Auf der Suche nach dem Leben

16.12.2009 um 22:54 Uhr

Weihnachten

von: Haibara   Stichwörter: Wärme, Geborgenheit, Ruhe, Frieden, Liebe

Stimmung: gut

Jeder fünfte Deutsche möchte Weihnachten abschaffen.

Es gäbe zuviel Stress und Zank und Streit.

Ich kann mir das gar nicht vorstellen.

Ich brauche Weihnachten: es ist für mich eine Ruhepunkt des Jahres.

Wenn man mir das nehmen würde, würde etwas sehr wichtiges fehlen.

Es ist doch soviel mehr als Geschenke, Essen und Trinken!

Es ist eine krafttankende Tradition, die der Mensch sich geschaffen hat, um im Leben bleiben zu können. An diesenTagen wird es doch so warm und friedlich ums Herz.

Sicher es gibt auch Not und Elend und so manchen Zank.

Aber es ist auch eine gute Zeit.

Schon die Adventszeit finde ich toll....mit all den schönen Kerzen!

Dieses Jahr kann ich ihr nicht nachgehen, aus Arbeitsgründen.

Und das ist echt schlimm für mich.

Ich brauche das!!!!

Aber...Weihnachten... kommt bald...und dann bin ich daheim!!!!

 

13.12.2009 um 23:14 Uhr

Frieden unmöglich?

von: Haibara   Stichwörter: Obama, Krieg, Frieden, Menschheit

Stimmung: gut
Musik: keine

Da habe ich doch neulich gelesen, was Obama in seiner Rede gesagt hat, als er den Friedensnobelpreis bekam.
Als Zusammenfassung setzte sich in meinem Kopf folgende Erkenntnis des Mister Obama fest:

„Krieg gehört zum Menschen"

Eine Aussage, über die ich auch schon lange nachdenke. Denn um Krieg zu führen, brauchen die Menschen gewisse Eigenschaften, und die haben sie nun einmal. Und sie nutzen den Krieg ja schon ewig!

Da bin ich also wieder bei einem mir sehr wichtigen Thema, um dass sich eigentlich alles dreht: Warum forcieren von Anbeginn an die Menschen ihr bösen Charaktereigenschaften, warum kriegen sie diese nicht in den Griff?

Warum können sie nicht vorrangig ihr positiven weiterentwickeln?

Ist es wirklich „menschlich", dass diese Spezies ihre Probleme mit Gewalt, Waffen und Massenmorden, die sie sogar legalisiert, indem sie sie „Kriege" nennt, lösen muss?

Haben wir nicht auch alle Anlagen, um uns eine friedliche Lösung auszudenken?

Natürlich! Natürlich?

Aber das geht ja nicht, denn dann würden 2 andere böse Eigenschaften in den Hintergrund treten, die der Mensch so sehr hegt und pflegt: Macht- und Geldgier.

Denn Krieg dient nur dem Profitgewinn.

Aber Obama sagte auch, man muss manchmal Krieg führen, um einen anderen Krieg zu beenden oder um sich zu verteidigen.

Wirklich?

Es gab eine Zeit, das ist noch gar nicht lange her, da lernte ich auch etwas von „gerechten" und „ungerechten" Kriegen.

Krieg ist für mich einfach nur vom Menschen gemachter Tod in einer ganz schlimmen Form.

Und das sollte nicht sein. Für mich ist es einfach nicht menschlich, ein Krieg zu führen.

Nein, der Mensch muss das nicht tun! Er könnte dieses böse „Ding" aus seinem Verhalten streichen, für immer.

Wie war das gleich: „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin."

Wer hat das eigentlich gesagt?

Und:

Ich habe die Befürchtung, ehe wir unsere guten Eigenschaften weiterentwickeln können, vernichten wir uns durch die Handlungen unserer Schlechten selbst.
Der Mensch stiehlt sich wohl selbst die Zeit für seine Evolution, indem er seine gesamte Spezies einfach tötet.

Eine andere Schlussfolgerung: Wenn Obama den Krieg als unabdingbares Verhalten der Menschheit ansieht und damit arbeitet, warum nimmt er dann einen Friedensnobelpreis an? Hätte er ihn nicht ablehnen müssen? Denn er schafft ja keinen Frieden sondern fördert den Krieg.

Verdient und annehmen können, hätte er diese Auszeichnung, wenn er sofort den Krieg in Afghanistan beendet hätte. z.B.

Annehmen können hätte er einen Kriegsorden.

05.12.2009 um 21:34 Uhr

Danke!

von: Haibara   Stichwörter: Dankbarkeit, Rührung, Wärme, Geborgenheit

Stimmung: gut

Meine lieben Leser,

ja, ich war letztens etwas sehr down.

Alles kam auf einmal und ich hatte es so satt:

Meistens ist es so, wenn ich denke, jetzt geht es langsam vorwärts, kommt irgend jemand und wirft mir fette Steine in den Weg. 

Da ich so naiv bin, und immer wieder den Meschen vertraue, bin ich dann immer wieder doppelt enttäuscht.

Auch bin ich immer wieder fassungslos, dass für viele nur noch das Geld zählt. Besonders in unserem Land ist so vieles rechtens, was entweder ungerecht ist oder einfach die Art und Weise, wie Menschen miteinander umgehen, einfach gemein ist oder kalt, und das ärgert mich eben.

Manchmal denke ich auch, dass meine Kraft bald zu Ende ist. Ich habe immer viel "kämpfen" müssen und auch immer weiter gemacht. Aber manchmal möchte ich mich einfach hinlegen, wo ich gehe  und stehe und einfach liegen bleiben.

Aber ich tue es nicht, irgendwie geht es immer weiter.

Manchmal ist es mir auch, als hätte ich ein stark gebeugtes Kreuz. Es tut richtig weh.

Na ja, was solls: ich bin doch gesund und munter! Ich muss einen Schalter in mir finden, womit ich bestimmte Gefühle, Nervenzellen(?) einfach abschalten kann.

Ich danke euch für eure Kommentare und euren Beistand. Ihr habt mir viel Kraft gegeben.

Charly, danke für deine liebe Nachricht und dein Verrtrauen, ich antworte dir bald.

Aber nun muss ich noch was tun.

Ich wünsche euch allen einen tollen Nikolaus und morgen eine ruhige Adventsstunde.

Eure Haibara

02.12.2009 um 16:46 Uhr

Kein Titel

von: Haibara

Ich mag nicht mehr.

01.12.2009 um 18:12 Uhr

Weihnachtssterne

von: Haibara   Stichwörter: Pflanzen, Blumen, Weihnachten, Natur, Gefühle

Stimmung: ruhig, besinnlich
Musik: Bald nun ist Weihnachtsszeit...

Pflanzen sind für mich wie Menschen, oft sogar besser, viel besser.

Manche mag ich sehr. Ich spüre sie, kann auf sie zu gehen und sie irgendwie erreichen.. Anders herum ist es genauso. Sie scheinen mich zu...spüren?

Manche Pflanzen aber wirken auch kühl und nicht so nah.

Mit den Pflanzen ist es für mich aber auch, wie mit der Musik. Ich empfinde sie entsprechend den Umständen meines aktuellen Befindens.

Auch spreche ich gern mit ihnen.

Vorhin ging ich durch die Stadt, machte einen Einkaufsbummel in diversen Geschäfte und sah auch viele Blumen, Gestecke und Grünpflanzen.

Einige wollten mich tatsächlich mit Weihnachtsstimmung anstecken. Es hat gut getan.
Langsam wurde ich verträumter und tauchte in dieses ganz bestimmte Adventsgefühl hinein.

Dann, plötzlich, sah ich viele Weihnachtssterne: langsam ging ich auf die rote Pracht zu. Es war mir, als würden sie mir zu nicken und winken und wispern:

Ich ging um diese große Blumenpalette langsam herum. Es war schön. Mir wurde so wohl und warm zu Mute!

Aber dann sah ich Weihnachtssterne am Rande stehen: sie waren blau. Ich stutzte: da war wieder der Mensch da: er hatte eingegriffen. Die armen Blumen!

Gleich daneben blinkerten mich viele goldene Punkte an: Sie verdeckten das Naturrot
und gaben falschen Glanz.

Ich holte tief Luft: das Weihnachtsgeschäft der Menschen hatte mich also eingeholt.

Die Stimmung war verdorben.

Und jetzt?