle sich und uns mal Zeit alleine geben, ich nehme jeden Druck von ihm blabla..und es wäre schön gewesen, ihn im Arm zu halten.
    Daraufhin keine Reaktion mehr von ihm. Ich denke, er zieht das jetzt durch. Ganz ehrlich, ich bin fertig. Bekomme ja fast alles mit, also sein Kommen und gehen. Habe während dieser Beziehung neun kg abgenommen und wiege noch 43 kg und werde deswegen schon von meinen Arbeitskollegen verdächtigt, magersüchtig zu sein. Merke, einfach, dass ich nicht nur psychisch an meine Grenzen gestoßen bin! Habe mich selbst in dieser Beziehung verloren und möcht morgens am liebsten gar nicht mehr aufstehen. Bin so durch den Wind, dass ich deswegen jetzt auch noch den Führerschein abgeben kann. Ich hab so viel für diesen Mann gemacht, aber ich glaube, das sieht der gar nicht. Der sieht nur sich. Könnte ich denken, dass er einfach nur ein Arschloch wäre, wäre es mit Sicherheit einfach für mich. Aber was es mit dem Montag auf sich hat, möchte ich auf jeden Fall noch rausfinden. Habe übrigens zwei sehr schöne Lieder gefunden, für jeden Part das passende. Kannst du mal auf youtube schauen: Alin Coen "Festhalten" und "Ich war hier".

    P.S Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. ;-)
  38. zitierenkatrinchen80 schreibt am 02.10.2011 um 21:53 Uhr:@ mike: Wieso hast du damals eigentlich keine Therapie gemacht und war das der Grund, woran deine Beziehung letzten Endes kaputt gegangen ist?
  39. zitierenSonja schreibt am 09.10.2011 um 09:07 Uhr:Hallo Katrinchen,

    ich glaube, wir stecken beide in einer sehr ähnlichen Situation...vielleicht magst du dich ja mal per EMail melden?
    s_sonja_de@yahoo.de

    GLG und euch allen ganz viel Kraft...
  40. zitierenMike schreibt am 10.10.2011 um 15:20 Uhr:Hallo Katrinchen, danke für deine Antwort. Wie ist es dir bis jetzt ergangen?

    Hatte keine Gefühle mehr für meine Freundin. Habe ihr das gesagt und das war der Anfang vom Ende.

    Eine kurze Zeit fühlte ich mich wie befreit. Der Druck der Beziehung war weg, obwohl meine damalige Freundin nie Druck auf mich ausgeübt hat. Diese Frau ist Wahnsinn. Wir hatten soviel Spass zusammen. Unser gemeinsamer Humor. Ansonsten haben wir viele Gemeinsamkeiten und Sie ist geanu so "verrückt" wie ich. Könnte noch viel mehr schreiben...dabei möchte ich dir ja helfen.

    Bis vor kurzem erkannte ich das Problem nicht. Erst als Schluss war, habe ich mich mit dem Thema intensiv auseinander gesetzt. Stück für Stück kam vieles ans Licht. Meine Vergangenheit, mein Wesen usw. Wenn man es weiss bzw. wissen möchte, dann kann man damit ganz anders umgehen..
    Viele Bücher habe ich gelesen. Habe eine Therapie begonnen und treffe mich mit Männern, die ein ähnliches Problem haben.


    Heute weiss ich, dass unsere Beziehung ein Ungleichgewicht hatte und meine Gefühle zu ihr deshalb verschwanden.

    Bitte besorge dir das Buch "Ich lieb dich nicht, wenn du mich liebst".

    Gruss Mike

    PS. Du solltest dich erst selbst kennen lernen, um solche Beziehungen bewusst zu meiden.....




  41. zitierenSadeyes schreibt am 11.10.2011 um 10:02 Uhr:Hallo Mike,

    hast Du denn in der Therapie herausfinden können, was die Ursachen für Deine Bindungsangst ist? Wo sie überhaupt her stammen?
    Ich selber habe das Gefühl, dass es aus ganz unterschiedlichen Situationen entstehen kann, kann bei mir selber aber nicht ganz konkret den Finger darauf legen, ob es mit meiner Familie zusammenhängt oder meinem Kindheitstrauma. Allerdings steht bei mir generell nicht die Bindungsangst im Vordergrund und ist sie nicht ganz so stark ausgeprägt. Bei mir steht das Trauma im Vordergrund und momentan habe ich noch die Hoffnung, wenn ich das besser verarbeite, dass es dann auch mit der Bindungsangst besser wird, weil z.B. Vertrauen für mich ein großes Problem ist.

    Liebe Grüße
  42. zitierenMike schreibt am 11.10.2011 um 14:15 Uhr:Hi Sadeyes, die Theraphie hat erst begonnen und kann bis zu 2 Jahre dauern. War als Kind oft im Krankenhaus. Musste dort auf Isolationstation behandelt werden. Dann kommt noch eine schwere Trennung dazu. Es ist interessant dies herauszufinden. Es ist wichtig, dass man sich damit beschäftigt.

    Wenn du von einem Trauma sprichst.. Ist es zu intim danach zu fragen?? Was ist passiert bzw. warum kannst du kein Vertrauen aufbauen?

    Gruss Mike
  43. zitierenSadeyes schreibt am 11.10.2011 um 21:50 Uhr:Hi Mike,
    nee, ist in Ordnung, frag ruhig! Habe hier im Blog auch schon hin und wieder mal drüber geschrieben...
    Ich bin als Kind über Jahre hinweg mißbraucht worden von mehreren Personen. Meine Eltern haben das wohl geahnt bzw teils relativ konkrete Hinweise darauf gehabt, haben aber nichts weiter dagegen unternommen. Habe dadurch auch gar nicht mehr soo viele Erinnerungen an meine Kindheit, weil ich das wohl alles probiert habe, zu verdrängen. Ich weiß zwar, dass es passiert ist und kann mich noch grob an manchen Situationen erinnern, aber von den Momenten selber oder was ich körperlich und seelisch gefühlt habe, hab ich noch nichtmal den Hauch einer Ahnung.
    Ich hatte dann später auch ein paar Beziehungen, wo meine Partner eher "unsanft" mit mir umgegangen sind. Dann noch vor ein paar Jahren der Verlust meiner großen Liebe, gepaart mit einem großen Vertrauensbruch durch ihn und ein Ex-Mann, der mich finanziell komplett übers Ohr gehauen hat.
    Seit meiner Kindheit ist es dann auch eigentlich so, dass es für mich länger dauert, Vertrauen aufzubauen. Vor allem, wenn es darum geht, jemanden näher an mich ran zu lassen. Seit dann noch der Geschichte mit meinem Ex-Mann ists irgendwie ganz vorbei. Ich geh Beziehungen derzeit komplett aus dem Weg und kann mich auch eigentlich gar nicht mehr verlieben. Zumindest ist das letzte Mal verliebt sein nun schon länger her und ich hab nicht gerade das Gefühl, dass sich das morgen ändern wird.
    Ich bin nun seit fast einem Jahr in Behandlund wegen meinem Kindheitstrauma und werde da wohl auch noch ein paar Jahre in der Behandlung sein. Aber ich habe das auch bereits angesprochen, dass ich irgendwann noch nach dem Thema Bindungsangst schauen mag. Aber wie gesagt, momentan steht es im Vordergrund, erstmal andere Dinge anzuschauen und aufzubauen. Momentan sind wir zB damit beschäftigt, dass ich lerne, meine eigenen Grenzen wahrzunehmen und die auch anzugeben und daran festzuhalten. Was gar nicht so einfach ist, wenn man gelernt hat, dass es anderen eigentlich egal ist, was man selber will und sie doch mit einem machen, was sie wollen...
    Aber ich mach Fortschritte :)

    Liebe Grüße
  44. zitierenchristina schreibt am 12.11.2011 um 23:30 Uhr:hallo ich bin erst 15, aber ich befürchte bindungsangst zu haben.
    war schon in mehrere jungs verliebt, sie auch oftmals in mich.. aber sobald sie mehr wollten, bekam ich panik! mir wurde heiss und kalt, hatte das gefühl das sie mich einengen (zu viel von mir verlangen) .. ich wünsche mir sooo. sehr das ich einfach mal sagen kann das ist er-- .. alle sagen ich könnte so viele jungs haben weil ich so hübsch bin, aber ich kann's einfach nicht :(
    Ich habe noch niemandem von meiner angst erzählt,
    soll ich eine therapie machen?

    Liebe Grüße, Christina
  45. zitierenSonie84 schreibt am 17.11.2011 um 17:31 Uhr:Hallo, ich hatte auch eine on-off Beziehung mit einem Bindungsängstler, die über 1,5 Jahre ging. Immer sagte er, es ginge nicht. Dann kam er wieder an und ich wurde wieder schwach. Seit 5 Monaten ist nun Schluss und er ist vor 1 Monat zu seiner Ex zurückgekrochen, mit der er dieses kranke Spiel vor ein paar Jahren auch schon 5mal ziemlich krass abgezogen hat. Er hat sich schon mal behandeln lassen deswegen, hat aber wohl nix genützt. Ich schaffe das nicht mehr, frage mich wie sie das macht. Wahrscheinlich ist es Angst und Verzweiflung und vielleicht arbeitet er jetzt an sich, wer weiß.
    Ich will aber so eine Beziehung nicht mehr führen, wo ich immer nur zurückstecke und mich anpasse. Ich habe gekämpft, aber von seiner Seite war einfach keine Bereitschaft da etwas zu ändern. Er sei eben so. Ich will mir nicht mehr selbst die Schuld am Scheitern dieser Beziehung geben, ich will einen Mann, der mich lieben kann und nicht davon läuft. Er hat mich so verletzt!
    Gab es denn schon mal Fälle, in denen es "geheilt" wurde? Ich glaube selbst mit Therapie ist das nur teilweise möglich, es wird trotz allem immer eine schwierige Beziehung mit vielen Entbehrungen bleiben und ohne konkrete Zukunftspläne... Traurig...

    lieben Gruß,

    Sonie84
  46. zitierenSadeyes schreibt am 18.11.2011 um 23:50 Uhr:Hallo Christina,

    hast Du denn niemanden, mit dem Du über Deine Bedenken reden kannst? Deine Mutter vielleicht? Sonst jemand aus der Familie? Eine Vertrauenslehrerin?
    Es ist äußerst schwer, etwas so aus der Ferne zu raten. Jemand, der Dich auch etwas kennt, kann da ganz anders auf Dich eingehen und Dir auch helfen, einen entsprechenden Arzt oder Therapeuten zu finden, falls das für Dich nötig sein sollte.
    Wenn Du gar niemandem zum Reden hast, kannst Du Dich vielleicht wenigstens an Deinen Hausarzt wenden. Er könnte Dir sicherlich helfen, einen passenden Therapeuten zu finden. Der Therapeut würde dann schauen, ob bei Dir denn überhaupt eine Therapie nötig ist.
    Mit 15 bist Du noch so jung. Dass Du da auch mal Panik bekommst, wenn einer mehr möchte, kann ich gut verstehen. Aber Verliebt sein und alles weitere kann man nicht erzwingen. Vielleicht ist es auch ein wenig der Gruppenzwang... Du bekommst gesagt, Du bist so hübsch und könntest so viele haben... und dann klappt es wieder nicht. Sowas kann auch Druck und damit Ängste auslösen. Und wenn dann wieder so ein Moment kommt, ist die Angst des Versagens so groß, dass es wieder schief geht.
    Vielleicht findest Du eine Möglichkeit, wie Du Dich mehr entspannen kannst, wenn Du jemanden kennen lernst, den Du magst. Und ein wenig Überwindung kann am Anfang auch dazu gehören. Mit jemandem Zärtlichkeiten auszutauschen und sich auf jemanden einzulassen, macht einen auch verletzlich... Da ist ein wenig Angst normal.
    Ich denke wirklich, das Beste ist, wenn Du Dich jemandem anvertrauen kannst, dem Du mal wirklich Dein Herz ausschütten kannst und Ihr dann gemeinsam weiter schaut, was Dir am besten hilft.
    Alles Liebe!
  47. zitierenHexe schreibt am 19.12.2011 um 14:15 Uhr:Hallo!
    Ich sauge momentan alles zu diesem Thema auf was mir in die Finger kommt... Habe hier alles durchgelesen und habe die Atmosphäre hier als sehr angenehm empfunden. Trotzdem finde ich irgendwie nicht wirklich etwas, was auf meine Geschichte passt, wobei ich sagen muss, dass die letzten Monate wirklich sehr sehr extrem waren.
    Ich war fast 6,5 Jahre in einer nicht besonders glücklichen, aber auch nicht extrem schlechten Beziehung, aus der mein kleiner Sohn stammt. In dieser Beziehung war klar, dass er um einiges abhängiger von mir ist als ich von ihm. Er war auch ein gutes Stück älter und hat sich für mich von seiner Frau und 3 Kindern getrennt. Nun habe ich mich aber vor einem halben Jahr total in einen guten Freund verliebt. Ich habe ihn ein wenig überfallen und dann auch sofort mit meinem Ex Schluss gemacht um eine Beziehung mit meinem Traumprinz anzufangen. Und es war so wunderschön, besser hätte es nicht laufen können. Er war immer ein wenig scheu und schüchtern und, ich bin seine erste Freundin, die er jemals hatte. Es lief mal kurzzeitig was mit einer, als er für ein paar Monate in einer entfernteren Stadt gelebt hat aber die lies er nicht so wirklich an sich ran und hat da wohl auch von Anfang an die Fronten geklärt, dass das nicht auf Dauer geplant war. Er hat auch nicht mit ihr geschlafen. Bei uns ging dann plötzlich alles sehr schnell, wir hatten schon in der ersten Woche auch Sex, es war wunderschön, er ist der sensibelste, zärtlichste Mensch, der mir je begegnet ist. Er versteht sich toll mit meinem kleinen Sohn, besser als sein leiblicher Vater und ich halte ihn einfach nur für perfekt. Nach zwei Monaten Beziehung mit ihm drehte mein Ex dann plötzlich durch und überfiel und vergewaltigte mich. Nach der Tat bin ich zu meinem Freund und der brachte mich natürlich zur Polizei, wo ich Anzeige erstattete. Er war für mich da, wir fuhren ein paar Tage weg, es war trotzdem eine schöne Zeit mit ihm, ich habe sogar unseren Urlaub wirklich genießen können. Er sagte mir, dass er mich liebt, es war alles so toll. Und dann kam erst mal der größte Schock. Ich stellte fest, dass ich schwanger bin... Die Untersuchung ergab, dass ich bereits Ende des dritten Monats war, es war also nicht von der Vergewaltigung sondern definitiv von ihm. Ich hatte die Pille genommen, nie vergessen, nichts... Hatte dank der Pille auch immer pünktlich meine Tage gehabt. Seine Reaktion war erstmal, dass wir über eine Abtreibung nachdachten. Wir haben uns über Kinder unterhalten, wollten welche aber eben jetzt noch nicht. Wir studieren beide noch (er ist im Februar fertig und ich im September) und es war einfach zu früh. Eine Woche zum Abtreiben war noch Zeit und ich habe mich gegen seinen Willen für das Kind entschieden. Seine Mutter bearbeitete mich auch noch dahingehend, dass ich unverantwortlich handeln würde sollte ich das Kind bekommen aber ich konnte einfach nicht anders. Ich bot ihm an zu gehen und er würde nichts mehr von mir und dem Kind hören so lang er nicht wollte. Ich bot ihm an einige Jahre auf ihn zu warten bis er so weit war. Er kämpfte ziemlich mit sich selbst, es ging ein wenig hin und her und dann machte er Schluss. Ich überredete ihn wieder es doch noch zu versuchen und er kam wieder. Allerdings war alles anders. Er sagte mir nicht mehr, dass er mich liebt, er zog sich immer mal wieder zurück. Ich hatte vorher schon gemerkt, dass es bei ihm eine Grenze gab, wo er mich nicht weiter an ihn ran lies aber habe immer versucht da irgendwie durchzukommen, dachte es liegt an seiner Schüchternheit und der mangelnden Erfahrung. Ich sagte ihm, dass ich ihn liebe, absolut bedingungslos, egal was da zum Vorschein käme. Ich litt darunter, dass er zwar weiterhin liebevoll und zärtlich war aber mir eben auch zeigte, dass etwas kaputt war. meine perfekte Welt war einfach zu Ende gegangen. Er kündigte plötzlich, ohne es mir vorher zu sagen seine Wohnung und zog bei mir ein. Ich hatte nichts dagegen, er war sowieso immer bei mir. Und dann, nachdem wir uns eine Woche lang nicht gesehen hatten weil ich woanders jobbte kam ich in mein Zimmer und er überraschte mich mit einem romantischen abend, kerzen, musik, wir haben getanzt, so richtig Klischeehaft aber ich habe es so sehr genossen. Nach Wochen kam das erste "ich liebe dich" und ich habe auf Händen und Füßen gezittert so schön war es. er hat sich drei Wochen lang angestrengt, stundenlang meinen Bauch gestreichelt, war bei jeder untersuchung mit dabei,wir haben uns auf einen Namen für unser Kind geeinigt und Pläne geschmiedet, wir wollen einen Bauernhof kaufen, haben sogar einen mit einem Makler angeschaut und er wäre toll gewesen. Trotzdem hat dieser Termin wieder etwas verändert bei ihm. Ich habe es zwar gemerkt aber nicht angesprochen. Dann kam der Tag der Verhandlung. Seine Mutter war da "um sich mal ein Bild über mich zu verschaffen" und sie hat sich schon sehr reingesteigert, sieht in mir eine Feindin. Er ist in Gegenwart seiner Familie wie ausgewechselt, unfähig mich zu küssen oder in den Arm zu nehmen, absolut gefühlskalt und gleichgültig. So auch an diesem Tag. Mir ging es nicht gut und ich hätte ihn wirklich gebraucht. Er lies mich alleine da sitzen und hörte im Zuschauerraum zu. Mein Ex wurde verurteilt und danach redete er mit mir und meinte er dürfe mir nicht mehr so viel erzählen, da seine Mutter total böse wäre weil ich gewusst habe, dass sie auf Kur geht. Ich wusste nicht dass das ein Geheimnis war, für mich war das Smalltalk und Anteilnahme... Seitdem zog er sich zurück, fing immer wieder Sätze an um mir dann zu sagen, dass er mir das nicht erzählen wolle und seine Geheimnisse brauche. Ich habe ihn schließlich direkt auf alles angesprochen und es kam so aus ihm heraus, dass er die totale Panik hatte. Dass er sich mit Bindungsangst beschäftige, schon seit Jahren, dass er früher nicht mal andere Menschen umarmen konnte ohne Panik zu bekommen, dass jetzt mit mir alles so einfach gewesen wäre und er jede Sekunde mit mir genießt. Es täte ihm so gut von mir geliebt zu werden aber er liebe mich nicht mehr. Für mich brach da dann doch einiges zusammen, auch wenn ich es geahnt hatte. Jedenfalls haben wir ausgemacht, weiter die Zeit miteinander zu genießen und im Februar, wenn er fertig mit dem Studium ist, den Kontakt abzubrechen. Wir haben noch zwei wunderschöne, sehr gefühlsintensive Tage und Nächte miteinander verbracht, gelacht, geweint, uns im Arm gehalten. Er sagte, dass er mich einfach nicht vermissen kann wenn ich nicht da bin, dass er das was ich ihm gebe nicht erwidern kann aber er gleichzeitig Angst hat den größten Fehler seines Lebens zu machen weil er zweifelt, dass es irgendwen gibt, der ihn genauso liebt wie ich, er das aber nicht erwidern kann und meint ich sei dann vielleicht einfach nicht die Richtige, irgendetwas würde einfach fehlen, er wisse aber nicht was. Ich hatte das Gefühl ein waidwundes Reh im Arm zu halten, ich war keinen Moment sauer, nur unendlich traurig und verzweifelt weil er so leidet. Ich liebe ihn über alles, ich würde ihm einfach so gerne helfen und ihm all das geben was fehlt aber ich weiß ja nicht mal was es ist. Wir haben ausgemacht den Kontakt bis Sylvester erst einmal abzubrechen, keine Sms, keine Anrufe, im Notfall Emails. Trotzdem war ich kurz bei ihm gestern da ich Daten für die Uni brauchte. Ich habe ihm einen Brief geschrieben, fast 6 Seiten, dass ich mich mit dem Thema Bindungsangst beschäftige, ihn nicht unter Druck setzen möchte und über alles liebe, dass ich für ihn da sein möchte und dass es mir leid tut mich nicht früher damit befasst zu haben und sicher dadurch auch panik ausgelöst habe. Dass ich toll finde wie er sich entwickelt, dass ich sehe, dass er hart an sich arbeitet und für sich kämpft. Wir haben uns gestern etwa eine halbe minute gesehen, er gab mir den usb-stick, ich ihm den brief, ein kurzes bussi auf die Lippen. Dann bin ich zurück zum Auto, konnte kaum laufen so hab ich gezittert. Er hat sich nun nicht gemeldet und das ist ja auch ok aber ich würde gern wissen wie es ihm geht. Ich vermisse ihn so sehr und weiß, dass ich jetzt auf keinen Fall klammern darf. Mein Sohn fragt täglich nach ihm, nach dem Vater ihm jetzt auch noch sagen zu müssen, dass er ihn nicht wieder sehen kann ist grausam. Im März habe ich Entbindungstermin unseres gemeinsamen Kindes. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Ich würde ihn so gerne unterstützen!
  48. zitierenTina schreibt am 27.12.2011 um 20:58 Uhr:Hallo,
    ich suche seit Tagen im Web nach Antworten wie ich einen Freund verlieren konnte, der mir so viel bedeutet. Wir waren nie in einer richtigen Beziehung da er im Ausland ist für ein Jahr und er anfangs schon sagte er könne auf die Distanz keine feste Beziehung eingehen. Ich war bei seiner Ausreise dabei, wir machten kurz zusammen Urlaub und dann flog er weiter. Von dort aus meldete er sich sehr oft, wir verliebten uns quasi über das web weil wir so viel Kontakt hatten, vorallem hatte er ihn gesucht, schon als er mich kennenlernte meinte er immer nur "du bist für mich die Frau, ich will dich in meinem Leben haben wenn ich zurück komme".
    Er war ein ziemlicher Frauenheld bevor er ging, er macht dieses Jahr um sich selbst zu finden. Hintergrund waren mehrere Enttäuschungen in seiner Kindheit auch eine geplatzte Verlobung. Dort dann rief er mich an um mir zu sagen, dass er alle Frauen abgehakt hatte und ich die Besondere für ihn bin, gerne wäre er mit mir zusammen, es sei vielleicht ein Fehler dass er gegangen sei. Ich hatte das immer sehr locker gesehen und wollte dass wir es auf uns zukommen lassen.

    Dann auf einmal aus dem Nichts kamen Mails in denen er mir mitteilte, dass ich nie für ihn attraktiv war und irgendwann war er sogar soweit alles zu leugnen. Wir wären nie im Urlaub gewesen, alles war ein Fehler, wir wären immer nur best buddies. Als ich der Sache ein Ende bereiten wollte, war er enttäuscht. Über Webcam sah er mich dann und wünschte sich eine enge Freundschaft. War für mich wieder ok.

    Er schrieb mir dann Wochen später ob ich mit ihm chatten könnte. Dort erzählte er mir dann er sei wieder in sein altes Muster gefallen, er ist so geschockt von sich, weil er merkt, dass er keinerlei Unbeschwertheit in sich trägt und er immer sofort alles bereinigen muss. Er kann nichts auf sich zukommen lassen und er kann keine feste Beziehung eingehen, zu sehr wurde er enttäuscht. Immer wenn er sich wohlfühlte (auch aus Kindheit ein Trauma) kam ein schlimmes Erlebnis. Er meinte er könne mich nicht so lieben wie ich ihn und er muss mir das sagen um fair zu bleiben, ich habe was besseres verdient. Ich versuchte ihn zu beruhigen, dass er sich keine Sorgen machen muss aber er wurde dann abfallend mit "Ich will dich nicht".

    Zwei Wochen später schickte er mir dann seine Festnetznummer, ob ich denn nicht anrufen könne. Als ich dann einmal spontan anrief lag er die nacht wach und schrieb er ist besorgt, ich solle mir doch keine Hoffnung auf eine Beziehung machen. Darüber hatten wir garnicht gesprochen, lediglich den Anruf scheint er als Drohung wahrgenommen zu haben.

    Als er mich dann zwei Tage später abends im Chat sah, ignorierte er völlig, dass ich ins Bett wollte und während er erst freundlich war legte er dann alles nur noch daran sich selbst schlecht zu machen und hat auch versucht mich schlecht zu machen. Als das nicht klappte, fing er aus dem Nichts an mit "ich will dich nicht" "mich bekommst du nicht". Ich habe jedes mal nur mit "ok" geantwortet.Er meinte ich solle nicht auf ihn warten, er kann keine Familie gründen. Zu kaputt sei er, er fällt immer in das gleiche Schema.Er erwähnte zu meiner Info, dass er dieses eine Mädel von früher nun übrigens endgültig abgeschossen hatte. Wieso schreibt er mich an um mir das zu sagen, wo ich mich doch nicht mehr gemeldet habe?

    Nach einem Roadtrip fragte ich dann im Chat wie es war als Antwort kam nur: er könne nicht mehr mit mir reden, er hätte ständig das Gefühl ich würde auf eine Beziehung hinarbeiten. Er beantwortete garkeine Fragen es kam nur "ich will dich nicht" "mich bekommst du nicht", dabei hatte ich nur nach dem Roadtrip gefragt.

    Er tickte total aus und löschte mich schließlich bei FB. Schön und gut dachte ich, er würde sich schon noch beruhigen.Dann habe ich ihm eine Mail geschrieben, dass er bitte mit dem Kindergarten aufhören soll, dass egal was er tue ich ihn immer lieb haben werde.Daraufhin folgte eine riesige Haßmail in der er auflistete weshalb er mich nicht will und wir nie zusammenkommen,ich ihn sofort vergessen soll. Mein Leben sei ihm scheiß egal und hätte ihn auch nie interessiert.

    Ich reagierte nicht. Daraufhin hat er mich später bei FB geblockt, später dann auch bei skype. Hatte das erst nach 3 Wochen gemerkt, da ich vorher nicht bereit zu reden war. Er meldete sich nicht mehr. 6 Wochen vergingen bis er wieder in Dtl über Weihnachten landete. Mir fielen seine Flugdaten ein und ich fuhr früh morgens an den Airport um ihn zu überraschen. Dort kam er dann aus dem Gate und siehe da, das Mädel welches er "abgeschossen" hatte stand da und wartete auf ihn. Ich sah sie sich sehr freundschaftlich begrüßen, kein küssen und ging daher hin. Er war nur geschockt und wütend, dass ich da war obwohl ich nur 2 min da war um ihm eine Willkommensumarmung zu geben und zu zeigen, dass auch ich auf ihn gewartet hatte. Das Mädel stand baff da er wie angewurzelt und hat sich kein bisschen zu ihr gestellt.

    Die nächsten 3 Tage schrieb ich ihm und bat um ein Treffen. Er schrieb er erst er habe keine Zeit, dann 4h später er wolle keinen Kontakt mehr. Dann ich solle doch einfach aufgeben, ich verschwende Energie und Zeit, immer wieder beendete er die Mail mit "das wars". Ich bat ihm an mich zu treffen, mir es direkt zu sagen und dann sei er mich für immer los. Er meinte es gebe nichts mehr zu sagen, die Aktion am Flughafen war zu viel, ich sei ein Stalker. Was für ein Vorwurf! Ich dachte eigentlich er würde die Mails immer ignorieren so wie er es auch angekündigt hatte, stattdessen fing er an zu diskutieren. Er schrieb einmal gar dass er mich als Stalker anzeigen will. Ich blieb immer gefasst, kurz und freundlich. Seine aktuelle Nummer hatte ich nicht also konnten wir nur mails schreiben. Am Donnerstag um 23h erhielt ich plötzlich 3 sms von ihm hintereinander. Seine neue Nummer, ich solle ihn anrufen um die Sache zu klären, dann 5 min später die nächste "ich wäre sau arm dran, dass ich nicht anrufe, dann nochmal 10min später ich sei der totale Verlierer weil ich nicht mal anrufen könne." Er kam wohl scheinbar nicht auf die Idee, dass ich um 23uhr schon schlafe. Wenn ich ihm so egal bin wieso dreht er auf einmal so durch ???

    Von der letzten sms geweckt rief ich an und fragte ob wir uns treffen können, da ich schon schlafe. Es folgte ein niedermachen von 1,5h für wen ich mich halte, ich würde ihn nie respektieren und immer tue mir alles im Nachhinein leid und dass wir danach nie wieder reden würden außer ich nenne ihm einen richtigen Grund etc.

    Als er dann meinte mein Leben wäre im s*** egal und wenige Minuten später, dass wir uns nach seinem Ausland gerne treffen könnten wenn ich einen Freund hätte, da machte ich ihn auf den Widerspruch aufmerksam.Daraufhin legte er einfach auf. Ich habe die Nummer nicht seit dem genutzt.

    An Weihnachten habe ich ihm zweizeilige klassische Mail zu Weihnachten geschrieben. Er ignorierte sie nicht er antwortete ich solle endlich aufhören ihn zu belästigen. Frage nun: Bilde ich es mir ein oder reagiert er so wechselhaft wegen der Bindungsangst die er hat oder bilde ich mir alles nur ein. Kann ich überhaupt noch was tun oder habe ich ihn schon komplett verloren auch als guter Freund?Habe ich mit der "Überraschung"
    am Flughafen echt alles kaputt gemacht?
    Danke für jede geteilte Meinung/Erfahrung.
  49. zitierenParodie schreibt am 27.01.2012 um 19:33 Uhr:Vielen Dank für dieses wunderwunderwunderschöne Forum.

    Ich war 2 Jahre mit einem Mann zusammen, der keine Nähe zulassen kann. Diese Zeit war für mich unglaublich schmerzhaft und entbehrungsreich, ich habe viele Verletzungen ertragen und mich immer an den winzigsten positiven Dingen aufgerichtet. Auf körperliche Zuneigung musste ich in der ganzen Zeit fast vollständig verzichten und habe es irgendwie ertragen so gut es ging, immer in der Hoffnung, es kann nur besser werden.

    Jetzt hat er sich von mir getrennt. Ich leide so sehr darunter, dass ICH mittlerweile eine Therapie machen muss, um wieder auf die Beine zu kommen. Der "Profi" ist sich sicher, dass ich keine Chance hab, jemals mit diesem Menschen glücklich zu werden, dem ich mein Herz geschenkt habe und selbst wenn seinerseits die Bereitschaft zu einer Therapie da wäre, verspricht diese wohl kaum Aussicht auf nachhaltigen Erfolg. Das ist so niederschmetternd und frustrierend, ich bin so schrecklich traurig.

    Wir haben momentan sporadisch Kontakt, wenn ich mich nicht melde, hör ich wochenlang gar nichts von ihm. Ich habe das Gefühl, er will mich mit aller Gewalt aus seinem Herzen verdrängen. Viele hier im Forum schreiben, dass man kämpfen soll und ich bin bereit zu kämpfen, aber wann fügt man sich selbst nur noch mehr Schmerzen zu? Wann muss man erkennen, dass man nur noch verlieren kann?
  50. zitierenParodie schreibt am 27.01.2012 um 19:34 Uhr:Vielen Dank für dieses wunderwunderwunderschöne Forum.

    Ich war 2 Jahre mit einem Mann zusammen, der keine Nähe zulassen kann. Diese Zeit war für mich unglaublich schmerzhaft und entbehrungsreich, ich habe viele Verletzungen ertragen und mich immer an den winzigsten positiven Dingen aufgerichtet. Auf körperliche Zuneigung musste ich in der ganzen Zeit fast vollständig verzichten und habe es irgendwie ertragen so gut es ging, immer in der Hoffnung, es kann nur besser werden.

    Jetzt hat er sich von mir getrennt. Ich leide so sehr darunter, dass ICH mittlerweile eine Therapie machen muss, um wieder auf die Beine zu kommen. Der "Profi" ist sich sicher, dass ich keine Chance hab, jemals mit diesem Menschen glücklich zu werden, dem ich mein Herz geschenkt habe und selbst wenn seinerseits die Bereitschaft zu einer Therapie da wäre, verspricht diese wohl kaum Aussicht auf nachhaltigen Erfolg. Das ist so niederschmetternd und frustrierend, ich bin so schrecklich traurig.

    Wir haben momentan sporadisch Kontakt, wenn ich mich nicht melde, hör ich wochenlang gar nichts von ihm. Ich habe das Gefühl, er will mich mit aller Gewalt aus seinem Herzen verdrängen. Viele hier im Forum schreiben, dass man kämpfen soll und ich bin bereit zu kämpfen, aber wann fügt man sich selbst nur noch mehr Schmerzen zu? Wann muss man erkennen, dass man nur noch verlieren kann?
  51. zitierenParodie schreibt am 27.01.2012 um 19:36 Uhr:Vielen Dank für dieses wunderwunderwunderschöne Forum.

    Ich war 2 Jahre mit einem Mann zusammen, der keine Nähe zulassen kann. Diese Zeit war für mich unglaublich schmerzhaft und entbehrungsreich, ich habe viele Verletzungen ertragen und mich immer an den winzigsten positiven Dingen aufgerichtet. Auf körperliche Zuneigung musste ich in der ganzen Zeit fast vollständig verzichten und habe es irgendwie ertragen so gut es ging, immer in der Hoffnung, es kann nur besser werden.

    Jetzt hat er sich von mir getrennt. Ich leide so sehr darunter, dass ICH mittlerweile eine Therapie machen muss, um wieder auf die Beine zu kommen. Der "Profi" ist sich sicher, dass ich keine Chance hab, jemals mit diesem Menschen glücklich zu werden, dem ich mein Herz geschenkt habe und selbst wenn seinerseits die Bereitschaft zu einer Therapie da wäre, verspricht diese wohl kaum Aussicht auf nachhaltigen Erfolg. Das ist so niederschmetternd und frustrierend, ich bin so schrecklich traurig.

    Wir haben momentan sporadisch Kontakt, wenn ich mich nicht melde, hör ich wochenlang gar nichts von ihm. Ich habe das Gefühl, er will mich mit aller Gewalt aus seinem Herzen verdrängen. Viele hier im Forum schreiben, dass man kämpfen soll und ich bin bereit zu kämpfen, aber wann fügt man sich selbst nur noch mehr Schmerzen zu? Wann muss man erkennen, dass man nur noch verlieren kann?
  52. zitierenParodie schreibt am 27.01.2012 um 19:37 Uhr:Vielen Dank für dieses wunderwunderwunderschöne Forum.

    Ich war 2 Jahre mit einem Mann zusammen, der keine Nähe zulassen kann. Diese Zeit war für mich unglaublich schmerzhaft und entbehrungsreich, ich habe viele Verletzungen ertragen und mich immer an den winzigsten positiven Dingen aufgerichtet. Auf körperliche Zuneigung musste ich in der ganzen Zeit fast vollständig verzichten und habe es irgendwie ertragen so gut es ging, immer in der Hoffnung, es kann nur besser werden.

    Jetzt hat er sich von mir getrennt. Ich leide so sehr darunter, dass ICH mittlerweile eine Therapie machen muss, um wieder auf die Beine zu kommen. Der "Profi" ist sich sicher, dass ich keine Chance hab, jemals mit diesem Menschen glücklich zu werden, dem ich mein Herz geschenkt habe und selbst wenn seinerseits die Bereitschaft zu einer Therapie da wäre, verspricht diese wohl kaum Aussicht auf nachhaltigen Erfolg. Das ist so niederschmetternd und frustrierend, ich bin so schrecklich traurig.

    Wir haben momentan sporadisch Kontakt, wenn ich mich nicht melde, hör ich wochenlang gar nichts von ihm. Ich habe das Gefühl, er will mich mit aller Gewalt aus seinem Herzen verdrängen. Viele hier im Forum schreiben, dass man kämpfen soll und ich bin bereit zu kämpfen, aber wann fügt man sich selbst nur noch mehr Schmerzen zu? Wann muss man erkennen, dass man nur noch verlieren kann?
  53. zitierenParodie schreibt am 27.01.2012 um 19:41 Uhr:Vielen Dank für dieses wunderwunderwunderschöne Forum.

    Ich war 2 Jahre mit einem Mann zusammen, der keine Nähe zulassen kann. Diese Zeit war für mich unglaublich schmerzhaft und entbehrungsreich, ich habe viele Verletzungen ertragen und mich immer an den winzigsten positiven Dingen aufgerichtet. Auf körperliche Zuneigung musste ich in der ganzen Zeit fast vollständig verzichten und habe es irgendwie ertragen so gut es ging, immer in der Hoffnung, es kann nur besser werden.

    Jetzt hat er sich von mir getrennt. Ich leide so sehr darunter, dass ICH mittlerweile eine Therapie machen muss, um wieder auf die Beine zu kommen. Der "Profi" ist sich sicher, dass ich keine Chance hab, jemals mit diesem Menschen glücklich zu werden, dem ich mein Herz geschenkt habe und selbst wenn seinerseits die Bereitschaft zu einer Therapie da wäre, verspricht diese wohl kaum Aussicht auf nachhaltigen Erfolg. Das ist so niederschmetternd und frustrierend, ich bin so schrecklich traurig.

    Wir haben momentan sporadisch Kontakt, wenn ich mich nicht melde, hör ich wochenlang gar nichts von ihm. Ich habe das Gefühl, er will mich mit aller Gewalt aus seinem Herzen verdrängen. Viele hier im Forum schreiben, dass man kämpfen soll und ich bin bereit zu kämpfen, aber wann fügt man sich selbst nur noch mehr Schmerzen zu? Wann muss man erkennen, dass man nur noch verlieren kann?
  54. zitierenParodie schreibt am 27.01.2012 um 19:43 Uhr:Vielen Dank für dieses wunderwunderwunderschöne Forum.

    Ich war 2 Jahre mit einem Mann zusammen, der keine Nähe zulassen kann. Diese Zeit war für mich unglaublich schmerzhaft und entbehrungsreich, ich habe viele Verletzungen ertragen und mich immer an den winzigsten positiven Dingen aufgerichtet. Auf körperliche Zuneigung musste ich in der ganzen Zeit fast vollständig verzichten und habe es irgendwie ertragen so gut es ging, immer in der Hoffnung, es kann nur besser werden.

    Jetzt hat er sich von mir getrennt. Ich leide so sehr darunter, dass ICH mittlerweile eine Therapie machen muss, um wieder auf die Beine zu kommen. Der "Profi" ist sich sicher, dass ich keine Chance hab, jemals mit diesem Menschen glücklich zu werden, dem ich mein Herz geschenkt habe und selbst wenn seinerseits die Bereitschaft zu einer Therapie da wäre, verspricht diese wohl kaum Aussicht auf nachhaltigen Erfolg. Das ist so niederschmetternd und frustrierend, ich bin so schrecklich traurig.

    Wir haben momentan sporadisch Kontakt, wenn ich mich nicht melde, hör ich wochenlang gar nichts von ihm. Ich habe das Gefühl, er will mich mit aller Gewalt aus seinem Herzen verdrängen. Viele hier im Forum schreiben, dass man kämpfen soll und ich bin bereit zu kämpfen, aber wann fügt man sich selbst nur noch mehr Schmerzen zu? Wann muss man erkennen, dass man nur noch verlieren kann?
  55. zitierenParodie schreibt am 27.01.2012 um 19:46 Uhr:Vielen Dank für dieses wunderwunderwunderschöne Forum.

    Ich war 2 Jahre mit einem Mann zusammen, der keine Nähe zulassen kann. Diese Zeit war für mich unglaublich schmerzhaft und entbehrungsreich, ich habe viele Verletzungen ertragen und mich immer an den winzigsten positiven Dingen aufgerichtet. Auf körperliche Zuneigung musste ich in der ganzen Zeit fast vollständig verzichten und habe es irgendwie ertragen so gut es ging, immer in der Hoffnung, es kann nur besser werden.

    Jetzt hat er sich von mir getrennt. Ich leide so sehr darunter, dass ICH mittlerweile eine Therapie machen muss, um wieder auf die Beine zu kommen. Der "Profi" ist sich sicher, dass ich keine Chance hab, jemals mit diesem Menschen glücklich zu werden, dem ich mein Herz geschenkt habe und selbst wenn seinerseits die Bereitschaft zu einer Therapie da wäre, verspricht diese wohl kaum Aussicht auf nachhaltigen Erfolg. Das ist so niederschmetternd und frustrierend, ich bin so schrecklich traurig.

    Wir haben momentan sporadisch Kontakt, wenn ich mich nicht melde, hör ich wochenlang gar nichts von ihm. Ich habe das Gefühl, er will mich mit aller Gewalt aus seinem Herzen verdrängen. Viele hier im Forum schreiben, dass man kämpfen soll und ich bin bereit zu kämpfen, aber wann fügt man sich selbst nur noch mehr Schmerzen zu? Wann muss man erkennen, dass man nur noch verlieren kann?
  56. zitierenParodie schreibt am 27.01.2012 um 19:49 Uhr:Vielen Dank für dieses wunderwunderwunderschöne Forum.

    Ich war 2 Jahre mit einem Mann zusammen, der keine Nähe zulassen kann. Diese Zeit war für mich unglaublich schmerzhaft und entbehrungsreich, ich habe viele Verletzungen ertragen und mich immer an den winzigsten positiven Dingen aufgerichtet. Auf körperliche Zuneigung musste ich in der ganzen Zeit fast vollständig verzichten und habe es irgendwie ertragen so gut es ging, immer in der Hoffnung, es kann nur besser werden.

    Jetzt hat er sich von mir getrennt. Ich leide so sehr darunter, dass ICH mittlerweile eine Therapie machen muss, um wieder auf die Beine zu kommen. Der "Profi" ist sich sicher, dass ich keine Chance hab, jemals mit diesem Menschen glücklich zu werden, dem ich mein Herz geschenkt habe und selbst wenn seinerseits die Bereitschaft zu einer Therapie da wäre, verspricht diese wohl kaum Aussicht auf nachhaltigen Erfolg. Das ist so niederschmetternd und frustrierend, ich bin so schrecklich traurig.

    Wir haben momentan sporadisch Kontakt, wenn ich mich nicht melde, hör ich wochenlang gar nichts von ihm. Ich habe das Gefühl, er will mich mit aller Gewalt aus seinem Herzen verdrängen. Viele hier im Forum schreiben, dass man kämpfen soll und ich bin bereit zu kämpfen, aber wann fügt man sich selbst nur noch mehr Schmerzen zu? Wann muss man erkennen, dass man nur noch verlieren kann?
  57. zitierenKate schreibt am 28.02.2012 um 23:03 Uhr:Was ich mich frage: Gibt es ÜBERHAUPT eine Möglichkeit, dass ein bindungsängstlicher seine Bindungsangst überwindet? Also dauerhaft? Und was ist es, das ihn dazu motiviert?
  58. zitierenKate schreibt am 28.02.2012 um 23:04 Uhr:Was ich mich frage: Gibt es ÜBERHAUPT eine Möglichkeit, dass ein bindungsängstlicher seine Bindungsangst überwindet? Also dauerhaft? Und was ist es, das ihn dazu motiviert?
  59. zitierenMini schreibt am 24.03.2012 um 23:58 Uhr:Hallo zusammen,

    auch ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und muss zugeben, dass mich die Beiträge allesamt berührt haben, mir aber auch dabei geholfen haben, das Phänomen Bindungsangst noch besser zu begreifen.

    Habe mich ziemlich überwinden müssen selbst etwas zu schreiben, bin aber der Meinung, dass meine Erfahrungen diesbezüglich dem einen oder anderen weiter helfen könnten, da ich beide Seiten und Perspektiven nur allzu gut kenne. (Mag ein längerer Exkurs sein, wer es weniger ausführlich mag: Verweis auf den letzten Absatz ;) )

    Ich selbst habe sehr lange unter Bindungsangst gelitten, habe es sehr lange nicht geschafft jemanden wirklich an mich heran zu lassen, konnte ich damals noch nicht einmal meine eigenen Gefühle mir selbst gegenüber artikulieren. Völlig egal, ob es "nur" Freunde waren, die mich in den Arm nehmen wollten, in Gesprächen tiefergreifende Dinge wissen wollten, oder ob es Männer waren, mit denen ich etwas hatte -- in erster Linie One-Night-Stands-- Ich habe rein gar nichts von mir Preis gegeben und nichts und niemanden mehr als oberflächlich an mich heran gelassen. Um Beziehungen habe ich stets einen großen Bogen gemacht, da mir vor allem körperliche Nähe unerträglich war. Sobald ein Mann versucht hat mir näher zu kommen, habe ich komplett dicht gemacht, konnte es nicht ertragen, weil ich mich direkt eingeengt gefühlt habe. Es hat sich buchstäblich so angefühlt, als würde man mir Ketten umlegen; richtige Panikattacken habe ich bekommen, teilweise sogar so schlimm, dass ich keine Luft mehr bekommen habe.

    Was emotionale Nähe anbelangt war das nicht ganz anders. Wenn ich auf diese Zeit zurück blicke, schäme ich mich für mich selbst, da ich teilweise sehr sehr verletzend zu meinen Freunden war, oft sogar (wenn auch unabsichtlich, weil unbewusst) ihre Schwächen und Ängste gegen sie verwendet habe, nur um eine gewisse Distanz zu wahren und ein Gefühl der Kontrolle, Sicherheit und "Übermacht" zu behalten. Damals habe ich das aber nicht begriffen und auch nicht so gesehen. Vielmehr habe ich mich gefragt, was eigentlich deren Problem ist, ich war ja nur derjenige, der die Sachen einfach so sagt wie sie sind, emotionslos, neutral und logisch-rational. Gefühle sind ja eh nur Trugschlüsse, unbeständig, nichts worauf man sich verlassen kann, ein Zeichen von Schwäche und am Ende wird man ja eh wieder nur verletzt und alleine gelassen.

    So habe ich früher gedacht und das ist die geschönte Variante. Für mich waren alle anderen diejenigen mit dem Problem und nicht ich. Die Augen geöffnet hat mir irgendwann mein bester Freund. In einem ganz besonderen Moment hat er damals die richtigen Worte gefunden, die mich wirklich erreicht und zum Nachdenken gebracht und mich dazu bewegt haben, mich damit auseinanderzusetzen, dass mein Unglück vielleicht auch etwas mit mir zu tun haben könnte. Ich muss nicht betonen, dass es rückblickend betrachtet, durchaus mehrere Personen waren, die gleiches versucht haben und kläglich gescheitert sind...

    Ohne diese meine erkenntnis, die Geduld und das Verständnis (für mich) meiner Freunde hätte ich selbst nie etwas daran geändert (warum auch, gab ja auf den ersten Blick kein Problem...) und wäre wahrscheinlich an meiner Bindungsangst zerbrochen, war doch eigentlich immer gleichzeitig auch der starke Wunsch nach Nähe da. Dieser innere Zwiespalt hätte mich auf Dauer wirklich kaputt gemacht. Fast vier Jahre, zahlreiche Gespräche, harte Arbeit und viele Tränen hat es "gekostet"/ gedauert, bis ich so weit war, vertrauen aufbauen zu können und mit "gesundem Menschenverstand" an Beziehungen heran zu gehen. Man sollte sich also wirklich nicht der Illusion hingeben, dass allein Einsicht und ein bisschen Reflexion, oder auf der anderen Seite als Partner eines Bindungsphobikers Verständnis und liebevoller Umgang ausreichen, um das Problem in den Griff zu bekommen!

    Nun bin ich seit längerem mit einem Mann zusammen, der an einer ähnlich starken Bindungsangst leidet wie ich damals und ich merke, wie es für mich zunehmend schwerer wird, damit umzugehen. Ich weiß, dass er mich liebt und mich ein Stück weit auch vor sich beschützen möchte, weil er meint ich sei zu gut für ihn und meint, er würde mir auf Dauer nur schaden. Aber dieser permanente Wechsel zwischen "alles ist gut", bitterbösen Beleidigungen, Vorwürfen und unerfüllbaren Erwartungshaltungen (was allsamt nur dazu dient, Grenzen auszutesten und ein Gefühl von Kontrolle/ Sicherheit zu bewahren und das Ergebnis dieser Teste aus Selbstschutz schon im Voraus zu kennen...), und wochenlangen nicht melden, wenn er wieder einen "Angstschub" bekommen hat, nagen an mir und meinen Nerven. Andererseits weiß ich aber ja, dass er es nicht so meint und selbst nicht weniger darunter leidet, die angst erneut verletzt zu werden aber immer und immer wieder die Überhand gewinnt.

    Ich kann daher nur jedem einzelnen raten, vor allem denjenigen mit einem bindungsängstlichen Partner, sich ganz klare Grenzen zu stecken, die für einen klar definieren, bis wohin man selbst bereit ist, mitzugehen. Sich ganz klar zu überlegen, was man selbst tragen KANN. Es nützt nämlich absolut gar nichts, wenn jemand trotz aller Liebe und trotz allem Verständnisses, an der Bindungsangst und dem mangelnden Selbstwertgefühl des Partners gleichsam mit kaputt geht, da jeder sich seiner Verantwortung sich selbst gegenüber klar sein sollte; so schwer das auch ist und sein mag!!! (Die Verweise auf die "Spiegelbildtheorie" empfinde ich diesbezüglich mehr als interesant und einer ernsthaften Überlegung wert!!) Sobald man wirklich merkt, wie man selbst daran zerbricht, anfängt sich selbst nur noch in Frage zu stellen, sollte man meiner Meinung nach besser konsequent sein. So blöd sich das auch anhören mag, aber man sollte sich meiner Meinung nach wirklich überlegen, in welcher Relation das, was man in die Beziehung an Geduld, Nerven und Liebe "investiert", zu dem steht, was man von dem Partner zurück bekommt -- und dabei auch noch wirklich und ernsthaft ehrlich zu sich selbst sein, so schmerzlich das auch sein mag!!! MACHT EUCH WIRKLICH KLAR, DASS IHR NIEMANDEN "RETTEN" KÖNNT, DER NICHT GERETTET WERDEN WILL UND DASS IHR NIEMANDEM HELFEN KÖNNT, DER NICHT SIEHT, DASS ER HILFE BRAUCHT. UND DASS DAS NICHT EUER FEHLER IST, WENN IHR IM ZWEIFEL NICHTS AN DER SITUATION ÄNDERN KÖNNT!!!!! Diese Einsicht ist glaube ich die schwerste für alle Betroffenen, zugleich aber auch die wichtigste, aus eben genannten Gründen.

    Lasst euch nicht unterkriegen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  60. zitierendinas schreibt am 14.04.2012 um 13:22 Uhr:Hallo,
    Ich bin 25.Ich habe BÄ und die habe ich, mit meiner Therapeutin in 2 einhalb Jahren und meiner Mutter über 10 Jahre, ausgearbeitet. Immer war ich sehr zurückgezogen, unglücklich, habe keine richtige Freude, Spaß (oder ähnliches) empfunden. War ziemlich schüchtern und alles was so dazugehört. Meine Ängste ziehen sich schon durch mein ganzes Leben, weil ich nie richtig soziale Kontakte zu Menschen hatte,wie man das so kennt, mit vielen Freunden und so. Ich hab nie gelernt richtig mit Menschen umzugehen, weil ich oft alleine war. Soll jetzt auch nicht heißen das ich ein Unmensch bin. Und diese soziale Probleme zeichnen sich sehr stark in meinen Beziehungen aus. 2-4 Monate alles chic mit verliebt sein u Nähe, dann ist tote Hose bei mir. Und seit ein paar Tagen ist mir bewusst wie tief das alles drin steckt und verankert ist. Mein Partner hat den Zonk gezogen, wir haben uns mehrfach getrennt (momentan auch wieder), weil niemand sagen konnte was los ist. Ich weiß nicht wie es bei den Anderen ist, bei mir geht das so weit, das ich nach den anfänglichen Monaten gar keine Liebe mehr empfinde. Weil ich alles in mir, in meinem Tresor, ganz fest einschließe.So schmerzhaft es auch ist/war ich lerne jedesmal mehr dazu und für mich hat die Ungewissheit ein Ende, da ich weiß was los ist. Das Problem besteht bei mir, das mir die ganze Sache bewusst ist, ich kann alles zusammenfügen, aber ich halte an meinen Ängsten fest, da sie mich schon solange begleiten und beschützen. Sie haben mir viel Leid gebracht, aber auch viel Leid erspart. Naja, in eine Klinik gehe ich trotzdem, da meine Therapeutin mir nicht helfen kann.
  61. zitierenLösung schreibt am 17.06.2012 um 09:36 Uhr:Als ich gestern abend all die Kommentare gelesen habe ist mir auch in vielfacher Hinsicht einiges klar geworden. Mein 32 Jahre älterer Partner hat sich gerade mal wieder per Brief auf dem Küchentisch aus dem Staub gemacht. Seitdem herrscht Funkstiille. Er hat den "Abschied" mit den Worten begonnen, sein Entschluß sei unummstößlich und er sei weg, für alle Zeiten. Es habe ihn die Panik gepackt. Er sei eben zu alt für mich. Er habe so viel Liebe für ich empfunden und diese Gefühl würde wohl auch nicht weggehen. Ich solle seine Entscheidung bitte akzeptieren. Am Ende heißt es, so wie er könne würde er sich bei mir per Mail melden. Auf mein zwischenzeitlichen Geburttagsglückwünsche per SMS gab es keine Reaktion. Wir wohnen 350 km auseinander, wobei es zu Beginn der Beziehung vor 20 Monatensein größter Wunsch war, bei mir zu leben. Der Versuch scheiterte, nach einer an sich unbedeutenden Auseinandersetzung, wo ich mir den Hauch einer Kritik an ihm erlaubte. Ergebnis, als ich wieder nach Hause kam, lag ein Abschiedsbrief da. Einen weiteren per Mail gab es vor einem Jahr, ebenso wie jetzt nach einer gesundheitlichen Schwierigkeit. Bei den ersten beiden Malen bin ich auf ihn zugegangen, per Telefon bzw. per Mail. Diese Mal habeich bis auf die Glückwünsche, die eine offene Tür signalisierten nichts versucht. Mir fällt immer mehr auf, dass die Sache Methode hat, will sagen, so lange er sich meiner nicht sicher war hat er gekämpft. Nun, wo ich mich erstmalig in meinem Leben wirklich eingelassen habe, in jeder Hinsicht, steht er auf der Bremse. Aggressionen habe ich bei ihm nie erlebt, allerdings realisiere ich im Nachhinein einige Dinge, die mich "abwerteten" im Sinne von, "Du bist unwichtign, nur der Betrieb (meiner) zählt. für mich wichtige Evebts waren leider (fast)immer nicht zu realisieren. In seiner Heimatstadt hat er eine kranke Frau, mit der er aber seit 20 Jahren auseinander ist und zwei erwachsene Töchter. Diese "Beziehungen" scheinen recht kühl zu verlaufen. Er hat mir immer verisichert, unsere auch köperlich genial verlaufende Beziehung sein stärker als ein Stahlseil und würde selbst die Schwierigkeiten einer Fernbeziehung und "noch vieles mehr" überstehen. vom Kopf her müßte ich sagen, besser ein Ende mit Schrecken... Abe ich liebe diesen Mann wirklichund würde so gern die Jahre, die uns hoffentlich noch bleiben in Liebe verbringen. Vielleicht habe ich ihn in letzter Zei auch wieder bedrängt, da ich versucht habe, ihm hier eine Möglichkeit zu schaffen, etwas zu verdienen, was ihm so wichtig ist. Was ratet Ihr mir? Soll ich nochmal schreiben, dabei zu erkennen geben, dass ich ahne was los ist und dass es mir reicht, wenn er in B. bleib? Dies täte es tatsächlich, ich bin hier auch froh, wenn ich teilwese "mein Ding" machen kan, da ich beruflich stark eingespannt bin. Oder muß er diesmal den Weg selbst finden? Aus vergangenen Gesprächen fürchteich, dass er sich bei der Funkstille einredet, ich wäre vielleicht froh, wenn es vorbei wäre. Es fällt mir noch auf, dass er momentan an einer ealitätsverzerrung leidet, sich z.B. einbildet, ich käme sexuell nicht "auf meine Kosten" es wäre besser, er wäre jünger etc. Wenn er in meinem Alter (43) wäre, dann wäre er selber beruflich eingespannt und hätte gar keinen Kopf um meine Probleme mitzutragen. Bitte helft mir, ich she natürlich die Parallelen, she meine Verlustangst (Seidungskind mir 4, keine schöne Kindheit etc.) und sehe auch die Thematik des Vaterersatzes. Allerdings: Meinen Vater habe ich nie begehrt.... so jett habeich Euch schon viel zugemutet, danke im Voraus für Eure Vorschläge.

    Lösung
  62. zitierenAvos schreibt am 23.09.2012 um 10:47 Uhr:Hallo, mir geht es seit eineinhalb Wochen sehr schlecht. Aber von vorne: Im April lernte ich aufgrund einer Anzeige eine tolle Frau kennen. Ich mochte schon ihre Mails. Sie waren witzig und unheimlich lieb geschrieben. Nach unserem ersten Treffen dauerte es auch nicht lang bis zum zweiten. Am dritten Treffen war es dann soweit. Wir küssten uns und die Welt war plötzlich rosarot. Nach einigen Tagen lud sie mich zum essen ein. Ich merkte, das irgendetwas nicht stimmte. Aufmeine Frage was los sei, antwortete sie damit, dass sie erst noch einen Schritt zurückgehen möchte. Es war ihr zu schnell gegangen. Ich sagte ihr, dass das für mich i.O. sei. Tage spãter wollte sie sich trennen. Ich sagte ihr, wie sehr ich sie liebe und habe das auch noch in einem Brief zum Ausdruck gebracht. Wir kamen dann auch wieder zusammen. Aber auch das hielt nicht allzu lange. Ich bekam eine Mail, in der sie mir mitteilte das sie das mit uns nicht können und ich mich von dem Gedanken verabschieden muss sie zu bekommen. Aber ich liebe sie so sehr. Ich wollte wieder mit ihr reden. Wir haben uns getroffen und als ich ihr sagte, das ich glaube das sie noch viel für mich empfindet, sagte sie das ich recht habe. Wir wollten zunächst nur Freunde sein. Sie fuhr am nächsten Tag nach Barcelona in den Urlaub. Nachdem sie wieder da war, merkte ich das etwas anders war. Im Kino fragte sie mich, ob ich sie wärmen würde und sie lachte mehr. Als ich ihr das sagte fiel sie mir um den Hals und küsste mich. Ich war so glücklich, das kann ich nicht beschreiben. Wir haben 5 herrliche Wochen gehabt. Ich liebte ihre Worte, ihre Berührungen, ihre Nähe...Vorletzte Woche haben wir unsere erste gemeinsame Nacht verbracht und als ich sagte das hoffenglich noch viele hinzukommen, sagte sie ja und nickte. Zwei Tage später fragte sie mich wieder ob ich die Nacht bei ihr bleibe, aber da konnte ich nicht, leider. Aber dafür hat sie mich mit einer lieben SMS zum Mittagessen eingeladen. Nach dem Essen kam dann der Absturz. Plötzlich sagte sie, das sie damit nicht klarkommt. Die nächste SMS am Abend lautete: Musste gerade an dich denken. Tut mir Leid, dass ich so eine Achterbahnfahrt mit dir mache. Es ist nicht meine Absicht. Drei Tage später hat sie die Beziehung das 3. Mal beendet.... Ich habe ihr gestern noch eine Mail geschrieben und ihr gesagt was ich für sie empfinde und wie es mir geht. Sie antwortete, das ich nichts falsch gemacht habe. Gar nichts. Ich hätte genau zur richtigen Zeit immer das Richtige gemacht. Es läge an ihr, nicht an mir. Es tut so weh. Es gab weder Streit noch sonst etwas. Es ist dieser brutale Absturz von Wolke 7 direkt in die Hölle. Grundlos! Es ist alles so sinnlos geworden... Warum konnte sie nie über Gefühle reden? Warum alles so plötzlich?
  63. zitierenTina schreibt am 29.10.2012 um 12:28 Uhr:Hallo zusammen,

    vielen Dank für die aufschlußreichen Beiträge, ich habe mich in diesen Geschichten ebenfalls wiedergefunden. Über ein Jahr lang hatte ich eine intensive Freundschaft und kurze Affaire zu einem Mann, der offensichtlich an einer Bindungsangst leidet. Alles, was man in den vorigen Geschichten lesen kann, ist auch mir passiert: Nähe - Distanz - Nähe - Distanz. Auffällig fand ich die Tatsache, daß wir uns sehr intensiv über das Telefon unterhalten konnten, diese Stimmung aber in persönlichem Kontakt nie oder nur mit Alkohol möglich war. Irgendwann habe ich das damals schon "distanzierte Nähe" getauft.
    Die Geschichte wurde kurzerhand durch ihn mit einer jungen Blondine und einer sms beendet: er will mich nicht weiter leiden lassen. Die neue Freundin und er haben mir im Anschluß mein Leben ein Jahr lang zur Hölle gemacht, es schien als wolle er mich mit ihr bestrafen und das Mädel hat sehr bereitwillig dabei mitgespielt. Ich konnte aus der Situation nicht aussteigen, wir haben beruflich miteinander zu tun, die Demütigungen waren beinahe unerträglich. Dabei wußte ich, er liebt sie nicht, es war ein oberflächliches Spiel.
    Da er auch ein guter Freund war, habe ich immer wieder versucht, auf ihn zu zugehen, es hat leider nichts geholfen, die Reaktionen waren und sind immer die gleichen: auf ein Zeichen von Nähe folgt mit Sicherheit eine weitere Mauer.

    Ich habe mich daraufhin mit mir selbst beschäftigt und mir die Frage gestellt, warum ich einen Menschen liebe, der mit meiner Liebe nicht umgehen kann, der mich quält, demütigt und mich nicht respektiert. Denn das ist es, was mit mir passiert, wenn man die Problematik des anderen außer Acht läßt. Mir ist dabei aufgefallen, daß dieser Mann in mir ähnliche Gefühle hervorruft, wie ich sie in meiner Kindheit erlebt habe. Ich habe einen sehr dominanten Vater, der Affairen hatte, eine Mutter die sehr nachgiebig ist und gehorcht, sprich: der Vater hat immer Recht. Für ein wenig Liebe durch den Vater mußten meine Mutter, meine Schwester und ich viel "arbeiten".
    Auch in der Beziehung zu diesem Mann mußte ich viel tun, um ein wenig zu bekommen und war mir seiner nie sicher. Die Energien dieses Mannes, sind denen meines Vaters ähnlich und ich gehe sogar noch weiter und sage, daß das Mädchen in mir die Konkurrenz zu meiner Schwester und den Affairen meines Vaters widerspiegelt.
    Irgendwann im Laufe dieses harten Jahres sagte jemand zu mir: "Alles geschieht aus Liebe" . Das sehe ich mittlerweile auch so, ich denke, daß wir uns in Beziehungen nicht nur an unseren Eltern orientieren, sondern wir holen uns die Liebe, die wir erfahren haben. Und das ist alles eine Sache der Definition. Wenn jemand z.B. als Kind von Ersatzmutter zu Ersatzmutter herumgereicht wurde und dies als Liebe erfahren hat, wird ihm alles andere später vermutlich fremd vorkommen. Wenn man wie ich, die Krümel der Liebe unter dem Tisch auflesen mußte, ist man möglicherweise mit einem Partner überfordert, der einen mit Liebe überschüttet.

    Wir sind keine Therapeuten für andere Menschen. Es nützt nichts, belehren zu wollen und Hilfe wird nur dann angenommen, wenn die innere Bereitschaft dafür besteht, das wissen wir alle aus eigener Erfahrung. Wenn die Menschen sich nicht ändern wollen, ist der Zeitpunkt dafür vermutlich noch nicht gekommen und sie wären mit dieser Aufgabe überfordert.

    Das Gefühl für diesen Mann ist immer noch da, ich sehe auch seine Leiden, aber ich warte nicht auf ihn.
    Wenn er mich irgendwann um Hilfe bittet, werde ich diese nicht ausschlagen.
    Nur, so lange er dies nicht tut, lasse ich ihn genau dort, wo er jetzt ist.

    Und auch das ist Liebe.


  64. zitierenBianka schreibt am 10.12.2012 um 21:38 Uhr:Hallo Alle zusammen, hab mir eure Beiträge durchgelesen und ich habe die erwähnten Eigenschaften bei meinem Ex wiedergefunden.Wir kennen uns schon seit 4,5 Jahren durch Freunde und waren seit letzten Jahr befreundet.Ich hab mich mit ihm und seiner Mitbewohnerin super verstanden und er war so fürsorglich und charmant.Diesen Sommer sind wir kurz vor seiner 1 monatigen Auslandsreise zusammengekommen.Während er im Urlaub war, haben wir uns regelmässig geschrieben.Als er im Oktober wieder daheim war und wir die Beziehung langsam angehen liessen, merkte ich in diesem 1 Monat dass er mich immer wieder von sich wegstiess.Dies äusserte sich darin dass er nur 1 Mal in der Woche Zeit hatte.Als Grund gab er nur an dass er seine Freunde nicht vernachlässigen bzw. verlieren wolle da er nach seinen 2 letzten Beziehungen, sich neue Freunde suchen musste, da er zuviel Zeit mit seinen Exfreundinnen verbracht hat.Zusätzlich bräuchte er noch einen Tag für sich.Er zeigte kaum Gefühle.Ich musste immer wieder auf ihn zugehen.Er war total rücksichtslos.Als wir mal spazieren gingen, machte er mich darauf aufmerksam dass er dort mit seiner Ex auch an demselben Ort war.Ich fand dass sehr blöd von ihm der neuen Freundin sowas zu erzählen.Ich wollte es gar nicht wissen.Als sich ihn darauf hinwiess und ihn fragte wie er dass denn finden würde wenn ich mich so verhalten würde, meinte er ich solle mich doch nicht so aufregen und er sei über seine Ex hinweg.Einmal in der Woche rief er an und auf meune sms antwortete er nicht.Ich war davor 5 Jahre mit meinem Ex N. zusammen und er konnte Gefühle zeigen, nahm sich Zeit für mich, war einfühlsam und zeigte durch seine regelmässigen Anrufe und sms Interesse.Ich hab dann nach 1 Monat Schluss gemacht, da ich mal total glücklich war und ein anderes Mal nur geweint habe, da er mich mit seinem Verhalten so verletzt hat.Ich hab diese ganze Unsicherheit nicht mehr ausgehalten.Ich hab am Ende sogar noch gehofft dass er sich ändern will und um unsere Beziehung kämpft, aber er war total gleichgültig und gefühllos.Es schien ihm gar nichts auszumachen.Ich find es schade dass manche Leute so sind und bin traurig da halt auch eine Freundschaft daran kaputt gegangen ist.Was sagt ihr dazu? Würd gern eure Meinung darüber hören.
  65. zitierenGast schreibt am 19.04.2013 um 12:10 Uhr:Hallo
    Avos:Hallo, mir geht es seit eineinhalb Wochen sehr schlecht. Aber von vorne: Im April lernte ich aufgrund einer Anzeige eine tolle Frau kennen. Ich mochte schon ihre Mails. Sie waren witzig und unheimlich lieb geschrieben. Nach unserem ersten Treffen dauerte es auch nicht lang bis zum zweiten. Am dritten Treffen war es dann soweit. Wir küssten uns und die Welt war plötzlich rosarot. Nach einigen Tagen lud sie mich zum essen ein. Ich merkte, das irgendetwas nicht stimmte. Aufmeine Frage was los sei, antwortete sie damit, dass sie erst noch einen Schritt zurückgehen möchte. Es war ihr zu schnell gegangen. Ich sagte ihr, dass das für mich i.O. sei. Tage spãter wollte sie sich trennen. Ich sagte ihr, wie sehr ich sie liebe und habe das auch noch in einem Brief zum Ausdruck gebracht. Wir kamen dann auch wieder zusammen. Aber auch das hielt nicht allzu lange. Ich bekam eine Mail, in der sie mir mitteilte das sie das mit uns nicht können und ich mich von dem Gedanken verabschieden muss sie zu bekommen. Aber ich liebe sie so sehr. Ich wollte wieder mit ihr reden. Wir haben uns getroffen und als ich ihr sagte, das ich glaube das sie noch viel für mich empfindet, sagte sie das ich recht habe. Wir wollten zunächst nur Freunde sein. Sie fuhr am nächsten Tag nach Barcelona in den Urlaub. Nachdem sie wieder da war, merkte ich das etwas anders war. Im Kino fragte sie mich, ob ich sie wärmen würde und sie lachte mehr. Als ich ihr das sagte fiel sie mir um den Hals und küsste mich. Ich war so glücklich, das kann ich nicht beschreiben. Wir haben 5 herrliche Wochen gehabt. Ich liebte ihre Worte, ihre Berührungen, ihre Nähe...Vorletzte Woche haben wir unsere erste gemeinsame Nacht verbracht und als ich sagte das hoffenglich noch viele hinzukommen, sagte sie ja und nickte. Zwei Tage später fragte sie mich wieder ob ich die Nacht bei ihr bleibe, aber da konnte ich nicht, leider. Aber dafür hat sie mich mit einer lieben SMS zum Mittagessen eingeladen. Nach dem Essen kam dann der Absturz. Plötzlich sagte sie, das sie damit nicht klarkommt. Die nächste SMS am Abend lautete: Musste gerade an dich denken. Tut mir Leid, dass ich so eine Achterbahnfahrt mit dir mache. Es ist nicht meine Absicht. Drei Tage später hat sie die Beziehung das 3. Mal beendet.... Ich habe ihr gestern noch eine Mail geschrieben und ihr gesagt was ich für sie empfinde und wie es mir geht. Sie antwortete, das ich nichts falsch gemacht habe. Gar nichts. Ich hätte genau zur richtigen Zeit immer das Richtige gemacht. Es läge an ihr, nicht an mir. Es tut so weh. Es gab weder Streit noch sonst etwas. Es ist dieser brutale Absturz von Wolke 7 direkt in die Hölle. Grundlos! Es ist alles so sinnlos geworden... Warum konnte sie nie über Gefühle reden? Warum alles so plötzlich?

  66. zitierenYvette schreibt am 20.05.2015 um 18:47 Uhr:Ich habe vor 1Monat einen Freund kennengelernt.Wir haben uns auf den ersten Augenblick gut verstanden und plötzlich fing er an mich mit seinen Blicken zu durchbohren und schenkte mir nach 1Woche einen Ring und dann nach ein paar Tagen zog er sich zurück und ich dachte es liegt an mir .Meine Mutter erzählte mir dann das ich mir da keine Hoffnung machen soll .Wir haben uns bis jetzt auch nicht geküsst obwohl ich manchmal an seinen Augen sehe das er verliebt ist.Ich habe festgestellt wenn er nichts getrunken hat und wir uns gerade auf eier Wellenlänge befinden muß er gehen und wenm er etwas getrunken hat kann er meine Nähe aushalten und bittet mich dann auch zu bleiben. Er hat mir bis jetzt noch nicht weh getan und ist immer lieb zu mir.
  67. zitierenYvette schreibt am 20.05.2015 um 19:13 Uhr:Ich habe noch etwas vergessen zu erwähnen. Vor einiger Zeit hat er mich glaub ich mit seiner Ex verglichen hat .Er sagte ..bei Regen ist das Make up verlaufen und bei dir sieht man gar nichts. Vielleicht sieht er ja irgendetwas an mir was ihn an sie erinnert. Er hat damals seiner Freundin auch einen Ring geschenkt.Hat das etwas zu bedeuten? Ich dachte immer er will nichts festes. Das hat er zumindest meiner Mutter erzählt. Zu ihr hat er ein gutes Verhältnis.
  68. zitierenMalu schreibt am 28.09.2015 um 09:42 Uhr:Wenn ich jetzt anfange..... Seit 2 Jahre auf und nieder.... Beziehungsangst ja ein Wort was Angst macht bei allen die drinstecken. Ja auch meine Beziehung ist davon betroffen... komm her .... geh Weg... komm her... geh weg... Wie geht man damit um .. um nicht zu zerbrechen? Ja ich habe viel gelesen und viel getan jedoch je mehr ich getan habe um somehr entfernt man sich. Dann wieder der Satz: Du bist der erste Mensch in meinem Leben der sich nicht umdreht und geht. Ja umdrehen manchzmal wünsche ich es mir, dass ich es könnte. Ich bin nun an dem Punkt wo ich mich wirklich frage lohnt es sich lohnt es sich wirklich. Man sagt immer Liebe kann Berge versetzten... ich musste erkennen das Liebe genau das ist was es auslöst die Angst die Panik die Flucht. Bei der ersten Flucht zerbrach eine Welt ich konnte es nicht verstehn. Beim 2ten mal setzte ich alles weiblich ein toll es klappte. Ich dachte nun ist ruhe. Jetzt beim 3ten mal ein Auf und Ab ... ja nein vielleicht könnte sein. Ich liebe Dich ich vermisse Dich aber... Panik in den Augen. Vielleicht war es ja nur eine Spiegelung seiner zu mir. Ich suche nach Wege und Lösungen habe Kontakt ein Langsames annähern wieder. Aber wann kommt der nächste Schub wann stößt er mich wieder weg.

    Aber eins hatte es bewirkt er gesteht sich ein das was nicht stimmt mit Ihm aber hilft das?

    Ich wünsche allen hier ganz viel Kraft
  69. zitierenAlice schreibt am 10.08.2016 um 18:02 Uhr:Ich bin ehrlich schockiert über all die Kommentare hier. Ich hatte vor über einem Jahr einen jüngeren Mann (28) auf einer Plattform kennengelernt wo es mehr um flüchtige Abenteuer geht. Der Wunsch von beiden war Freundschaft Plus, regelmäßiger Kontakt. Das Ersttreffen war so ziemlich das schönste was ich je mit einem Mann erlebte, das volle Paket. Beim 2. Treffen, eine Woche später, merkte ich schon irgendetwas stimmt nicht, wirkte sehr angespannt erzählte mir aber gleichzeitig er seit total entspannt, darauf folgte ein hin und her eiern weil er plötzlich nicht mehr wusste ob er das so wirklich will. 2 Wochen später das 3. Treffen, das war verkrampft, merklich distanzierter und ich hatte nichts besseres im Sinn als ihn zu fragen wie er denn so grundsätzlich zu einer Beziehung stünde.... darauf folgte ein stottern, ein JA ABER momentan hätte er überhaupt keine Zeit dafür wegen dem Studium. Dann folgte erstmal 1,5 Monate völlige Funkstille (angeblich Prüfungsstress) Das nächste Treffen war .... verkrampft, noch distanzierter, gleichzeitig erzählte er mir wie gut für ihn das Gesamtpaket passt und zwar so gut, dass er zum Schluss mit einer Panikattacke aus meiner Wohnung stürmte, dann folgten 2 aufeinander folgende massive Streitsituationen, von ihm initiiert inkl Kontaktabbruch. Dann das nächste Treffen wo er mir beteuerte es würde mit mir immer schöner werden das endete wieder mit einer Panikattacke (schlimmer als die 1.) dann ein halbes Jahr keine Treffen mehr, mit allen Ausreden die man sich so vorstellen kann. Dann, nach einem Jahr, meinte er urplötzlich (nach einem weiteren Kontaktabbruch aus heiterem Himmel) er könne sich mit mir nichts vorstellen (Beziehung). Aktueller Status: Er meldet sich alle 10-14 Tage dann werden 3-4 Sätze ausgetauscht und das war es wieder. Er bezieht nie Stellung das einzige in dem er immer stabil und klar war, ist, dass es neben mir keine anderen Frauen gäbe er aber wiederum möchte, dass ich mcih mit anderen Männern treffe, mich regelrecht hindrängt.

    Insgesamt benimmt er sich wie eine Eisprinzessin, extrem distanziert, macht völlig dicht, meldet sich kaum, ich kann sagen und tun was ich will - ihm die Hand reichen, nichts wird nur im Entferntesten angenommen, es gibt keine ordentlichen Begrüßungen, Geschenke meidet er wie der Teufel das Weihwasser.... so etwas habe ich noch nicht erlebt. Angeblich gab es vorher ein einzige Beziehung und das war nur eine on-off-Geschichte. Teilweise komme ich mir vor wie ein Idiot wo ich manchmal denke, der sitzt zuhause und lacht sich eins, dass er mit veräppeln kann... ich weiß es nicht mehr was ich machen soll, ich melde mich eh kaum bei ihm, Druck kann er von daher doch gar nicht haben?! Auch ich bin nicht ganz unbelastet bin in der Hinsicht mehr von Verlassensängsten geplagt, das macht die Sache nicht besser.
  70. zitierenElli schreibt am 11.09.2016 um 21:52 Uhr:Ich habe die gleichen Probleme durch....Nähe/Distanz ,Verletzungen,Verabredungen sind immer unsicher:Er sagt viele Dinge die er mit mir machen möchte,leider trifft nie etwas von den Versprechungen ein.Das schlimmste war für mich,dass er mich förmlich vor seinem Freundeskreis und seiner Familie versteckt hat.Anfangs war das nicht so. Da war er die treibende Kraft da wollte er eine Beziehung alles lief gut.Nach drei Monaten der erste Cut....ich wäre nicht das was er will. Er will alleine sein.Nach vier Tagen kam er wieder an.Dann wollte er dass ich ihm nicht so viel Druck machen sollte was ich auch tat. Mit Verständnis und Zurückhaltung .Also lief es in eine lockere Beziehung die ich ja nie wollte ,mich aber darauf einließ um ihn nicht zu verlieren.Die Abstände unserer treffen wurden immer größer und nichts war sicher.Ich hing immer in der Luft, richtete mich nach ihm, sprang wenn er sagte spring.Ich kam mir immer benutzter vor fühlte mich noch schlechter.In der Zwischenzeit habe ich mich schlau gemacht und heraus gefunden,dass er ein Nähe /Distanzproblem hat.Er hatte auch Panikattacken,Schlafprobleme,ist lustlos oberflächliches Bekanntschaften usw.11 Monate habe ich durchgehalten.....dann glaubte ich ihm das erste Mal dass er mich mitnehmen möchte zu seiner Familie .Am Abend vor der Feier sagte er dass er seiner Mutter gesagt hätte,dass er mich mitbringt und wir sollten aber früher hingehen da er noch den Rasen mähen sollte.Am nächsten morgen,der Tag der Feier,war er wieder verändert und ich wußte er konnte sein Wort wieder nicht einhalten.Da ich diesmal sein Versprechen ihm glaubte,war ich total am Boden was mir vorher nie so schlimm vorkam wie an diesem Tag.Ich beendete das ganze aus meiner Enttäuschung heraus.ICH hatte noch ein sehr langes Gespräch mit ihm und ihm nahe gelegt sich helfen zu lassen.Nach 3 Wochen habe ich ihn wieder kontaktiert .Inzwischen spiegelte ich ihn. Wir stehen in Kontakt und haben uns auch mal wieder gesehen.Aber diesmal geht es nach meinen Vorstellungen auch wenn er es schwer einsieht.Ich sage mal eine spontane Verabredung eben auch mal ab.Ich lebe mein Leben ohne ihn weiter. Aber habe immer noch diese bescheuerte Hoffnung dass er endlich einmal anfängt um mich zu kämpfen.Ich weiß das er seine EX Freundin zu seiner Familie mitnehmen konnte aber sie konnte er nicht verleugnen da sie aus dem gleichen Ort kam wie er.Auch diese Beziehung war eine ständige ON/off Geschichte.Inzwischen öffnet er sich mir gegenüber spricht von Depressionen und das ist meiner Meinung nach nicht das einzige Problem das er hat.....Wenn er was getrunken hat,merkt man extrem dass seine Blockaden nicht existieren dann ist er ein Traummann......ach mensch es ist alles so traurig.
  71. zitierenJohn schreibt am 28.10.2016 um 17:18 Uhr:Hey zusammen,

    die vielen Kommentare zu lesen ist einerseits sehr interessant, andererseits sehr traurig zu lesen, wieviele Personen unter dem Problem leiden, aber auch, wieviele Partner unter den Handlungen des Bindungsängstlichen leiden.

    Ich würde gerne wissen, welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt, ob sich eine bindungsängstliche Person, nachdem sie die Trennung ausgesprochen hat, sich nach einer gewissen Zeit wieder bei einem meldet? Und wenn ja, konnte man dies teilweise beeinflussen, durch z.B. eine Kontaktsperre?

    Vielen Dank für eure Antworten!

    LG, John
  72. zitierenEllimaus schreibt am 02.11.2016 um 19:57 Uhr:Hallo John ,
    So sicher kann man das nicht sagen....Wenn es eine Person ist, die ein Nähe/Distanz Problem hat,so wie mein Kandidat,dann kann es schon sein dass sie sich wieder melden.Denn wenn einige Zeit vergangen ist , können sie mit dem Abstand den sie brauchen auch wieder ihre verschütteten Gefühle zu lassen. Und dann fangen sie an zu vermissen. Kontaktsperre ist wohl das einzige was hilft(Ich meine in meiner Situation). Bedrängen und immer wieder den Kontakt suchen, ist meiner Meinung nach der falsche Weg.....auch wenn es schwer fällt. Eines kann ich mit Sicherheit sagen.....wenn sie nicht selbst reflektierten und merken dass etwas mit ihnen etwas nicht stimmt, werden sie sich nie ändern....Ich habe mir ein zeitliches Limit gesetzt danach ist mir nichts anderes übrig geblieben als das ganze zu beenden.....Er hätte mich sonst zerstört ich mußte schweren Herzens die Reißleine ziehen. Heute stehen wir noch in Kontakt. Er wirft mir immer wieder Brotkrümel zu, um mich immer wieder zu verletzen. Heute sind wir nur befreundet aber selbst in dieser Situation haut er immer mal wieder etwas raus bei dem ich mir sage......so geht man nicht mit anderen Menschen um.
  73. zitierenBambam schreibt am 13.06.2017 um 12:27 Uhr:Hallo, auch och stecke in einer Situation die ich so nicht kannte und an der ich verzweifle. Ich habe eine junge Frau mit Kind kennengelernt....anfangs lief es schwer an und dann hing es steil nach oben. Mach kürzer Zeit bot ich ihr an zu mir zuziehen da es sich angeboten hätte. Sie meinte ja das wäre schön. Naja und in der Folgezeit habe ich natürlich angefangen zu planen zwecks Kinderzimmer ect. Vor 2 Wochen habe ich gemerkt dass etwas nicht stimmt und habe sie drauf angesprochen. Sie meinte es wäre alles ok und sie würde sich auf den Umzug freuen. Ich sagte ihr dass es bei mir über das gern haben drüber hinaus geht. Damit wollte ich ohr naturlich sagen wie gerne ich sie habe und ihr sagen und zeigen dass sie keine Angst haben muss dass ihr etwas wie in der Vergangenheit noch einmal passiert. Sie antwortete dass es sie freut. (Bemerkung: in den letzten Wochen kamen einige Aussagen von Ihr dass sie sich bei mir angekommen und zuhause fühlt, mich nicht mehr gehen lässt, ich sie und die kleine perfekt mache) das mit dem.Umzug war wohlgemerkt nie ein muss sondern immer nur eine Option.
    Naja letze Woche sagte sie mir dann plötzlich dass ihre Gefühle nicht so wären, eher zurückgehen würden und ich nichts dafür kann. Ohne ihr etwas unterstellen zu wollen denke ich dass sie wie viele abgeschreckt von meiner Aussage ist und einfach nur Angst hat und ihr ihr eigener Kopf einen Streich spielt der alles kaputt machen könnte/wird. Aich denke ich dass ich durch den Vorschlag zwecks Unzug und meine Planungen und Aussagen unbewusst druck ausgeübt habe.
    Ich kann mir aber nicht vorstellen dass Gefühle einfach so von einem zum anderen Moment weg sind. Besonders nicht nach ihren Äußerungen und nachdem sie die kleine komplett mit in die Beziehung einbezogen hat (Sie mit mir ganz alleine den Tag verbracht hat evt.)
    Sie meinte die Gefühle wären nicht so stark wie meine aber wären nicht ganz weg. Sie war 2 Jahre Single und müsste sich erstmal wieder daran gewöhnen dass plötzlich wieder jemand da ist. Habe ihr gesagt dass wir deshalb nicht alles beenden müssen sondern es langsam angehen können. (Auch ohne die kleine mit einzubeziehen) ich ihr Zeit lasse.
    Nur wie lange? Das istvjetztveine Woche her. Seit dem kam von ihrer Seite gar nichts. Habe ihr lediglich einmal geschreben wie es ihr ginge, worauf sie auch geantwortet hat.
    Naja jetzt sitze ich hier und weiß nicht was ich machen soll. Habe einen 3 seitigen handschriftlichen Brief geschrieben in dem ich auf sie eingehe aber auch meine Situation darstelle. Nur habe ich keine Ahnung ob ich ihr tatsächlich geben soll.

    Wie schätzt ihr das ein???

    Danke schonmal
  74. zitierensherrie schreibt am 30.07.2017 um 11:16 Uhr:Ich möchte mein Zeugnis in der Welt zu teilen. Meine Hochzeit war ein Segen bis vor ein paar Monaten wenn mein Leben fast gesaugt. Eine fremde Frau nahm die Liebe meines Mannes von mir weg. Diese Dame verließ er mich und unsere 3 Kinder. Ich war schockiert, weil ich weiß, dass mein Mann mich noch liebt. Ich versuchte alles, was ich, um ihn zurückzuholen konnte, aber je mehr ich versuchte mehrere ging weg von mir. Alle meine Bemühungen ergab nichts. Ich war fast aufgeben und eine Scheidung einreichen wollte. Dann ging ich zu viele Magier, aber sie alle nicht von meinem Geld zu nehmen. Ich lebte in Schmerzen für 3 Monate ohne Plan, aus diesem Schlamassel zu bekommen. Bis ich einen alten Schulfreund getroffen, der um große Mutaba zeigt mir ein Zauber-Dellastrega die dann Glück auf mein Leben und meine Familie wiederherstellen. Ihren Bann arbeitete so schnell, dass ich konnte es selbst kaum glauben. Ist groß, soweit ich das beurteilen kann. Ich bin immer noch dankbar, ihn bis morgen für seinen Bann. Mein Mann ist wieder mit Entschuldigungen für magische Kräfte Mutaba Grande, Poteteanche Kontakt e-Mail-Adresse für Ihre Beziehung oder Ehe-Probleme bei greatmutaba@gmail.com oder Whatsapp seine +2348054681416

Diesen Eintrag kommentieren