Auf der Suche nach dem Leben

22.11.2007 um 19:53 Uhr

Gedanken- und Gefühlskaskaden ohne Worte

von: Haibara   Stichwörter: Gedanken, Gefühle, Stimmungen, Gott, Menschheit

Stimmung: keine, beobachtend, überlegend
Musik: Du bleibst immer noch du (Catterfeld)

Irgendwie stürmen so viele Gedanken und Ereignisse dieser Welt auf mich ein. Sie scheinen mich zu erdrücken, mir die Luft zu nehmen.... Ich kann nicht richtig denken oder fühlen. Ich will so viel sagen und schreiben, aber es geht nicht.

Ich bin müde, ausgelaugt....aber auch verblüfft, manchmal möchte ich ganz laut lachen oder auf ein großes leeres Feld wandern, mich dort hinstellen und schreien, um dann zurückzukommen und kopfschüttelnd die Menschheit weiter zu beobachten...bzw. ist es mir, als würde ich daneben stehen. Aber ich glaube, ich habe jetzt verstanden.

Und immer wieder diese Frage, warum ich nicht an Gott glauben kann...ich könnte was dazu schreiben, viel, sehr viel, aber ich kann die Worte nicht fassen, dabei wollen sie sprudeln...es ist wie eine verstopfte Quelle.

Aber im Moment kann ich nur Dr. House zustimmen, der sagte: "Wenn es Gott gibt, muss er sehr grausam sein." (Das beziehe ich auf die Menschen)

 

14.11.2007 um 22:50 Uhr

Wenn die Wärme Körper und Seele belebt

Stimmung: nachdenklich, melancholisch
Musik: Die Welt steht still (Yvonne Catterfeld)

Als meine Familie heute bei dem hässlichen Schneematschwetter endlich nach Hause kam, prasselte im Küchenofen, der Gott sei Dank die Moderne überlebte, ein gemütliches Feuer. Im Wohnzimmer schickte ein aufgedrehter Heizkörper seine wärmenden Strahlen auf die Reise.

Es war warm und gemütlich. Die Kälte und Nässe der Welt blieben draußen. Körper und Seele erholten sich schnell. Wärme ist für den Menschen so wichtig, lebenswichtig.

Der Mensch hat kein Fell, er ist nackt und ungeschützt dem Klima und dem Wetter dieser Welt ausgesetzt. Deswegen hat er sich Kleidung und Wärmequellen erschaffen. Er möchte leben, überleben, die Welt gestalten.

Der Mensch hat es geschafft, sich die Wärme zu geben, die er braucht.

Und jetzt ist er dabei, sich diese wieder weg zunehmen.

Ich wünsche jedem in diesem schlimmen Heizungsjahr, dass er eine warme Wohnung hat und hoffe, dass Wärme für alle Menschen bezahlbar bleibt.

Sorgenvoll an die Zukunft denkend, kuschele ich mich in meine Sofaecke und spüre die wohltuende Wärme und spüre, dass sie ein kleines Stück wahres Leben ist.

13.11.2007 um 20:37 Uhr

Ach man, so ein doofer Tag!

Stimmung: etwas depri
Musik: Auch im Regen (Rosenstolz)

Heute war nicht mein Tag.

Irgendwie fiel mir laufend alles aus der Hand, keine Verrichtung ging so richtig vonstatten und irgendwie lief mir die Zeit davon.

Kann einem die Zeit wirklich davonlaufen? Manchmal dauert alles unendlich lange. Und die Zeit scheint still zustehen. An anderen Tagen, wie heute, schafft man einfach nichts. Der Tag könnte viele Stunden mehr haben.

Dann sagt man irgendwas, meint es gar nicht so, aber ruckzuck hat man jemand verärgert. Das wollte man doch gar nicht!

Gibt es nur für mich solche Tage? Oder passiert das auch anderen?

Und dann das Wetter dazu....am besten wäre es, man wäre gar nicht erst aufgestanden.

Aber nun ist der Tag endlich rum und morgen wird alles besser!

12.11.2007 um 10:30 Uhr

Leben wir in einer übersinnlichen Welt?

von: Haibara   Stichwörter: Sinne, Übersinnliches, Welt, Leben, Krümel, Rosinen

Stimmung: gut , träumerisch
Musik: Thank You, Stars (Katie Melua)

„Die Sinnenwelt erkennen wir, in der übersinnlichen Welt leben wir!"

Johann Gottlieb Fichte (1762 - 1814), deutscher Theologe und Philosoph

Wie erkläre ich mir diesen Spruch?

Ich erkenne die Welt der Sinne. Meine Sinne sind Tasten, Fühlen, Sehen und Hören. Durch diese Gaben, die mir, meinem Körper und der Seele eigen sind, erlebe ich die Welt.

Ich kann z. B. hören, was ihr mir sagt, ich vernehme Geräusche: gut tuende (z.B Musik, dass Summen einer Kaffeemaschine) und „böse" Laute (z.B das Sirren einer Mücke oder fürchterliches Autogebrumm).Aber schon hier ist jeder Mensch anders: Lieder, die meinem Gehörempfinden gut tun, wird ein anderer nicht mögen. Oder viele Menschen schauen gern Formel 1.Ich kann es nicht ertragen, solange der Ton eingeschaltet ist.

Ich sehe etwas mit meinen zwei Augen: Gegenstände, Lebewesen, die vor mir sind. Die Dinge sind da, ich bin mir sicher. Ich kann mit der Theorie, dass ich mir denke, die Dinge sind da und erst dann sind sie da, nichts anfangen. Denn warum sollte ich mir z.B was schlimmes ausdenken: wie z.B. eine Bombe? Und wie sollte ich in meinem Kopf auf irgendwelche Dinge kommen und sie mir vorstellen, wenn sie nicht vorher da waren. Ich habe mich doch euch auch nicht erdacht. Ihr existiert doch alle...und ein Internet könnte ich mir auch nicht ausdenken.

Gut zurück: erst wenn ich etwas sehe, fängt mein Gehirn an, das Gesehene zu verarbeiten. Auch hier ist wieder jeder Mensch einzigartig. Wenn ich z.B. einen Mensch sehe, der seine Tätigkeit, z.B in der Pflege, mit Interesse und Anteilnahme für den Betreffenden erledigt, sich für ihn interessiert und auf ihn eingeht sowie seine Persönlichkeit respektiert, seine eigenen Wünsche hinten anstellt und zu allererst auf das Wohl des anderen bedacht ist und gleichzeitig seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommt, dann ist das für mich ein einfühlsamer, selbstloser Mensch. Wenn er aber nur sein erlerntes Wissen abspult, zu Pflegende einfach „rum -und num packt", wie Pakete, ohne Rücksicht auf Schmerzen, notwendige Untersuchungen oder Anschauen des Körpers unterlässt, Worte nicht wirklich von Herzen kommen, sondern aus der Pflicht, um Schock zu vermeiden, wie gelernt und dann am Ende sich selbst noch in den Mittelpunkt stellt, um aus der Not des Pflegenden Vorteile für sich zu verschaffen oder auch noch über Fieberäußerungen des anderen zu lachen oder taktlose Antworten zu geben, dann handelt diese ganze Person taktlos, kaltherzig und egoistisch, aus meiner Sicht. Aber es kann auch passieren, dass ein anderer Mensch genau dieselbe zuletzt erläuterte Behandlung als warmherzig einstuft, weil seine Augen, zwar dasselbe gesehen haben, wie ich, aber er anders denkt und fühlt, als ich.

Das denken und fühlen ist ein weites Feld. Jeder Mensch sieht wirklich alles anders. Und es ist ein großes Glück, wenn Menschen aufeinander treffen, die sich verstehen.

Der Tastsinn ist auch sehr wichtig: man denkt an das kleine Kind, welches an einen Ofen gefasst hat. Es hat seine Lehre von „heiß" für immer gelernt.

Alle Sinne müssen zusammen gesehen werden und wenn ich es lerne, im rechten Maße damit umzugehen, dann kann ich auch besser leben.

Dieser Teil des Ausspruches ist mir eigentlich klar.

Aber werter Herr Fichte, wieso lebe ich in einer übersinnlichen Welt? Wie meinen sie das? Übersinnlich ist für mich doch alles das, was außerhalb unserer Sinne liegt, also, dass, was ich nicht erfassen und mir nicht erklären kann. Ich bin mir zwar sicher, dass es vieles da draußen gibt, was ich nicht begreife und was unserer Wissenschaft verborgen bleibt bzw. was wir uns nicht erklären können. Aber...

Leider können Sie mir nicht mehr antworten.

Also muss ich es selbst versuchen: ich lebe also in einer Welt, in der lauter Sachen sind, die ich nicht mit meinem Bewusstsein erfassen kann und mir selbst stehen nur ein paar Sinne als Hilfe zur Verfügung, damit ich existieren und mit meinen Mitmenschen agieren kann.

Aber die wirkliche Welt verstehe nie, da vieles außerhalb meiner Sinne liegt?

Also stimmt es: obwohl der Mensch viel weiß, ständig neue Erkenntnisse hat, weiß er am Ende doch nur, dass er nichts weiß?

Wie werden also die Welt und ihren Sinn nicht begreifen.

Als kleine Lebenskrümel in dem großen Aschkuchen „Erde" können wir es also nur schaffen, in unserem beschränkten Maße eine Lebensfunktion für uns zu finden, uns eine Nische zu gestalten, wo wir nicht nur existieren sondern mit uns ins Reine kommen und auch Schönheiten und Gutes in unserm kleinen „Krümelumfeld" erblicken und genießen können. Und schauen wir ein bisschen weiter, sehen wir nicht nur andere „Krümel-Menschen", sondern plötzlich tauchen „Rosinen" auf. Das sind dann ganz besondere Menschen.

Ich habe das große Glück, in meinem Leben schon auf „Rosinen - Menschen" getroffen zu sein.

Das ist wunderbar und macht mein Leben gleich viel wärmer und besser.

 

 

11.11.2007 um 12:06 Uhr

Märchen schreibt die Zeit...

von: Haibara   Stichwörter: Märchen, Träume, Wünsche, Menschlichkeit

Stimmung: gut , träumerisch
Musik: Märchen schreibt die Zeit

Etwas ganz besonderes ist nur dem Mensch eigen: Fantasie und Träumerei.

(Jedenfalls soweit meine Kenntnisse sind: ich kann mir nicht vorstellen dass unser Kaninchen sich Geschichten ausdenkt.....aber wer weiß das schon)

 

Jedenfalls habe ich heute schon den ganzen Morgen eine ganz bestimmte Liedzeile in meinem Kopf:

"Märchen schreibt die Zeit"

Menschen haben sich immer Geschichten erzählt: wahre, einige mit erdachten Details und andere vollkommen ausgedachte: unsere Märchen!

Ich liebe Märchen! Sie sind so wunderbar. Sie begleiten uns durch das ganze Leben.

Als Kinder hören wir staunend zu, wenn Mama, Papa oder Oma uns von sprechenden Tieren, verwunschenen Prinzessinnen  und tapferen Helden erzählen. Am Ende der oft schlimmen Abenteuer siegt immer das Gute.

Später vergessen so Manche im Erwachsenenleben die Märchen. Das tut ihnen nicht gut. Irgendwo beginnt die Seele zu leiden. Dieses Vergessen fördert ein härteres und kälteres Handeln der Menschen.

Wir brauchen die Märchen!

Ein gutes Beispiel ist heutzutage das so genannte „Fantasy -Genre", denn hier entstehen nichts anderes als moderne Märchen. Ein Phänomen: Harry Potter? Nein, eigentlich nur die Sehnsucht nach den Märchen, die wir brauchen.

(Obwohl: zu Harry Potter kann ich keinen Zugang finden. Wahrscheinlich sind nicht nur Geschmäcker verschieden, sondern, scheinen auch je nach Veranlagung und Wünschen der einzelnen Menschen verschiedene Themen für den jeweils Betreffenden interessant zu sein)

Aber dann, wenn wir auf einmal Kinder haben oder andern Kindern etwas vorlesen dürfen oder einfach erzählen, sind wir wieder dabei: bei den Brüdern Grimm, einem Herrn Andersen, Herrn Hauff  oder wir weben unsere ganz eigenen Geschichten.

Nachmittags, an so einem grauen Novembertag tankt unsere Seele durch ein Märchen Kraft und Wärme, lässt uns Schweres und Böses aus der Realität besser verarbeiten.

Vor der dunklen Nacht, abends ins Bett gekuschelt, von einem Märchen verzaubert, kann gerade ein Kind noch in Ruhe einen harten Tag abschließen und sich für gute Träume öffnen.

Und wenn diese Geschichte von einer lieben Stimme zu hören ist, wie von Mutti oder Vati, dann ist es besonders schön.

Aber groß und klein tauchen ein, in eine Anderswelt und erleben Wunderbares. Unsere Seele gibt uns hier eine Möglichkeit, uns für eine Weile aus der harten Realität auszuklinken.

Dann, wenn man wieder zurück ist im echten Leben, holt man tief Luft, lächelt oder wischt sich verstohlen eine Träne weg und kann dann kraftvoll und mit Mut in der Wirklichkeit besser durchhalten.

Aber haben wir uns das alles wirklich nur ausgedacht? Hat der Mensch nicht seine Erfahrungen mit eingearbeitet: und wenn es die Beschreibung eines Baumes ist oder  die menschlichen Eigenschaften wie Güte, Einfühlsamkeit oder Hartherzigkeit und Gemeinheit?

Und ganz bestimmt wurden Begebenheiten der Entstehungszeiten mit verarbeitet und über die Zeiten zuerst zu Legenden und dann zu Märchen verwoben.

Vielleicht sind ja fliegende Drachen ganz einfach Flugsaurier. Hat man nicht schon versteinerte Fußabdrücke von Mensch und Sauriern nebeneinander gefunden, die zur gleichen Zeit entstanden sind?

Und Hexen....das waren doch nichts anderes als Naturheilerinnen der alten Völker, die ihre Kräuter zu nutzen wussten und ihr Wissen immer weiter gaben, aber für das ungebildete Volk eben beängstigend wirkten.

Auch die vielen Intrigen zwischen den Königshäusern inspirierten die Völker sicher zu zahlreichen romantischen Prinzessinnengeschichten.

Ja, und der Traum vom armen Menschen, der am Ende glücklich und zufrieden ist, und das hat, was er braucht: existenzielle Sicherheit und seine große Liebe, dass träumen wir doch heute auch noch. Was anderes als Märchen für Erwachsene sind eigentlich TV - Soaps, Filme und Romane....und FF, natürlich.

Erhalten wir uns die Märchen, die alten und die neuen, vergessen wir sie nie, denn sie sind ein großer Teil unserer Menschlichkeit.

Märchen schreibt die Zeit......

10.11.2007 um 10:55 Uhr

Wenn die Unendlichkeit und das Nichts mich wieder mal beherrschen

von: Haibara   Stichwörter: Unendlichkeit, Nichts, Urknall, Experiment

Stimmung: nachdenklich
Musik: Vom selben Stern (Ich&Ich)

Lange habe ich nichts gehört und gedacht, man ist zur Einsicht gekommen.

Aber neulich las ich doch tatsächlich, dass man immer noch vor hat, den Urknall in einem Experiment nachzugestalten.15 Staaten beteiligen sich daran. Zurzeit wird ein sündhaft teurer Teilchenbeschleuniger hergestellt, um die Atomteilchen mit der entsprechenden Geschwindigkeit aufeinander treffen zu lassen.

Ich bin erschrocken: muss das denn wirklich sein?

Sicher ist Forschung für unsere Entwicklung sehr wichtig. Aber man sollte darüber das Leben an sich nicht vergessen.

Ich frage mich: Gab es wirklich einen Urknall? Unsere Wissenschaftler haben das ermittelt bzw. festgestellt. Wer sagt, dass sie Recht haben. Woher wollen wir das wissen?

Was passiert bei so einem anmaßenden Experiment?

Was ist, wenn wir uns selbst dadurch wieder ins "Nichts" katapultieren?

Für mich ist das alles sowieso sehr unverständlich:

Vor dem Urknall war das "Nichts". Was soll ich mir darunter vorstellen? Merkwürdigerweise verbinde ich mit dem „Nichts" ein großes Weißes etwas.

Dann kam ein Urknall und irgendwas kleines Kompaktes Schwarzes war plötzlich da und begann sich auszudehnen und das ist das All, in dem wir, die Sterne, uns und alles Kosmische befinden. Die Unendlichkeit war da.

Aber wenn was unendlich ist, wieso war es dann vor dem Urknall nicht da oder gehört das Nichts auch zur Unendlichkeit und wenn sich das All ausdehnt und das wäre unendlich, dann dehnt sich ja die Unendlichkeit aus. Geht das überhaupt?

Beim Nachdenken über „Unendlichkeit" und „Nichts" wird mir ständig schwindlig. Denn hier setzen wohl mein Gehirn, meine Gefühle und mein Vorstellungsvermögen deutliche Grenzen.

Irgendwie kann ich mir das alles nicht erklären.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir da noch ein paar Tipps geben könnt.

Bin ich die Einzigste, die das wieder mal nicht begreift? 

Jedenfalls habe ich Angst, vor diesem Urknallexperiment. Das bringt nichts Gutes!

Muss der Mensch auch alles erforschen? Sollte er nicht auch Manches einfach als gegeben nehmen?

(Ach ja: gibt es eigentlich verschiedene Unendlichkeiten: was ist mit den dummen Zahlen, die gegen unendlich tendieren, so ein Zeug lernte ich mal in der Schule)

Also dann wünsche ich euch ein schönes Wochenende und gehe jetzt grübelnd in meinen Tag hinein und koche ein endliches Mittagsmahl, welches aus keinem Nichts besteht,

eure Haibara 

PS: Und wo kommt das "Nichts" her und wer hat den Urknall veranlasst....Fragen über Fragen 

 

 

 

 

09.11.2007 um 12:30 Uhr

Sei mir nicht böse, mein Engel

von: Haibara   Stichwörter: Engel, Weblog, Design, Schutzengel, Lebensform

Stimmung: gut gelaunt
Musik: Vom selben Stern (Ich&Ich)

Ich hoffe, mein Engel ist mir nicht böse, dass ich seine Seite verlassen habe. Aber ich bin leider mit der Gestaltung nicht zurechtgekommen. Am Anfang sah man bei den Kommis nie den ersten Buchstaben. Immer war der linke Rand weg. Irgendwie bin ich technisch eben nicht so gut. Aber in diesem Design scheint es zu klappen.

Trotzdem habe ich in Gedanken "meinen" Engel mitgenommen. Ich denke, er beschützt mich, meinen Blog und all diejenigen, die hier lesen.

Ob es wirklich Engel gibt?

Wer weiß das schon.

Sie sollen ja älter sein, als die Menschheit und sie sollen Gott dienen.

Ich kann sie mir aber nicht als solche Personen vorstellen, wie wir sind oder mit Flügeln, wie auf vielen Bildern dargestellt oder wie man sich früher Gott als alten Mann mit Rauschebart vorgestellt hat, der auf einer Wolke wohnt.

Ich denke es eher so, dass sie geistige Wesen sind und uns Menschen helfen.

An Schutzengel glaube ich ganz fest.

Erst neulich hat mein Vati einen ganz in der Nähe gehabt, sonst wäre er heute nicht mehr hier.

Auch mein Sohn hat seinen ganz persönlichen Schutzengel, dass weiß ich.

Obwohl ich mir dass alles wissenschaftlich nicht erklären kann, habe ich doch das Gefühl, dass da noch mehr Wesen sind als wir ...vielleicht schon eine andere aufgestiegene Lebensform, die keinen Körper mehr braucht, und Zeit und Raum überwinden kann?

Deswegen können sie auch „schweben". Und früher erklärten sich die Menschen das als Flügel, weil es ihrem damaligen Wissensstand entsprach.

 

08.11.2007 um 00:20 Uhr

Ich habe noch Hoffnung und doch...

Stimmung: ergriffen, froh, hoffnungsvoll, am Ende kopfschüttelnd
Musik: Free like the Wind (Klaws)

 

Während sich bei den Menschen, je weiter sie in ihrer Karriere nach oben steigen, vor allem in der Politik, die Eigenschaften in negativer Richtung schneller weiterentwickeln zu scheinen, als die positiven, habe ich aber in meiner kleinen Welt viele Menschen, die noch die Menschlichkeit leben, und dafür bin ich sehr dankbar: meine Nachbarn, die sehr tierlieb sind oder auch mal Post für mich annehmen, andere Bekannte, die noch grüßen können, Kinder, die noch danke sagen, Kollegen, die sich für die Arbeit bedanken, Verwandte und Bekannte, die einen nicht vergessen, meine wunderbaren Kinder und meinen lieben Mann.

Am verwundertsten aber bin ich, dass es Menschen in meinem Leben gibt, die ich nicht einmal persönlich kenne, aber die mich verstehen, mich so annehmen, wie ich bin, mit all meinen Fehlern und skurrilen Meinungen und denen ich mich sehr nahe fühle, über all die vielen Kilometer hinweg, ja die teilweise in anderen Ländern leben und die ich nur über das Internet kennen gelernt habe. Das finde ich einfach wundervoll. Es ist, als könnten Menschen spüren, zu welchen Menschen sie passen könnten. Genauso bemerkenswert finde ich all die Besucher meines Blogs: danke, dass ihr euch meiner Gedanken annehmt, mir Tipps und Hinweise gebt und mir Mut macht, das Leben zu leben.

All diese Menschen sehe ich als Hoffnungsfunken in der menschlichen Evolution.

Ich wünsche mir so sehr, dass der Mensch auch einen Sinn im Dasein des Universums hat.

Eigentlich kann er Großes und Gutes bewirken, wenn er denn will.

Und all die, die so merkwürdige Entscheidungen,wie im Bundestag treffen,sind doch auch eigentlich nicht von Natur aus böse.Denn manche sind zweigeteilt: in der Öffentlichkeit beschließen sie fürchterliche Sachen und kommen sie nach hause, können sie die liebevollsten Familienmenschen sein.Warum können sie nicht auch für alle Menschen ihres Landes verständnisvoll handeln? Vielleicht ist ja noch Zeit und ihre Nachfolger finden doch noch die Menschlichkeit in sich und bringen sie an die Oberfläche ihrer Seele. Dann können die Menschen doch noch etwas existieren. 

 

(Zugabe ohne Kommentar, zum Nachdenken: Gerade in den Fernsehnachrichten:würden all die Billionen der Bevölkerung Deutschlands gerecht verteilt, würde jeder Bürger 80000 Euro besitzen. Zwei Drittel des Vermögens Deutschlands besitzen nur 10% der Bevölkerung)

06.11.2007 um 22:54 Uhr

So, ich habe heute gespielt und das ist gut so!

von: Haibara   Stichwörter: Bummeln, Faulenzen, Spaß, Abschalten, Erholung

Stimmung: gut, müde
Musik: So kiss me (Katie Melua)

 

So, ich habe heute gespielt.

Ja, auch auch ältere Erwachsene sollten das öfter tun.Ich spüre, wie es meiner Seele gut tut: man schaltet ab, fängt an zu träumen, vergisst all die Probleme ringsum, sieht Farben, schöne Natur und Menschen, entdeckt seine Kreativität und man hört Musik, sieht Filme....am Ende hat man auch noch was dazu gelernt.

Ich habe mit einem Bildbearbeitungsprogramm, meinem iPod Nano und einem Navi geübt und hantiert. Es war schön!

Und bei all dem Spaß verspüre ich doch eine große Ehrfurcht vor dem technischen Können des Menschen. Ja, diese Fähigkeiten hat er weit vorangetrieben. Manches ist für mich ein Wunder.

Jetzt bin ich k.o, wie ein Kind, was abends seine Spiele beendet. Auch ich werde jetzt wegräumen und mich zufrieden in mein Bett kuscheln.

Morgen, kehre ich in die ernste Welt der Erwachsenen zurück. Aber so eine kleine Auszeit für Körper und Seele werde ich mir bald wieder gönnen. Einfach mal so allein für sich "rumdaalen"...

Morgen aber, bin ich wieder für euch alle da.

Und ich werde mich nicht mehr aufregen, nein, nein....

Es gibt doch auch so viel Schönes, wenn man die Augen nur weit genug aufsperrt...

Gute Nacht, träumt mir alle was Schönes und lasst euch nicht unterkriegen in dieser Welt,

eure Haibara 

06.11.2007 um 09:05 Uhr

Hurra, die Diäten für Bundestagsabgeordnete sollen erhöht werden

Stimmung: ganz gut, aber etwas wütend
Musik: zu dem Thema passt keine

Während ich immer noch grübele, ob meine allgemeine negative Einschätzung der Entwicklung der Menschheit nicht zu heftig und übertrieben ist und ich an manchen Tagen ein bisschen positiver denken sollte und auch gern mag, weil ich auch durchaus Wesen treffe, die ich als Menschen definieren kann, haben mich gestern früh die Morgenzeitung und der Radionachrichtensprecher leider in die harte Realität zurückgeholt:

Die Menschen unserer Zeit sind sehr auf ihr Gierigkeitsgen bedacht und entwickeln es in schwindelerregende Höhen und scheinen sehr stolz darauf zu sein:

Die Diäten der Bundestagsabgeordneten sollen erhöht werden! Was für eine Errungenschaft der menschlichen Rasse, ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse!

Applaus, Applaus!

Während viele Bürger unseres Volkes kaum noch einen Monat lang über die Runden kommen, anderen die Gesundheit aus chronischem Geldmangel flöten geht, Arbeiter wie Sklaven behandelt und entlohnt werden, wieder andere gleich gar keine Arbeit bekommen und ihnen das Geld ganz versagt wird, nach dem Motto: „wer nicht arbeitet soll auch nicht essen", erhöht sich die Regierung,(u.a. auch von den oben genannten Leuten gewählt und die eigentlich deren Interessen vertreten sollten), ihre so schon enormen Bezüge!

Was für eine Leistung!

Stehen diese Leute am morgen vor dem Spiegel müssten ihnen Monster entgegen blicken.

(Nein, ein Monster ist besser: es frisst nur, bis es satt ist)

Das können keine Menschen mehr sein!

Wie viele Millionen Euro werden die Steuerzahler blechen: 4,5? Ich habe mich bestimmt verlesen oder verhört, es sind bestimmt noch mehr.

Was für eine Menschenverachtung! Und das in einer Demokratie!

Bitte, versteht mich richtig: Abgeordnete, die ihre Arbeit gut machen, sollen auch einen guten Lohn bekommen. Das ist richtig. Aber es müssen doch Verhältnisse gewahrt bleiben!

Das aber ist einfach maßlos!

Da gab und gibt es ja Monarchen, die ihrem Volke besser dienen/dienten als unsere Regierung!

(Ach, und wie ist das mit den Lokführern, die gerade um ihre Existenz kämpfen: was gesteht man ihnen zu?)

Also, langsam tendiere ich doch wieder zu meinem Ausspruch zurückzukommen, dass der Mensch ein Fehler der Natur ist.....und doch gibt es auch wiederum Gute,...... aber so eine Gier kann ich nicht verstehen und ich frage mich immerzu:

Warum ist der Mensch so?

Gerade diese Personen haben doch genug Geld, um leben zu können. Warum brauchen sie noch mehr? Schichten sie es im Keller um? Tapezieren sie die Wände? Oder ist es eine Sucht?

Sollten sie nicht endlich auch mal anfangen, nach dem wirklichen Leben zu suchen und etwas aus ihrer Existenz machen, was Sinn ergibt? Sie haben doch alle Möglichkeiten!

Oder steckt in jedem Menschen ein Dieb und unter gegebenen Umständen bricht das Diebstahlgen hervor: bei den Einen, weil sie überleben wollen und bei den anderen, weil sie maßlos sind.

Was wird mit so einem Wesen bezweckt?

Wenn es Gott gibt, dann soll er mir endlich antworten und was gegen solche Gestalten unternehmen.

Aber warum eigentlich? Warum rege ich mich bloß auf? Die Menschen scheinen ja im Allgemeinen zufrieden zu sein. Sie wollen ja so leben! Ringsrum sind alle mit ihrem Kram beschäftigt. Wenn sie Arbeit haben, halten sie sie verständlicherweise krampfhaft fest, um die Kosten bezahlen zu können. Bei vielen reicht es sogar noch für Mallorca, für rote Schuhe zum roten Kleid und das neueste Auto.

Nein, es muss sich kein Gott einmischen. Der Mensch ist halt so, wie er ist und gestaltet schon alles nach seinen Bedürfnissen und mag ja meistens die Oberflächlichkeit. Tiefer denken die wenigsten und da haben die Mächtigen Glück und können sich lächelnd zurücklehnen. Das Volk ist ja so leicht zu manipulieren und an der langen Leine zu halten.

Menschen wollen oft nicht leben, weil sie nicht wissen, was Leben ist oder es verwechseln. Sie sind mit einer Existenz zufrieden, in der man von den Machthabern der Welt manchmal ein bisschen „Zucker" gewährt bekommt. Aber die wirklichen Zusammenhänge und das Leben an sich erkennen sie nicht, wozu auch?

Aber, was ist das Leben wirklich? Ich weiß es auch nicht

Ich würde gern lernen, um mich zu verbessern, Erkenntnisse gewinnen, mich weiterentwickeln, die Welt begreifen...aber dazu müsste die Existenz gewährt sein, und das schließt der Mensch in unserer Entwicklungsstufe aus. Sie ist so niedrig, dass die Menschheit das nicht packt.

Ob sie es je packt? Ich glaube, wir werden uns vernichten, wenn es so weitergeht, wie in unserer Gegenwart.

Der Mensch entwickelt sich nicht zu einer höheren Lebensform, sondern eher zu einer Böseren, glaube ich.

05.11.2007 um 09:18 Uhr

Bin ich vielleicht kein Mensch, sondern ein Nichts?

Stimmung: sehr an mir zweifelnd, enttäuscht, traurig
Musik: I Cried for You (Katie Melua)

Hat nicht jeder Mensch seine eigenen Vorstellungen, Wünsche und Ansichten über das Leben?

Gewiss, viele Menschen denken und fühlen ähnlich. Man unterhält sich über den Alltag, Kindererziehung, Filme oder Rezepte. Es gibt Fußballvereine oder auch Internetforen zu Fernsehserien, wo sich Gleichgesinnte treffen oder man auch interessante Diskussionen gegenteiliger Meinungen führen kann.

Aber die meisten haben doch ihre eigene kleine Weltanschauung entwickelt, um durchs Leben zu kommen bzw. die das beinhaltet, was sie mögen und ihnen wichtig ist. Da sind wir doch sehr unterschiedlich.

Ich frage mich seit gestern, warum gibt es Menschen, die nicht in der Lage sind, Anschauungen Anderer zu respektieren bzw. ihren Mitmenschen ihre kleine Welt zu lassen und sich selbst einmal zurückzunehmen? Menschen, die, um ihre Ziele u erreichen, mitunter sogar ihre Familien erpressen, in dem sie sich z.B. sehr schnell beleidigt geben.

Eine Erklärung, wie ich das meine, ist, wenn zum Beispiel meine Kollegin es mag, ihre Schränke mit ständig neuen Anziehsachen zu bestücken, bis sie überquellen. Es ist halt ihr Ding und soll sie ruhig machen. Es stört mich nicht. Aber wenn sie am Ende damit ein Problem hat, bin ich nicht die Lösung und nehme ihr den Kram ab! Ich habe was zum Anziehen. Für mich sind andere Sachen wichtiger. (Nicht zu verwechseln damit, wenn sich jemand 1 Stück gekauft hat und passt nicht und bietet es mir an, dann probiere ich das schon mal an).Aber im Mittelpunkt meines Lebens steht nicht die ständige Neubeschaffung von Kleidung. Das ist vielleicht ein dummes Beispiel, aber ich will damit sagen: jeder setzt andere Prioritäten. Sollte nicht jeder Mensch des anderen Menschen Ansichten anerkennen?

Das hat auch etwas mit Freiheit (darüber grübele ich immer noch nach) und Selbstbestimmung des Menschen zu tun.

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er kann nicht immer tun was er will. Er muss sich mit den anderen arrangieren.

Ich weiß das und versuche es auch. Ich habe meine Fehler, auch das weiß ich.

Aber warum wird von mir zum Beispiel verlangt, dass ich ruhig und still halten soll, damit eine andere Person nicht beleidigt ist, bloß weil ich mal ehrlich meine Meinung sagen will? Müssen wir Menschen uns voll heucheln? Warum z.B. richten sich 12 erwachsene Leute nach einer einzigen erwachsenen Person, die während einer Feier im Mittelpunkt stehen möchte und unangekündigt ein Kindergartenprogramm während einer Erwachsenenfeier aufführt und somit mich, als einer der Hauptpersonen, die lange vorher mit der Gastgeberin das Programm für den Nachmittag abgesprochen hatte, um die Erledigung zweier wichtiger Handlungen und Versprechen gebracht hat, weil dann die Zeit nicht reichte? Sicher in diesem Fall unserer Feier am Wochenende war es wichtig, Frieden zu wahren, um einen kranken lieben Menschen nicht noch aufzuregen. Das ist alles klar. Ich habe auch die betreffende Dame sehr lieb. Und gerade deswegen tut es ja so weh. Ich habe vorher darum gebeten, zwischen Kaffeetrinken und Abendbrot meine Gänge erledigen zu dürfen. Etwas, was für meine Weltanschauung sehr wichtig war. Auf der andere Seite platzte da also jemand rein und sagte nach Feldwebelmanier: zak, zak, wir machen jetzt dies und das und alle machen mit. Hätte man nicht vorher fragen können? Ich Trottel habe mich wieder zurückgenommen und kam nicht zu meinen abgesprochenen Sachen.

Vielleicht klingt ist das ein kindisches Beispiel, aber man kann doch nicht einfach wo hingehen und seine Ansichten durchsetzen ohne auf die anderen Rücksicht zu nehmen.

Ich bin immer vorsichtig, frage, plane und regele alles. Aber am Ende bin ich die Dumme.

Wahrscheinlich muss ich heimlich in das Dorf meiner Kindheit fahren, um meine tote Freundin auf dem Friedhof besuchen zu können und eine anderes Versprechen, welches ich einer ganz lieben Freundin und mir selbst gegeben habe, erfüllen zu können.

Leider sind wir Menschen in Zwängen gefangen. Selbst in einer Familie, wenn man denkt, man hat alles besprochen, man freut sich auf der Hinfahrt auf ein paar schöne Tage. Man spürt, dass der Ballast abfällt, man erlebt auch schöne Stunden, aber dass was einen wirklich berührt, muss man in sein Herz einschließen, weil für mich Unwichtiges (was wieder für andere wichtig ist) Priorität hat.

Kulturprogramme sind für Kindergeburtstage sicher sehr schön, aber für Erwachsenenfeiern halt nicht mein Ding und ich hatte im Vorfeld auch gebeten, das zu lassen, aber auch aus dem Grund, weil ich die Stunden nach dem Kaffee für mich gebraucht hätte.

Oder war das zu egoistisch, noch dazu wenn man selbst eins der erwachsenen Geburtstagskinder ist?

Aber vielleicht steht mir das auch nicht zu. Vielleicht bin ich ja wirklich nur ein Nichts, oder ein geduldetes Etwas, das immer ruhig sein muss, damit andere ihre Lebensvorstellungen verwirklichen können.

Ich hoffe nur, dass ich in meiner kleinen Familie alle gleich behandele und dass ich jedem sein Recht auf seine eigenen Handlungen gebe. Und dass ich nur Versprechen gebe, die ich bereit bin einzuhalten und nicht zu Gunsten des anderen Kindes wieder zurücknehme, bloß weil das schneller eingeschnappt ist.

Jeder Mensch hat Fehler. Ich habe nicht das recht zu richten.

Es war auch ein schönes Wochenende.

Aber es bleibt ein bitterer Beigegeschmack zurück, leider.

Ich bin enttäuscht. Von mir, weil ich nicht aufgestanden bin und meine Sachen erledigt habe, aber auch von den anderen, die mir nicht geholfen haben.

Sicher, man brauchte Ruhe und Frieden.

Gesundheit geht immer vor. Das ist klar.

Aber was soll ich jetzt tun? Ich bin verzweifelt.

Wenn ich meinen Willen durchsetze, bin ich die Böse.

Alle sagen: sei ruhig, sei ruhig, passe dich an!

Aber ich bin doch auch ein Mensch! Ich habe doch auch Rechte!

Eine lange grüblerische Nacht liegt hinter mir.

Ich muss aufpassen, dass ich meine Unzufriedenheit nicht auf Mann und Kinder übertrage.

Sie können nichts dafür.

Es handelt sich um die Familie meiner Eltern, die doch immer noch sehr diktatorisch handelt.

Aber, sich zu ändern, ist eben sehr schwer.

Alle wollten Frieden, was ich auch verstehe.

Aber zu welchem Preis!

Ich habe keinen mehr.

Ich komme mir schäbig vor. Ich kann nicht einmal weinen.

Mir ist schlecht.

ich habe mein armes Lenchen,

meine liebe Magdalena und mich selbst enttäuscht.

Dabei hatte ich es geschafft, meine Angst zu überwinden.

Aber ich bin an den Menschen gescheitert.

Man sagt auch: „Wer sich nach allen Seiten richtet, verliert die Richtung"

Ich glaube, das stimmt.

01.11.2007 um 21:42 Uhr

Was ein missglückter Schokoguss und ein doppelter Blogeintrag gemeinsam haben

Stimmung: erschöpft aber froh
Musik: May it be (Enya)

Manchmal hält mich des Alltags Wahnsinn fest in seinen Klauen. So viele Kleinigkeiten gehen schief! Dann bin ich plötzlich sehr unglücklich.

Da erhebe ich zum Beispiel einen missglückten Schokoguss für einen Festtagskuchen zum größten Problem der Welt.

Just in dem Moment, wo ich traurig und verzweifelt in der schoko- und fettverdorbenen Küche versinken möchte, ereignet sich auf einmal ein kleines Wunder: das Telefon klingelt!

Ein ganz lieber Mensch ist am anderen Ende: mein Bruder! Er beruhigt mich und rückt mein Weltverständnis wieder in die richtige Lage.

Ich kann Wichtiges wieder von Unwichtigem unterscheiden.

Jetzt geht es mir wieder gut. Mir ist warm ums Herz geworden. Ich fühle mich verstanden und geborgen.

(Und ein bisschen schäme ich mich, weil ich weiß, dass so Mancher echte schwere Sorgen hat.) 

Wie schön ist es doch, dass es Menschen gibt, die einen kennen, für einen da sind und mit ein paar Worten Frieden herbeizaubern können.

Danke, mein Lieber!

Genauso habe ich mich über deinen  Kommentar gefreut, liebe SybilleKah.

Auch du hast mich sehr aufgebaut.

Es stimmt, warum gleich aufgeben? Ich versuche noch ein bissel zu bloggen. (Es ist schön, dass dir meine Beiträge gefallen)

Auch dir vielen Dank fürs Mut machen!

Ich sollte wohl lernen, Kleinigkeiten als Kleinigkeiten zu sehen und darüber einfach lächeln.

Denn es gib so viele Ernstes und Schlimmes auf der Welt, wo man sich echt aufregen kann.

Dafür sollte man seine Kraft aufheben! Denn auch die ist nicht unendlich.

Irgendwann braucht man sie wirklich,

ein schönes Wochenende wünscht euch eure

HaibaraFröhlich