Aves Verticis

09.02.2010 um 00:44 Uhr

my voice

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

Love's a lie, no reason to cry.
Some people grow old without someone to hold.
Anything they say is just given away.
So I'd rather sing my word so that it shalt be heard! 

26.12.2007 um 01:50 Uhr

warme steine

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

 

was du mir da gegeben hast
es ließ mich vor dankbarkeit weinen
du nahmst jede schwere last
und ließt in der ruine die sonne scheinen
als dank für jedes kleine glück
geb ich dir hiermit etwas wärme zurück
und wünsche meiner liebsten lockenpracht
dass ihr immerzu das leben lacht
 
für meine liebste juristin 

 

 

18.11.2007 um 01:20 Uhr

achillesverse

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

ein paar sätze, die sich reimen
nennt man wohl gedicht
man schreibt's für sich und für die seinen
doch manchmal geht das nicht.
menschen, die zu wertvoll wiegen
kann man nicht bewerten.
es geht zu schnell zu falsch zu liegen
und nicht mehr gerecht zu werden.
nur wenig sind in den genuss gekommen,
und haben niemals verse über sich vernommen
zumindest nicht aus meiner feder -
auch du bist nicht wie jeder
 
für meine liebste juristin 

08.11.2007 um 00:15 Uhr

ballungsraum

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

gekocht mit liebe ist sehr schön
doch leider ist auch wohl bekannt
dass liebe ist wie oxygen
was im bauch dem unwohl sehr verwandt

den zwerch hats da vom fell gerissen
und er kitzel ziemlich fies
den innenbauch und das gewissen
rückwärts schluckts sich ziemlich mies

seit stunden schon da brodelt es
irgendwo in dem verdauungstrakt
die einzig freude hats gesäß
das sonst ja nie was sagt

für sie und das klasse essen bei meiner liebsten pädagogin

24.08.2007 um 14:16 Uhr

schöne zeit

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

da bin ich aber froh, dass ich auf dem klo nicht wohn, sonst röche ich nach fichtozon - trotzdem aber: irgendwo zu sitzen, wo nicht gar so viel geruch, ist nur halb so spaßig; denn nur am stillen örtchen las ich mein heinz erhardt buch.

24.08.2007 um 14:13 Uhr

kobolde

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

herber geschmack durchströmt die kehle
an dieser bar erlebt die seele
dunkle bier aus irisch lande
sprengt hier alle bande
der wirt aus griechenland
samt freund eiinst anderswo bekannt
hat ihr einen ort erschaffen
dessen atmosphäre sehr gelassen
der reichtum in der heimat wohnt
die jeden gast hier drin belohnt
heißer roter pfeffer strömt grade nun aus kästen
dazu singen das tun nur die besten
gegensätze kommen hier zusammen
wissend, dass den abend sie gewannen
viele bilder sind hier drin geschehen
einst wichtige gesichter hier geschehen
bester güter sind die leute hier,
so derb und süß wie guinness' beer

dem tollen ort 

11.08.2007 um 16:21 Uhr

fabrige versuche

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

ungeschickt man gerne ist
wenn man's schicksal sucht zu schonen
man schnellstens in der tinte sitzt -
besonders wenn man wechselt die patronen

der grüne daumen wurde plötzlich blau.... 

11.08.2007 um 16:19 Uhr

durst ist

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

lechzen nach ihr, nein nicht wie nach bier, nicht feminin genung, ich mein die annerkennung

11.08.2007 um 16:17 Uhr

gegrünte gunst verwelkt

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

grüne daumen sind - wie viele dinge der natur - auch launen, wohl schön anzuschaunen, doch von kurzer dauer nur

28.06.2007 um 01:36 Uhr

vergebens vergeben und reden von eden

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

ich kenne viele leute, liebe, nette, gestern wie auch heute, und vielen ist es dann geschehen, denn sie sind heute schon vergeben. manche hatten wen'ger glück, sie schaun auf sich zurück und finden da die zeit des ihres lebens ein wenig schon vergebens. ich dacht ich würd zu letztren zählen, doch will ich jetzt obgleich die mitte wählen. wie ich heut wieder erfahren hab, ist es wohl schön für manchen, dass es mich in momenten gab, nur um ein lächeln kurz zu zaubern. der gedanke ist so schön, er macht mich schaudern. das ist wohl die essenz vom leben, eden sehn, ja, gehn statt reden eben.

27.06.2007 um 23:01 Uhr

die nachfrage

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

ich dachte mir,
ich frage dir,
ich dachte mich,
ich frage dich,
wie es denn so steht,
wie gut es alles ist
wie es denn so geht
wie gut es alles sitzt
schicke dir nen sonnenschein
den mach ich mir mit diesem reim
schicke dir auch diesen reim
den nehm ich mir vom sonnenschein

aus einer laune der worte entstanden für meine liebste juristin

27.06.2007 um 20:39 Uhr

emily

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

du singst so schön so warm
du swingst so schön in meinem arm
du dringst hinein in meine haut
du bist zart und leise, und auch laut

deine stimme ist aus stahl
sie erfüllt wohl jeden saal
deine stimmung weckt erstaunen
sie ist vom streicheln bis zum raunen

dein hals ist glatt, fast ungeschmückt
nur mit sternchen hier und dort gespickt
dein laut wenn ich ihm folge
nur weich wie weiße wolke

deine kurven sind sehr schön
will sie mit der hand nachziehn
wunderbar und weit geschwungen
wie ein meisterwerk gelungen

dir gefällt dabei am ganzen
wenn finger auf deim bäuchlein tanzen
dir entschwinden schönste klänge
wenn nicht gar geschwungene gesänge

wie seide fast sie sich an,
die stimme, die man verzehren kann
wie wärme ists was du da gibst
auch wenn du mich nicht einmal liebst

denn ohne seele kannst du's nicht
doch dafür niemands herzen bricht
du hast noch ein gesicht noch haare
emily, bist ja nur ne gitarre

für señor chispa, und den pianisten, die mir das spiel mit den saiten beibrachten und bringen;

insgeheim für mein väterchen, der mir einst die gute emily zum geschenk machte

14.06.2007 um 20:13 Uhr

halt ein auge auf

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

hey, du da oben
du hast heute eine welt verschoben
hast den einen meinen freund getroffen
mann, scheiße.....
jetzt trag die konsequenzen!
halte ein auge auf ihn.

für den einen meinen besten freund, den pianisten

02.06.2007 um 08:32 Uhr

goldnes tor

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

groß und weit geschwungen
lichter durch die nacht gedrungen
golden glitzer ganz und gar
leben wo einst mal garnichts war

schweben durch die funkelnacht
laue sommerbrise lacht
hebt ungehante ferne düfte
in der nase fernweh düfte

was ist es was mich bannt
der wünsch auf dieser brück zu stehen
selbst noch nicht gekannt
doch hier muss in die ferne sehen

san franciscos goldnes tor
leiht jeder sehnsucht großes ohr
so ist die hoffnung -
hoffentlich keine enttäuschung?

viele sehnten sich nach mehr im leben
stürzten von den trossen in den wellenregen
andre warten nur drauf
dass der westwind sie nehm auf

ich denk man fühlt der welt natur
wenn man dort steht
drum ist es mir ein schwur
ich bin einer der mal da rüber geht
über diesen lebensstrang voll schmerzen
durch der elemente stürmisch herzen

31.05.2007 um 15:18 Uhr

quantisierung der persönlichkeiten

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

denken ist schade,
wenn in der schublade

31.05.2007 um 14:59 Uhr

das ist echt dicht(en)

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

das schönste ist am dichten
wenn sich der leser sorgen lichten
das ist es was am meisten freut
drum les ich selber meins wie deins wie heut ;-)

linguisten sind schon ne tolle sache....

31.05.2007 um 13:59 Uhr

echt

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

so oft war ich recht verliebt
nur zweimal jedoch echt verliebt
das weiß ich heut sonst nimmer
meine freund doch wusstens immer

tja, schlecht gelaufen wieder mal
ein bisschen saufen, doch schmeckts fahl
der beigeschmack ist schlecht
doch dafür ist er echt

freu ich mich an andren echten sachen
gesellschaftlich bringts mich zum lachen
hoffnung liegt in sprüchelei:
aller guten dinge sind echt drei

zur huldigung meines lichten momentes gerade eben; danke, herr erhardt.

31.05.2007 um 11:50 Uhr

vertrauen

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

vertrauen

vertrauen ist schon sehr abstrakt
man muss wissen, man ist damit nakt
es heißt sich offenbaren
andre in seine seele malen

fühlen so wie der betraute
als ob man durch seine augen schaute
da sein wenn man einen braucht
wenn das leben wieder zu sehr faucht

meine seele hat sich dran gewöhnt
an freunde,
dass sie nach ihnen nicht mehr sehnt

nach höhrem vertrauen will sie streben
nach liebe eben
doch wünscht sies sich zu sehr
und landet immer in nem tränenmeer

vertrauen schenkt zu schnell zu viel
nur weil die persönlichkeit gefiel
dass freundschaft auch ein streben ist,
etwas, was sie oft vergisst.

die frau die ich da auserkohren
find ich wie für mich gebohren
doch nur ein freund soll ich ihr sein
ich liebte sie dacht sie wär mein

mismatch auf vertrauensbasis
wir vertrauten uns
doch unverstanden - daran lag es

ich habe sie nun weggeschickt
und damit ihr vertraun geknickt
ich hielt es nicht mehr aus mit ihr
sie zu lieben ohne antwort tief in mir

und doch ist das vertrauen immer da gewesen
hinter mir die freunde meine seele lesen
ohne sie was wären wir?
wir wären wildes triebig tier.

liebe hat mich nie gefunden
nie gefreuet doch wohl geschmerz
freundschaft war immer da in stunden
wo in blut ertrank das herz

es hat angst allein zu bleiben
kann nicht mehr als sich an freundschaft reiben
es tut weh
wenn ich es so einsam seh
dass es nicht glücklich ist
wo doch du freundschaft bist

herz du musst alleine stehn
doch fürs aufstehn musst du zu freunden gehn
wenn du dann dich gefunden hast
mach ein andres herz zu deinem gast

höre auf zu bluten
denk nicht an den grund der fluten
vergiss das es sie gegeben
und finde zurück ins leben

für alle meine freunde, die mein altes ich vermissen; die das letzte bisschen verstand in mir gehalten haben; die einfach da waren; auch für den grünen daumen; doch allen voran der whistler, meine liebste lehrerin und nicht zuletzt meine liebste juristin, die drei, die mich kennen wie sonst niemand.

29.05.2007 um 11:56 Uhr

enttäuschung

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

du bist keinen reim mehr wert

verschwinde 

25.05.2007 um 00:35 Uhr

nacht ist kalt

von: sgtschnitzel   Kategorie: poetisches

kalte nacht und wolkenfrei
wie gemacht für dichterei
schau ich in das firmament
spür ich wie die seele rennt

hastig schnell will sie entfliehen
rast rastlos bis zum fliegen
hebt ab und ist daheim
wo keine heimat kann nicht sein

mitten in dem hellen dunkel
schwimmt schweres dunkel funkel
allein ziehts seine bahnen
seinen antrieb kann man nur ahnen

es treibt vorbei am sternenmeer
traurig friede macht es leer
die seele ist schon lange dort
an jenem fernen einsam ort

glück fühlt sie als nicht gefunden
nichts macht sie jetzt erdgebunden
entzieht sich jedem furcht und leid
dass einsamkeit für immer bleib

sie holt sich ihre nahen stunden
bei dunkel funkel wunden runden
sie nimmt es in den arm
presst es an sich, macht es warm

doch stürzt sich nicht hinein
das ende jedes sein
lieber allein
als nur zum schein

geliehne nähe
die gern mal echtheit sähe
schwebt sie haltlos durch das sternenmachen
sucht den stern für sich
wird solang wachen