Auf der Suche nach dem Leben

20.06.2011 um 23:34 Uhr

Der Wind und das Leben

von: Haibara   Stichwörter: Bach, Weg, Wind, Natur, Leben

Stimmung: gut
Musik: Breakaway ( Kelly Clarkson)

 

Ich gehe meinen kleinen Weg am Bach entlang. Er fließt heute nicht so ruhig wie gestern. Kleine Miniwellen kräuseln sich auf der Oberfläche.
Dann spüre ich eine Bewegung von links.
Schnell blicke ich auf die andere Seite und sehe am Wegrand Büsche, deren Äste vom Wind geschüttelt werden. Davor, weiter unten, drängen sich übermütig bunte Blumentupfer in den Vordergrund. Nun streichelt der Wind auch ihre zarten Blütenblätter.
Dann saust er zu mir herüber, zieht mich in seinen Windwirbel hinein und zupft an meinen bloßen Armen.Ich spüre ein Frösteln: Kühle breitet sich um mich herum aus.
Leicht schaudernd, aber auch erleichtert, spüre ich eine neue Frische, Kraft und Stärke. Ich kann wieder gut atmen. Die lähmende Schwüle der letzten Tage ist plötzlich weg.
Lächelnd gehe ich weiter in den Tag: ich habe gerade ein Stückchen Leben getroffen.

15.06.2011 um 22:38 Uhr

Wenn der Mensch aber genauso doch richtig ist?

von: Haibara   Stichwörter: Erde, Heimat, Mensch, Geld, Macht, Enki

Stimmung: nachdenklich
Musik: keine

Handlungen, die der Mensch ausführt, sind oft nicht nachvollziehbar:

Wir haben einen wunderbaren Planeten und hantieren drauflos.

Bald wird nichts mehr dasein, von unserem zu hause, wenn wir so weitermachen.

Zur Besinnung kommen?Eine Umkehr? Geht das noch?

Ist es nicht längst zu spät?

Die Weichen für erneuerbare Energien, ein Leben ohne Atomstrom hätten vor Jahrzehnten gestellt werden sollen.
Aber damals, wie heute, stecken die Mächtigen den Kopf in den Sand....äh, in das Geld und lassen sich von den Strahlen ihrer eigenen kleinen Machtsonne bescheinen, die kurzfristig sicher gut tut und das Ego kitzellt.
Aber was wird aus der Zukunft: der Welt, den Menschen und allen anderen Lebewesen?
Da dachte kaum noch jemand nach.
Gibt es überhaupt noch Menschen, die in die Politik gehen, um etwas für das Leben zu bewirken?
Oder geht es nur noch um Macht und Geld? Ist Politik auch nur ein Job? Wenn ja, dann ist das furchtbar!
Beispiel:
Unser kleines Deutschland bekommt es nicht auf die Reihe, ein „faires" Land für alle Menschen zu schaffen. Geld und Macht teilen die Menschen in Gruppen: die Mächtigen, die das Geld mit vollen Händen um sich werfen; das Geld, welches die unterste Schicht mühsam auf Kosten der eigenen Gesundheit erarbeitet und fast alles weggeben muss, so dass man oft nur noch basishaft existieren kann. Und dann natürlich halten  die Mächtigen sich ganz geschickt Bevölkerungsschichten, wie Senioren, Beamte, Ausländer und Hartz IVler mit Geld warm, um sich deren Loyalität und Wählerstimmen zu sichern. Und die anderen können sehen, wo sie bleiben.
Ist das normal?
Ich weiß es nicht.
Ich hab nur die Eerkenntnis gewonnen, das mich nichts mehr wundert, seitdem ich neulich das Buch  "Das verschollene Buch ENKI" von Zecharia Sitchin las. Hier geht der Autor davon aus, dass einst eine außerirdische Rasse auf die Erde kam und den Menschen als primitiven Arbeiter erschuf, damit dieser für diese fremde Rasse die Schwerstarbeiten verrichten kann.
Sollte das so gewesen sein, sind wohl viele Menschen die Nachkommen dieser Spezies und schuften eben weiter. Andere wiederum haben sich zwar nicht evolutionär weiterentwickelt, aber nutzen all ihre gegebenen Anlagen, und „boxen" sich nach oben, schaffen Regierungen und Gesetze, um ihr Recht in Szene zu setzen.
Da komme ich zu einem weiterführenden Gedanken: Was ist „Recht" und was „Gerechtigkeit"
Beides ist oft ein himmelweiter Unterschied...
Und ob wir unsere negativen Eigenschaften unter Kontrolle bringen, ehe wir uns selbst zerstören, ist fraglich.
Vielleicht sind wir ja auch nur ein Zwischenschritt auf der Evolutionsleiter. Und später, viel später gibt es einmal eine Spezies auf der Erde, wenn diese in 'zig Jahrmillionen wieder bewohnbar ist, die einfach besser ist.


Oder vielleicht . . . ist alles genauso gedacht. Der Mensch ist so wie er sein muss, wie er angedacht war.

Wer weiß das schon...

15.06.2011 um 14:33 Uhr

Eine beklemmende Quittung

von: Haibara   Stichwörter: Menschen, Handlung, Auswirkung, Leben, Welt

Stimmung: traurig, sprachlos
Musik: keine


Menschen machen Sachen, so wie sie die Dinge brauchen.


Sie denken oft  nicht zusammenhängend in ihre Welt hinein, bevor sie etwas tun.

 

Leider.

 

Ich sah ein Bild:

Ein kleines weißes Kaninchen, unweit von Fokushima geboren.
Es hat keine Ohren.

 

Ich bin sprachlos.

 

14.06.2011 um 22:29 Uhr

Hallihallo ... da bin ich wieder!

von: Haibara   Stichwörter: Leben, Gedanken, Danke, Grüße

Stimmung: gut
Musik: This Is the Life ( Amy MacDonald)

Ohjeeee, da stolpere ich so durch die Welt, oft mit dem Kopf nach unten, schiebe irgendwelche Widerstände beiseite, atme tief durch, kämpfe um meine Existenz und manchmal, manchmal hebe ich den Blick, sehe die Wolken, die Sonne... spüre den Regen ... und manchmal sehe ich auch unten, vor meinen Füßen, das Leben. Kleine Schnecken, Grashalme ... und manchmal sitze ich auf meinem Stuhl und kann ... tatsächlich ... Ruhe spüren, genieße einen Kaffee oder auch zwei und dann, dann ... fühle ich plötzlich wieder ein Hauch von LEBEN ...

... auf dessen Suche ich immer noch bin...

Und heute hab ich endlich den Mut gehabt, wieder mal in meinen Blog zu schauen: und siehe da, er ist noch da ... und ihr lest mich noch ... ihr ruft nach mir...vielleicht hab ich eure Gedanken gespürt? ...und siehe da: ich kann wieder höher blicken ... sehe mehr als nur 1 Jahr grau in grau...

Ja, es ist viel passiert: im Großen Weltgetümmel und bei mir?

Nun ja, es hat sich nicht viel geändert. Ich arbeite, ja, aber was ist schon „ARBEIT" heutzutage? Ich hatte mich sehnlichst danach gesehnt ... aber ... verdingen wir uns nicht unter Wert, um zu überleben?
Gibt es eine Art moderne Sklaverei? Oder so etwas ähnliches? (bzw.: wie war das gleich: die Würde des Menschen ist unantastbar?)

Aber nein, heute nicht ... heute freue ich mich, dass ich wieder schreiben kann und hoffe, dass es ein Weilchen bleibt.

Gestern habe ich auch wieder mal mit einer ganz lieben Freundin gechattet. Das war schön!

Nun: es ist Juni 2011. Die Zeit vergeht wie im Flug. Pfingsten ist vorbei.

Auf meinem Arbeitsweg ist ein kleiner Bach. Dort sehe ich morgens eine schnatternde Ente. Ich glaube, sie will uns sagen: haltet durch, haltet durch, die Erde ist schön, ihr müsst sie nur richtig sehen, verstehn . . . und gut mit ihr umgehn.

Also dann, bis bald ...  und:


danke, danke, an all meine lieben Leser.

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch,
Eure Haibara