es ist erst mal kalt.
still ists auch.
nur mein schritt der schallt.
unbekannt gekannt gesichter
in der neon schatten lichter.
dunkel stehen die gestalten
wie lange schon hier ausgeharrt
trotz des windes schon erstarrt
warten auf signale schalten.
der alte mann ist immer da.
schwer sein blick in meinen augen
müde nicht der zeit, doch traurig wohl,
ganz gewiss nicht hohl,
der blick, als ob in meine seele schaugen
es macht mich zittern,
seine gedanken sind verborgen,
er spricht nie, sind es denn sorgen?
sein gesicht ließen sie verwittern.
junge frau ist heut zugegen
schön anzusehen -
sie lächelt mir zu, hat wohl nix dagegen
doch dann seh ich sie gehen
eine schminke kommt vorbei
bringt farbe in das neonlicht
doch mehr auch nicht
ihr gesicht protesterei
soldat schlendert schlurft
zu später stunde keine pflicht mehr ruft
stengel im mund glimmt an
ob tempratur besiegen kann?
die kurve fallen zeiger runter
einer langsam, keiner munter
elf uhr vierundzwanzig auf den punkt -
warten ist nicht sehr gesund.
tonlos weht der wind umher
fegt herzen und auch köpfe leer.