Dies und das.... der einzig Wahre!!!!

30.01.2013 um 12:57 Uhr

Häh?

von: Hedera   Kategorie: Die Welt da draußen

Mancherorts gibbet komische Straßennamen. Ich bin den Patienten ja gerne bei der Rücksendung ihres Gepäcks behilflich. Wenn ich dann die Anschrift nochmal vorlese, muss ich oft lächleln. Aber die Straße, die mir diese Woche genannt wurde, die fand ICH besonders witzig. Besonders, wenn ich mir vorstelle, man hat etwas getrunken und nuschelt dem Taxifahrer dann diesen Namen entgegen: 

Einmal Zschoschersche Allee bitte...

Na Nicci, wo befindet sich diese Straße ? ;o))))))))))))))))))))

 

 

29.01.2013 um 10:04 Uhr

Ich tue nix...

von: Hedera   Kategorie: privater Wahnsinn

Meine Überschrift täuscht. Ganz und gar, denn ich tue derzeit sehr viel eigentlich. Letztendlich muss ich doch nicht eine Planung durchziehen, die ich nicht wirklich durchschaue, bzw. kenne, denn die kranke Kollegin kam dann doch wieder zur Arbeit. Aber ich habe mir Notizen gemacht und ein Teilstück an Arbeit übernommen. Allerdings hat schon das nicht ganz geklappt anscheinend, weil die Gäste doppelte Massagen auf ihrem Plan hatten...das hat sie sicherlich gefreut aber mir ist unverständlich wie das passieren konnte und stimmen tut es auch nicht. Seltsam. Nun denn, die richtige Planung wird ab Donnerstag laufen und ich werde einfach mal meine Hilfe aufdrängen. Erst sollte ich es unbedingt machen, dann will ich gefälligst auch mal ein paar Überstündchen "schinden". Man weiß ja nie, wann man sie braucht. Und wenn das nächste Mal spontan keine Kollegin da ist - hatten wir alles schon, da waren zufällig beide Damen krank aber es statt gottlob keine Planung bevor, bin ich nicht ganz so kopflos. Evtl.

Am Wochenende haben Männe und ich mein Weihnachtsgeschenk für ihn eingelöst. Wir düsten gen Hamburg zu Herrn Rütter. Mein Mann war mäßig begeistert - nicht von dem Event, das war witzig und stimmig. Eher vom Datum. Er hat mir also verboten in Zukunft Sachen auszusuchen, die eine Fahrt in der Zeit von November bis März beinhaltet. Er meinte, dass wäre ähnlich spaßig für ihn wie früher Klamottengeschenke zu Weihnachten. Tja. Wir waren natürlich wieder einen Moment zu spät in der Arena. Zu unserer Entschuldigung gibt es nur zu sagen, dass dies auch einigen anderen so ging. Kurz vor Hamburg schneite es dicke Flocken und erwartungsgemäß traute der werte Herr den Ansagen der Routenplanerin aus dem Handy nicht. Was dazu führte, dass er mitten in der Stadt beschloss einen anderen Weg zu nehmen. Ob das nun wirklich günstiger war als ihre Wegbeschreibung ...wir werden es nie erfahren. Wir parkten denn auch am äußersten Ende des Parkplatzes und stapften durch dicken Schnee .....
Auf dem Rückweg benötigten wir dann sagenhafte 3 Stunden Fahrzeit, was mehr oder weniger (auch auf diesem Weg gab es einen kleinen Disput zwischen der Dame mit der seltsamen Stimme aus dem Handy und seiner Vorstellung wo es langgeht...) an den 3 Räumfahrzeugen lag, die plötzlich vor uns auftauchten und uns zwangen, den Rest der Autobahn mit 40km/h zurück zu legen. Wobei ich/wir uns wirklich fragten, ob die Herren in den Wagen Hallus haben. Da lag nix großartiges mehr an Schnee auf der Straße, zwischendurch hatte wieder Tauwetter eingesetzt. Dafür stoben die Funken auf der Straße und ich begriff: das ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme! Die machen die Straße kaputt, damit in der Hochsaison lustig die Decke erneuert werden kann....Super Jungs!

Und dann noch eine Meldung an Aloneone: meinem Männe hat der Tatort am Sonntag gut gefallen! Der neue Ermittler war ja irgendwie total Irre, oder? In Wirklichkeit könnte der seinen Job doch direkt an den Nagel hängen, oder? Aber lustig wars. Ihm hats gefallen und das will was heißen!

Ansonsten. Hier auf der Arbeit hab ich zwar zu tun aber es ist nach wie vor deprimierend. Währenddessen fragt mich meine Chefin von Nebenjob, wie lange ich denn hier schon arbeiten würde und ob ich da weg gehen würde? Ihr wächst die Arbeit über den Kopf, weil die Empfangsmitarbeiter nicht nach ihren Maßstäben zuverlässig sind, möchte sie denen keine weiteren Arbeiten geben, kontrolliert eher deren. Eine direkte Vertretung hat sie ja überhaupt nicht....
Sicher hab ich Interesse. Obwohl es da eine Menge gibt, was ich überhaupt nicht kenne bzw. weiß. Noch nicht. Die Frage wäre nur, wie viel ich dort verdienen könnte. Ich habe ja nicht umsonst einen Job und einen Nebenjob. Arbeite ich bei meinem Nebenjob voll, müsste schon so viel rauskommen, wie sonst bei beiden Jobs zusammen. Aber ob das kleine Hotel das zahlen würde wollen..wo ich auch noch Jobfremd bin...
Dort bin ich aber jemand. Und nicht so ein nichts, das nach wie vor die Post nicht öffnen darf, die aber bei Abwesenheit der heiligen Kollegen selbige zur Verwaltung schleppen muss, damit diese die Post bearbeiten. Die dürfen das ja. Im Hotel darf ich alles öffnen, alles sehen. Und das, obwohl ich bloß eine Aushilfe bin. Es ist schon erstaunlich, dass ich all meinen Elan in die Stunden nach Feierabend legen muss/soll/kann, weil er hier nicht in dem Maße gebraucht wird. 

 

 

 

 

 

 

 

 

14.01.2013 um 14:26 Uhr

es geht mir gut, es geht mir gut, es geht mir gut, es geht mir gut....

von: Hedera   Kategorie: Irrenanstalt

Neulich waren lauter Ideen für einen Eintrag in meinem Kopf,
dann, als ich endlich Zeit gefunden hätte - waren sie weg... was wollte ich nochmal kundtun? Wie sehr sich schon was geändert hat in meinem Leben letztes Jahr...schönes und nicht so schönes. Wobei diesmal das Schöne überwiegt...meine Wohnung und wie gerne ich dort bin, wenn ich mich auch immer wieder über die Hausmeisters aufregen könnte...was ihre Wascharien betrifft und das Schneeräumen...wann muss man das eigentlich am Wochenende erledigen? Erst ab mittag????? Mein Kind köchelt, wenn auf unserem Parkplatz der Schnee ans Kopfende gehäuft wurde...wenn sie euch dabei erwischt, seid ihr tot!! Da kennt sie nix! Ich überlegte, zunächst für mich einen Brief an die Wohnungsgesellschaft zu schreiben, mit dem was mich ärgert - das die Frau Hausmeister die Waschmaschine tagelang belegt, weil sie dort gegen wohl gutes Geld die Wäsche der Fußballmannschaften der Insel wäscht.......obwohl auf meine damalige Nachfrage natürlich das gewerbliche Waschen bei einer durch die Hausverwaltung zur Verfügung gestellten Maschinen nicht erlaubt ist... Aber anderes Thema. Grundsätzlich mag ich es sehr dort zu wohnen. Immer Strom, Heizung wann ich will....keine lärmenden Nachbarn, die sich die Köppe einschlagen....Auslauf für die Samtpfoten...
Ich habe endlich einen Nebenjob, der mir Spaß macht und damit auch eigentlich Geld genug...wenn man mal vom Januar mit all seinen Rechnungen absieht...öhöm. 
Und dann kommt die erste Arbeitswoche im neuen Jahr (letzte Woche).
Und als ich komme, ist Kollegin B. nicht da - krank - Halsentzündung. Letztes Jahr war sie auch schon krankgeschrieben und hatte danach Überstundenfrei. Ihre Mutter war gestorben und sie verkraftete die Haushaltsauflösung und alles drum und dran nicht...Okay. Neues Jahr. Siehe oben - sie nach einer Woche Arbeit wieder krank. Letzten Freitag reicht sie eine neue Krankschreibung rein. Heute muss sie ins Krankenhaus, zu irgendwelchen Blutuntersuchungen oder Austausch..irgendeine ominöse Krankheit, an der auch ihr Vater gelitten hat.....das könnte wohl länger als eine Woche dauern...

Nur hat eigentlich Kollegin A. ab nächste Woche 2 Wochen frei. Und in diesen 2 Wochen ist die nächste Anreise zu planen. Die Vorplanung und die eigentliche Planung müssen dann laufen. Aber wozu gibt es denn Frau Hedi. 
Frau Hedi muss zwar, wenn sie selbst Urlaub hat, durchs Haus laufen und jemanden suchen, der sie vertritt aber grundsätzlich kann ja Frau Hedi Vertretungen machen. Ihr Job ist ja nicht ernst zu nehmen. Meine Kolleginen Frau A. und B. können mich schlecht vertreten, weil sie sich konzentrieren müssen, sie planen. Was geht wann und was geht nicht. Einen Teil macht natürlich das Programm aber selbiges ist schon älter und macht viele Fehler. 
Die Personalabteilung hat es ja letztes Jahr schon ausgerufen (ich weiß davon allerdings nix): Frau Hedi macht das. Und jetzt soll ich schnell den Programmierer anrufen, damit der mal vorbeikommt und mir das erklärt. Allerdings würde der dann "erst" kommen, wenn die Patienten angereist sind und zu diesem Zeitpunkt erhalten die Damen aber schon ihren ersten Terminkalender. 
Trocken üben kann ich das ohne Patienten aber nicht. Ergo muß meine umziehende Kollegin dann doch mal zwischendurch kommen und das Grobe erledigen. In der Vorstellung des Chefs und der Personalabteilung kommt der Programmierer für 1 bis 2 Tage für ein paar Stunden und schwups kann ich das. Allerdings kennt der die Besonderheiten des Hauses ja nicht. Wer wann kann und wann nicht, wie viele "Gruppen" man pro Kur ungefähr anlegen muss.. Ich gestehe, das ist ein derartig komplexes Aufgabengebilde, dass es mir Angst macht. Es ist etwas anderes, wenn man 1-2 oder 3x dabei zusehen könnte und eine andere Sache, wenn man es von jetzt auf gleich alleine machen soll, nachdem man theoretisch evtl. weiß, wie es geht. Das für sich ist schon nicht so dazu angetan mir die Aussicht zu erleichtern.
Jedenfalls war meine Kollegin A am Samstag hier um zu planen und traf die Personalsachbearbeiterin. Kollegin A versucht der anderen Kollegin zu vermitteln, dass das nicht so einfach für mich werden dürfte - auch wenn sie mich für intelligent hält, das wäre für einen Blindstart einfach zu viel. Kollegin Personal hält dagegen, ich solle mich mal nicht so blöd stellen und ich könne froh sein, dass der Chef sich mehrfach für mich eingesetzt habe, sonst hätte ich gar keinen Job mehr. Hedi zeig dich sozusagen endlich mal dankbar.
Und ich, ich bin entsetzt. Kollegin A. sagte noch, dass mich ja wohl die Personalsachbearbeiterin überhaupt nicht ausstehen kann, wenn sie solche Sachen sagt. Und das denke ich allerdings auch und bin noch mehr entsetzt. Dieses scheinheilige Aas. Beschweren brauche ich mich darüber nicht. Immer, wenn es evtl. irgendetwas gab, das im weitesten Sinne mit seinen Vorzimmerdamen zu tun hatte, unterstellt mir der Chef, ich sei überempfindlich und bilde mir das nur ein. Als in der Buchhaltung mal eine Stelle frei wurde und ich doch so gerne dort arbeiten wollte, wurde ich immer mit für mich fadenscheinigen Gründen abgelehnt. Ich sagte damals dann zum Chef, ich könne mir nur denken, dass mich seine Damen in der Position nicht haben wollen. Das lehnte er ab. Das bilde ich mir nur ein und das habe andere Gründe - die mir aber bis heute unklar sind. 
Außerdem verkündete Frau Personalerin noch, sie habe ja auch nicht das Arbeiten der Buchhaltung gelernt und sich eingearbeitet, dann könne ich das auch. Worauf zu mir die Kollegin A sagte, ich hätte aber doch Buchhaltung gelernt, warum dann sie dort arbeiten würde und nicht ich? Ja genau, das frage ich mich auch immer. Nur hat sich grundsätzlich Frau Personal dort einarbeiten können, während ich von jetzt auf gleich .....
Jedenfalls ist mir mal wieder...gelinde gesagt elend. Ich will nicht, dass Kollegin A. ihren Urlaub absagt. Es ist ja noch nicht mal welcher. Sie will für ihren Umzug Überstunden abbauen. Da sie und ihr Mann nicht einmal zusammen frei haben - muss ja aber irgendwie ihr Umzug über die Bühne gehen. Selbst wenn sie zwischendurch mal kommt, die Sachen müssen von A nach B. Es besteht die geringe Chance, dass Kollegin B doch nächste Woche oder zumindest übernächste Woche hier steht. Aber das wissen wir halt nicht und müssen auf den Ernstfall vorbereitet sein. Also darf ich dann eine Planung machen, die mir fremd ist und die abreisenden Patienten versorgen bzw. die neu angereisten . Was für sich schon die anstrengendste Zeit jeder Kur ist. An 2 Tagen lassen sich dann evtl. die Kollegen der Verwaltung herab für 2 Stunden meinen normalen Platz einzunehmen. Wie gesagt, Frau Hedi soll sich nicht so anstellen. 
Die Personalabteilung und die Buchhaltung können sich teilweise vertreten und sind zu zweit.
In der Verwaltung sitzen ebenfalls 2 Personen, die sich vertreten müssen. Und hier in der Terminplanung sind ebenfalls zwei Leute. Nur hier muss auf einmal eine dritte eingarbeitet werden. In den anderen Abteilungen tut das nicht not. Gleichzeitig sind aber die Terminplaner die am schlechtesten bezahlten, wie ich weiß. Wie kann das dann bitteschön sein? 
Natürlich weiß meine reizende Kollegin aus der Buchhaltung dass ich einen Nebenjob in einer Buchhaltung habe. Ob das auch so ein klein bißchen Rache ist, mir meinen Nebenjob zu versauen, wenn ich soviele Überstunden im Hauptjob machen muss? Gottlob hat das Hotel derzeit geschlossen und ich geh nur 1x pro Woche für ein paar Stunden hin, sonst hätte ich wirklich ein Terminproblem. 
Wie schön, wenn man direkt zu Jahresanfang nochmal auf den Platz gewiesen wird. Wenn es nicht klappt mit der Vertretung, bin ich das Döofchen des Monats. Das ist doch prima, wenn man dann umhergehen und sagen kann: und zu doof ist sie auch noch für so was lächerliches....und so wird es kommen...da bin ich mir sehr sicher. Wie kann Frau Personal meiner Kollegin sagen, dass ich froh sein kann, noch einen Job zu haben? Wie kann sie das jemand Drittem sagen? Wie komme ich mir denn vor? In der Tat sagte letztes Jahr das Chefchen einmal zu mir, dass er mal seinen Anwalt gefragt hätte und der hätte gemeint, dass Betriebsräte einen besonderen Kündigungsschutz hätten, wäre gelogen. Wenn es einen Grund gäbe, könnten wir ganz easy unseren Job verlieren. Ich wünschte, er hätte das versucht. Da ich länger hier bin als andere Beschäftigte und auch noch meine Weiterbildung, hätte ich sehr darum gekämpft, das jemand anderes hätte gehen müssen, da könnt ihr sicher sein! Ich könnte wirklich teilweise vor Wut in die Tischkante beißen. Wie oft habe ich mich für andere Kollegen eingesetzt? Nein Chef, der Kollegin können Sie doch nicht kündigen! Das geht doch nicht. Diese Kollegin kann soviel mehr, die müssen Sie fördern....
Toll, wenn man sich auch so für mich einsetzt...
Ganz toll. Demnächst mit mir nicht mehr. Jeder seins, gell?!