Auf der Suche nach dem Leben

29.04.2008 um 09:00 Uhr

Ich, die Sammlerin

Stimmung: gut

Einst war der Mensch ein Jäger und Sammler.
Jäger spürten Tiere auf, verfolgten und töteten sie und aßen dann deren Fleisch, um zu überleben.
Viele Generationen gaben diese Art der menschlichen Überlebensphilosophie weiter.
Noch heute gehen Menschen zur Jagd. Viele leider nur zu ihrem Vergnügen...

Aber es gab auch noch die Sammler.
Ich wäre gern eine Sammlerin gewesen. Ich kann mir gut vorstellen, wie ich zwischen Büschen, Bäumen und Gräsern herumkrauchen würde, um Beeren und Kräuter zu sammeln, um meine Familie zu ernähren.
Ganz bestimmt wäre ich sehr erschöpft und zerkratzt heimgekommen. Nach einem guten Tag würde ich lächelnd meine Schätze ausbreiten, nach einem weniger erfolgreichen, würde ich wohl traurig sein und genauso unzufrieden wie heute, wenn ich über die Welt nachdenke. Ich hätte lernen müssen, wo was wächst, welche Plätze gut wären und welches Wetter welchen Pflanzen nützt und vieles mehr. Ich hätte ein Gespür für das Sammeln meiner Pflanzen entwickelt. All das hätte ich an meine Kinder weiter gegeben.Später in "hohem Alter"  hätte ich vielleicht bei schönem Wetter oft unter meinem Lieblingsbusch gesessen und andere, jüngere, wären zu mir gekommen und hätten meinen Sammelberichten gelauscht. Sie hätten meine Erharungen nutzen können, um selbst zu überleben.

Heute sind die Menschen zivilisiert und können ihre Nahrung herstellen oder züchten.

Aber was ist, wenn doch irgendwelche Urinstinkte oder erworbenes Wissen, über Generationen hinweg, weitergegeben wurde und irgendwie in unserem Unterbewusstsein abgespeichert werden konnte und wir es heute noch anwenden, ohne uns dessen bewusst zu sein?

Dieser Gedanke kam mir erst gestern wieder, als man mich mit den Worten neckte: „Na, bist du wieder mal unter die Jäger und Sammler gegangen?"

Ja, ich sammle leidenschaftlich gern. Ich habe schon immer alles mögliche gesammelt: von Postkarten über Briefmarken und Münzen bis hin zu den modernen trading cards für meine Lieblingsfernsehserie.

Manchmal habe ich meine Ruhe. Aber manchmal erfasst mich ein regelrechtes Sammelfieber. Seit ein paar Tagen ist mein Sammelfieber wieder ausgebrochen. Meine Beute: Panini-Stickerbilder zur Fußball EM!

Warum mache ich das? Weil es „in" ist? Weil es mir einfach Spaß macht?
Oder weil meine Vorfahrin wirklich eine Sammlerin war und mir ihre Leidenschaft vererbt hat?

Was kann das menschliche Gehirn leisten? Wir nutzen es nur zu 10 Prozent. Was ist mit den restlichen 90%? sind es leere Zellen, die wir alle noch nutzen können. Sind es Reserven, die wir neu ausbilden können, wenn Bekanntes verloren geht, so wie jetzt schon bei Schlaganfallpatienten mitunter möglich? Oder ist in vielen Zellen etwas über uns selbst gespeichert, was wir gar nicht mehr wissen?
Konnten wir über das Gehirn früher einmal „Dinge fühlen oder spüren", die heute mit der Wissenschaft nicht erklärbar sind, aber die es gibt und die wir damals „einfach wussten", aber jetzt durch unser Wissen überlagert sind?

Ich weiß es nicht. Vielleicht ist alles nur Spinnerei und meine Sammelleidenschaft, zB., ist nur eines dieser Dinge, die wir so schön: "mein Hobby" nennen.

 

28.04.2008 um 09:53 Uhr

Nie mehr aufstehen...

von: Haibara   Stichwörter: Ruhe, Stille, Geborgenheit, Leben, Schicksal, Tod

Stimmung: sehr nachdenklich, besinnlich

Ich bin aufgewacht.

Meine Augen waren geschlossen und ich lag ganz still da.

Ich war in meine Decke gekuschelt, verborgen, wie in einer warmen kleinen dunklen Höhle. Ich hörte das Leben um mich herum: Tierstimmen, Menschengeräusche. Es war ein Gewusel, Gesumme und Gebrumme.

Ein kurzer Gedanke blitzte in mir auf: ob Tiere so fühlen und lauschen, wenn sie aus dem Winterschlaf erwachen? 

Gerüche, die zu meinem geöffneten Fenster hineinwanderten, mischten sich jetzt dazwischen.

Doch war es mir, als wäre alles ganz weit fort.

Ich dachte dann nichts mehr. 

Ich lag nur da, spürte meine Arme und Beine bis in die Fingerspitzen, eine wohlige Wärme hatte sich ausgebreitet. Mein Atem kam ganz ruhig aus dem Bauch.Es war, als könnte ich spüren, wie mein Blut langsam auf seinen Bahnen durch mein Inneres kreist.

Mein kleines "ich" als Leben war für sich ganz allein existent!

Das große Leben aller, da draußen, wo ich gleich wieder hineintauchen sollte, war für Momente ausgesperrt.

Am liebsten wollte ich so liegenbleiben und nie mehr aufstehen.

Es war gut so. Ich fühlte mich so wohl. Alles schien perfekt. 

Ich musste mich zwingen, in diesen Tag zurückzufinden...

Ich atmete tief durch, durchbrach den Moment der scheinbaren Vollkommenheit und stieß plötzlich mit einem Ruck meine Decke zurück, riss die Augen auf, setzte meine Füße auf den Boden und ging wieder in das laute Leben der Menschen zurück.

Denn auch ich bin wohl ein Teil davon und muss mein kleines Werk im großen Lebensgefüge der Welt weiterführen, was auch immer es ist.

Ich spüre, dass ich noch nicht fertig bin! Es bleiben noch Aufgaben zu erledigen....mein Schicksal?

Und trotzdem bleibt ein ahnungsvoller Gedanke zurück, wäre es nicht schön, aufzugeben, Ruhe zu haben, für immer...einfach liegenbleiben?

27.04.2008 um 15:14 Uhr

Ich bin ein seltenes Kamuff!

Stimmung: gut gelaunt

Es war für mich einfach, neulich zu shadowfax zu sagen, dass sie nicht mehr an den Stachel denken solle, den man ihr verpasst hat.
Jetzt habe ich, wie zur Strafe, meinen eigenen. Eine Diskussion, ein paar Sätze, die man für unglaublich und undenkbar hielt, auf die man selbst nie gekommen wäre, können einen eigenen inneren Erdrutsch auslösen.
All meine Gedanken und Erlebnisse haben mich jetzt zu dem Ergebnis geführt, dass ein Mensch etwas anderes ist, als ich immer gedacht und auch gelernt habe.
In meiner Kindheit wurde mir z.B. immer die Goldmarie gezeigt. Auch hieß es, sei ehrlich, hilfreich und gut, teile mit anderen usw. Aber das sind wohl Märcheneigenschaften, die dem Menschen dieser Erde doch nicht ureigen gegeben sind und auch nicht sein sollen.
Selbst meine Arbeitsamtsberaterin hatte mir schon von diesen Werten abgeraten.
So wie ich an die Menschen glaubte, glauben wohl manche an ihren Gott. Menschen waren trotz allem für mich heilig, unantastbar. Jeder hat irgendwo etwas gutes, dachte ich immer.
Aber sind Menschen so?
Es gibt einige Wesen (vielleicht mehr als ich traf), die so sind, aber sind sie Menschen? Ich glaube es echt nicht mehr.
Der letzte Beweis wurde mir neulich in einer Diskussion geliefert.
Menschen sind eine spezielle Art von Tieren, steht u.a. in diversen Definitionen geschrieben. Zum Glück fand ich nirgends mehr die Aussage, dass sie die höchstenwickelsten Lebewesens dieses Planeten seien. Denn das können wir nicht sein.

Wir?

Bin ich auch ein Mensch? Ich zweifele daran immer mehr. Vielleicht bin ich das seltsamste aller Tiere, was noch gänzlich unerforscht ist und was eigentlich gar nicht da sein sollte, jedenfalls nicht in dieser Welt. Meine Lieblingstante nannte mich oft ein seltenes Kamuff.
Die Menschen um mich herum sprechen, reden und leben mit mir. Manchmal kommt man gut miteinander aus, manchmal mag man sich, manchmal ist es schwer und es gibt auch Streit oder Unverständnis.
Menschen sind entweder solidarisch oder nicht. Die, die es sind, sind es nur aus eigenem Überlebensinstinkt heraus. Bis letzte Woche dachte ich, dass sie aus einer inneren Erbanlage heraus „gut" sein können und auch in ihrem Gegenüber Gutes sehen und das auch akzeptieren können.
Aber das ist nicht so.
Die Menschen haben sich ihre Gesellschaft geschaffen und die Menschen in Schubladen gesteckt. Innerhalb dieser Schubladen gibt es aber auch nochmal eine gewisse Ordnung und Abgrenzung.Die benachbart gelagerten Gruppen sind noch neidisch und unfair zueinander. Niemand gönnt einem seinen Lagerplatz. Es ist, als wurde ich meine Socken ordentlich zusammengerollt und durch Plastestreifen längs und quer im Kasten voneinander getrennt lagern. Und das paar rote Socken beobachtet das paar blaue Socken und hat auch noch an dessem vielleicht blasserem Blau oder der dünner gewordenen Ferse etwas auszusetzen.
Selbst wenn man ganz unten liegt, gibt es noch jemanden, der einem seine kleine Existenz noch in Frage stellt, der einem seinen mühsam erkämpften Platz und sein Gleichgewicht anders ausrichten will und sich ein für ihn passendes Urteil über den anderen erlaubt und Feststellungen trifft, die nicht wahr bzw. relativ zu sehen sind, wo einfach ein Nachbar kein Recht hat, sich in den Schubladenplatz des anderen ein zumischen.
Schaut man selbst über seinen Rand hinaus, ist den anderen gegenüber offen und gibt noch gern von dem eigenem wenigen ab, weil man weiß, wie schwer das Leben ist und man echt aus dem eigenen inneren heraus helfen will, dann wird das noch als Fehler ausgelegt. So also ist der Mensch.
Schon oft, war ich an diesem Punkt und zog mich ganz zurück und wurde richtig menschenscheu, im wahrsten Sinne des Wortes.
Aber immer wieder lugte ich über meinen Platz hinaus und wollte auch ein Mensch sein.
Es geht nicht.
Ich werde mit ihnen gemeinsam existieren können. Das ist klar. Aber ich muss jetzt endlich lernen, dass einige alte Sprichwörter nicht umsonst existieren, z.B.:"Tu niemandem etwas Gutes, dann wieder fährt dir nichts Böses." oder: "Reden ist Silber. Schweigen ist Gold."
Einem Mensch ist Hilfsbereitschaft und Güte z.B. nicht ureigenstes Bedürfnis sondern nur Mittel zum Zweck, um dahin zu kommen, wo einige schon sind: unsere Regierung z.B., um Macht und Geld zu besitzen. Neid, Gier und Egoismus sind im Menschen tief verwurzelt.
Und ich ? Bin ich ganz anders? Will ich das haben, was andere wollen? Eigentlich nicht. Aber ich mag Gerechtigkeit. Ist das menschlich? Nach meinen Erlebnissen wohl kaum.
Gerechtigkeit wollte ich immer für alle. Ich wollte, dass es allen gut geht. Warum?
Weil ich ein Mensch bin? Oder weil ich kein Mensch bin?
Das neueste Beispiel ist für mich die Wohngelderhöhung ab 2009 um 60% für ca. 800 000 Bürger. Das ist vielleicht schön für sie, wenn nicht im Gegenzug wieder etwas anderes weg gekürzt wird. Aber das ist ein anderes Thema und doch auch mit diesem, der Menschlichkeit, eng verknüpft.
Warum macht man plötzlich so eine Erhöhung? Wäre es nicht gerecht und einfacher, die Energiekosten ab Januar um 60% für alle Menschen zu senken? Aber diese Handlungsweise wäre wohl nicht menschlich, denn menschlich scheint es doch zu sein, immer nur ein paar Leute oder eine Menschengruppe zu fördern und andere außen vor zulassen und schon kann der Neid die nächsten Streitereien und Abwertungen vom Zaune brechen.
Jetzt habe ich persönlich noch einmal die Chance in meinem Leben, meine Lebenseinstellung zu überdenken und neu anzufangen.
Aber eins weiß ich, ich muss mich tüchtig zusammen nehmen. Ich bin naiv und dass ist eine sehr schlimme Eigenschaft den Menschen gegenüber.
Aber ich habe auch negative Eigenschaften, die dem Menschen eigen sind, wie z.B. meine Sturheit, Langsamkeit und das schnelle Beleidigtsein.
Bin ich also ein Mensch? Ich weiß es nicht. Dagegen spricht wohl auch, dass ich vorhin, bei der Nachricht des Zugunglückes instinktiv zuerst dachte:"Die armen Schafe!"

Ach, ich bin schon ein seltenes Kamuff und werde es wohl auch bleiben.

26.04.2008 um 14:19 Uhr

Die Macht der Sonne

von: Haibara   Stichwörter: Sonne, Wärme, Leben, Menschen, Glück, Tiere

Stimmung: gut , träumerisch

Das Leben der Menschen ist wohl doch sehr an die Sonne gebunden.
Heute strahlte sie den ganzen Vormittag warm und und hell auf uns herunter.
Während der letzten Wochen war es an den Samstagen meistens trüb und grau. Unsere Bergstraße lag dann leer und verlassen da. Aber heute war etwas geschehen:
Als ich aus meinem Haus trat, sah ich um mich herum, wie die Sonnenstrahlen die Menschen aus ihren Wohnungen herausgelockt hatten. Sie schienen erst jetzt wieder zu leben zu beginnen. Ja:leben! Es waren nur kleine Momente, die mir aber doch sehr bedeutsam erschienen:
Ich sah einen Mann, der an seinem Haus werkelte. Er wirkte nicht ernst, verbittert und in Hektik hantierend. Er baute einfach so vor sich hin, mit einer entspannten Miene. Dann legte er sein Werkzeug weg und betrachtete richtig zufrieden lächelnd sein Werk und nahm einen kräftigen Schluck aus einer Getränkeflasche. Ich lächelte auch und spürte, wie beim Beobachten des anderen Stückchen Lebens ein froher Funke auf mich übersprang.
Dann wand ich mich um und ging weiter. Da sah ich einen Herrn, der ganz selbstvergessen ein Kinderfahrrad betrachtete. Sicher stellte er sich gerade vor, wie sein Kind gleich mit im gemeinsam üben oder fahren würde. Die Farben des Rades glitzerten in der Sonne und spiegelten sich als sanftes Glück im Gesicht des Mannes wieder.
Dann hörte ich plötzlich vergessene Frühlingsgeräusche: das Harken der Rechen in den Gärten ringsherum, locker gerufene Wortfetzen über Gartenzäune hinweg, hier und da ein ein helles Kinderlachen, aufgeregtes Hundebellen und von weiter hinten blökten ein paar Schafe. All dieses wurde von einem fröhlichen Vogelkonzert unterlegt.
Langsam ging ich weiter. Die Sonne schien mich mit ihren Strahlenarmen festhalten zu wollen, um mir zu zeigen, wie schön das Leben sein kann. Mein, ach so wichtiger Samstagseinkauf, war plötzlich absolut unbedeutend geworden. Ich schlenderte glücklich vor mich hin.
Dann sah ich die Katze. Ich hatte sie schon öfter getroffen. Meistens lief sie geschäftig den Berg vor mir hinab. Heute aber saß auch sie ganz ruhig da, genoss die Wärme der Sonne und schaute mich groß an.
Bei ihr weiß ich nie, ob sie sich freut oder nicht. Sie kann es mir nicht sagen. Sie ist gut gepflegt und genährt. Sie lebt in einer Familie. Sie sollte glücklich sein. Aber ist sie das wirklich? Sie trägt ein Glöckchen um den Hals. Setzt sie auch nur ein Pfötchen vor das andere, fängt es an, um sie herum zu bimmeln. Wie muss so ein Leben sein? Kann man so glücklich sein?
Aber heute saß sie ja ruhig da, genoss die Sonne, wie wohl jeder Bewohner unseres Berges.

Und das war auch richtig so, denn im Moment scheint die Sonne schon wieder verschwinden zu wollen.

Aber ich weiß, sie kommt wieder, ganz bestimmt.

Aber ich weiß auch, dass sie nur ein Teil unseres Lebens ist. Jedes hat seine Zeit. Und manches mag ich sogar sehr davon und manches vielleicht mehr als die Sonne...

25.04.2008 um 11:18 Uhr

Was mir das große Wort "Mensch" sagt

von: Haibara   Stichwörter: Mensch, Artikel, Definition, Mann, Weisheit, Sinn, Frau

Stimmung: grüblerisch, nachdenklich
Musik: Mensch (Herbert Grönemeyer)

Wenn man die ganzen Definitionen, Erläuterungen und Entwicklungen der menschlichen Spezies aus biologischer und evolutionärer Sicht mal beiseite lässt und sich direkt auf das Wort „Mensch" konzentriert, kommt man auf erstaunliche Aussagen, die mich tüchtig an diesem Wort zweifeln lassen bzw. alles mühsam in mir aufgenommene Wissen ganz schön durcheinander rütteln.
Ich weiß, das Wort „Mensch" haben wir uns selbst gegeben. Wir Menschen denken, sprechen, analysieren die Vergangenheit und planen sogar die Zukunft.
Aber wie kommen wir auf solche Wörter?
Ich würde gern einmal eine Zeitreise unternehmen, um miterleben zu können, wie so manche Begriffe geprägt wurden.

Also, meine Recherchen ergaben:"Mensch" kommt aus dem althochdeutschen und wird von dem Wort „Mann" abgeleitet.
Der Begriff „Mensch" ins Lateinische übersetzt bedeutet „Homo", und weil es so viel verschiedene Richtungen gab, wird unsere Gattung durch das Wort „Sapiens" ergänzt, welches „weise" bedeutet.

An diesem Punkt, bin ich nach dem Lesen vieler diverser Artikel erst mal letzte Nacht ins Bett gegangen und habe lange nachgedacht. Im Moment lege ich an diesem Gedankenpunkt eine Pause ein und habe noch viele Fragen offen:

Ich bin in meinem Leben auf sehr viele Menschen getroffen.: freundlich, unfreundliche, lebenslustige, sehr traurig wirkende, laute und leise und viele andere.

Das Auftreten, Benehmen und Wirken eines Jeden entwickelt sich aus seinem Lebenslauf, der Umgebung und des Umgangs anderer Individuen mit seiner und anderer Gattungen sowie der auf ihn einwirkenden Umwelt.

Ich sehe, erlebe, fühle und höre, wie der Einzelne sich benimmt. So, wie wir Menschen uns als Individuen aufführen, gestalten wir dann die Welt und unser Zusammenleben.
Wären wir Menschen wirklich weise, dann wäre die Welt eine andere.

Menschen, die "weise" sind, gibt es bestimmt. Aber das sind Wenige. In meinem langen Leben habe ich kluge und intelligente Menschen getroffen, die das für den betreffenden entscheidenden Zeitpunkt Richtige taten oder wahre Aussagen trafen.

Aber weise? Kann man das lernen? Ist man das einfach? Gehört das wirklich zu mir als Individuum meiner Gattung dazu?

Ich persönlich habe nur ein echtes weises Wesen „getroffen", und dass nicht mal in meinem „Realleben", sondern nur im Internet. Nach reiflicher Überlegung bin ich zu diesem Schluss gekommen. Dieser Mensch ist eine noch sehr junge Frau, hat keine philosophische Ausbildung, sondern ist einfach so. Dabei kenne ich sie nicht einmal persönlich.
Sollte ich sie je kennen lernen, was ich mir sehr wünschen würde, wäre ich sehr neugierig, wie ich sie hernach einschätzen würde.

Der Begriff „weise" hat für mich eine bestimmte, ganz persönliche Definition.
Aber kann man das auch allgemein definieren?
Ich habe mich schon einmal mit dem Begriff „Weisheit", und der „Weisheit Gottes" herumgeschlagen.
Nette User eines Schreibforums halfen mir dabei. Einiges sah ich klarer und legte dann das Grübeln zu den Akten.

Aber jetzt, im Zusammenhang mit dem Begriff „Mensch" stolpere ich wieder über dieses „Wort".

Sind wir weise? Wenn schon, dann sind die wenigsten weise und dann auch noch die Falschen.
Also gibt es viele Menschen, die diesen Punkt der Definition „ Mensch" nicht erfüllen.

Wenn man uns als eine besondere Art der Tiere darstellt, zeigen wir also als ein unterschiedliches Merkmal „die Weisheit". Aber wer sagt uns, dass die anderen Tiere nicht auch weise sind?
Wir sagen, erforschen und stellen fest, dass die Tiere auf eine bestimmte Art denken, fühlen und handeln würden. Aber woher wissen wir das? War ein „Mensch"schon einmal ein Schwein oder ein Fisch, dass er das mit Bestimmtheit sagen kann? Und was ist mit den Pflanzen?

Der Mensch ist also eher anmaßend als weise. Wäre er weise, würde er z.B. nicht solche Klassifizierungen treffen.

Was mich weiterhin geschockt hat, ist der Ausgangspunkt von dem Begriff, den man für unsere Gattung festgelegt hat:"Mann"! Nach dieser (althochdeutschen!!!) Definition wären Frauen also keine Menschen.....

In vielen Definitionen und Erläuterungen werden sie sogar als „Untermensch" eingeordnet, von der Bibel ganz zu schweigen.

In der Entwicklung der Menschheit wird ihnen zwar eine große Rolle zuerkannt aber, aber bis heute, wo Frauen sogar immer noch weniger Lohn für die gleiche Tätigkeit bekommen wie ihre männlichen Kollegen, würden Frauen aus dem Begriff „Mensch" eigentlich herausfallen.

Sicher hat den Begriff „Mensch" ein Mann entwickelt. Oder hat Gott uns die Begriffe überlassen und er selbst festgelegt, dass Frauen aus dem Begriff ausgeschlossen werden?
Jesus hat Frauen sehr geachtet.
Aber Gott? Wie war sein Frauenbild? War Gott ein Mann?

Nein, zurück: ich als Frau fühle mich auf jeden Fall als gleichwertiges Individuum einem Mann gegenüber und würde als weibliches Wesen dem Männlichen gern gleichgestellt sein, denn beide sind für ihre Art wichtig und richtig. Schon deshalb müsste der Begriff „Mensch" falsch sein.

Aber "Mensch" hat sich so eingebürgert. Sollte man die Bedeutung einfach vergessen? Aber wäre das richtig? Bis gestern wusste ich es ja auch nicht und hat mich also nicht gestört. Vielleicht ist es gut, wenn man vieles nicht weiß.

Übrigens wurde mir von einer Hebamme einmal gesagt, dass der Mann nur ein Ergebnis eines verunglückten Experimentes sei, bei dem ein Strichlein eines der X-Chromosomen fehlte und so ein „y" daraus wurde und der Mann so entstand.....nein, auch das ist nicht ganz nett. Ich fasse das mal als Witz auf. Aber wenn man die Frauen immer so hinstellt, ist es kein Wunder, wenn solche Geschichten kursieren.

Nein, das Wort "Mensch" definiert die Individuen, die wir sind, meiner Meinung nach nicht richtig.

Am Ende aber bin ich genau so schlau wie vorher: Was ist ein Mensch?
Was ist das Geheimnis seiner Existenz? Wozu ist er da? Was ist seine Aufgabe?
Warum benimmt er sich so, wie er sich benimmt?

Nachdem ich heute früh las, dass der Mensch schon wieder die Benzinpreise erhöht hat, bestätigt sich für mich nur eine entscheidende Eigenschaft: Gier.
Aber ob das so gedacht war? Ich weiß es nicht.

24.04.2008 um 09:29 Uhr

Milch ist sooooo gesund!

Stimmung: gut, nachdenklich

Die Bauern demonstrieren für höhere Milchpreise.
Ich steh der Sache etwas hilflos gegenüber.
Genau vor einem Jahr wurden die Preise stark erhöht. Da dachte ich automatisch: „Die armen Kinder".
Denn für die meisten Lebewesen ist die Milch für ihre Entwicklung sehr wichtig, am besten die Muttermilch. Aber für den Menschen reicht diese nicht aus.Fast jeder Mensch braucht viel Milch, sehr viel Milch und das während seines ganzen Lebens.
Ob sich das je ändert, falls er sich weiter entwickelt, weiß man nicht.
Da ich Vegetarierin bin, aber keine Veganerin, esse und trinke ich auch Milchprodukte der Tiere, soweit ich glaube, dass ich ihnen nicht schaden kann. (Obwohl das auch schon wieder ein weites Feld ist, über das man ein angeregtes Gespräch führen könnte).
Nun gut, zurück zu den „armen" Bauern:
Sie hätten sich doch selbst denken müssen, dass, wenn die Milchpreise so hoch werden, die Menschen weniger Milchprodukte kaufen müssen, da sie einfach wenig Geld haben! Der deutsche Staatsbürger hat immer weniger Geld zur Verfügung und muss trotzdem seine Ausgaben tätigen, jeder Unternehmer und der Staat hält seine beiden Hände auf und kann nicht genug bekommen. Seit letztem Jahr ist es ganz aus.
Dass jetzt mehr Milch da ist, als verkauft werden kann, ist also logisch. Also muss man zum Glück der Verbraucher mit dem Preis runter gehen.
Ich verstehe aber auch die Bauern. Auch die Kosten für Düngemittel, Futter usw. sind gestiegen. Sie müssen das auch bezahlen. Aber meiner Meinung nach wäre die Forderung nicht nach teurer Milch richtig, sondern nach Senkung der Kosten in jedem Bereich des Lebens für Jeden. Das betrifft ja alle und diese entsetzlichen aktuellen Kosten macht das Leben für viele zu einem Überlebenskampf.
Es ist irgendwie makaber, dass Bauern auf der Straße stehen und für höhere Milchpreise kämpfen, anstatt die Regierung und die Wirtschaft aufzufordern, die gestiegenen Kosten, für Strom, Gas, Futter, Düngemittel und Benzin zurückzunehmen.
Ich sehe auch noch die Bilder, wo man zuviel Milch produziert hatte, die man dann wegschüttete oder auf denen man Frauen aus armen Ländern mit leeren Kochtöpfen demonstrieren sah, da sie nichts zu essen für ihre Kinder hatten. Und wie viele Kinder hungern gerade in diesem Moment auf unserer Welt?
Aktuell wird von den Politikern gejammert, dass auf Grund der Umweltprobleme große Hungersnöte ausbrechen werden (die sie allerdings selbst begründeten), um uns auf die nächste Teuerung vorzubereiten, und unsere Bauern jammern, weil ihre Milch zu billig ist! Das passt überhaupt nicht zusammen. Und zeigt mir wieder mal, dass der Mensch ein sehr merkwürdiges Lebewesen ist.
Und....müssten wir eigentlich nicht alle uns dann den Bauern anschließen, wenn sie denn Kostensenkungen verlangen würden. Vielleicht würde dann ein Schuh draus.
Aber der Deutsche ist nicht für solche Sachen geschaffen. Lieber liest er noch ein paar Angebotsprospekte mehr, schlürft seinen schon sparsam verdünnten Kaffee, verhält sich ruhig, da er ja noch hinkommt und hofft, dass es irgendwie geht. Die Franzosen, ja die sind anders, die lassen sich nichts gefallen!
Aber, es hängt auch damit zusammen, dass man uns erpressen kann. Jeder hält ruhig, aus Angst ,noch das letzte zu verlieren bzw. ist froh, eine Arbeit zu haben und wenn es ein Hungerlohn ist, aber noch geht es ja und schön ruhig sein, sonst habe ich morgen gar nichts mehr.
Was hat unsere Regierung nur aus uns Menschen gemacht! Was hat der Mensch aus dem Menschen gemacht!
(Was ist eigentlich der Mensch....doch noch mal grübeln geh)


Ach Milch, war ja mein Thema:
Ja, ich denke, diese Erhöhung voriges Jahr war auch nicht dazu da, um den Bauern ein schönes Leben zu geben, sondern damit der Gewinn anderer steigt und außerdem sehe ich das auch aus einer ganz bestimmten politischen Sicht: bekommen Menschen weniger Milch, werden sie eher krank, insbesondere Kinder und ältere Menschen. Da viele ja laut unserer „wunderbaren" Gesundheitspolitk schon sehr oft keinen Arztbesuch oder eine Therapie mehr antreten können, werden die nachfolgenden Generationen eher sterben. Unsere aktuelle Gesundheitspolitik ist Mord auf Raten und Zeit. So schafft man sich auch viele ungeliebte Bürger auf eine feine Art vom Hals und muss sich nicht die Hände schmutzig machen.

21.04.2008 um 10:47 Uhr

...ich hab' mein Leben lang gearbeitet.

Stimmung: aufgewühlt, erbost

Soeben las ich einen sehr interessanten Eintrag zur aktuellen Rentenerhöhung und wurde dadurch auf den Mut einer Frau aufmerksam, die dazu in einer Zeitung öffentlich Stellung nehmen wollte und vor der ich großen Respekt empfinde.

Ich erlaube mir mal, einen link zu diesem Blog zu setzen:

http://www.blogigo.de/pirkenhammer

Nun lässt mich ja diese Geschichte nicht mehr los und alles, was sich in den letzten Jahren gerade so in Richtung Rente auf Grund der Realität in Deutschland bei mir in meinem Gehirn entwickelt hat, quirlt jetzt aufgeregt in mir herum und drängt mich nun, es hier auf zuschreiben:

Frau Thiel hat meiner Meinung nach vollkommen Recht. Ja, ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass diese unsinnige Rentenerhöhung nur eine Wahlkampfaktion war, denn viele Rentner sind viele Wählerstimmen.
Dem Hinweis, dass die höheren Rentenbezieher sich beschweren könnten, mit der Bemerkung, sie hätten ja viel eingezahlt, stelle ich eine These von mir gegenüber, die ich schon seit längerem vertrete, da ich genau diesen eben genannten Satz laufend zu hören bekomme.
Meine Gedanken:
Würde einer dieser Rentner seine eingezahlten Beiträge hochrechnen, und auf die heutigen monatlichen Lebenshaltungskosten unseres Landes umrechnen, dann wäre sein Geld aber schnell alle, ich schätze nach 2 bis 3 Jahren hätte fast kein Rentner mehr etwas, außer diesen superreichen ehemaligen Politikern, Unternehmern und einige Beamte. Wenn man dieses Prinzip zu Grunde legen würde, was dann? Müssten dann nicht alle Rentner, nach dem der Anspruch, die Gesamt- Einzahlsumme des Arbeitslebens "verbraucht" wurde, auch Sozialgeld bekommen (im Hartz IV -Bereich), wie alle anderen arbeitslosen "Schmarotzer" auch, denen man einfach ersatzlos ihren mühsam erworbenen Anspruch gestrichen hat? Ich möchte niemandem sein Geld wegnehmen, und der Rentenfonds wird ja seit je her durch das Solidarprinzip der Generationen geschaffen, was sicher mal eine gute Idee war, sich aber überlebt hat und heute nur noch Mittel zum Zweck für gewiefte Politiker ist. Außerdem würde man die Renten durch das Sozialgeld ablösen, hätten ja die Reichen und Mächtigen des Landes 20 Millionen Leute weniger, die sie schröpfen könnten, und 20 Millionen Wähler weniger, die ihnen fehlen würden, um ihren Machtrausch zu befriedigen. Sie hätten viele, viele Menschen weniger, die sie durch ihre geschickte Wahlmanipulation dazu bringen könnten, ein Volk unter das Existenzminimum eines Menschen in unserem wohlhabenden kleinen Deutschland, wo es jedem gut gehen könnte, wenn man denn nur wollte, zu drängen.
Also wird den Rentnern ihr Anspruch nicht genommen, aber anderen Leuten schon, z.B. denen, die aus Not, weil der Staat bzw. die Wirtschaft ihnen keinen Arbeitsplatz ermöglichen kann, Hartz IV beantragen mussten und jahrelang geschuftet haben! Sind sie alleinstehend, haben sie Glück im Unglück, denn sie bekommen ein Almosen, welches sich "HartzIV" nennt. Allerdings ist das zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel. Wer sich diesen Bedarf ausgerechnet hat, sollte selbst mal davon leben müssen. Aber es geht noch schlimmer. Ist man verheiratet, muss der eine Ehegtte den anderen durchfüttern, wie einen Karnickel. Mit welchem Recht wird einem Menschen, der essen, trinken, wohnen und sich kleiden muss, ein Anspruch auf die Lebensgrundlage ersatzlos gestrichen, ihm die Würde als Mensch genommen und seine Existenz unmöglich gemacht und dieser muss somit von einem anderen ernährt werden, bloß, weil er verheiratet ist. Mit welchem Recht bestimmt man in einer "Demokratie", dass man das Einkommen eines selbständigen Menschen, einer eigenen Persönlichkeit, dessen Würde laut Grundgesetz gegeben sein muss, auf einen anderen (dessen Würde ebenfalls gegeben sein muss) angerechnet wird! (Nebengedanke: am schlimmsten finde ich,ist, dass das Kindergeld als Einkommen angerechnet wird. Kindergeld ist für die Kinder da und kein Einkommen für jemand anderes, Herr Gott nochmal! Das ist einfach unglaublich! Wie pervers und menschenverachtend muss jemand sein, der sich so was ausdenkt;nämlich genauso, wie die, die so etwas beschließen!)

Ja, verheiratet sein, heißt in diesem Land, seine eigene Menschenwürde abzugeben. Vielleicht sollte man sich einen Button mit einem „V" drauf anfertigen, für verheiratet, damit man jedem seine „Schande" gleich zeigen kann und nicht jedem leise verschämt erklären muss, warum man kein Geld für seine Existenz mehr hat und jede Ausgabe zum Horrortrip und jegliches Selbstbewusstsein am Boden zerstört wird. Ich kann nur jedem abraten, zu heiraten. Man ist dann der letzte Dreck.

(Erklärung: nicht, dass das missverstanden wird: ich habe einen guten Mann, aber er schuftet sich noch für uns uns zu Tode, denn von den geringen Löhnen eines normalen Arbeitnehmers und den Kostenexplosionen dieses Landes können im Normalfall nicht mehr zwei Menschen existieren.Gut, dass ich nur sehr wenig esse.)

Aber für mich persönlich wird ja jetzt alles besser! Nach jahrelangem Kampf gelang es mir, einen Job im Niedriglohnbereich zu bekommen. Dann habe ich etwa auch soviel wie ein HartzIV- Empfänger und darf sogar noch dafür arbeiten, ich Glückliche! Ich kann es immer noch nicht glauben und denke immer noch, ich träume, endlich wieder etwas tun zu dürfen,um mein eigenes Auskommen mit erarbeiten zu dürfen! Was werde ich dann wohl mit dem vielen Geld bloß machen? Sicher erst mal Schulden bezahlen.... Ja, ich bin dankbar! Mein alter Anspruch, der ziemlich hoch war, für meine Ost-Gegend, den muss ich vergessen, der ist weg, den hat mir der Staat gestohlen. Und ich hoffe nur, dass sich jemand mein Geld genommen hat, der etwas wichtiges und sinnvolles damit angefangen hat, z.B. für Medizin oder seine Kinder usw. Ich dürfte bloß nicht wissen, dass sich von meinem Anspruch jemand dass 10.Paar Schuhe gekauft hat, oder es benutzt hat, um vielleicht die zweite Urlaubsfahrt im Jahr mit zu finanzieren. Dann wäre ich echt sauer.

Aber die Menschen mit höheren Renten bekommen das Geld ewig, obwohl sie es eigentlich längst ausgegeben haben! Wie gesagt, ich will niemanden ins Elend treiben. Ich weiß selbst, wie hart es ist, in diesem Land zu überleben. Ich will nur darauf aufmerksam machen, dass es in diesem Land unglaubliche Ungerechtigkeiten in jeder Richtung gibt und vieles hat man sicher noch gar nicht erkannt, da man meistens nur die Ungerechtigkeiten in seiner direkten Umgebung erkennt.

Ja, und jetzt tauche mal wieder aus meinen Grübeleien auf, sehe den Montag, der sehr schön zu werden scheint und denke:
Da bin ich also wieder in mal in meine Gedanken versunken und was steht am Ende: eines meiner Lieblingsträume: Grundsicherung für alle!
Jeder Mensch hat das Recht auf eine Existenz!
Und da wir dummen Menschen das Geld als Grundbedingung dafür, wie ein Gott, über alles gestellt haben, kommt man wohl nicht mehr raus aus der Geldfalle. Aber es muss doch jedem genug fürs Leben gegeben werden können! Das ist doch praktisch möglich!

Aber solange Macht-und Geldgierige ihre Sucht nicht besiegen können und raffen und raffen, werden wir das leider nicht ändern.
Sie werden weiter machen, bis alle verhungern, oder die Erde zerbomben oder gleich den ganzen Planeten in die Luft jagen, denn auch das kann ein Riesengewinn sein. Denn sie haben sich natürlich mit ihrem Geldsäckel längst auf einem neuen Planeten (dem Mars?) eine neue Basis geschaffen und haben sich vielleicht schon längst eine neue Sklavengeneration gezüchtet, bei denen sie ganz bestimmt die „Denk- und Bedürfnis-Gene" ausgeschaltet haben, vielleicht brauchen diese weder Essen, Trinken noch Kleidung. Wer weiß, zu was die Wissenschaftler alles fähig sind! Genforschung wird ja groß geschrieben und hinter dem Mäntelchen der angeblichen Heilung der Menschen kann man viel erforschen.

Dieser Fehler, einen selbständig lebenden Menschen zu erschaffen, wie bei uns, passiert ihnen bestimmt nicht ein zweites Mal. Diese menschlichen Roboter können dann schuften, bis zum verrecken. Sie stellen keine Ansprüche, brauchen nichts von dem kostbaren Blinkergeld der Machthaber und diese haben es dann endlich für sich ganz allein, können es pausenlos über sich schütten, in die Luft werfen und irre glücklich lachen. Vor lauter Gier, merken sie dabei aber nicht einmal, wie arm sie eigentlich dran sind.

( PS: bin etwas wütend, sollte manches überzogen sein, dann ist das also mein ganz privater Sarakasmus)

20.04.2008 um 10:49 Uhr

Ein Bild aus dieser Zeit gleicht dem aus der Vergangenheit

Stimmung: gut, nachdenklich

Seit Freitag verfolgt mich eine Art Déjà Vu.

An diesem morgen sah ich in unserer kleinen Lokalzeitung ein Bild von Frau Merkel in dem Betrieb mit dieser Biokraftstoff-Groß-Anlage. Rechts und links neben ihr aufgereiht standen andere wichtige Menschen ihrer Macht. Irgendwie bekam ich ein ungutes Gefühl.

Wieder einmal wird im Namen des Guten etwas Böses ausgebrütet und in die Realität überführt. Den Menschen wird etwas vorgegaukelt. Auch ist es wiederum sehr kurzsichtig gedacht. In Bezug auf die Zukunft der Erde kann es nur zerstörerisch sein. Das weiß ich einfach!

Etwas ähnliches ist mir in meinem Leben schon einmal passiert.

Hinter diesem Bild sehe ich nämlich ein anderes Foto aus meiner Vergangenheit.

In derselben Zeitung, damals führendes Medien - Organ unserer wunderbaren Diktatur meines Lebensbereiches, war fast dasselbe Foto abgebildet, nur die Personen und das Produkt waren anders:

Es war Erich Honecker mit seinen Honoratoren. Er präsentierte auf der Messe den ersten Microchip des Staates, genauso stolz wie heute Frau Merkel ihren Biodiesel.

Auch seine machtlüsternen Vertrauten klatschten Beifall und strahlten übers ganze Gesicht, genau wie die aktuellen Personen der jetzigen Macht.

Damals wurde mir auch schlecht und ich dachte: Will man uns jetzt wieder für dumm verkaufen? Welche Bedeutung steckt dahinter? Was kommt am Ende dabei heraus?

Es hatte dann auch nicht mehr allzu lange gedauert und der ganze Staat war am Ende. Gleichzeitig zerbrach ein ganzes politisches Sytem auf der Welt.

Damals ging es wohl außer um Macht und Gewinn, auch noch um die politische Vorherrschaft der einzelnen Systeme. Heute frage ich mich aber immer öfter: War dieses politische Geplänkel auch nur eine Methode um Machtgier und Gewinnsucht zu befriedigen?

("Geplänkel" ist vielleicht das falsche Wort. Es starben Menschen, es gab Repressalien, es gab den "Kalten Krieg" und Schlimmeres.)

Heute steht die Gewinnsucht und Machtgier pur im Raum. Sie versteckt sich nicht mehr. Sie zeigt sich uns klar und deutlich.Selbst ein trinkbarer Biodiesel wird doch hoffentlich niemandem mehr die Wahrheit verschleiern.

Eigentlich darf es heute nur noch um eins gehen: Den Kampf um den Erhalt der Erde!

Wir haben doch nur sie und wir sind ein Bestandteil von ihr! Erde und Mensch sollten eins sein! Wir sollten endlich im großen Stil anfangen sie echt zu erhalten und nicht nur Scheinaktionen starten, die wieder nur für einzelne das große Geld bringen!

Mir ist nicht gut, gar nicht gut, laufend sehe ich diese zwei Bilder überlagert, sich durchdringend, vor meinen Augen.

Und da ganz hinten sehe ich eine Voraussage von Nostradamus aufblitzen: In unserer Zeit würde eine Frau zu großer Macht kommen, die die Grundlagen für einen Krieg schafft, der erst einige Jahre später stattfinden wird und der die Menscheit in Not, Elend und große Hungersnöte führen wird und der ganz und gar schrecklich ist.

Auch höre ich jemanden flüstern, der einmal sagte:"Geschichtliche Ereignisse wiederholen sich mitunter, aber beim zweiten mal wird es fürchterlich."

Ich hoffe, ich sehe wieder mal zu schwarz und alles ist nur das Ergebnis einer langen schlaflosen Nacht.

Ich wünsche mir sehr, dass wir als Menschen uns endlich besinnen. Denn wenn wir die Erde retten, können wir es schaffen, auch die Menschheit zu retten.

Vielleicht lernen wir beim Heilen der Welt, endlich den Sinn unserer Existenz zu verstehen.

19.04.2008 um 13:23 Uhr

Ein Vogelgespräch am Samstagvormittag

Stimmung: gut , träumerisch
Musik: Oh Happy Day (Joan Baez)

Ich öffnete mein Fenster weit und holte tief Luft. Es war heute Vormittag, so gegen 11.00Uhr. Da heute Samstag ist, atmet die Welt wohl etwas langsamer. Ruhe herrschte um diese Zeit in meiner Straße. Ein seltener Genuss.
Ich lächelte, denn ich spürte, dass ich im Gleichklang mit der stillen Welt zu atmen begann.

Dann drehte ich mich um, und begann zu bügeln. Ich bügele sehr gern. Das ist schon wie eine Therapie für mich. Ich kann abschalten, meinen Gedanken nachhängen, Musik hören oder fernsehn. Heute war ich fürs Fernsehn. Aber gerade, als ich das Gerät einschalten wollte, stockte ich. Etwas durchbrach die Stille vor meinem Fenster: ein kräftige Vogelstimme begann zu zwitschern, tief und gebietend. Dann war wieder Ruhe. Kurz danach hörte ich ein anderes Zwitschern: feiner, zarter. Als dieser Beitrag beendet war, meldete sich der Mächtige wieder zu Wort. Danach kam von weit entfernt noch ein Stimmchen zum Einsatz. So ging es hin und her.
Mein Fernsehprogramm hatte ich ganz vergessen, selbst das Bügeln stockte.
Ich hatte angst, das Gespräch der Vögel zu verpassen. Was mögen sie sich wohl erzählt haben? Nein, es war keine Musik: Das erkannte ich deutlich. Aber leider kann ich nicht „voglisch".
Vielleicht gehörte die kräftige Stimme einem Vogel- Familienvater oder einem Vogel-Chef? Vielleicht gab er Anweisungen für den Tag?Vielleicht unterhielten sie sich über das Wetter, dass immer noch grau und kalt war. Vielleicht gab er sein großen Töchtern Verhaltensmaßregeln mit auf den Weg? Wer weiß das schon.
Aber wahrscheinlich haben sie bloß ihre natürlichen Stimmen erklingen lassen und es war weder Gespräch noch Musik und ich habe mir beim Bügeln nur eine Geschichte erdacht.
Plötzlich aber flog ein großer schwarzer Vogel blitzschnell direkt an meinem Fenster vorbei und die starke Stimme war danach verschwunden. Aber die zwei leichten Zwitscherstimmen schwatzten noch ein ganzes Weilchen. Ein Mittagstratsch unter „Weibern", wenn der Boss weg ist?
Lächelnd beendete ich meine Bügelstunde, schloss dann das Fenster und während ich nach unten ging, fiel mir im Nachhinein noch auf, dass trotz der intensiven „Diskussion" ein freundlicher Unterton zu herrschen schien. Sie schienen sich zu achten und zu mögen.

Als ich mich jetzt an den PC setzte und mir mein Spruch des Tages entgegen flimmerte, seufzte ich tief, denn diesen Gedanken, habe ich auch in mir abgespeichert, leider:

" Es ist so traurig, daß der Mensch ein Feind des Menschen ist."
Multatuli (1820 - 1887), 

Ich wünschte mir, wir würden vom Umgang der Vögel miteinander einiges für uns Menschen übernehmen können.

18.04.2008 um 08:38 Uhr

Asteroid Apophis

von: Haibara   Stichwörter: Nasa, Schüler, Asteroid, Einschlag, Zerstörung

Stimmung: gut, skeptisch

 

Da hat doch ein deutscher Schüler berechnet, dass die von der NASA ermittelten Einschlagszahlen des Asteroiden Apophis falsch seien.Er hat sie neu berechnet und festgestellt, dass die Einschlagsgefahr  viel höher als erwartet wäre.

Normalerweise würde ich jetzt lächeln und das für einen Spaß halten. 

Aber da die NASA die Berechnung des Jungen erst als richtig anerkannt hat und sie erst jetzt im nach hinein offiziell dementiert hat, sowie energisch auf ihren eigenen, weniger gefährlichen Zahlen pocht, bin ich schon wieder skeptisch.

Wer weiß, was man uns schon alles vorgesetzt oder verheimlicht hat.

Am Ende ist es aber wahrscheinlich gar nicht so wichtig, ob Apohis die Erde küsst und ihr dabei großen Schaden anrichtet, denn wenn wir so weitermachen, wie bisher, sind wir Menschen schneller und besser im Zerstören als er. 

17.04.2008 um 09:07 Uhr

Wenn das Lernen zur Qual wird

von: Haibara   Stichwörter: Prüfung, Lernen, Durchhalten, Kampf, Alternative

Stimmung: kämpferisch

Da buddele ich mit dem Kopf nach unten in meinem eigenen "Sorgenpfuhl" herum und denke, es müsse wohl allen so gehen und erkenne vor lauter eigenem Kram gar nicht mehr, dass es noch ganz andere Sorgen gibt. Es ist wohl leider so, dass es unheimlich viele Arten von Problemen und Kummer auf dieser Welt gibt. Eine liebe Kollegin sagte einmal:"Unter jedem Dach ein Ach".

In den letzten Tagen bemerkte ich, dass ja jetzt wieder Prüfungszeiten begonnen haben und dass es doch ziemlich viele junge Leute gibt, die nicht einfach Prüfungsangst haben, sondern denen das Lernen an sich kaum noch Luft zum Atmen lässt, denen gegenüber die Lehrer sich auch nicht gerade hilfreich verhalten und vor allem, dass dieser Druck unserer "netten" Gesellschaft enorm ist.

Das Lernen ist meiner Meinung nach so richtig pervertiert. Das Ende einer Ausbildung soll nur noch ein Zettel mit dem bestätigten Wort "Abschluss" sein, damit man sich noch weiterbilden kann bzw. eine Arbeit aufnehmen, um Geld zu verdienen bzw. eine gute Stellung zu bekommen, um in den Kreislauf unserer Welt hineinzupassen und existieren zu können.

Ich finde das sehr schlimm. So war es bestimmt nicht gedacht.

Es wäre schöner, wenn der Mensch mit Freude das, was er mag und was ihm auch selbst mit seinen speziellen Fähigkeiten liegt, erlernen dürfte.

Aber davon sind wir weit entfernt. Durch diesen oft stattfindenen Missbrauch des Lernens durch unsere Gesellschaft, werden schon in ganz jungen Jahren die Seelen der Menschen unnötig gequält und gepeinigt.

Allen, die sich im Moment plagen, und verzeifelt sind, kann ich nur sagen:"Haltet durch". Lernt und schreibt auf, was ihr gerade wisst, wenn man euch eine Aufgabe stellt. Stellt euch der Prüfung! Das ist wichtig! Wie das Ergebnis sein wird, ist eine andere Seite. Versucht nicht weiter nachzudenken. Kämpft!

Wenn ihr die Prüfungen besteht, ist es gut, dann könnt ihr stolz sein und habt diesen Zettel, diese Eintrittskarte in in eine gebildetere Welt.

Aber es kann nicht nur "superschlaue" Menschen geben. Jeder Mensch ist anders. Und jeder kann irgend etwas. Sollte also etwas schief gehen, dann dürft ihr ruhig weinen und toben, aber wenn ihr euch beruhigt habt, denkt nach, es gibt so vieles anderes, was man machen kann oder wie man vielleicht später noch mal beim Lernen ansetzen kann.

Überlegt doch mal. Wo wären all die wunderbaren Sachen, die gebaut, gehämmert, gezimmert usw wurden, wenn es z.B. keine Weber, Maler, Schmiede, Bauern, Bäcker und Spinnerinnen gegeben hätte!

So, ich drück jetzt mal allen "Prüflingen" ganz doll die Daumen. Egal, wie es für euch ausgeht.

Ihr packt das schon!

Und was ?

Na, das LEBEN!

16.04.2008 um 22:16 Uhr

Mein kleines Gute-Nacht-Gedicht für euch

von: Haibara   Stichwörter: Nacht, Sicherheit, Mond, Ruhe, Schlaf, Tag

Stimmung: gut, müde

Gute Nacht

Nach dem Fenstergriff ich nächtens schau,
fällt mein Blick ins tiefe blau,
weil ich prüfe den Verschluss,
denn ins Bettchen ich jetzt muss,
und das Haus muss sicher sein,
nur der helle Mond darf rein.

Fast senkrecht über mir er wacht,
wünscht mir eine gute Nacht.
Leise rufe ich ihm zu,
gib meinen Lesern gute Ruh,
lass` sie schlafen tief und fein,
denn morgen wird der Tag ein neuer sein.

 

 

16.04.2008 um 14:10 Uhr

Von 2 Elstern, mir und einer Sonne

von: Haibara   Stichwörter: Kälte, Regen, Elstern, Sonne, Wärme

Stimmung: gut , träumerisch

Als ich heute heimging, hing eine dunkelgraue Dunstglocke über unserer Stadt. Es nieselte und war sehr kühl.Es war ungemütlich.Ich hatte einen dicken Mantel an, ja, sogar Handschuhe! (Ich habe immer entsetzlich kalte Hände und Füße)

Dann, plötzlich, blieb ich stehen.Links neben mir saßen auf einem Rasenstück zwei große stattliche, ja, ich möchte fast sagen, vollschlanke Elstern. Sie saßen da und beobachteten mich genauso, wie ich sie. Sie flogen nicht fort. Es schien, als blickten wir drei uns reihum an und warteten auf etwas, was gleich passieren würde.

Und nebenbei dachte ich darüber nach, ob die Freche wohl dabei sei, die am frühen Morgen oft auf meinem Dachfenster sitzt und an die Scheibe pickt, als ob sie mich wecken und mir zurufen will:" Jetzt aber raus! Der Tag hat schon lange angefangen!"

Während ich meinen Gedanken dann weiter nachhing und auch noch überlegte, ob man einzelne Elstern von einander unterscheiden  und wiedererkennen kann, kam auf einmal die Sonne hervor. Sie bohrte ein riesengroßes Loch vom schönsten himmelsblau in die graue Haube über uns. Als hätten die 2 Elstern nur darauf gewartet, flogen sie davon. Sofort wurde mir warm, ich öffnete den Mantel, zog sogar die Handschuhe aus und ging fohgemut meinen Berg hinauf und kam warm und trocken nach Hause.

Als ich zehn Minuten später in meinen Hof ging, hatte sich das dunkelgrau mit seinem Nieselregen wieder durchgesetzt. Keine Spur von Sonnenschein und Frühlingshimmel!

Wo waren bloß meine Elstern hingeflogen? Hatten sie die Sonne mitgenommen? 

 

15.04.2008 um 08:41 Uhr

Der Junge in der Schublade

Stimmung: ruhig,

Ein kleines Kind wird bald einsortiert, für immer. Es wird in eine Schublade gesteckt.

Zum Anbeginn der Menschheit, als wir angefangen haben, uns zu beobachten, schufen wir uns einen großen Menschenschrank mit vielen Schubladen, an deren Vorderseiten wir fein säuberlich, alphabetisch geordnete Etiketten anbrachten, von A, wie der Aussätzige, über B, wie der Behinderte, bis Z, wie der Zyniker. Darein stecken wir Menschen andere Menschen und passen auf, dass sie nie wieder rausfallen oder entschlüpfen können.
Warum machen wir so etwas eigentlich?
Hat nicht jeder Mensch das Recht, so zu leben, wie er kann und möchte, wie es ihm gegeben ist bzw. wie er sich entscheidet, sich weiter zu entwickeln oder sich so gut wie möglich einzurichten, wie es geht, weil die Gesellschaft ihn an einer weiteren Entwicklung hemmt? Dürfen wir uns Menschen überhaupt so schwarz / weiß sehen? Besteht der Mensch nicht aus unzähligen Facetten?

Zurück zu dem Kind, einem Knaben von 5 Jahren:
Man sagt, er wäre in seiner Entwicklung 2 Jahre zurück. Er sei zu langsam, die Frühförderphase ist vorbei. Nun wird er festgelegt. Er kommt in eine Schule für Lernbehinderte. Wer denkt sich solche Maßstäbe aus? Was ist das: "behindert"? Was ist das überhaupt für ein Wort? Wer denkt sich so etwas aus?

Gewiss, wenn Kinder zusammen lernen sollen, müssen sie eine gemeinsame Basis haben. Das ist schon klar. (Das wäre eine eigene Diskussion wert: Wie und was sollen wir unseren Kindern lehren?)

Aber weil der Junge anders denkt und langsamer reagiert, sagen wir: Er ist behindert. Warum?

Weil das Denkvermögen und die Schnelligkeit der Mehrheit der Kinder zählt?

Ich habe den Kleinen malen gesehen. Ich habe sofort erkannt, dass er einen Kreis malte. Er lächelte und war glücklich. Dass der Kreis nicht ganz rund war, na und? Er war glücklich! Er hatte sein Bild fertig gestaltet und es gefiel ihm!
Bei einem Test würde er damit durchfallen, sagte man mir...
Dann nahm er einen Kuli in die Hand. Die herkömmlichen Kulis haben ja nun an einem Ende ihr Knöpfchen zum drücken, um am anderen Ende die Mine zum Schreiben erscheinen zu lassen. Ich hätte spontan auf die "Drückstelle" zugegriffen. Wäre keine Mine erschienen, hätte ich mit aller Gewalt gedrückt und gedrückt, dann den Kuli entnervt weggeworfen und mir einen anderen genommen. Aber der „behinderte" Junge nahm ganz vorsichtig den Kuli in die Hand und schaute ihn sich eine Weile an, dann begann er vorsichtig am oberen Teil zu drehen und siehe da, die Mine wurde herausgedreht!
Was für eine gedankliche Leistung, Kreativität und Geschicklichkeit!
Das zählt für mich mehr, als ein nicht so perfekter Kreis.
Jeder Mensch ist einzigartig und dieser Kleine hat mir wieder mal gezeigt, wie dumm wir Erwachsenen doch oft sind.
Aber was wird nun aus ihm? Die Behörden takten ihn ein. Wo bleibt seine ganz eigene Kreativität, seine wunderbare kleine Persönlichkeit?
Sie stecken ihn jetzt in die passende Schublade und schieben sie zu. Ordnung muss sein!
Es bleibt nur zu hoffen, dass seine liebe Mama es packt, ihm eine gute Basis für ein glückliches Leben in unserem kalten Deutschland zu schaffen und die Schublade offen zu halten.

14.04.2008 um 15:04 Uhr

Was der Mensch angerichtet hat

von: Haibara   Stichwörter: Hunger, Mensch, Macht, Gier, Geld, Teufel

Stimmung: nachdenklich, traurig

Es drohen weltweite Hungerskatastrophen!

Man begründet es mit den gewachsenen Umweltproblemen, z.B. damit, dass man mit Lebensmitteln, die Autos antreiben möchte oder damit, dass es viele Chinesen gibt.

Was sind denn das für Begründungen bitte?

Es gibt jetzt schon so viele Menschen, die hungern müssen. Sie bräuchten es nicht! Es gibt auf unserer Erde genug zu essen für alle Menschen bzw. gibt es die Möglichkeitlichkeit, genügend Nahrungsmittel für alle zu produzieren.

Diese weltweiten Hungerprobleme und die Explosion der Lebensmittelpreise, die ja auch wieder uns betrifft, sind alles selbstgemachte Probleme der Menschen.

(Man kann nie Luft holen, man wird genauso um sein Letztes gebracht, wie im Mittelalter, als der Abgesandte vom Burghof zum Bauern kam und dessen letztes, vom einzigen Huhn, gelegtes Ei noch wegnahm).

Der Mensch allein ist für dieses Elend verantwortlich!

Warum sieht er das nicht ein, beginnt endlich um zu denken und nutzt diese traurige Chance, jetzt endlich, die Lebensmittel billiger zu machen, allen Menschen das Essen und Trinken zu ermöglichen. Jeder Mensch auf der Welt könnte menschenwürdig existieren!

Nein, er sieht es nicht ein. Weil er blind ist. Er sieht bunte Farben und alles was er will, aber das Wichtigste sieht er nicht: den Menschen!

Er hat sich selbst vergessen, von Anfang an. Er hat nie begriffen, was es heißt ein Mensch unter Menschen zu sein.

Der Mensch hat seine eigene Bestimmung durch drei Worte selbst blockiert: Geld, Macht, Gewinn. Diesen ordnet er alles unter. Ich frage mich oft, ob das Geld für Viele der wahre Gott ist.

Manchmal sehe ich auch wirklich eine Teufelsgestalt in Gedanken vor mir, wie sie über die Erde wandelt und den sich gerade entwickelnden Menschen das Geld vor die Füße streut und ihnen zuraunt:

"Macht, Gier, Geld und Gewinn, das sei deines Lebens Sinn!"

Und schwupps nahm er dem Menschen in diesem Moment das Fühlen und drängte seine guten Eigenschaften zurück. Viele Menschen haben aber das Böse in sich besiegt. Sie wurden "gut". Aber sie kamen nie dazu, die Geschicke der Welt zu bestimmen, weil die "Bösen" logischerweise sich durchsetzten.

Das Geld an sich ist nur ein Zahlungsmittel und sicher eine gute Idee, aber was der Mensch wieder mal daraus gemacht hat! Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Es gibt Menschen, die weil sie keins oder wenig haben, kaum noch leben können, sich weniger bilden oder heilen können, oder eben sogar verhungern müssen.

Und andere haben so viel, dass sie gar nicht wissen, was sie damit sollen. Und trotzdem wollen sie immer noch mehr.

Es müsste einfach gerecht verteilt werden.

Das ist das Einfache, was schwer zu machen ist, da der Mensch so ist, wie er eben ist. 

Ich denke, wenn nur noch ein Mensch auf der Welt übrig wäre, würde er bestimmt inmitten seines jetzt ihm allein gehörendem Reichtum der ganzen Erde sitzen und wieder und wieder mit Glitzeraugen sein Geld zählen, bis er verhungern würde.

13.04.2008 um 18:49 Uhr

Beim Lesen gefunden und tüchtig erschrocken

von: Haibara   Stichwörter: Mensch, Natur, Erde

Stimmung: erschrocken, nachdenklich

Ich dachte ja immer, dass, wenn der Mensch plötzlich von der Erde verschwindet, sich die Natur schnell wieder erholt.

Aber ich habe mich geirrt. Der Mensch hat schon zuviel Schaden angerichtet.

Ob dieser Planet jemals wieder gesund wird? Nachdem ich den Artikel "Die Welt ohne uns" in der Zeitschrift "Fluter" gelesen habe, glaube ich es kaum noch.

Anbei versuche ich mal einen link zu setzen. Da ich keine Ahnung vom "computern" habe, weiß ich nicht, ob es klappt.

Dank angelmagias Hilfe funktioniert es nun:

http://www.fluter.de/de/68/heft/6747/?tpl=162

Dieser Artikel ist hochinteressant und zeigt, was nach bestimmten Zeitabschnitten passiert, wenn der Mensch plötzlich verschwindet.

Vieles hatte ich gar nicht bedacht und über die Langzeitauswirkungen bin ich echt erschrocken.

13.04.2008 um 11:19 Uhr

Sich freuen können

Stimmung: viel besser

So langsam geht es mir wieder besser.

Die Sonne scheint auch schon seit gestern. Es ist wärmer geworden. Eine Fliege summt auch schon um mich herum.

Mir ist nur noch etwas schlecht.

Jemand hat mir am Donnerstag was zum Essen angeboten. Ich vermute mal, da war was Fleischliches drin. Obwohl ich darauf hinwies, dass ich Vegetarierin bin, wurde das wohl nicht beachtet. Aber wer sich damit nicht beschäftigt, ahnt wohl nicht, was er damit dem Körper eines Vegetariers zumutet.

Das war bestimmt nicht böse gemeint, das sind auch ganz liebe Leute. Aber für mich ist das wieder ein Beispiel, dass man die Lebensweisen anderer respektektieren sollte.

Dann kam noch anderes hinzu.

In letzter Zeit hatte ich wieder große Existenzsorgen.Nachdem ich wieder nächtelang gegrübelt hatte, tagsüber Bewerbungen geschrieben und abgelehnt wurde, in Firmen und Geschäften erfolglos nach Arbeit gebettelt hatte und dann, als ich heimkam, noch diese unmenschliche Politik unserer Regierung auf meine Seele einwirken lassen musste, denn man kann ihr ja kaum entrinnen, wurde es wohl immer düsterer um mich. Langsam hatte ich mich dann damit abgefunden, gemeinsam mit dem Volk dieses Landes irgendwie dahinvegetieren zu müssen, denn auch sterben kann man nicht. Der Tod ist zu teuer.

Von einer Sekunde auf die andere hat sich dann plötzlich mein Leben geändert.

Nachdem ich euch allen neulich einen schönen Freitag wünschte und es klappte, wurde ich von euch auch die "Bestellungen von Wünschen ans Universum" aufmerksam gmacht. Ich habe mich damit beschäftigt. Niemand ist skeptischer als ich.

Trotzdem habe ich mich konzentriert und einen konkreten direkten einmaligen Wunsch ans Universum "abgeschickt".

Ich weiß nicht, ob es Zufall ist. Aber bereits ein paar Tage später bekomme ich plötzlich auf Grund einer Bewerbung, die ich vor langer Zeit geschrieben und längst vergessen hatte, ab Mitte Mai einen wunderschönen Job, zunächst als Nebenjob. Es ist auch nicht viel Geld. Aber für mich geht ein Traum in Erfüllung.

Ich kann es auch jetzt schon schreiben und offiziell darüber reden, weil es definitiv echt ist, kein Traum und kein falsches Versprechen.Trotzdem kann ich es immer noch nicht glauben, nach all den Jahren!

(So, würden sich wohl die Schalker fühlen, wenn sie endlich mal Meister werden würden!)

Nein, im Ernst. Ich denke, auf Grund dessen, hatte ich wohl einen kleinen Kreislaufzusammenbruch.Das können Körper und Seele wohl alles nicht so schnell verkraften.

Während ich hier so schreibe, muss ich wieder weinen.

Wie oft ist man diskriminiert worden, bestenfalls mitleidig betrachtet oder man wollte einen mit Almosen zudecken, bzw. man spürte deutlich, dass man Mensch zweiter Klasse war. Endlich habe ich wieder die Chance als Mensch angesehen zu werden und für meine Auslagen selbst aufzukommen.

Trotzdem bleibe ich bei der Meinung, das jeder Mensch ein Grundeinkommen haben sollte und dass die Arbeit als Broterwerb und als Kriterium für die Wertigkeit des Menschen nicht menschlich ist.

Aber wir sind nun einmal geprägt durch unsere Zeit und unser Leben. Hier müssen wir bestehen und existieren. Irgendwie müssen wir durch und irgendwie müssen wir unsere Eigenständigkeit wahren und es trotzdem schaffen, einen Platz zu finden, wo wir innerhalb unserer Gesellschft so existieren können, dass unsere Seele diese Welt, ohne sich selbst zu verraten, ertragen kann.

Ich hoffe, dass ich eine Weile arbeiten kann. Und nach dem ich soviel Glück hatte, hoffe ich, dass ich ein kleines bisschen von meiner Glückssträhne an euch weitergeben kann, damit eure Probleme auch kleiner werden. Jeder nehme sich von meinem Glück ein Körnchen. Umgebt es einfach mit eurer Kraft, die guter Erde entspricht, gießt es mit eurer Hoffnung und lasst es zu eurer großen Glückspflanze wachsen.

Ich drücke euch die Daumen, dass es klappt,

und wünsche euch einen schönen Sonntag,

eure Haibara

 

11.04.2008 um 19:09 Uhr

Hallo

von: Haibara   Stichwörter: Stimmung, Unwohlsein, Danke, Wochenende

Stimmung: kränkelnd

Ich musste heute morgen unbedingt alle meine 100 000 Gedanken der letzten schlaflosen Nacht einfach mal schnell in meinen Blog schreiben.

Wenn ich allerdings glaubte, mich dadurch besser zu fühlen, dann habe ich mich getäuscht.

Ich fühle mich echt nicht gut, irgendwie hat mich was erwischt. Magenprobleme, Schwindelgefülhe, Zittern und Frösteln. Erst gegen Abend wurde es etwas besser. Ich muss mich richtig zusammenreißen, um am PC sitzen zu bleiben. Dabei ist das sonst einer meiner Lieblingsplätze. 

Ich wollte mich nur mal schnell bei euch, meine lieben Kommentatoren und Interessenten meines Blogs melden und bedanken.Ich schreibe dann morgen vielleicht wieder und beantworte alles noch Offene.

Ich wünsche euch allen ein schönes WE.

Viele liebe Grüße, Haibara 

11.04.2008 um 09:54 Uhr

Über Menschen, Marionetten, Politker und wahre Macht

Stimmung: erschöpft, kränkelnd, fröstelnd

Diese Woche hatte ich viel in der Stadt zu erledigen
Ich habe auf meinen Wegen einige Bekannte getroffen, mit denen ich jeweils ein paar Worte wechselte. Anschließend ist mir einiges durch den Kopf gegangen.
Es gibt Menschen, die sich damit abgefunden haben, um ihr tägliches Überleben kämpfen zu müssen. Menschen, die kaum mehr existieren können, aber die sagen: "Es muss gehen, die Abbuchungen laufen weiter:Miete, Strom, Gas. Irgendwie kriegen wir das hin." Es gibt zwar immer mehr Sorgen, man wird eher krank, kann aber nicht mehr zum Arzt gehen, muss so irgendwie gesund werden. Die Partner streiten sich immer häufiger und um immer geringere Anlässe. Es kann schon mal ein Ehestreit entstehen, wenn ein Partner vergaß, einen Heizkörper runter zudrehen. Das ist traurig, aber Realität. Die Strom-und Gasanbieter sind sehr schnell mit einer Strom-und Gassperrung dabei.
Dann aber gibt es auch Menschen, denen es echt gut geht, die im Jahr mehrfach in den Urlaub fahren, nicht überlegen müssen, was sie einkaufen, z.B. welches Stück Käse billiger ist, sondern wirklich nach dem Geschmack gehen und einfach in die Tasche greifen und bezahlen, ohne Angst oder dass sie schön wieder krampfhaft überlegen, wie sie das jetzt wieder hinbiegen, weil ja die 2 Euro jetzt irgendwo anders fehlen. Sie können auch ihren Kindern ein Studium locker aus der Tasche bezahlen oder eine Wohnung einrichten. Es geht ihnen gut, sie sind zufrieden. Beide haben eine gut bezahlte Arbeit.

Nach diesen Erlebnissen, wenn ich das mal verallgemeinere, ist es so, dass mein Traum vom Grundeinkommen, wohl zu meinen Lebzeiten (wenn überhaupt) nicht mehr verwirklicht wird. Die Bürger, die die Vorteile hätten, wissen nicht, dass so was möglich ist und würden auch nichts unternehmen, weil sie Angst hätten, das Wenige, was sie bekommen auch noch zu verlieren.
Die andere Gruppe hat alles, warum soll sie ich dafür einsetzen. Und sicher hätten sie auch Angst, etwas von ihrem bescheidenen Wohlstand zu verlieren.

Keine von beiden Gruppen hört mir zu, von Politik direkt wollen sie verschont bleiben.

Manchmal denke ich resigniert, vielleicht wollen die Menschen ja so leben.Es ist ihnen egal, dass alle gut leben könnten. Sie müssen nur heute sich selbst durchbringen. Morgen ist ein anderer Tag.

Fakt ist auch, dass, um dieses Prinzip durchzusetzen, die Gesellschaft geändert werden müsste.
Die jetzigen großen Parteien würden die Grundsicherung nicht wollen und auch nicht durchsetzen. Denn diese sind nach meiner Meinung nach keine Vertreter der Bürger, die sie gewählt haben, sondern sie stehen für eine „Schauspielertruppe", die uns tolle Debatten und ein Riesengeplänkel in ihren Bundestagssitzungen vorführen. Hinter all diesen steht die Wirtschaft und da meine ich nur ein paar sehr wichtige, mächtige Menschen mit viel Geld und Macht, die alles in der Hand halten, die Politiker wie Marionetten bedienen, damit sie uns Demokratie vorspielen können. Und wir kaufen das ja auch ab! Menschen sind so manipulierbar!
Die „wirkliche Regierung" würde niemals allen Menschen ein Recht zu leben geben. Es gefällt ihnen doch, ihre Macht auszukosten und Geld nach ihrem Gutdünken zu verteilen.
Und wenn das Volk zu sehr aufmuckt oder durch eine Wahl zu befürchten ist, dass eine der großen Parteien doch mal schlecht abschneidet, und man dann nicht mehr die Richtung lenken kann, wie gewünscht, wird schnell mal ein Almosen (siehe Rentenerhöhung) verteilt).

Die Parteien sind ursprünglich sicher gegründet wurden, um Ideale durchzusetzen. Aber der Sinn ist schon lange verloren gegangen und sie werden geschickt benutzt, um das Volk zu beherrschen.

Eine SPD soll eine sozialdemokratische Arbeiterpartei sein. Die Gründer würden sich im Grabe um drehen, wenn sie wüssten, was ihre Mitglieder machen.
Eine CDU soll eine christlich demokratische Union sein. Also müssten deren Mitglieder nach christlichen Werten handeln und leben, sprich nach der Bibel und den 10 Geboten.

Beide Parteien wären also prädestiniert, eine Grundversorgung für alle einzuführen. Sie könnten sie gemeinsam planen und durchführen

Aber natürlich wollen sie das nicht, denn sie haben sich längst selbst verraten und sehen ihre Abgeordnetentätigkeiten nur noch als Job für sich selbst und strahlen und tänzeln fast, wenn sie zur Abstimmungsurne gehen dürfen und sich selbst maßlose Diätenerhöhungen beschließen.

Dieses ganze gierige, korrupte System müsste erst mal abgeschafft werden. Aber wer soll es dann besser machen? Es wären dieselben Menschen. Macht verdirbt! Ich würde fürchten, dass alles wieder von vorne losgeht.
Auch müssten ja dann die Geldgeber und Fädenzieher aus dem Hintergrund ermittelt werden und ihnen die Macht entzogen werden, sprich der jetzigen Wirtschaft. Wie will man das machen?

Man könnte das Grundgesetz ändern. Aber das würden die nicht wollen, denn sie würden ja ihre eigene Position verlieren. Keiner, der einmal Macht geschnuppert hat, gibt sie freiwillig wieder ab.

Ich frage mich nur, warum Menschen, die doch alles haben, immer mehr haben wollen. Warum können sie nicht mit anderen teilen? Was geht in solchen Köpfen vor sich?
Es würde ihnen doch nicht weh tun. Sie hätten doch immer noch genug.

Das werde ich nie begreifen.

PS: Ja die Arbeit als Broterwerb ist ein Auslaufmodell und das ist schon lange bekannt, aber es wird ignoriert, leider. Und die, die keine mehr abbekommen, werden noch als Schmarotzer hingestellt. Die die schon nichts mehr haben, werden pausenlos bestraft, es ist irgendwo nicht zu fassen!

Die wahren Schmarotzer sind die ehrenwerten, zu schützenden Bürger unserer Zeit, leider.
Was für ein Wahnsinn!

Ob am Ende die Dame doch Recht hatte, die meinte, ich solle mich nicht aufregen, denn der Teufel regiere schließlich schon seit langer Zeit die Welt?

10.04.2008 um 21:21 Uhr

Mein Spruch des Tages und eine Frage

von: Haibara   Stichwörter: Spruch, Taten, Ungläubige

Stimmung: erschöpft, aber froh

Das ist mein Spruch des Tages, den ich heute von Aphorismen.de erhalten habe:

"Die Taten reden, aber den Ungläubigen überzeugen sie doch nicht."
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916) 

Ich frage mich: Was für Taten?