Auf der Suche nach dem Leben

31.08.2007 um 17:31 Uhr

Das Wort zum WE

von: Haibara   Stichwörter: KO, Wochenende, Probleme, Intoleranz

Stimmung: kaputt, eigentlich....erholungsbedürftig
Musik: keine....nur Ruhe...absolute Stille

 

Liebe U.R ., lieber Philipp, liebe Sammy,

danke für eure Kommentare.

Ich wünsche euch ein schönes WE.

Ich bin erst vor einer Weile von der Arbeit heimgekommen und wie „ausgebrannt".

Ihr habt viele Gedanken in mir ausgelöst, über die ich morgen schreiben werde.

 

 

Ein kleiner Spruch für alle, die wollen und ihn gebrauchen können:

So gesehen...

„Viel zu oft blicken wir mit dem Fernrohr der Skepsis auf unsere großen Sorgen, anstatt uns mit dem Verkleinerungsglas der Zuversicht die paar niedlichen Problemchen anzuschauen."

 

 

3 Fragen hätt' ich noch:

 

  1. Warum gibt es so viele intolerante Menschen, die an der Lebensweise oder dem Charakter anderer immer etwas auszusetzen haben, kaum was Gutes sehen und die nicht in der Lage sind, faire anständige Kritik zu üben, sondern oft von oben herab auf andere nieder blicken?
  2. Können wir Menschen uns überhaupt verstehen?
  3. Können Menschen eigentlich auch genießen, ohne etwas zu bemängeln, und wenn es z.B. nur eine Fernsehsendung ist, bei der man sich doch nur zurücklehnen sollte und abschalten aus dieser Welt und eintauchen in eine andere, um Aufzutanken für unseren oft harten Alltag?

30.08.2007 um 07:27 Uhr

Eine goldene Lichthülle ?

Stimmung: noch keine an diesem frühen Tag
Musik: 10000 miles (carpenter)

 

Lieber P.G. aus N.,

du hast natürlich Recht, jeder Mensch hat seine eigene Auffassung vom Weltall und seiner Unendlichkeit, ein jeder hat andere Vorstellungen. Das finde ich gut. Was wirklich da draußen ist, können wir nicht wissen. Wenn man sich mit dieser Sache ernsthaft beschäftigt, weiß man, dass mein eigentlich nichts weiß und man wird am Ende sehr ehrfürchtig.

Ich glaube, ich weiß, welchen Film du meinst: "Event Horizon". Den empfahl mir meine liebe Tochter, die eigentlich ein sehr zarter, sensibler Mensch ist. Dass sie ihn sich anschaute, hat mich, nachdem ich ihn gesehen hatte, sehr nachdenklich gemacht, denn der Film schockte mich nicht nur und jagte mir Angst ein, sondern er zeigte für mich eine mögliche Variante der Hölle, welche sich nach dem Universum befinden könnte. Wäre es aber so, wäre es schlimm für die Menschheit und sie sollte lieber auf ihrer kleinen Erde bleiben und das Leben in den Kleinigkeiten des Alltages genießen.

Neulich erläuterte mir ein junger Mann, nennen wir ihn "den Herrn Grafen" , seine Ansicht zu dem Universum: er stellte die Frage: „Was ist, wenn das Weltall ein riesiges Schwarzes Loch ist?"

Ich war verblüfft. Auch das könnte sein. Aber wieso sind dann lauter Sterne im Schwarzen Loch? Vielleicht sind die Sterne gar keine Himmelskörper, sondern lauter kleine Löcher im Loch  und sie blitzen mit einem unglaublich hellen Licht, welches sich hinter dem Universum befindet; eben eine goldene Lichthülle, die wiederum das Weltall umgibt? Nur so ein Gedanke von mir, an diesem schönen kühlen Morgen.

Und jetzt gehe ich in den Tag, werde ihn erleben, beobachten und sehen, was er mir bringt...Fröhlich

 

28.08.2007 um 21:47 Uhr

Mein Blick in den Sternenhimmel der Nacht

Stimmung: ganz gut
Musik: Beauty&the Beast (Celine Dion)

 

Ich schaue in den Nachthimmel. Dort oben leuchten Sterne,...viele Sterne. Ich staune, sie scheinen mir zu zuwinkern. Ich recke und strecke mich, will sehen, was hinter den Sternen ist: noch mehr Sterne.Ich stehe unten auf der Erde und drehe mich langsam hin und her.

Der Nachthimmel dehnt sich weit, bis in die Unendlichkeit. Dann bleibe ich ganz still stehen und schaue in dieses schwarz, welches von unzähligen Goldpünktchen durchbrochen wird.

Langsam wird mir schwindlig. Meine Verstand und meine Gefühle wollen erfassen, was das ist: unendlich. Es geht nicht.

Wenn man das Universum sieht, scheinen sich alle Relationen zu verlieren. Man kommt sich klein vor und man überlegt: kann denn das All sich ausdehnen bis in die Unendlichkeit? Ja, bis wohin denn? Das kann doch kaum möglich sein, dass es kein Ende gibt! Und wenn das Weltall doch irgendwann zu Ende ist, was dann, was kommt dann?

Überhaupt, wie soll der Anfang gewesen sein: Ein Urknall, sagt die Wissenschaft.

Aber...was war vorher?

Das ist für mich nicht fassbar. Es fröstelt mich. Es ist irgendwie unglaublich.

Und doch möchte man sich verneigen vor dieser Großartigkeit da oben am Himmelszelt

Und jetzt versucht man den Urknall nachzustellen. Was maßt der Mensch sich an? Wenn es denn einen Schöpfer gab, hat er sicher gewusst, was er tat. Er hatte auch die Fähigkeit, das Können  und das Bewusstsein, sein Werk richtig einschätzen zu können.

Wurde der Urknall von der Natur geschaffen, hat sie für das richtige Maß gesorgt, wie sie es immer tut.

Sollte der Mensch nicht lieber die Finger davon lassen? Könnten wir nicht dadurch unsere Welt zerstören?

Wie viel Unheil haben doch Wissenschaftler schon mitbegründet.

Vielleicht gab es ja gar keinen Urknall, vielleicht war das Universum schon immer da?

Aber wenn man nach Platons Ideenlehre in den Himmel schaut, dann wäre dieser ja nur ein Abbild. Was dann?

26.08.2007 um 14:32 Uhr

Wenn eine Hausfrau am Sonntagvormittag Verschwörungstheorien entwickelt...

Stimmung: nachdenklich bis augenzwinkernd lustig
Musik: Aurelie (Wir Sind Helden)

Ehe ich meine Bügelaktion für heute starte, muss ich schnell noch was loswerden:

Ich formte vorhin meine Klöße und bekam sofort eine Ahnung: Erst gestern schälte ich Unmengen von Kartoffeln für meinen Eintopf, die sich aber irgendwie sofort in Luft auflösten, als sie in meinen Topf fielen, ohne, dass ich sie zerstampfte. Mir fielen auch die letzten Kartoffelpuffer ein, die nicht halten wollten, die Klöße vor ein paar Wochen, die gleich zerfielen, als sie meiner Hand entglitten waren. Und so kam es diesmal wieder. Nein, sie zerkochten nicht, sie zerfielen sofort in ein grünes Nichts. Was ist das nur? Sollten unsere Lebensmittel jetzt gentechnisch so verändert sein, dass ursprüngliche Eigenschaften verloren gehen, z.B. die Kartoffelstärke schwächer geworden ist? Ist es eine Nebenwirkung oder beabsichtigt? Werden Kartoffeln überhaupt manipuliert. Ich weiß es nicht. Es ist nur sehr merkwürdig.

Manchmal frage ich mich, was kann man überhaupt noch essen?Was tut man der armen Natur nur an?

Dann holte ich meine Socken aus der Waschmaschine. Verdammt, schon wieder fehlte eine Socke! Dieses Phänomen begleitet mich schon ein Leben lang. Sind in den Waschmaschinen Durchgänge zu schwarzen Löchern? Denn ich habe ja schon mehrere Waschmaschinen gehabt und immer wieder verschwinden Socken. Gut, das ist jetzt nicht so ernst gemeint, sicher bin ich einfach nur schusselig.

Das dritte Problem macht mir echt Sorgen: Ich hängte gerade meine Wäsche auf und schaute in den Himmel: ein wunderschöner Augustsommerhimmel! Aber das kann sich plötzlich ändern: dieses Jahr spielt das Wetter ja total verrückt.

Alle sagen: Klimawandel, Ozonloch, wir müssen was tun!

Aber was, wenn das nur Vorwände sind?

Wenn man sich damit beschäftigt, erfährt man, dass es auf der Erde öfter Klimawandel gegeben hat, nicht so extrem, aber es gab ihn. Aber was wenn die extreme Wetterveränderung unserer Zeit eine ganz andere Ursache hat? Vielleicht ist der Mensch (was ich ihm technisch zutraue) schon in der Lage, das Wetter zu beeinflussen, so, dass es den Mächtigen dienen kann. Aber die Anwendung ist noch nicht ausgereift oder man ist in der Testphase und wir erleben jetzt die ersten Nebenwirkungen?

25.08.2007 um 19:13 Uhr

Ein kleines bissel über mich....

Stimmung: nachdenklich, staunend,
Musik: Zeilen aus Gold (Naidoo)

Also, ich glaube es wird Zeit, auch etwas über mich selbst zu erzählen:

In meiner Jugend habe ich eine Frau in meinem Alter als „alt" bezeichnet. Während meines langen Lebens hat sich auf der Welt aber viel ereignet. Die Lebenserwartung ist extrem gestiegen. Die Menschen werden sehr alt. Aber ob das immer ein Segen ist? Ich glaube, dass man es zu schnell geschafft hat, durch das „gute" Leben und die weit fortgeschrittene Medizin, das Alter zu schnell hoch zu treiben. Der menschliche Körper und sein Geist haben sich im Laufe einer sehr langen Evolutionszeit Stückchen für Stückchen weiterentwickelt. Jetzt kommen beide in der Schnelllebigkeit kaum noch mit. Das Herz schlägt oft noch lang, aber alles andere hat sich kaum anpassen können. Wir hatten zu wenig Zeit, um auf den Fortschritt zu reagieren!

Der Mensch ist wie eine Blume: erst wächst er heran, dann blüht er zart auf, steht eine Weile in voller Blüte: wunderschön und kraftvoll, aber dann beginnt er zu welken. Wenn ich will, kann ich das Verwelken mit modernen Hilfsmitteln etwas hinauszögern. Aber man sieht trotzdem, dass es der Blume schlechter geht. Manchmal stützt man sie mit einem Draht, manchmal bindet man sie fest oder düngt sie mit Chemie. Es zeigen sich zwar hie und da dunkle Flecke, der feine Duft vergeht, Blätter fallen ab. Aber die Blume hält sich dank des menschlichen Erfindungsgeistes noch eine Weile. Aber die innere Uhr ist eigentlich abgelaufen und die Blume möchte nur noch friedlich ihre Last, die verdorrte Blüte abwerfen...

Huch, zurück zu mir: ich fass das mal zusammen:

  • Alter: 49 Jahre
  • Sternzeichen: Skorpion
  • Familienstand: verheiratet, 2 erwachsene Kinder
  • Geschlecht: weiblich
  • Interessen: Malen, Zeichnen, Lesen, PC, Fußball (heutzutage nur noch zugucken, im TV),
  • Lieblingsfilme /Serien: Pirates of Caribbean, diverse SciFi- u. andere Fernsehserien, Arsen und Spitzenhäubchen,
  • Lieblingsschauspieler: Johnny Depp, Richard D. Anderson, Rolf Hoppe, Carl Maria Brandauer, Teryl Rothery,
  • Lieblingsbücher: Sofies Welt, Ein Junge namens Bracken, Glenraven (eigentlich alles von MZB)
  • Lieblingssänger: Naidoo, Enya, Dion, Stürmer, Silbermond, Blunt,
  • Lieblingsmusik(klassisch): Die Moldau, die 5. Sinfonie von Beethoven,
  • Eigenarten: Vegetarierin, Linkshänderin, Träumerin, kann mich manchmal schwer auf diese Welt konzentrieren und sie oft nicht verstehen,

Religion: ja, das ist mein Problem. Ich bin als Kind atheistischer Eltern geboren und erzogen worden. Ich habe aber im Laufe meines Lebens so viele Erkenntnisse gewonnen, Erlebnisse gehabt sowie Gespräche geführt, dass ich so gern glauben möchte, aber leider kann ich die Tür in meiner Wand nicht immer sehen...den Ausgang...oder besser gesagt, den Eingang...und wenn sie sich mir zeigt, habe ich noch Angst, sie zu öffnen

Maria, die Mutter Gottes, mag ich allerdings schon seit meiner Kindheit, ich sehne mich nach ihr und war oft auf ihrer Spur....und manchmal scheint sie mir zuzuwinken. Auch glaube ich zu wissen, dass sie sich mir zeigt. Nein, nicht in Visionen oder Träumen, sondern in der Art und Weise von Frauen. Sind wir nicht alle Mütter bzw. auf jeden Fall Kinder von Müttern? Und sehnen wir uns nicht nach Wärme, Liebe und Geborgenheit und wer sollte uns das besser geben können, als eine Mutter, eine richtige Mutter! Eine ganz besondere davon hieß Maria und doch war sie wie wir, man kann ihr Vertrauen, weil sie eine Mutter war und irgendwie immer noch auf uns aufpasst.

Geht man alten Überlieferungen nach, so kommt sie in so vielen Religionen vor, ja es geht soweit, bis man Erde gleich Mutter setzt: Und da ist was Wahres dran: denn nährt uns die Erde nicht wie eine Mutter? Gibt sie uns nicht alles das, was wir brauchen? Aber wie eine Mutter sollten wir sie auch achten und respektieren, sonst haben wir bald keine Mutter mehr und wir werden alle sterben.

Anmerkung: Ich habe lange überlegt, wie ich meine immer stärker werdenden Gedanken zum Ausdruck bringen kann. Zufällig bin ich auf Blogigo gestoßen und habe eine Weile gebraucht, um den Mut zu fassen, einen Blog zu eröffnen. Eigentlich bin ich nämlich ein etwas menschenscheuer Mensch geworden. Nun habe ich mich endlich getraut und ich bin froh, dass mich einige verstehen. Ich danke euch und hoffe auf noch viele schöne Blog-Stunden mit euch.

Ich werde auch gespannt in eueren Weblogs lesen und sicher bald eine Meinung haben.

Ich glaube, es war richtig, hierzu bloggen. Danke.Fröhlich

24.08.2007 um 19:21 Uhr

Ich bin ich!

Stimmung: beschwingt , erleichtert, heiter
Musik: If I could (Celine Dion)

Man sagt:

„Zwei Jahre braucht der Mensch, um sprechen zu lernen und 50, um schweigen zu lernen".

Oh ja, ich habe schweigen gelernt! Wie oft saß ich in Diskussionsrunden, hörte die Meinungen anderer, schluckte und war still. Denn ich wusste, wenn ich etwas sagen würde, würde man mir zur Antwort geben: du willst provozieren, du bist verrückt oder so ähnlich. Am meisten habe ich das Wort „Falsch" zu hören bekommen. Schon als Kind wurde ich ständig darauf hingewiesen.

Wenn zum Beispiel vor Kurzem alle diesen gläsernen Aussichtspunkt am Grandcanon gelobt haben, hat mich richtige Wehmut ergriffen. Ich fand das als Einzige wieder nicht schön. Ein Einschnitt in die Natur! Warum kann man nicht mal was lassen, was einfach so da ist! Gerade diese Gegend, wie auch andere auf unserer Welt, sehe ich als einen Kreativitätsschub der Schöpfung. Es ist als hätte sie sich dort ausgetobt und unendlich schöne Formen und Farben in den tollsten Anordnungen ausprobiert. Es war wie ein selbstvergessenes Spiel, aber dann musste weiter gearbeitet werden und so wurden Berge, Pflanzen, Täler, Riesenbäume und Felsbrocken einfach dagelassen. Seit Jahrtausenden ist es einfach eine gewaltige Erhabenheit und jetzt maßt sich der Mensch an, sich einfach eine Aussichtsform hinzubauen. Das ist für mich Blasphemie!

Aber niemand verstand mich. Ich erntete mitleidige Blicke.

Ein anderes Beispiel: ich lese und schreibe schon lange Zeit in einem Forum. Oft habe ich eine andere Meinung als die Mehrheit. Immer habe ich mich still verhalten und ängstlich geduckt, meinen Beitrag ganz vorsichtig ausgedrückt und dann mich geärgert, etwas geschrieben zu haben und hatte panische Angst vor den Antworten, denn die waren oft nicht nett....Aber jetzt weiß ich: sie wissen es nicht besser!

Und seit etwa 2 Wochen weiß ich auch: ich mache nichts falsch. Ich bin einfach anders! Ich denke anders, ich sehe anders....ich sehe mit dem Herzen in die Menschen und in die Welt hinein. Ich kann nicht mehr so denken, wie die meisten meiner Mitmenschen. Das ist nicht überheblich gemeint. Ich steh auch nicht über anderen: ich bin halt einfach so! Ich habe immer gezweifelt, aber jetzt weiß ich es! Ich kann mich endlich annehmen, wie ich bin!

Jetzt macht mir das alles keine Angst mehr, denn dank Sofie und Nyir weiß ich endlich, dass ich ich bin und warum ich die bin, die ich bin.

Verwirrend nicht war? Aber ich bin froh, erleichtert, ich könnte weinen! Ich bin frei! Ich brauche vor niemandem Angst zu haben.

Die vielen Anderen stehen nicht unter mir, aber sie stehen auf einer anderen Seite und ich lächele zu ihnen hinüber, denn ich weiß: sie sind so, weil sie keine Philosophie im Herzen haben und weil sie nur mit dem Einrichten ihrer Nische beschäftigt sind.

Sie können nichts dafür! Sie sehen alles in der Welt nur äußerlich...wie zweidimensional...

Sie können mich nicht verstehen. Es ist jetzt alles so klar!

Ich habe keine Angst mehr vor ihnen. Ich kann meine Meinung sagen, Ich fühle mich sicher. Ich mache nichts falsch, ich bin nicht bemitleidenswert oder will provozieren, sondern ich bin einfach anders, ich denke und fühle philosophisch. Es ist einfach herrlich, sich zu erkennen!

Als ich gestern und heute z.B. 2 Beiträge in dem Forum fand, konnte ich spontan Kommentare geben, ohne erst die der anderen zu lesen, um ja nicht anzuecken oder etwas verkehrt zu machen. Erst hinterher las ich sie. Natürlich fiel ich aus dem Rahmen. Aber ich schämte mich nicht mehr wie früher. Ich fühlte mich stolz, sicher und stark:

Ich bin frei, ich habe mich erkannt....ich bin eine Philosophin und darüber freue ich mich

sehr. Ich bin endlich frei! Ich habe die Freiheit, anders zu sein.

„Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden" .... (R. Luxemburg)

Oh je, bin ich verwirrend! Ob mich jemand von euch da draußen versteht?

Und ob es noch mehr Menschen gibt, die so oder ähnlich denken?

Jetzt beschleicht mich doch eine leise Angst. Was ist, wenn nur ich so fühle und denke?

Bin ich etwa....verrückt?

Und dabei denke ich nicht nur anders, sondern fühle sogar anders. Ich kann Menschen spüren, weiß manchmal was passiert, Träume, meine Hände, Augen.... alles ist voll von Ahnungen, Emotionen und Möglichkeiten...nein, dazu ein andermal, Schluss für heute!

23.08.2007 um 00:20 Uhr

Liest Gott Weblogs?

von: Haibara   Stichwörter: Wunder

Stimmung: Staunend
Musik: Wo willst du hin (Naidoo)

 

Vielen Dank an euch, die ihr mir mit euren Kommentaren viele Tipps und Hinweise gegeben habt.

Ich frage mich aber auch, ob Gott, wenn es ihn denn gibt, auch Weblogs liest. Denn ich glaube, als ich heute von der Arbeit kam hat er mir geantwortet und das meine ich ernst:

Es war das wunderschönste Sommerwetter. Es war fast heiß und die Sonne strahlte. Ich ging meine Straße am Berg entlang und auf einmal aus heiterem Himmel ging ein Regenschauer nieder. Der Regen war weich und erfrischend. Ich blieb stehen und sah, wie die Tröpfchen in der Sonne wie Silber glänzten und funkelten. Sie sprangen in Kaskaden auf der Straße herum, und verdampften ringsrum auf warmen Häuserdächern. Es war wunderbar anzusehen. Ich stand da und beobachtete. Ich staunte und es war, als wäre ich nicht dabei, sondern stünde daneben und hatte für Momente einen tiefen Blick in die wirkliche Welt.... in etwas unwahrscheinlich Schönes getan. Ich hielt die Luft an, wagte mich kaum zu bewegen. Die Tropfen hüpften auf meine Haut. Ihre Nässe gaben mir Kraft....sie fühlten sich frisch und gut an.... Zeit und Raum schienen sich aufzuheben. Es war unglaublich.... Aber so plötzlich wie der Regenguss kam, war er auch schon wieder vorbei und ich war wieder in unserer Welt.

Ich habe heute ein kleines Wunder erlebt, dass ich tief in mein Herz aufgenommen habe, zusammen mit euren Gedanken.

So kann ich jetzt beruhigt schlafen gehen und wünsche euch alles Gute und viel Kraft für Morgen, eure Haibara

22.08.2007 um 06:32 Uhr

Angst

von: Haibara   Stichwörter: Sorgen, Menscheit, Welt

Stimmung: sorgenvoll
Musik: immer noch dieselbe

Wie kann ich mich an den kleinen wahren Dingen dieser Welt erfreuen, wenn ich nachts nicht schlafen kann, weil mir das Handeln der Menschen Sorgen macht.....Sie zerstören sich selbst und die ganze Welt. Sehen sie denn nicht, was sie tun? Spüren sie nicht, was wirklich zählt? Hat der Mensch ein Egoismus-, Gierigkeits- und Macht-Gen? Warum kann er nicht zufrieden sein?

Hat der Mensch seit seiner Entstehung sich weiterentwickelt, oder wird er es je können? Sind wir schon wieder in einer Rückentwicklung? Sind wir ein Fehler der Natur?

Sind die Tiere nicht wirklich die besseren Menschen?

 

Was soll ich z.B. von einer Gesellschaft halten, die Milch und Butter , die Nahrung für Kinder (!!!!!) so erhöht, das es immer schwerer wird dies noch zu bezahlen bzw. Kinder gesund zu ernähren oder das Gesundheit unbezahlbar wird? Was sind das für Menschen, die so etwas beschließen? Sind das noch Menschen? Sind sie nicht macht-und geldsüchtig?Wenn es denn ein Hölle gibt, wären das nicht die ersten Anwärter?

Oder muss man Mitleid mit ihnen haben, weil sie gar nicht begreifen, was sie tun?

21.08.2007 um 19:03 Uhr

Wo habe ich es nur hinverbummelt?

von: Haibara   Stichwörter: Gefühle, Gedanken, Unsicherheit, Welt, Mensch

Stimmung: nachdenklich
Musik: Kind des Universums (Christina Stürmer)

Irgendwann ist mir das Leben abhanden gekommen. Ich existiere, ja, das ist klar. Die Zivilisation hat mich zugedeckt. Ich kann kaum noch atmen.Wo ist das wahre Leben? Kann ich die Welt sehen? Was ist wirklich wichtig? Bin ich blind? Ich spüre ganz früh am Morgen: Erhabenheit...der Natur gegenüber. Sie ist ein Wunder! Kurz streift mich der Hauch der Schöpfung.....ich bin so ein kleines Pünktchen im Universum, aber doch voller Tatendrang. Ich möchte jubeln....aber dann kommt der menschengemachte Tag voller Stress und Hektik, voller hausgemachter Probleme....das Leben...ich finde es nicht mehr.