Auf der Suche nach dem Leben

04.06.2012 um 21:07 Uhr

Ein kleines Licht

von: Haibara   Stichwörter: Gedanken, Gehirn, Welt, Konfuzius, Regen

Stimmung: gut
Musik: keine, nur Stille

 

Schade, dass man in seinem Gehirn so manches nicht einfach abschalten kann. Dann würde ich meine "Grübel-Zellen" und den "Ach, ich nehm alles zu ernst-Bereich" einfach mal stilllegen. Dann würde es bestimmt besser sein. Aber wer kann schon aus seiner Haut? Und wer seine Gehirnzellen an-und ausknipsen, wie er sie benötigt?

Ich bewundere Menschen, die frohgemut und leicht sein können.

Wie würde ich wohl die Welt sehen, wenn ich einfach lockerer wäre?

Die Welt an sich sehe ich gern, denn sie ist wunderschön. Aber der Mensch gestaltet sie eben nicht nur zu ihrem Besten sondern oft sehr zu deren Nachteil.

Aber nein, ich möchte doch auch mal  positiv sehen.

Vielleicht sollte ich mir folgenden Spruch etwas zu Herzen nehmen:

 

"Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


Konfuzius

 

Ein kleines Licht kann soviel sein: zum Beispiel das grüne Blatt einer Pflanze am Straßenrand, welches ich heute auf dem Heimweg sah: Noch etwas verstaubt vom aufgewirbelten Straßenverkehr und trocken durch die letzten Wetterkapriolen, streckte es sich genüßlich den ersten Regentropfen entgegen und schien glücklich durchzuatmen.

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenangelmagia schreibt am 04.06.2012 um 21:20 Uhr:Ja, so ein kleines Blatt kann wirklich ein Licht in der Dunkelheit sein :) Wie schön, dass du es gesehen hast. Dass du es BEWUSST gesehen hast und wie es durchzuatmen schien.
    Wunderschön.

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