Dies und das.... der einzig Wahre!!!!

31.12.2010 um 17:39 Uhr

Das Übliche...

von: Hedera   Kategorie: privater Wahnsinn

- mein letztes Wort in diesem Jahr sozusagen. Fast sogar auf die Minute genau wie letztes Jahr um dieselbe Zeit, witzig. Ich setzte Hoffnungen in dieses Jahr...nunja, sie wurden nicht wirklich erfüllt.

Meiner Freundin ging im neuen Jahr ihr sehnlicher Wunsch in Erfüllung: sie bekam ja dann doch die Kneipe. Aber seither habe ich nicht das Gefühl, dass dieser Wunsch wirklich ein guter war. Seither jammert sie eigentlich beständig. Im Winter sind die Umsätze schlecht (das waren sie aber schon seit Jahren- schlechter als im Sommer) und sie muß sparen und es gibt keine Geschenke und sie weiß nicht mehr weiter und das Finanzamt. Da kann man fast vermuten, der Wunsch nach Selbstständigkeit ist mehr Fluch als Segen. Zumal wir es, gelinde gesagt, manchmal auch nicht mehr hören können. Okay, wirklich böse ist, dass der Ofen, den sie ihrer Schwester abgekauft hat (neu das Stück aber jahrelang nicht benutzt) nach 2 Wochen Inbetriebnahme defekt ist: die Scheibe hat einen kompletten Sprung. 2000 Euronen im Arsch...erstmal. Eine neue Scheibe (riesig und auch noch gewölbt) dürfte auch nicht gerade billig sein. Ihr Auto ist kaputt, fährt zwar noch, kriegt aber so keinen TÜV, genau wie mein Wagen, der steht seit 2 Wochen unbenutzt vor der Tür, weil es hier so hubbelig auf der Straße war, dass ich nicht fahren konnte. Seit gestern hat es aber getaut, also könnte es was werden...ich muß ihn nur erstmal wieder anmachen...läuft er überhaupt noch?

Was sonst? Wir gehen wieder zu Freunden, alleine aber diesmal, sonst wollte oder konnte keiner und in der Kneipe wollte mein Mann noch nie feiern. Am Sonntag hat meine Freundin Geburtstag, aber sie muß eh arbeiten und feiert nicht.

Was erwartet uns 2011? Von allem sicher wieder etwas, Freude und Leid, Kummer und Sorgen und Spaß. Den wollen wir mal nicht vergessen!!  Was wird nächstes Jahr aus meiner Arbeit? Werde ich eine neue finden oder abwarten müssen, bis unser Arbeitsschiff untergeht bzw. wir geschlossen werden? Werde ich die Monate der Kurzarbeit irgendwie überstehen oder völlig ruiniert zu sein? Fragen über Fragen.

Ich wünsch euch allen erstmal einen guten Übergang ins Neue Jahr! Mit Optimismus, viel Elan und nicht zu vielen guten Vorsätzen, die man dann doch wieder bricht....

Ich drück euch alle (das kann dauern! :o)))))

23.12.2010 um 18:27 Uhr

Lagebericht aus der Pampa

von: Hedera   Kategorie: privater Wahnsinn

  • örgs, wo fang ich denn mal an?.....
  • um es mit Lilles Worten zu sagen: Schnee - ansich nicht weiter schlimm, kann man mit Leben. Ich füge dem aber noch das Wort Wind hinzu. Beides zusammen kommt immer übel - z.B. wenn man von hier in die nur 1 Kilometer entfernte Stadt will oder wieder heim. Mit meinem Auto kann ich definitiv hier keinen Meter mehr fahren. Der Weg in die Stadt führt ja an Feldern links und rechts vorbei, der Wind weht kräftig den ganzen teilweise gefrorenen Schnee auf die Straße und...Buckelpiste! Andauernd steckt einer fest, mittendrin eine kleine Schneefräse oder ein Traktor und Touris, die mit tiefergelegten Autos auch noch da her wollen (und von uns direkt wieder retour geschickt wurden: Leute, vergeßt das Vorhaben!). Mein Männe hat mich abgeholt und wir haben eingekauft und ich war die ganze Zeit schon von dem Gedanken beseelt: kommen wir überhaupt wieder heim? Es ging, aber wir hopsten auf dem kurzen Stück auf und ab und zwischendurch Blindflug.....entsetzlich.
  • Leider muß mein Kind morgen auch noch zur Arbeit, weil sie erst ab nächste Woche frei bekommen hat. Ich kann sie aber auch wenn der Wind abgeflaut ist nicht fahren - wie gesagt, das packt mein Auto nicht. Und letzten Winter wollte auch kein Taxi freiwillig herfahren. Mal sehen, ob wir morgen eins rankriegen, sonst muß sie wohl laufen. Das kann dauern. Und zurück? Selbes Fiasko sicherlich wieder. Na Prost! Mein Cheffe hätte uns bei dem Wetter schon lang und schlapp heimgeschickt. Und zumal mein Kind ja nur Azubi ist und eh nix lebenswichtiges machen darf......aber so ticken halt alle Chefs anders.
  • Wir haben keinen Baum! Das erste Mal seit Jahren. Aber wir waren so froh überhaupt heimfahren zu können, dass an einen Baum gar nicht mehr zu denken war. Schade. Gestern hab ich bei Ikea so ein witziges Leuchtteil gesehen...konnte man aber wohl gar nicht kaufen, hing zur Deko in einem "Wohnzimmer" - auch der kleine Kunstbaum mit den Stoffmäusen statt Kugeln fand ich super. Hab meiner Miez  auch 2 Mäuse mitgebracht. Sind, im Gegensatz zu ihren Spielzeugmäusen, richtige Brummer aber sie vermöbelt sie ganz schön. Schade, hätte ich doch noch eine Ratte mitgenommen, die sahen auch witzig aus!
  • Fast hätte ich auch kein Geschenk für Männe gehabt, weil das Amazonpäckchen ab 18 (kein Porno Leute, ein Spiel!) nur mit Ausweis abgegeben wird. Und auf meinem steht noch immer mein alter Name. Bankkarte mit neuem Namen interessierte die Dame nicht, obwohl ich schon mal so ein Päckchen abgeholt habe. Ich wäre nicht Frau H. Ich glaube, ich hatte einen Puls kurz unter der Explosionsgrenze. Müßte ich halt einen neuen Ausweis beantragen. Ja klar muß ich das mal, aber einen Tag vor Weihnachten ist das irgendwie Kacke. Ich hätte fast geheult. Dann Männe nochmal mit zum Schalter, ich getobt und nach hin und hergezicke, nachdem sie wieder sagte, ich wäre nicht Frau H, bin ich wirklich fast ausgeflippt. Ich habe sie angeschrieen, dass es ja wohl eine Frechheit ist zu behaupten, ich wäre das nicht. Sie sprach von Urkundenfälschung, die sie jetzt für mich begehen müßte aber rückte den Kram raus. Sie hat sicherlich inhaltlich recht, aber defakto habe ich im September schonmal so ein Spiel ausgehändigt bekommen, mit Ausweis und Bankkarte auf der mein aktueller Name steht. Was mich so geärgert hat, war ihr Ton. Und das, wo man ja leider eh vor Weihnachten leicht gestresst ist, zumal wenn der Heimweh unsicher ist und und und....
  • Geschenke gibt es dieses Jahr nicht so viel wie sonst, seuzf. ich bekam es einfach nicht gebacken.
  • Aber ich gestehe, ich habe mir selbst was geschenkt: eine eigentlich sündhaft teuere Bodylotion bzw. Creme, die ich zum Schnäppchenpreis ergattert habe und die eigentlich satte 105 Euronen kosten würde. Allein die Verpackung löst immer noch Begeisterung bei mir aus...und der Duft......hach, war ich mal nett zu mir!!!!
  • Meine Handtasche frisst Gegenstände! Ich habe definitiv Weihnachtskarten gekauft und zu Hause : wech. Wirklich und wahrhaftig wech! Ich schäme mir, dass ich jetzt Karten bekommen habe und mich nicht mehr revanchieren konnte. Also auf diesem Weg: schöne Weihnachten!!!!!!! und vielen Dank für die karte!!!!!!!!!!!!!! Ich hab mich so gefreut und hätte es gerne erwidert....seufz. Nächstes Mal! Da fang ich an mich ab Ostern zu organisieren....

 

14.12.2010 um 09:28 Uhr

Gestern

von: Hedera   Kategorie: privater Wahnsinn

gestern war bekanntlich Montag, noch bekannter nicht gerade mein Lieblingstag. Außerdem fühlte ich mich gestern noch schlapper als sonst montags - ich fürchtete schon, da wäre eine Erkältung im Anmarsch. Aber das ist es wohl nicht. Heute unter der Dusche fühlte ich wieder leichte Anzeichen von, ja wie soll ich es nennen...Panikattacken, die ich in Zeiten meines größten Kummers auch schon hatte. Das Gefühl, nicht mehr richtig Luft holen zu können....liegt wohl an der ganzen Situation hier auf der Arbeit und dem dumpfen Gefühl, dass ich evtl. bzw. sicher hier weg muß, und ich bin nicht bei allem ein Freund von Veränderung...ich bin...eher gesagt...feige.

Nun, gestern schaltete ich dann wie gewohnt die Glotze an und schaute im ZDF den Film des Abends. Hab ich, glaube ich, die letzten 2 Wochen auch schon gemacht. Gucken wir doch mal einen deutschen Film, niedlich mit HappyEnd. Romantik mitten in der Woche sozusagen. Und danach zappen wir ein bißchen zwischen den Gestalten von Bauer sucht Frau und der Verschönerungsshow bei RTL II. Und wenn ich auch die Typen - Männlein wie Weiblein bei der Partnersuche grenzwertig seltsam finde, rührt es mich doch. Was für ein schönes Gefühl - wenn es denn tatsächlich echt gewesen sein sollte, statt nur fürs Fernsehen- nach 29 Jahren endlich einmal verliebt zu sein..... oder überhaupt wieder einmal. Danach gibt es bei Frau Schrowange auch mal nicht um Quotensex sondern um die vergessenen Opfer in Kasachstan. Auch herzergreifend. Wirklich. An einem Abend die ganze Bandbreite von Emotionen, dachte ich noch so. Und ich mittendrin.

Heute herrscht dann wieder Ordnung im Fernsehleben, ich werde mich zum Sport schleppen und danach ist nicht mehr so viel Zeit, sich all das Elend anzusehen, dass die Fernsehmacher für mich bereithalten....

10.12.2010 um 09:59 Uhr

Geschenk gefällig?

Bald ist ja Weihnachten (Erinnerung an Hedi: sie hat noch immer kein einziges Geschenk gekauft....) und da dachte ich, vielleicht findet sich ein Liebhaber für folgendes, nigelnagelneues Buch, das aus meiner Weihnachtsbücherkiste stammt:

Die Liebe der Väter

Die berührende Geschichte eines Vaters, der um seine Tochter kämpft.
Peter hat eine Tochter, aber das Sorgerecht für sie hat er nicht. Annika war zwei, als er und ihre Mutter sich trennten. Seitdem gerät jede elterliche Absprache zum Machtkampf um die inzwischen dreizehnjährige Annika. Ein Silvesterurlaub auf Sylt wird für Vater und Tochter zur entscheidenden Probe auf ihre Liebe.
Die Reise auf die Insel ist für den Verlagsvertreter Peter auch eine Rückkehr in Landschaften der Vergangenheit. Hier hat er die Sommer seiner Kindheit verbracht, als seine Mutter in einer Buchhandlung in Kampen arbeitete. Die Spaziergänge am Strand, die alte Kirche von Keitum, der Leuchtturm rufen Erinnerungen in ihm wach. Zum ersten Mal versucht er, seiner Tochter von sich zu erzählen. Er begegnet Susanne wieder, einer Freundin aus der Schulzeit, mittlerweile verheiratet und Mutter zweier Kinder. Und er muss erleben, dass er auf die Väter der scheinbar heilen Familien, die diese Ferien zusammen verbringen, wie ein Menetekel wirkt.
Es ist die Zeit zwischen den Jahren, die Rauhnächte, in denen Tiere sprechen können und die Tore der Geisterwelt offen stehen. "Die Wilde Jagd" tobt um das Ferienhaus auf der Düne, ein Wintersturm. Und in der Silvesternacht, zusammen mit Freunden im "Sansibar", steht plötzlich Peters gesamte Existenz auf dem Spiel. Atemlos folgt man seiner Stimme, die erzählt, was ihm geschieht - gegenwärtig, distanzlos, unmittelbar.
Dieser Roman über die Schwierigkeit, heute Vater zu sein, ist Thomas Hettches persönlichstes Buch. Meisterhaft gelingt es ihm, die Atmosphäre des winterlichen Sylt mit einem Familiendrama zu verbinden, in dem es um die eigene Vergangenheit geht, die persönliche Integrität und eine gemeinsame Zukunft.

Über den Autor

Thomas Hettche wurde 1964 geboren. Er studierte Germanistik und Philosophie und lebt in Frankfurt am Main. Bisher veröffentlichte er u. a. Ludwig muß sterben, Inkubation, NOX, den Venedig-Essay Animationen (1999) und zusammen mit Jana Hensel die Internet-Anthologie NULL (2000). Thomas Hettche war fünf Jahre Jury-Mitglied beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Er wurde u. a. mit dem Robert-Walser-Preis ausgezeichnet.

 Wer Interesse hat, müßte sich allerdings schon bei mir melden...hellsehen kann ich leider (noch) nicht. Und nein, das ist kein Versuch hier scheinheilig an Anschriften anderer Blogger zu kommen. Ich neige dazu mir zugeschickte Anschriften schnellstens wieder zu vermüllen......Ich möchte lediglich jemandem vielleicht eine Freude machen. Eine gute Tat pro Jahr ist doch wenigstens etwas.....öhöm


09.12.2010 um 18:34 Uhr

Krieg

von: Hedera   Kategorie: Irrenanstalt

Passend zum anstehenden Fest der Liebe und Eintracht, welches im häuslichen Bereich mehr als einmal ins völlige Gegenteil ausartet, tobt hier kurz vor der jährlichen Weihnachtsfeier als Abschluß eines wieder einmal anstrengenden Jahres der Kleinkrieg. Alle sind erschöpft und das artet immer wieder mal darin aus, dass der eine dem anderen die Butter auf dem Brot nicht zu gönnen scheint oder persönliche Dinge mit geschäftlichem vermanscht werden.

In nahezu jeder Abteilung macht sich unfrieden breit. Gestern erzählt ein Kollege im BR über seine derzeitige Lage in der Abteilung. Er spricht ruhig und abgeklärt, resigniert ist sein Ton. Er ist seit 2 Jahren glaube ich bei uns. Seit er da ist hatte er viele neue Ideen für die Abteilung, obwohl, so muß man fast sagen, er nicht Leiter selbiger ist, nur einfacher Mitarbeiter, quasi. Er kümmert sich um unseren leicht , öhöm, schusseligen Azubi, und versucht die Abteilung ins neue Jahrtausend (ja, ein bißchen spät....) zu bringen. Und der Chef der Abteilung? Ein netter Mann, hat mit mir Geburtstag, wurde eher in den Posten gedrängt, als sein Vorgänger wegen absoluter Unfähigkeit endlich gegangen wurde. Hatte keinerlei Ambitionen nach 20 Dienstjahren mal was zu "werden". Sein Auto, sein Hobby, ihm eigentlich genug. Nun kommt also der Neue, möchte gerne alles umkrempeln, ist sich sicher, dass Arbeitszeiten optimiert werden können und die Kosten der Abteilung gesenkt werden können (ohne das es an Personal geht). Aber gearbeitet werden muß. Der "alte" Chef mag nicht wirklich. Veränderung? Das geht nicht. Alle Ideen gehen nicht. Nein.

Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass der neue Kollege letztes Jahr eine Affaire mit einer Kollegin hatte, diese hatte sogar ihren Mann verlassen etc. Leider dauerte die Zeit zu zweit nicht lang.....der Kollege erhielt relativ kurz darauf die "Absage" - er ist alleinerziehender Vater, seine Exfrau hatte sich vor ein paar Jahren umgebracht und seither ist er allein mit Kind. Seine Tochter lernte die Kinder der Kollegin bereits direkt am Anfang kennen und dann war alles vorbei und er stürzte in eine Depression, kam erstmal Wochen nicht zur Arbeit. Um sich dann aber wieder hineinzustürzen.

Jetzt stürzt er aber immer wieder über die Damen (seine Affaire und deren Mutter arbeiten beide in der Abteilung) Kolleginnen und den lieben, aber nicht gerade konfrontativen Chef. Mittlerweile ist der Kollege der stellvertreter des Chefs.

Nun erzählt er uns in der BR Runde am Schluß der Sitzung, dass derzeit keiner mehr wirklich mit ihm redet. Der Leiter der Abtl. ihm geraten hat, in seiner Abwesenheit keine Anweisungen an die Damen und Herren zu geben, der Kollege würde sich immer im Ton vergreifen. Der "neuere" Kollege hat ein, manchmal zugegebe, sehr sarkastisches Mundwerk und wenn zum 50x seine Anweisung nicht befolgt wird, wird sein Ton rauer. Das kennen die Damen nicht. Seine Pläne und Ideen, die vom Chef des Hauses befürwortet werden, sind immer noch nicht umgesetzt, weil der Abteilungsleiter nicht mitzieht. Er ist gefrustet. Er findet es bescheuert, dass wegen der Arbeitszeiten das Personal mehr als 3 Stunden keine wirklichen Aufträge hat und die Zeit sinnlos absitzt. Er will das ändern. Aber was 20 Jahre gut war, muß bleiben. Die Abteilung schafft es sogar noch Überstunden zu scheffeln, man geht um 13.00 Uhr und schreibt sich die normale Schicht bis 14.30 Uhr auf....auch pfiffig. Dazwischen hatte man allerdings schon Zeit ohne Ende..........Kein Wunder, dass das nicht so gut ankommt, wenn man das ändern will, oder? Dann erzählt mir noch eine Kollegin, dass die Abteilung ihre interne Feier eigentlich ohne den "neuen" Kollegen abhalte wollte. Ganz tolle Idee Leute! Bravo! Man hat sich aber letztendlich entschieden die Teilnahme auszuschreiben, sicher in der Hoffnung, wegen der angespannten Stimmung nimmt der besagte Kollege nicht teil.....

Dies und einiges anderes war Thema - mehr am Rande der Sitzung. Nicht als Bitte von ihm - dem Kollegen - einzugreifen. Aber an mir hat es genagt. Es kann doch nicht sein,dass man versucht einen motivierten, vor Ideen sprühenden Kollegen rauszumoppen, damit der Rest den Arsch wie bisher ins Heu bettet....und das alles obwohl unsere großen Besitzer uns eh beobachten und los werden wollen.......

Ich bin zum Chef des Hauses gegangen. Mit ihm kann ich mich gut unterhalten. Er ist zwar auch eine ganz eigene Marke aber er hat ein offenes Ohr. Wenn auch leider nicht immer die nötige Durchsetzungskraft - ein im ganzen Haus verbreites Übel. Ich erzähle also, dass ich als Kollegin, nicht als BR zu ihm komme, weil ich die ganze Lage dort unerträglich finde. Und mein oberster Chef wird langsam fuchsig. Will sofort mit dem Chef der Abteilung sprechen. Der ist allerdings schon zu Hause. Also saut er ihn am Telefon zusammen. Droht sogar mit Kündigung, wenn nicht langsam was auf die Reihe dort kommt. Und prompt ruft der Chef der Abteilung mich an. Ob wir Sitzung gehabt hätten, wieso er diesen Anruf bekommen hätte und er wisse gar nicht was los sei. Das wäre doch alles Schuld des Kollegen, der würde sich immer im Ton vergreifen, wenn er nicht da sei und nun kriege er Ärger. Ich versuche ihm zu erklären, dass ich es im Interesse des Betriebes und der Abteilung zur Sprache gebracht habe. Weil ich es auch gemein finde, dass sich 10 gegen 1 zusammenrotten. Sieht er natürlich alles anders. Sie wären ALLE hochmotiviert. Ich fasse es nicht. Okay, ich bin nicht bei diesen Aktionen dabei gewesen und weiß, höre ich zwei Seiten der Geschichte, habe ich das Gefühl es sind zwei unterschiedliche Geschehen gewesen, weil jeder es so dreht, das er am besten bei wegkommt. Der neue Kollege findet seinen Ton nicht schlimm. Ach egal. Mir geht auch nur darum, dass sie das nicht aussitzen, bis einer die Nerven verliert, sondern das sie eine Lösung finden, und ihre Aufgaben wahrnehmen: Neuplanung der Abteilung. Und ich sage ihm, das er den "Anschiss" bekommen hat, weil er schließlich der Chef der Abteilung ist und ER dafür Sorge zu tragen hat, dass die Fronten sich klären und das Gewitter abzieht.

Danach ruft er meine Kollegin an. Ob die Sorgen und Nöte Thema in unserem BR gewesen wären und ob ich eigentlich dann das Recht hätte dies nach außen zu tragen. (außen ist hier wohl der Chef) Statt sich mit dem Problem als solches auseinanderzusetzen, soll ich jetzt stattdessen den Sündenbock mimen. Die böse Hedi hat geplaudert. ICH werde nicht das neue "die hat Aussatz-Opfer" - das hab ich mir geschworen. Ich habe gegen keinen Kollegen war, aber ich kann sowas nicht leiden. Wenn man angesichts der angespannten Lage nichts besseres zu tun hat als sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen.

Das wird ein schöner Tag morgen und auf der Weihnachtsfeier....ich sehe es jetzt schon....

08.12.2010 um 19:01 Uhr

Anti-Hänger-Song

Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: ich kann ja auch selbst tätig werden um mich aus tiefs zu ziehen:

Ich guck Video von Robbie...okay, man mag ihn oder nicht aber das hier passt zur Jahreszeit und ist so putzig, da muß jedenfalls ICH jedesmal lachen - über seine Mimik und die ganze Show, ich würde sagen: Great, absolutely great Robbie!!!

http://www.youtube.com/watch?v=hyk0b0cOogk

07.12.2010 um 22:00 Uhr

Rätsel

von: Hedera   Kategorie: Irrenanstalt

Wenn die großen Gurus aus dem fernen Land beschließen meinen direkten Chef zu feuern, was passiert dann wohl über kurz oder lang mit seiner Tippse.....????

04.12.2010 um 18:27 Uhr

Sie ist weg

Shortversion für Kurzleser ;o)

  • Kind ist heute morgen, 6.31 Uhr Ortszeit in den Zug gestiegen um zum ersten mal mit der Bahn zu Ommmmmma und Oppppa zu fahren. Fahrzeit/Wartezeit: 8 Stunden und ca. 30 Minuten. Hat alles geklappt bisher, und gottlob fuhren dann doch die Züge heute gen Hamburg, war allerdings auch kein ICE dabei, der fährt wohl tatsächlich nicht.
  • Ja, es hat bei uns auch wieder geschneit und gestürmt und Schneewehen verderben einem die Laune, aber gestern abend und heute bisher den ganzen Tag war endlich Ruhe vor dem Wind. Diesmal scheint es auf Rügen schlimm gewesen zu sein. Eingeschneit sind wir jedenfalls noch nicht
  • Ab Januar bis ca. März 2011 = Kurzarbeit. Ja, hatten wir dieses Jahr auch, stimmt, aber nicht sooo viel. Mal 20 %. Diesmal reden wir im Februar von 80 oder 90%. Im Groben würde das für mich ca. 400 Euro weniger bedeuten, das kann ich nicht wuppen. Gar nicht. Überhaupt nicht.
  • Passend dazu hat eine meiner Lieblingskolleginnen und BR-Mitglied - wie ich, vor am Montag zu kündigen. Sie hat einen neuen, interessanten Job in Aussicht bzw. den Vertrag schon in der Tasche. Zum 1. Februar ist sie dann weg. Das beschützt sie außerdem auch noch vor der Kurzarbeit. Ich beneide sie einerseits und bedauere andererseits sie nicht mehr hier zu haben...
  • Ich habe kein einziges Geschenk, nicht wirklich eine Idee, noch weniger als letztes Jahr. Und außerdem ist die Aussicht auf noch weniger Geld nicht unbedingt förderlich. Ach menno, hätte ich mehr die Zeiten zu genießen gewußt, als mein jährlicher Ausflug nach Lübeck so unbeschwert war. Einfach mal hier rein und mal da gucken. Gerne was kaufen, natürlich auch keine Reichtümer, aber es war entspannt.
  • Ich bin außer zum Socken stricken zu nix zu gebrauchen aber wenigstens die Socken "fluppen" derzeit richtig.